Vor'lodeta A. J. Antares

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  • Wenn man einigen Gerüchten Glauben schenken mag, ist Vor'lodeta das jüngste Kind von Avodunyr und somit Feli'shyâs jüngste Schwester. Sie gilt neben Darth Antares als einzige Überlebende der Familie und befindet sich unter der Obhut von Darth Vnruin als aufstrebende Schülerin. Wie viele Sith kämpfte sie von Anfang an mit einem Lichtschwert, wechselte aber schnell zu zwei Vibroklingen - Relikte aus längst vergessenen Zeiten.
    Das Reinblut gilt als äußerst schnell und aggressiv im Kampf. Würde man eine Konversation mit ihr führen, könnte man Vor'lodeta oft als etwas "stumpf" bezeichnen, da sie keine sonderlich große Wortwahl hat. Oft fällt es ihr schwer, Emotionen auszudrücken - Im Gegensatz zu ihrer ältesten Schwester, Feli'shyâ, zeigt sie allerdings ab und an emotionale Züge. Man spricht oft darüber, dass sie äußerst schmerzhafte Erfahrungen in ihrer Kindheit durchgemacht hat. Einige Narben zieren den sonst recht makellosen Körper der Sith. Wie alt die Reinblüterin ist, kann man wie bei Feli'shyâ nicht genau sagen. Es ist nur klar, dass sie weitaus jünger als Darth Antares ist und sie immer zu ihr aufschaute. Rein vom Aussehen vermag man sie wohl auf knappe 30 zu schätzen. Wie lange der Kälteschlaf in den Fängen ihrer Mutter anhielt, ist nicht dokumentiert. Feli'shyâ soll nach ihrem Erwachen für die Befreiung aus den Klauen der wahnsinnigen Mutter Avodunyr gesorgt haben.

    Erscheinung


    Man kann Vor'lodeta als recht markant beschreiben, was auch von ihrer Ausrüstung unterstrichen wird. Wie Feli'shyâ kleidet sie sich in äußerst dunklen Farben, primär ein tiefes schwarz. Das lag aber schon immer in der Familie. Vorlis Züge kann man gut mit denen ihrer älteren Schwester, Darth Feli'shyâ A. J. Antares, vergleichen. Die beiden Reinblüter ähneln sich immer mehr, umso älter Vor'lodeta wird. Auffällig sind auch hier die gut ausgeprägten Verköcherungen und Details einer Reinblüterin. Als gravierenden Unterschied kann man die stechenden roten Augen beschreiben, die förmlich glühen. Auch trägt die junge Antares eine gänzlich andere Frisur, wobei die Haarfarbe exakt die selbe wie von Feli'shyâ ist.

    Zwei Vibroschwerter, versehen mit uralten Runen und einem Wappen der Antares, begleiten neben einem einfachen Lichtschwert die jüngere Sith. Ein klassisches, strahlendes Rot strömt aus dem Farbkristall ihres Schwertes, wobei sie primär ihre Vibroklingen benutzt. Mit diesen kämpft sie wesentlich schneller und effizienter als mit dem Lichtschwert. Dennoch folgte sie den Traditionen, eines anzufertigen. Schwere Rüstungen sind Vor'lodeta fremd, sie setzt auf leichteren Schutz. Eine schwarze Robe umhüllt den schlanken Körper. Leichte Platten schützen zusätzlich ihre Schultern, die Arme und ihre untere Taille. Da sie auf einen äußerst schnellen Nahkampf fokussiert ist, würde eine schwere Rüstung nur im Wege stehen. Falls aber doch ein größerer Kampf bevorsteht, setzt sie allerhöchstens auf eine mittelschwer gepanzerte Rüstung, welche nicht zu sperrig ist. Auch hier sind einige Bereiche ungeschützt, um ihre Agilität nicht einzuschränken. Offensive ist Defensive, so ihr Ansatz. Und diesen konnte sie bisher immer exzellent vertreten.

    Update im Februar.


    Ausbildung


    Es müssen viele Jahre, wenn nicht Jahrzehnte vergangen sein - denn das Reinblut wachte im Dreck des roten Planetens auf ... völlig ohne Erinnerungen. Man schleifte sie förmlich zur Musterung, wo die Aufseherin Praxona sich ihr annahm. Da man sie auf ungefähr zwanzig bis dreißig Jahre schätzte, fehlten ihr mindestens zwei oder drei Jahrzehnte des eigenen Lebens. Irgendjemand ... oder etwas hat dafür gesorgt, dass Vor'lodeta alles verliert und von vorn anfangen musste. Auf Korriban verbrachte sie sehr viel Zeit, um ihre Ausbildung zur Sith abzuschließen. Als Akolythin war sie stets gehorsam und folgte den Befehlen ihrer Aufseher - Kontakt mit anderen Akolythen stand bei ihr kaum auf der Tagesordnung. Dennoch gab es eine Art engeren Pakt zwischen ihr und den Akolythinnen Zej'yera und Miragis. Die drei angehenden Sith soll man wohl oft miteinander im Training gesehen haben, wobei dieses trotzdem recht gnadenlos ausfiel. Verletzungen waren da keinerlei Seltenheit. Vor'lodeta zog es besonders oft in die alten Gräber des Heimatplaneten der Sith. Hier konnte sie sich gut auf die dunkle Seite der Macht fokussieren. Unweigerlich gab es aber deshalb auch viele Zwischenfälle, wo auch Zej'yera und Miragis involviert waren. Was genau geschah, wurde nicht dokumentiert. Die Akten sprechen von gewöhnlichen Unfällen und Verletzungen. Andere Akolythen behaupten, dass Vor'lodeta sehr oft Selbstgespräche führte, wenn sie alleine war. Primär war die Aufseherin Praxona für ihre Ausbildung zuständig. Unter ihr fand auch die Abschlussprüfung statt, welche das Reinblut auch exzellent absolvierte. Praxona hat stets dafür gesorgt, dass Vorli ihr Ziel nicht aus den Augen verliert. Die Ausbildung war akkurat, wenn auch öfters gnadenlos - was die junge Sith aber nicht vom Weg drängte. Öfters sah man die Aufseherin mit der Akolythin allein sprechen. So soll Praxona sogar darauf gesetzt haben, dass Vor'lodeta sie alsbald als neue Aufseherin ablöst. Sie befand, dass der Charakter der Akolythin äußerst passend für diese Aufgabe war. Dennoch verflog der Plan, da Vorli die Aufgabe als eine anstrebende Aufseherin ablehnte. Praxona akzeptierte dies und führte ihre Akolythin zur abschließenden Prüfung.

    Das Kapitel "Korriban, die Sith-Akademie" war nun endlich für Vor'lodeta abgeschlossen. Auch Zej'yera absolvierte ihre Prüfung kurz darauf. Lediglich die Akolythin Miragis musste weitere Jahre auf dem roten Planeten verweilen, da sie für die Prüfung noch nicht bereit war. In der Gruppe dieser drei Sith galt Miragis meist als unterlegen, was die anderen beiden aber nicht wirklich ausgekostet haben. Zej'yera verschwand nach der Prüfung plötzlich, als ihre Abreise stattfand. Viele Jahre blieb sie unentdeckt, obwohl Zej' mit Vor'lodeta einen beständigen Austausch über das Textcom hielt. Den Aufenthaltsort verriet sie nicht. Vorli suchte zwar einige Monate nach ihrer alten Gefährtin, doch gab sie es alsbald auf und stempelte es als Zeitverschwendung ab. Ab und an traf sie sich noch mit Miragis auf Korriban, wobei hier genauere Details ausblieben.

    Zu diesem Zeitpunkt begann sich ein weiteres, großes Loch in ihre Chronik zu fressen. Vor'lodeta verschwand plötzlich spurlos, als sie sich mit ihrer Fury nach Ilum aufmachen wollte. Sie kam vom Kurs ab, dies wurde erst kürzlich bekannt gegeben. Gerüchte gingen um, Darth Vnruin, ehemals als Rhadon bekannt, hat die Reinblüterin aufgefangen. Der dunkle Lord der Sith teilte allerdings keine weiteren Details mit, außer, dass er mit ihrem eigentlichen Verschwinden auch nichts zu tun hatte. Man macht Vor'lodeta dafür verantwortlich, eine imperiale Terminus angegriffen zu haben. Beweise bleiben bis heute aus, man munkelt nur, dass sie von einer fremden Präsenz kontrolliert wurde. Dies soll angeblich auch auf Korriban schon so gewesen sein. Fakt ist, dass die Sith letztendlich in Vnruins Arme fiel und auf sein Flaggschiff gebracht wurde. Zumindest ist offiziell bekannt, dass das Reinblut ab diesem Zeitpunkt Schülerin unter der Hand des Darths war. Weitere Details gab es nie.

    Wiederauferstehung


    Lange Zeit galt die junge Schwester Feli'shyâs als verschollen. Selbst die Darth redete nie darüber - obwohl sie eventuell das ein oder andere Detail über ihren Verbleib wusste. Erst mit dem Verschwinden von Darth Vnruin tauchte auch Vor'lodeta erneut auf und zeigte ihr Gesicht der Galaxis. Die Details über ihre lange Abwesenheit teilte sie nur einem engen Kreis mit, da wohl das ein oder andere nicht so angenehme Ereignis stattfand. Von ihrem Meister fehlte von nun an jede Spur und er sollte auch nie wieder auftauchen. Da die Schülerin sich frei bewegen konnte, wurde klar, dass sie auch längst nicht mehr seine Schülerin sein kann. Die seltsamen Symptome - welche sich durch Bewusstlosigkeit und üble Kopfschmerzen, teils sogar Halluzinationen und bösartige Träume äußerten - wurden immer schlimmer. Nach und nach zog sie sich in den Tempel des Sichelmondes auf Dathomir zurück. Der Hauptsitz ihrer älteren Schwester. Manchmal traf sie sich noch mit Zej'yera, die inzwischen nach dem Fall des Verbundes von Darth Hssiss, wieder aktiv in der Galaxie umherstreifte und ihre eigenen Pläne verfolgte. Hier kam auch eine mysteriöse Sith namens Rhoxisxan ins Spiel, welche bald eine entscheidende Rolle über das Leben von Vor'lodeta spielen sollte. Jenes Reinblut suchte Darth Feli'shyâ Antares immer öfters auf. Auffällig war, dass sich Vor'lodeta umso mehr in den Tempel auf Dathomir zurückzog. Man erzählte sich, die Sith sei besessen und es wird nicht mehr lange dauern, bis sie dadurch ihr Leben verlieren würde. Was fortan geschah soll für immer im Schatten der alten Mauern verschlossen bleiben. Aber scheinbar hat es die kranke Sith befreit und vollkommen verändert - oder in ihre alte Form zurückgebracht? Nach mehreren Wochen zog sich Rhoxisxan wieder zurück und Vor'lodeta wurde gleichzeitig aktiv. Es liegt nahe, dass ein Ritual vollzogen wurde, um die junge Schwester zu retten, gar zu befreien. All das lässt sich unzählige Jahre zurückverfolgen, als Avodunyr Antares dafür sorgte, dass die Antares beinahe ausgelöscht wurden. So steht fest, dass ihr Werdegang fest mit ihrer Mutter verknüpft wurde. Doch die Ketten wurden von nun an gesprengt.

    Nach den verschleierten Ereignissen veränderte sich der Charakter drastisch. Ihre Wortwahl blieb zwar weiterhin 'stumpf', doch hörte sie sich weitaus reifer an als je zuvor. Selbst ihre Kleidung änderte sich stark und ähnelt nun mehr ihrer älteren Schwester. Trotzdem setzt sie in der Öffentlichkeit weiterhin auf ihre leichte Rüstung. Sie wurde wohl kaum neu geformt ... sondern mehr in ihre alte Form gebracht, welche über eine halbe Ewigkeit versperrt blieb. Starke Kopfschmerzen begleiten sie nun weiterhin, da sich immer mehr Erinnerungen aus alten Tagen in ihren Geist platzieren möchten. Dies schwächt die Sith scheinbar noch stark, weshalb sie sich im Schatten aufhält.

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    Gegenwart


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