Wächter der Dunkelheit

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  • Die Wächter der Dunkelheit sind eine Gruppierung, welche sich mit dem Studium uralter Artefakte befasst, ihrer Bergung und ihrer Forschung, aber auch der Erforschung alter Rituale oder neuer Machtechniken.


    Nachdem die Sith ihre lange Reise zwischen den Sternen beendet hatten und der Imperator sie zu der verloren-geglaubten Welt Dromund Kaas führte, etablierte er seine Herrschaft und gründete sein Imperium, auf dass die Schmach der Niederlage gegen die Republik irgendwann getilgt würde. Im zur Seite ernannte er den dunklen Rat, sich um die Alltagsgeschäfte des neuen Reiches zu kümmern und ihnen folgten bald hunderte neuer Sith. Ein Militärapparat wurde aufgebaut, neue Welten erobert und das Imperium wuchs und gedieh unter der vereinenden Führung des Imperators. Sicherlich würden die Sith nun Rache nehmen können, wenn sie dereinst stark genug waren.

    Doch war das Imperium wirklich vereint? Sicher, das Volk sah zu seinen Herren, den Sith, mit einer Mischung aus Bewunderung und Furcht auf und unter ihren militärischen und übernatürlichen Anführern entwickelte es tatsächlich einen Sinn von Einheit, den es zuvor nicht gegeben hatte. Doch Sith sind untereinander selten einig und Rivalitäten waren an der Tagesordnung, vom Rat und dem Imperator solange geduldet, solange sie unter den entsprechenden Machtbasen tobten und keine größeren Schäden anrichteten.

    Doch auch unter den Sith gab es solche, welche die Vision eines geeinten Imperiums teilten und sich, wenn auch widerwillig, einer Kooperation hingaben. Sie realisierten, dass die Streitigkeiten untereinander zwar Schwache von den Starken trennten, aber auch viel Potential und Wissen dadurch verlorengehen würde. Ebenso war ihnen klar, dass ambitionierte Sith irgendwann durch ihre Forschungen und Expeditionen auf Rituale, Artefakte oder andere alte Geheimnisse stoßen würden, welche potentiell destabilisierend für das Imperium sein mochten.

    Zunächst trafen sie sich in den alten Ruinen oder in Höhlen auf Dromund Kaas. Dunkle Lords und ihr Gefolge kamen zusammen, um zu verhindern, dass das Imperium, in das so viele Mühen und Blut geflossen waren, nicht durch internen Zwist zerstört oder signifikant geschwächt würde.Natürlich gab es Anfangs viele Meinungsverschiedenheiten und auch unter denen, die sich anschickten, das Imperium zu sichern, wurden diese blutig ausgetragen. Schließlich trat einer der Lords vor und zwang die anderen kraft seiner Macht und seines diplomatischen Geschicks unter seine Führung. Mit diesem, doch recht geschrumpften Kader machte sich dieser Lord, dessen Name wohl maximal die ältesten der Wächter selbst kennen, daran, das Imperium, wie sie es kannten, sicherer vor Erschütterungen zu machen.

    Sie gingen Hinweisen auf alte Artefakte oder verborgene Ritualen nach und hinderten andere Sith (oder andere Gruppierungen) daran, sich dieser zu bemächtigen und bargen sie selbst, wo möglich. Manche behaupten, der imperiale Bergungsdienst sei auf die Initiative dieser Wächter entstanden, aber das sind nur unbewiesene Gerüchte. Tatsache ist eine gewisse Zusammenarbeit der im-Verborgenen operierenden Wächter und des Bergungsdienstes. Dieser taucht oft auf um mächtige Artefakte zu sichern und manchmal stößt er dabei auf die Spuren einer nicht weit-zurückliegenden Schlacht.

    Die Gruppe nennt sich nun „Wächter der Dunkelheit“, eine Metapher, wie sie immer wieder versichern. „Dunkelheit“ steht dabei für das Unbekannte, das tiefe, alte (oder auch neue) Wissen um die Macht, die Sith und ihre Gegner. Sie selbst geben keine Auskunft darüber, doch viele verordneten sie als Gefolge von Darth Rictus und seine Pyramide des alten Wissens.

    Kurz vor dem erneuten Ausbruch des Krieges gegen die Republik kam ein Sith namens „Belkar“ an die Spitze der Wächter. Er selbst trat selten offen auf, sein Gefolge nannte ihn „Darth“ und niemand wagte, diesen Titel zu hinterfragen. Er umgab sich früh mit seltsamen und exzentrischen Ratgebern und war enorm an Wissen außerhalb des Imperiums interessiert. Dennoch arbeiteten die Wächter weiterhin an ihrer Mission. Sie folgten eine Zeit lang dem „Konklave“, sahen es als eine Versammlung Gleichgesinnter, doch die internen Zwiste und Intrigen, zwar erwartet und akzeptiert, nahmen Überhand und die Wächter verließen den Bund nach einem Eklat auf der Versammlung. Das Erscheinen Zakuuls war eine Zäsur sowohl für das Imperium als auch für die Wächter der Dunkelheit. Viele aus ihren Reihen fielen, als sie das Reich an das sie ihr Schicksal banden mit allem verteidigten und dennoch verloren. Doch der totale Zusammenbruch blieb aus. Gruppen der Wächter tauchten unter, infiltrierten so gut es ging das neue Imperium, um so viel darüber zu lernen wie möglich. Andere errichteten Stützpunkte fernab von ihren Heimatplaneten und bekämpften Zakuul in einem bitteren Guerillakrieg.

    Die Wächter zersplitterten über diese neue Bedrohung. Eine Fraktion unter Darth Khyron sammelte Anhänger und Ressourcen um sich und verließ nicht nur den Wächterbund sondern auch das Imperium an sich, unzufrieden über den Umgang Kaiserin Acinas mit Zakuul und das Katzbuckeln vor dem Ewigen Imperium. Viele dieser Anhänger sind martialischer veranlagt und ein großer Anteil besteht aus reinbütigen Sith, wie Khyron selbst.

    Nach wie vor allerdings sind Gerüchte im Umlauf, dass Acina absolut wusste, was die Splittergruppe vorhatte, ja sie sogar dazu ermutigte, um auf diese Weise Streitkräfte und loyale Sith aus der Schusslinie von sowohl Zakuul als auch der Republik zu bekommen um die „Renegaten“ und „Piraten“ zu einem opportunem Zeitpunkt wieder willkommen zu heißen und sich einen weiteren Vorteil zu verschaffen.

    Zurückgebliebene Wächter stehen Acina meist mit einer gehörigen Portion Skepsis gegenüber. Viele begrüßen ihren Pragmatismus und die neue Offenheit gegenüber Neuem. Aber Acinas Hintergrund als Herrscherin der Domäne der Technologie und als Hüterin des Arcanums lässt sie viele Dinge wissen, welche die Wächter der Dunkelheit als hüten und sie scheint eine Menge über die Gruppierung zu wissen. Erst vor kurzer Zeit kehrte Belkar von einer längeren Expedition zurück, weitere Verbündete einführend. Sein Gefolge hatte in der Zwischenzeit damit begonnen, verlorenes wieder aufzubauen.

    Doch sie sind noch lange nicht dort, wo sie einst waren. Sie errichten Stützpunkte und Archive und werden oft von anderen Gruppen aufgesucht, die Auskunft über alte Geheimnisse wünschen. Doch Belkar führt die Wächter der Dunkelheit selten offen, er bevorzugt neuerdings sich seinen Studien hinzugeben. Die „Tagesgeschäfte“ werden von den Lords N'var und Yukime bewältigt.

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