Kapitel 1

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  • Kapitel 1- Der Anfang

    Kaum aus dem Raumschiff gekommen, sah man sich bereits im Hangar um, zwei Monate hatte man Nar Shaddaa bereits nicht mehr gesehen. „Hey!“ rief ein Neimodianer, welcher aus dem Schiff kam. „Gute Arbeit, zwei Wochen, dann geht’s weiter!“. „Verstanden Boss“, kommt eine kurze kalte Antwort von Henko, ehe er sich wieder umdreht und weiter Richtung Ausgang geht, kaum den Raumhafen verlassen, lässt er den Blick schweifen, die Lichter, Holowerbungen und verschiedenste Gleiter hatte er vermisst, ganz was anderes als Ord Mantell, auf welchem seine Crew etwas liefern hat müssen, er selbst diente als Söldner und wurde von der Crew bezahlt um als Wache zu arbeiten.


    Mit dem Taxi, welches er genommen hatte, flog er Richtung des Duros Sektors, wo er sich niedergelassen hatte, die Wohnung, welche inzwischen leer stand machte einen armen Eindruck, es waren kaum Möbel vorhanden und auch die, welche vorhanden waren, machten einen schlichten Eindruck, er nahm seine Waffe und legte sie aufs Bett ehe er sich zu strecken begann. „Puuh, wieder ein Job weniger.“, seufzt der 1.85 große Mann, er griff sich auf die Narbe, welche seine Wange durchzog und begann danach seine Brustplatte zu entfernen, auch da war sein Körper von Narben und Tattoos bedeckt. Aus seiner rechten Hosentasche nahm er ein Amulett heraus und öffnete es, ein Bild von einem Mädchen ist darauf zu sehen, mit leichtem lächeln sah er es fast weinend an und sprach: „Ich wünschte du hättest es gesehen Kleines, ich vermisse dich.“ , er wischte sich kurz eine Träne aus dem Gesicht und steckte das Amulett wieder zurück, danach folgte auch die Hose und legte sich darauf auf das Bett um kurze Zeit später einzuschlafen.


    „Daddy, Daddy, Hilfe!“, hörte er, ehe er vor Panik aufsprang, Schweiß überzog sein Gesicht und er blickte sich um, ehe er zusammensackte und zur Decke überlegend schaute: „Wieso nur…Wieso nur?“, murmelte er vor sich hin. Eine halbe Stunde drauf schloss er abermals die Augen und schlief ein.


    Ein lautes Klopfen ertönte an der Eingangstür: „Hallo, Heni? Bist du da“. Henko hörte jenes Geräusch und stieg noch etwas ermüdet aus dem Bett und begab sich zur Tür. Als er sie dann öffnete erkannte er ein vertrautes Gesicht: „Oh, Milla, lange nicht mehr gesehen“. Eine grüne, doch etwas kleinere Mirialanerin stand an der Tür und sah ihn freundlich lächelnd an: „Ja, ist schon ne Weile her, hatte von Jack gehört, dass du wieder hier bist, na wie geht’s‘ dir?“, lehnte sich dabei lässig an den Türrahmen. „Ach, wie soll’s mir gehen? Den Umständen entsprechend, mehr sag ich jetzt auch nicht mehr.“, er wisch sich dabei über die Stirn und gähnte einige Male, im Gegensatz machte die Mirialanerin einen fitten Eindruck: „Ach komm schon, erzähl schon, wie lief es, Schießereien? Piraten? Irgendetwas?“, sah sie ihn erwartungsvoll an. „Du, ich bin fertig, es ist nichts Erwähnenswertes passiert und nun muss du mich entschuldigen, will mich dennoch ausruhen und später mich mal mit meinem Bruder treffen.“
    „Dein Bruder.“, sah sie daraufhin etwas bedrückt zu Boden: „Du, tut mir leid es dir zu sagen, aber er ist tot.“, Henko sprang auf: „Wie? Wann? Wer war es? Ich werde sie töten.“
    Sie schaute nun in seine Augen: „Vor ungefähr einem Monat, wurde von Unbekannten erschossen, die sind sicherlich schon auf anderen Planeten, keine Ahnung wieso, dein Bruder hat ja nie was gemacht, ich versteh es auch nicht.“
    Henko machte einen erzürnten Anblick: „Egal, ich werde sie finden, er war der einzige Verwandte den ich hatte und nun? Tot, genau wie alle die mir nahestanden und ich konnte wieder nichts machen“, er seufzte und sah sie verbittert an.
    „Tut mir leid, ehrlich, pass auf dich auf und wenn du etwas brauchst, kontaktiere mich.“, sie lächelt ihn dabei warm an, während er nur ein kurzes nicken von sich gab. „Dann mach‘s gut“, daraufhin wendete sie sich ab und verschwand um die nächste Ecke, er blickte er noch nach ehe er ebenfalls kehrtmachte und die Tür hinter sich schloss.

    Wütend hämmerte er eine Weile gegen die Wand ehe er aufhörte und sich ein Frühstück machte, langsam aß er während er sich Gedanken machte wie er die Verantwortlichen finden könnte. Mit jedem Bissen, den er machte, stellte er sich vor wie er diejenigen töten würde und dann kam ihn einer in die den Sinn, welcher ihm helfen könnte, jener, mit dem er quasi aufgewachsen war und sie sich gemeinsam jeglichen Gefahren gestellt hatten. Er packte seine Sachen, zog sich an, nahm seinen Blaster und machte sich auf den Weg, die Person ausfindig zu machen und ihn um Hilfe zu bitten. Sein Ziel war die Promenade, das Herz von Nar Shaddaa.

    Kaum angekommen, ging er Richtung Slice, überall konnte man die Twi’lek Sklaven, sowie Touristen erkennen, welche ihre Einkäufe machten, tanzten oder einfach nur an den Bars tranken. Als er an der Theke des Slice angekommen war, winkte er Jeff zu, dem Barkeeper und einer vertrauten Person: Hey Jeff, einen Whisky.“, bestellt er sich zuerst mal einen Drink, Jeff welcher gerade doch gestresst war, nickte nur und füllte ein Whiskyglas ein Finger breit und brachte es Henko.“Lange nicht mehr gesehen, macht 5 Credits“, kam es mit einer tiefen Stimme. Henko reichte ihm daraufhin die Credits und fragte ihn sogleich: „Hast du eigentlich Dray gesehen? Der sollte doch hier sein, zumindest war er es vor zwei Monaten noch.“, Jeff antwortet nur schnell: „Ja, ist vor ner Stunde raus, wollte auf die zweite Ebene, aber du, muss weitermachen, man spricht sich.“, seine Stimme klang nicht unfreundlich, sondern sogar freundlich, leider war die Besucherzahl sehr groß und er konnte für ein längeres Gespräch nicht verfügbar sein, Henko reichte es jedoch und marschierte zur oberen Ebene.

    Er sah sich aufmerksam um, ob er Dray erkennen würde, jedoch sah er ihn nirgends, doch dann erkannte er sein Gesicht, bei einem kleinen Stand, sah er den dünnen, kleinen, schwarzhaarigen, welcher sich nicht verändert hatte, doch etwas erfreut über das Wiedersehen, machte er sich auf zu ihm und rief: „Dray, alter Freund!“, Dray welcher ihn bemerkt hatte wandte sich um und begann zu grinsen: „Na sieh mal einer an, was treibt dich denn her? Heimweh?“, Henko‘s Miene verfinsterte sich: „Mein Bruder…“, Dray’s Lachen verstummte und er sah ihn bedenklich an: „Du, es tut mir leid, hatte es auch erst am nächsten Tag erfahren.“, Henko antwortete darauf nur: „Wirst du mir helfen?“, zuerst war Dray misstrauisch und zeigte sich nachdenklich, stimmte jedoch zu. Henko zeigte sich erfreut und dankte ihm: „Gut, dann werden wir mal paar Parasiten ausfindig machen, morgen um dieselbe Zeit bei mir, dort werden wir alles besprechen.“, mit diesen Worten verabschiedete er sich von Dray und machte sich auf den Weg, entschlossen, die Mörder seines Bruders ausfindig zu machen...







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