Artikel 195

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    Arriss hob den Kopf und versuchte sich aufzurichten. Vom Aufprall auf dem harten Boden, taten ihr der Rücken und das Hinterteil weh. Alles klang irgendwie dumpf und sie brauchte einen Moment um zu bemerken, dass der Jedi sie mit der Macht abschirmte. Er drückte sie immer noch runter und starrte dorthin, wo einmal die Fensterscheibe gewesen war. Vereinzelt krachten von oben noch einzelne Glassplitter auf den Boden. Die Schmugglerin versuchte ihre Beine zu befreien und wandte sich hin und her. "Geh sofort runter von mir!", fuhr sie Tho'sam an. Er ignorierte ihren Protest und beobachtete immer noch die neu entstandene, riesige Öffnung in der Wand. Schließlich schubste sie ihn mit ihren Knien von sich und rutschte ein Stück zurück.


    "Bitte bleib ruhig.", sagte der junge Chiss zu ihr. Dann ging er in die Hocke und drehte sich zu ihr um. Er signalisierte ihr mit einer Hand unten zu bleiben. Einen Moment später spürte sie, wie der Schutzschild um sie beide fallengelassen wurde. Ein… [Weiterlesen]
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    Das Taxi hatte sie weit oben auf einer Plattform abgesetzt, welche viele Gebäude Coruscants überragte. Der Himmel war in feuriges Rot und Orange getaucht, da es bereits zu dämmern begann. Von der ovalen Rampe hatte man eine atemberaubende Aussicht, für die sie allerdings im Moment nicht viel übrig hatte. Auf ein Geländer, oder eine Art Absperrung vor dem Abgrund, hatte man verzichtet. Sie vermied es, zu dicht an den Rand zu treten und folgte den Lampen der Startrampe zu einer Aufzugstür. Alles war elegant und schlicht gehalten. Es erinnerte ein wenig an das Senatsgebäude, oder vielmehr an den Platz davor, da sie den Senat natürlich noch nie betreten hatte. Rechts und links über der Fahrstuhltür waren zwei Kameras angebracht. Sie blickte nach oben und versuchte ein freundliches Gesicht zu machen. Die Aufzugtüren schwangen lautlos auf und ließen sie eintreten. Genauso schnell und leise schlossen sie sich hinter ihr wieder. Arriss schürzte die Lippen und sah sich… [Weiterlesen]
  • Ein Kitzeln an der Spitze ihres rechten Leks. Sayouri drehte sich mit geschlossenen Augen um und murmelte: „Noch ein paar Minuten. Ist noch finster.“ Schon war sie wieder eingeschlafen, doch dann wurde sie wieder gekitzelt, diesmal an der Nasenspitze. Ihre Mutter war heute wohl sehr hartnäckig. „Mama, lass mich!“, sagte sie entschlossener als zuvor, öffnete die Augen – und starrte direkt in eines der großen, schwarzen Augen des Pilzkopf-Monsters, das sie am Vortag aus dem Müll gezogen hatte. Mit einem Aufschrei krabbelte sie rückwärts von ihm weg, bis sie an einer Wand anstieß und nicht mehr weiter weg konnte. Zu allem Überfluss kniete das Wesen auch noch zwischen ihr und dem einzigen Ausgang, also kauerte sie sich zusammen, machte sich so klein wie möglich und erwartete das Schlimmste.

    Doch das Wesen mit dem pilzförmigen Gesicht starrte sie nur an, kratzte sich mit dem Saugnapf an einem seiner langen Finger am Kopf, ehe er sich die Hand auf die Brust legte. Mit seinen zwei Mündern… [Weiterlesen]
  • Die Sonne steht hoch am Himmel in der Mittagszeit und wenn man über den Vorplatz des großen Lagerhauses den Blick schweifen ließ konnte man das Flimmern der Luft sehen, wie sie noch mehr erhitzt vom geblendeten Stein aufstieg. Es war einer jener heißen Tage, an denen in der Stadt kaum jemand ein Gesicht zu sehen bekam. Dafür aber am Abend das geschäftige Treiben weiter ging. An den Pieren und seichten Stellen konnte man lediglich das Lachen der Kinder hören, die die vermeintliche Kühle des mittlerweile recht warmen Wassers nutzten um sich zumindest ein wenig Vergnügen zu gönnen. Vor gut einer Stunde war das Lachen von einem lauten Triebwerks Dröhnen unterbrochen worden. Klar es war alltäglich, dass hier mehrere Frachter jeden Tag landeten und starteten. Rishi war neben Tatooine ein gern gesehener Umschlagplatz für verschiedene Güter aller Art.


    Gerade noch im Schilf hockend sah der Rotschopf hoch, als der Frachter den Landeplatz vor dem familieneigenen Lager ansteuerte. “Ich muss
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  • Kapitel 1- Der Anfang

    Kaum aus dem Raumschiff gekommen, sah man sich bereits im Hangar um, zwei Monate hatte man Nar Shaddaa bereits nicht mehr gesehen. „Hey!“ rief ein Neimodianer, welcher aus dem Schiff kam. „Gute Arbeit, zwei Wochen, dann geht’s weiter!“. „Verstanden Boss“, kommt eine kurze kalte Antwort von Henko, ehe er sich wieder umdreht und weiter Richtung Ausgang geht, kaum den Raumhafen verlassen, lässt er den Blick schweifen, die Lichter, Holowerbungen und verschiedenste Gleiter hatte er vermisst, ganz was anderes als Ord Mantell, auf welchem seine Crew etwas liefern hat müssen, er selbst diente als Söldner und wurde von der Crew bezahlt um als Wache zu arbeiten.


    Mit dem Taxi, welches er genommen hatte, flog er Richtung des Duros Sektors, wo er sich niedergelassen hatte, die Wohnung, welche inzwischen leer stand machte einen armen Eindruck, es waren kaum Möbel vorhanden und auch die, welche vorhanden waren, machten einen schlichten Eindruck, er nahm seine Waffe und legte… [Weiterlesen]
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    Vor ihren Augen lag ihr Raumschiff im Hangar. Silbern glänzend, schnell und wendig. Ausgestattet mit der allerfeinsten Technik und den besten Schilden, die man für Credits bekommen konnte. Die Bordgeschütze waren von enormer Feuerkraft und Ihre Crew bestand aus den tollkühnsten Leuten der Galaxis. Allesamt loyal, gewitzt und im Kampf ungeschlagen. Und sie arbeiteten für sie... nicht weil sie dafür bezahlt wurden, sondern weil sie es wollten. Und ihr Captain – eine Fremde – geheimnisvoll, stolz, gerissen, selbstsicher und gefährlich, war nie um eine geistreiche Bemerkung verlegen. Als Pilotin beliebt, von Gegnern gefürchtet. Die Schleusentür zum Raumschiff begann sich langsam zu schliessen und sie hörte das sanfte Summen der Triebwerke kurz vor ihrer Zündung. Der Boden unter ihren Füssen vibrierte und das Schiff hob langsam von Boden ab. Dann bemerkte sie die dicke Glasscheibe vor sich, welche sie von der Startrampe zu ihrem Schiff trennte. Panisch realisiert sie,… [Weiterlesen]

  • -= Meine Gedanken über ein Jahr als Gildenleitung =-
    (was nicht ohne klare Worte geht, und einfach mal raus muss!)



    Vorwort
    Irgendwie hat ja fast jeder Dritte hier gefühlt schon mal den Versuch eines eigenen Projektes gestartet, und die meisten davon haben auch das Ende miterlebt, ob nun durch Streit, Inaktivität, RL oder ähnliches. Als Gildenleitung steckt man viel Energie und Herzblut in den Versuch, das Spiel für sich und andere lebendig zu halten, und wenn es scheitert gilt die Gildenleitung dann oft als Hauptgrund. Ich werde hier einfach mal meine Erfahrungen niederschreiben die ich als Gildenleitung erfahren musste, die guten und die schlechten, und hoffe, das besonders diejenigen, die jammern, das das Spiel zugrunde geht, mal einen Blick in den Spiegel werfen.


    Als meine Rattataki nach Nar Shadda vor einem Jahr kam hatte sie schon ein paar Jahre auf den Buckel, war auf Dromund in ein Sith-RP eingebunden als kleine Folterknechtin (oder wie nennt man die weibliche Bezeichnung… [Weiterlesen]
  • Freier Fall. Sayouri liebte dieses leichte, kribbelnde Gefühl in der Magengegend, wenn man irgendwo rauf kletterte und dann runter sprang. Vor allem, wenn man weich landen konnte. Und noch mehr, wenn jemand am unteren Ende sie auffing und an sich drückte. Sie hatte es geliebt, auf das Vordach des Ryu-Guts zu klettern, die Füße vom Rand baumeln zu lassen und zu springen, wenn jemand von ihren Eltern unten bereit stand. Oder die Treppen zwischen den Weintrassen hinunter zu springen und im Matsch zu landen, auch wenn ihre Mutter sie für die dreckigen Kleider geschimpft hatte. Irgendwie hatte sogar das den Reiz ausgemacht, denn wann immer ihre Mutter sie geschimpft hatte und ihr Vater daneben stand, hatte Say in seinen Augen dieses belustigte Funkeln erkennen können.
    Hart krachte die kleine Twi’lek auf das vordere Verdeck des Mülltransporters, wurde weiter geschleudert und prallte gegen einen größeren Metallbalken auf der Ladefläche und blieb darunter liegen. Benommen blieb sie
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  • Nar Shaddaa, Ende Januar 12nVC


    Kisten! Endlich hatte sie ein Versteck gefunden, in dem sie für den Moment sicher war. Sicher vor diesen großen, eigenartigen Wesen, die sich an diesem düsteren Ort voller künstlicher Lichter herumtrieben. Sicher vor den riesigen, fauchenden Dingern, die durch die großen Fenster in den noch größeren Räumen flogen und in die die Wesen ein- oder ausstiegen. Sicher vor den Blicken, die man ihr aus unheimlichen Auge zugeworfen hatte. Große, schwarze Augen, die glänzten. Ein schwarzes Augenpaar in einem grünen Gesicht mit einem Rüssel, ein Paar in einem schwarzen, haarigen Gesicht mit bösen, spinnenartien Fangzähnen, wo der Mund sein sollte.
    Sayouri kauerte sich hinter den Kisten in der geschützten Ecke zusammen und drückte den gehäkelten Bantha an sich, den sie vor ein paar Monaten von ihrer großen Schwester Neyfirah bekommen hatte, als Say fünf geworden war. Ney, die noch irgendwo auf einem der großen fauchenden Dinger war, zusammen mit den
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  • Ky'ra hatte soeben ihre Sachen vorbereitet, denn sie musste heute aufbrechen um wichtige Gegenstände nach Tatooine zu schmuggeln. Sie Lud gerade ihre Kisten ein und wischte sich den Schweiß von der Stirn. Hatte sie alles? Wasser, Rationen und ihr Gewehr....alles Check. Sie schlenderte nun durch den Club, sah sich um und fand das schon viele Gäste hier ein und aus gingen. Zufrieden nickend ging sie nun weiter und war wenig später in ihrem Zimmer angekommen, wo sie sich einen Zahnstocher nahm und diesen in ihren Mantel steckte.

    Danach führte sie ihr weg rüber zur Bar und kaufte noch rasch eine Flasche Red Star. Sie verabschiedete sich als nächstes schnell von Sidra und vergewisserte, das sie Erfolg haben werde. Danach bestieg sie ihr Schiff, welches "Poachers Bane" hieß und startete die Triebwerke. Von der Plattform aus warf sie einen letzten blick auf den Club, welchen sie als ihr Zuhause betrachtete.

    Sie flog nun los und verließ wenig später Nar Shaddaa, auf dem weg zum Staubigen… [Weiterlesen]