Aloncor Torn

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

  • Der Jedi-Ritter Aloncor Torn ist einer der Diplomaten des Ordens und beschäftigt sich hauptsächlich mit Missionen, die der Informationsgewinnung, dem Treffen von Vereinbarungen mit fremden Völkern oder anderen Handels- wie Politikpartnern und der Ermittlung dienen.


    Äußeres Erscheinungsbild

    Körperbau


    Mit einer Körpergröße von 1,87m ist Aloncor Torn ein hochgewachsener Mann, aber noch immer einigermaßen im Durchschnitt seines Volkes angesiedelt. Seiner trainiert-schlanken Gestalt ist durchaus anzumerken, dass er sich körperlicher Ertüchtigung befleißigt, aufgepumpte Muskeln jedoch sucht man bei ihm vergebens. Rein von der Statur her würde man in ihm vermutlich eher einen auf Ausdauer ausgelegten Läufertypus vermuten dürfen denn einen auf Muskelmasse basierenden Wettkämpfer.
    Seine Bewegungen weisen eine gewisse geschmeidige Gelassenheit auf, die ihn oftmals wie jemanden wirken lassen, der alle Zeit der Welt hat und sich dessen auch bewusst ist. Hektische Gestik oder fahriges Händefuchteln sucht man bei diesem Jedi vergebens. Generell wirkt er weder durch seine Erscheinung noch durch seine Art sich zu geben bewusst auffällig - in einer Menschenmenge dürfte er wohl eher untergehen denn aus jener hervorstechen. Einige ältere und jüngere Narben sind bei näherer Betrachtung seiner nackten Haut zu entdecken: die prominenteste dürften jene sein, welche sich auf der linken Brust befinden und wirken, als habe ein wildes Tier versucht, ihn zu zerfleischen. Von diesem Punkt ausgehend, ziehen sich weitere Narben bis hinauf zur Schulter des Jedi.

    Gesicht


    Von der Natur und Genetik mit einem recht symmetischen, angemessen kantigen Gesicht gesegnet, zählt Aloncor Torn unter objektiven Maßstäben zu den attraktiveren Männern unter den Menschen. Die dunkelbraunen, fast schwarzen Haare trägt er zu einem praktischen Kurzhaarschnitt geschnitten und achtet offensichtlich darauf, stets sauber rasiert zu sein. Spätestens nach einem halben Tag jedoch zeigt sich stets wieder ein verräterischer Bartschatten, der sich nach einem Tag ohne Rasur zu einem gut sichtbaren Dreitagebart auswächst.
    Goldbraune Augen blicken ein Gegenüber meist freundlich und offen an, in den Augenwinkeln des Enddreißigers zeigen sich bei einem Lächeln inzwischen kleine Lachfältchen. Dass er kein junger Mann mehr ist, zeigt sich am etwas schärfer geschnittenen Gesicht und einer energischeren Kinnlinie, im Haar haben sich vereinzelte, graue Härchen eingeschlichen, die aber noch in der Masse untergehen und nur bei genauerem Hinsehen auffallen.

    Kleidung


    Gemessen an den Ordensregularien kleidet sich der Jedi stets sehr einfach - Hose, Oberteil, Stiefel, vielleicht noch ein Überwurf je nach der Klimazone, in welcher er sich gerade befindet, noch dazu. Er bevorzugt gedeckte, dunklere Farben und weite Schnitte, welche seine Statur nicht zu deutlich nachmodellieren und ihm die Gelegenheit geben, unter der Kleidung Dinge zu verstecken, die er für einen Auftrag benötigt. Während der Zeit der Zakuul-Okkupation versteckt er unter seiner weit fallenden, relativ abgerissenen Alltagskleidung auch seine Lichtschwerter. Trotz aller Einfachheit scheint er die Kleidung doch so zu wählen, dass die Farben zumindest grundlegend harmonieren, auffällige Farben vermeidet er grundsätzlich oder versucht diese, sollte es gar nicht anders möglich sein, durch Accessoires abzutarnen.


    Lichtschwert


    Aloncor Torn nutzt zwei Lichtschwerter, eine Hauptwaffe und ein wesentlich kleineres Shoto, welches ihm bei seinem bevorzugten Lichtschwertstil (Niman) zusätzliche Defensivmöglichkeiten offenbart, sollten andere Machtfähigkeiten versagen. Beide Lichtschwerter haben schmale, schlanke Griffe und wurden von Aloncor während des Schaffensprozesses mit Ziselierungen und Symbolen aus dem Hochgalaktischen verziert, die seine Liebe zu fremden Kulturen symbolisierten. Beiden Schwertern wurden Kristalle eingesetzt, die eine sehr helle, fast weiße Klinge produzieren.

    Djeri


    Der kleine Chamäleon-Salamander erkor Aloncor Torn von sich aus als neuen Begleiter, als er mit einer Gruppe anderer Jedi auf einem Planeten eine Erkundungsmission durchführte und hat ihn seitdem nicht verlassen. Im Scherz nach Jedi-Ritter Djerak benannt, erweist sich das kleine Reptil als ausgesprochen neugierig und gleichermaßen loyal, da es stets zu Aloncor zurückkehrt und sich in irgendeiner Falte seiner Kleidung aufhält und nahe am Körper des Mannes auch schläft. Es ernährt sich auf Fleischbasis und fängt sich mit großem Geschick allerlei Insekten, verschmäht aber auch kleine Gaben an Wurst oder rohem Fleisch keineswegs. Besonders wild ist Djeri auf winzige Stückchen süßer Melone, an denen er sich stundenlang erfreuen kann. In kalten Umgebungen wird der Salamander antriebslos und scheint zu erstarren, seine größte Aktivitätsphase erlangt er in Temperaturräumen zwischen 20 und 40°C.
    Eine gewisse empathische Begabung scheint auch dem Salamander nicht abzugehen, da dieser stets in Zeiten, in denen er beim Jedi Melancholie und Einsamkeit spürte, zu versuchen scheint, ihn abzulenken.


    Hintergrundinformationen


    Herkunft

    Geboren 17 VVC in eine kinderreiche Arbeiterfamilie auf Druckenwell, wuchs der junge Aloncor auf wie jedes andere Kind in seiner Umgebung: Stetige Geldsorgen gingen mit der liebevo0llen Fürsorge der Eltern einher, während er und seine Geschwister zwischen einfachen Wohnbaracken und zwischen Industriemüll spielten. Trotz der Tatsache, dass beide Eltern berufstätig waren, entbehrten Aloncor und seine Geschwister die Aufmerksamkeit ihrer Eltern nicht. Betreut wurden die Kinder, wenn sich die Eltern nicht kümmern konnten, von einem der Onkel oder Tanten aus dem Torn-Familienclan, da unter den einfachen Menschen von Druckenwell solches die einzige Möglichkeit war, die Kinder beaufsichtigen zu lassen. Da Aloncor ein recht neugieriges Kind war, mussten ältere Geschwister oder Cousins ihn des öfteren aus diversen Schwierigkeiten befreien oder ihn vor diesen bewahren - für gewöhnlich hielten die Kinder dennoch wie Pech und Schwefel zusammen, wenn von den Seiten der Erwachsenen Ärger oder Strafen drohten. So blieben Aloncor seine frühen Kindheitsjahre immer als angenehm in Erinnerung, auch wenn die Lebensumstände der Familie sicherlich nicht leicht oder bequem waren.
    Alles änderte sich, als 12 VVC ein Suchender des Jedi-Ordens nach Druckenwell kam und in aller Stille nach neuen machtsensitiven Kindern Ausschau hielt. Fündig wurde er auf einer Müllkippe, auf der die Torn-Kinder gerade dabei zugange waren, einen verschrotteten Transporter zu einer Festung gegen die Kinder einer anderen Familie auszubauen und sich Aloncor als derjenige erwies, der zwischen den Meinungen der einzelnen Geschwister und Verwandten trotz seines jungen Alters von gerade mal fünf Jahren ausgleichen konnte. Seine Eltern waren hocherfreut, dass ihrem Sohn eine besondere Gelegenheit eröffnet wurde, die ihn vom einfachen Leben eines Arbeiters fortführen würde - Aloncor selbst ging nur widerwillig mit dem Jedi von seinem Heimatplaneten fort, da er sich in seiner Familie wohlfühlte.

    Jüngling

    Die Eingewöhnung in den Orden fiel Aloncor über alle Maßen schwer - seiner gewohnten Umgebung und seiner Familie beraubt, in sehr feste Regeln gezwungen, zog sich der eigentlich recht offene und freundliche Junge zurück und musste lange Zeit mit seinem Schicksal zurechtzukommen lernen. Gerade die Trennung von seinen Geschwistern, den Eltern und Verwandten ließen ihn eine Zeit der Trauer durchleben, bei der er sich nur schwer für andere Personen oder die Lehrstoffe begeistern konnte. Doch die Geduld der Jedi-Lehrer mit dem verstockten Sturkopf von Druckenwell half schließlich, ihn für seinen Unterrichsstoff und die Kulturen anderer Völker zu interessieren. Dies war der Beginn einer Zeit, in der er begann, jenes Wissen wie ein Schwamm aufzusaugen und die Freude daran entdeckte, auf eigene Faust nach Wissen zu suchen. Die Flure und stillen Säle der Jedi-Bibliothek im Ordenshaus von Coruscant wurden ihm bald vertrauter als alles andere, und schließlich stürzte sich Aloncor mit Begeisterung auf neue Lerninhalte.
    Dabei zeigte sich jedoch, dass ihm der andere wichtige Inhalt der Ausbildung eines Jünglings weitaus weniger geläufig war: Im Kampftraining waren seine Leistungen unterdurchschnittlich und besserten sich nur langsam. Dies machte den Jungen zur Zielscheibe kräftigerer Mit-Jünglinge, welche in der Art von Kindern wenige Gelegenheiten ausließen, um ihn zu quälen und mit den zwangsläufig irgendwann anstehenden Entscheidungskämpfen zu verunsichern, bei denen sich Jünglinge vor potentiellen Meistern beweisen müssen. Als es einige Jünglinge besonders schlimm trieben, trat ein Aloncor bis dahin eher weniger bekannter anderer für ihn ein und vertrieb sie. Ab diesem Tag entwickelte sich die Freundschaft zwischen den beiden so ungeleichen Jungen, die vom Können des jeweils anderen zu profitieren lernten und sich gegenseitig halfen. Auch heute noch hat die Freundschaft mit Andenus Dexter Bestand.
    Als Aloncor im Alter von elf Jahren das erste Mal bei einem Schaukampf vor den Augen potentieller Meister teilnahm, war er so nervös, dass er gleich während der ersten fünf Minuten einen entscheidenden Fehler machte und ausschied. Dies verunsicherte ihn zutiefst, da er befürchten musste, niemals ausgewählt zu werden, wenn sich seine Leistungen nicht verbessern würden. Abermals war es sein Freund Andenus, der ihn mit der ihm innewohnenden Ruhe half, seine Leistungen zu verbessern. So gelang es Aloncor im folgenden Jahr (5VVC), durch einer Finte, den er mit Andenus während des Trainings eingeübt hatte, seinen Gegner zu verunsichern und zu bezwingen, sodass sein künftiger Meister auf ihn aufmerksam wurde.


    Padawan

    Nachdem Meister Soren-Ti sich des jungen Aloncor angenommen hatte, waren die relativ gleichförmigen Tage im Tempel von Coruscant für diesen vorüber: Soren-Ti war einer der Diplomaten des Ordens und im Grunde ständig auf Reisen. Die fernen Welten und neuen Kulturen, von denen Aloncor zuerst nur gelesen hatte, wurden bei den Reisen von Meister und Padawan endlich greifbar und befeuerten die Neugierde des Jungen ein weiteres Mal. Während dieser Zeit lernte Aloncor nicht nur, seine Sprachkenntnisse entscheidend zu erweitern und die theoretischen Kenntnisse mit praktischer Anwendung zu untermauern, sondern wurde auch von der geduldigen, hintergründigen und freundlichen Art seines Meisters nachhaltig geprägt.

    Während der Jahre 5 bis hin zu wenigen Wochen vor dem Angriff auf den Tempel von Coruscant durch imperiale Streitkräfte reisten Soren-Ti und sein junger Padawan durch eine Galaxis, die einem wissbegierigen, jungen Geist viele Herausforderungen und neue Dinge bot, die er in sich aufnehmen und an denen er wachsen konnte. Gerade bei diplomatischen Verhandlungen, die für Aloncor zunächst vor allem anstrengend und wenig spannend verliefen, lernte er schnell, weniger auf die Worte als auf Mimik, Gestik und Haltung der Teilnehmer zu achten und ergänzte die Wahrnehmungen seines Meisters durch eigene Beobachtungen. Doch die Ermittlungsmissionen, während derer Soren-Ti lokale Behörden auf der Suche nach gefährlichen Verbrechern unterstützte, fanden noch mehr die Aufmerksamkeit und Begeisterung des Jungen von Druckenwell, da er die Auswirkungen von beider Tun unmittelbarer erleben konnte als bei diplomatischen Gesprächen mit reichlich theoretischen Inhalten.

    Im Jahr des Angriffs auf Coruscant begann sich Aloncors empathisches Talent langsam zu entwickeln und gewährte ihm immer wieder Echos und Eindrücke der emotionalen Lage anderer Personen; Soren-Ti kontaktierte andere Jedi, um ihren Rat für die Entwicklung dieser Machtfäghigkeit seines Padawans in Anspruch zu nehmen. Doch auch die Pflicht wartete nicht, und so nahm Soren-Ti auf der Minenkolonie Ragash IV die Spur eines grausamen Sith-Lords auf, der eine ganze Gruppe Minenarbeiter entführt und zum eigenen Vergnügen gefoltert hatte. Meister und Schüler folgten der Spur des Sith, welche durch kunstvoll verstümmelte Leichen auf verschiedenen abgelegenen Planeten gelegt worden war, um diesen schließlich in einem Dorf auf der Landwirtschaftskolonie Carcass zu stellen, wo Lord Obran den Überfall auf eben jenes Dort vorbereitete, welches er auszulöschen und die Bewohner zu weiteren grausigen 'Kunstwerken' umzugestalten gedachte. Soren-Ti schritt ein, eine der wenigen Gelegenheiten, bei denen Aloncor seinen Meister tatsächlich sogleich offensiv hatte vorgehen sehen, und es gelang dem Duo, Obrans Gefolge in die Flucht zu schlagen. Als der Lord sich selbst zum Duell stellte, verletzte er mit einem Machtblitz Soren-Ti schwer; nur durch die Unterstützung der lokalen Ordnungshüter und deren mutigem Eingreifen konnte Aloncor das Raumschiff des Lords beschädigen, sodass dieser sich für den Rückzug entschloss.

    Seinen schwer verletzten Meister brachte der Padawan zum Tempel von Coruscant zurück, da er fürchten musste, dass es nicht ausreichen würde, ihn von den Ärzten auf Carcass behandeln zu lassen. Soren-Ti fand die benötigte Hilfe durch die Heiler des Ordens, doch seine Rekonvaleszenz wurde nur wenige Wochen nach der Ankunft vom Angriff des Imperiums unterbrochen. Beide Jedi halfen bei der Evakuierung von Jünglingen und anderen Anwesenden zu verschiedenen kleineren Standorten des Ordens ausserhalb von Coruscant. Zu dieser Zeit hatte sich die Gabe des jungen Aloncor voll entwickelt und peinigte ihn durch die Erinnerung an die vielen erlöschenden Leben auf Coruscant und ungewollte Einblicke in die Gefühlswelt anderer, welche ihn bei Tag und Nacht verfolgten. Auf Alderaan fanden Meister und Schüler schließlich einen Ruhepunkt, umgeben von der weiten, friedlichen Natur des zivilisierten Planeten konnte Aloncor genug Ruhe schöpfen, um nach und nach mit der Anleitung seines Meisters Ruhe und Abstand von den Köpfen anderer zu finden.

    Jedi-Ritter


    Persönlichkeit

    Kenntnisse

    Neben der grundlegenden Ausbildung als Jedi, welche sowohl kämpferische Aspekte wie auch geistige Tätigkeiten umfasste, hat sich Aloncor Torn vor allem im Bezug auf das Wissen um die Kultur und die Verhaltensweisen der Völker der Galaxis tiefgreifende Kenntnis erworben und jene durch Weiterbildung in den Bereichen Verhandlungsführung, Informationsgewinnung und Ermittlung vertieft. Zu diesem Tätigkeitsschwerpunkt gehört auch eine umfassende rethorische Ausbildung, welche durch fortgeschrittene Kenntnisse im Umgang mit Slicing-Tools ergänzt wird.
    Seine Machtfähigkeiten umfassen vor allem die ihm angeborene Befähigung zur Macht-Empathie (das Erspüren der emotionalen Regungen einer anderen Person), Nutzung von Machtgeschwindigkeit und die den Lichtschwertstil Niman unterstützenden Kenntnisse wie Machtschub und Telekinese. Er ist ein brauchbarer, aber nicht herausragender Lichtschwertkämpfer und versucht stets, Konflikte gewaltlos zu lösen, bevor die Waffen sprechen müssen. Von Zeit zu Zeit offenbart ihm die Macht mittels einer Vision Fragmente einermöglichen Zukunft, bewusst hervorrufen kann er diese Einblicke in künftige Ereignisse jedoch nicht; es sind auch schon mehrere Jahre ohne eine Vision verstrichen.

    Stärken

    Der Jedi-Ritter gilt als geduldiger, recht stiller Mensch, ein guter Zuhörer, dem sich andere Personen gegenüber durchaus gerne öffnen. Er handelt wohlüberlegt und versucht bei Streitschlichtung immer den bestmöglichen Kompromiss zu finden, mit dem beide Parteien gut leben können. Da er Dingen gerne auf den Grund geht, findet er oft bei Problemen die eigentliche Ursache und verfügt auch über die nötige Ruhe, um sich zum Kern einer Fragestellung vorzuarbeiten. Vorurteile kultureller oder biologischer Art kennt er nicht, sodass er bei diplomatischen Verhandlungen wertneutral mit allen Parteien umgehen kann.
    Grundsätzlich hat Aloncor eine positive Lebenseinstellung, die ihm bislang über viele schwierige Momente hinweggeholfen hat und die er auch an seine Umgebung weiterzugeben versucht. Als tiefgründige Persönlichkeit kann er sich für vieles interessieren und ist immer bereit, Schönheit und Besonderheit auch in kleinsten Dingen zu entdecken.

    Schwächen

    Über viele Dinge, gerade auch persönlicher Natur, denkt Aloncor zu lange nach und steht sich durch die endlose Grübelei oftmals auch selbst im Weg. Durch seinen großen Altruismus vernachlässigt er seine eigenen Bedürfnisse immer wieder, nur um in regelmäßigen Abständen vor einem großen Haufen ungelöster Fragen zu stehen, die er dann kaum alleine bewältigen kann. Für einen Jedi ist er ein sehr unbegeisterter Lichtschwertkämpfer und hat in dieser wichtigen Disziplin auch keine wirkliche Begabung, sein Können hat er sich nur durch Training angeeignet, ohne mit dem Herzen wirklich dabei zu sein.
    Auch Tätigkeiten als Kriegsanführer im Dienst der Republik ging er bislang erfolgreich aus dem Weg - bei einem Jedi kann man kaum davon sprechen, dass er sich vor einer Aufgabe drückte, aber praktischerweise gab es stets andere, wichtigere Aufgaben, denen er sich dann widmen konnte. Wenn er einer Vision folgt, entwickelt er eine Form von Besessenheit, die ihm wenig Luft für anderes lässt. Dieser innere Zwang verebbt erst, wenn er gefunden hat, wonach er suchte oder sich die Bilder der Vision auf andere Weise manifestiert haben.


    Wichtige Personen


    Aliera Eryada: Während der Zeit auf Tython lernte Aloncor die Meisterin als überlegte, vorurteilsfreie Gesprächspartnerin kennen und folgte nach der Mission gegen die Schwarze Flotte, welche ihm vieles abverlangte, ihrem Ruf, sie und Meisterin Derak beim Aufbau einer geheimen Station auf dem Planeten Ska Gora zu unterstützen und zwischen den so unterschiedlichen Anwesenden und Charakteren als Vermittler und ausgleichendes Element zu dienen. Für ihre Geduld mit ihm während der langen Zeit des Schweigens ist Aloncor Aliera dankbar, ebenfalls für ihren Beistand beim Umgang mit seinem so schwierigen Gefühlen gegenüber Morwena Aquae. So hat sich auf Seiten des Ritters eine Basis respektvoller Zuneigung entwickelt, innerhalb derer er die Meisterin so gut zu unterstützen versucht, wie er es vermag.

    Andenus Dexter: Schon als Jünglinge führte die Macht die beiden eher ungleichen Charaktere zusammen - den fokussierten, beharrlichen Andenus und den neugierigen, wissensdurstigen Aloncor, welche während ihrer Zeit im Tempel von Coruscant gemeinsam trainierten und auf die Suche nach neuem Wissen gingen. Sie ergänzten sich gut und dank Andenus wurde aus dem eher weniger talentierten Aloncor ein zumindest brauchbarer Lichtschwertkämpfer, wenngleich dieser seinem Freund niemals würde das Wasser reichen können. Gleichermaßen an fremden Kulturen interessiert, tauchten beide nur zu gerne in den Archiven ab und forderten sich gegenseitig heraus, besonders interessante Details herauszufinden. Als beide von Meistern als Padawan gewählt wurden, riss der Kontakt über lange Jahre ab und konnte nur sporadisch weitergeführt werden. Neu belebt wurde beider Freundschaft, als Aloncor nach dem erfolgreichen Auffinden eines Holocrons Mitte 15 NVC nach Tython zurückkehrte und sich beide zufällig über den Weg liefen. Beide Männer mochten sich entwickelt haben, neue Einsichten gewonnen, doch das einst geschmiedete Band behielt seine Stärke bei.

    Efroy Jarok: Mit dem kämpferisch veranlagten Jedi verbindet Aloncor eine ruhige Form des Respekts und während mehrerer gemeinsamer Mission gewachsenen Vertrauens. Mögen sich beider Methoden und Herangehensweisen auch grundlegend unterscheiden, ist Efroys Wesen doch etwas, das Aloncor als angenehmen Kontrast zum eigenen, langen Grübeln empfindet. Gerade durch die Ereignisse bei der langen Undercover-Mission auf Nar Shaddaa ist das Wissen gewachsen, mit diesem so direkten, im Kampf überaus offensiven Ritter gut zusammen arbeiten zu können. Nach dem Angriff der Zakuul auf den Tempel von Tython verlor Aloncor den anderen Ritter aus den Augen, doch nie die Gewissheit, dass er es geschafft haben musste, die Kämpfe zu überleben.

    Morwena Aquae: Die Beziehung zu Padawan Morwena Aquae lässt sich bestenfalls als 'kompliziert' beschreiben. Von ihrem beißenden, sarkastischen Humor angetan, beschäftigte sich der Ritter bei seinen Aufenthalten nach 15 NVC auf Tython immer wieder mit der von ihrer Meisterin vernachlässigten Padawan und versuchte, ihr in Diskussionen über verschiedenartigste Themen im Bereich Kulturen, Philosophie und Diplomatie jene zu ersetzen und den wachen Geist Morwenas anzuregen. Die ehemalige Sith verblüffte ihn immer wieder mit interessanten Einsichten und wissenschaftlich-neutraler Sachlichkeit. Mehrere gemeinsam durchstandene Missionen ließen schließlich tiefere Gefühle wachsen, die er lange für sich behielt und versuchte, sie in Neutralität auslaufen zu lassen. Doch trotz Diskussionen mit Meisterin Eryada und seinem guten Freund Andenus gelang es ihm nicht, diese zu unterdrücken. Inzwischen wissen beide um die Empfindungen des jeweils anderen und arbeiten als Jedi zusammen, ohne eine höfliche und notwendige Distanz zu überschreiten.

    Soren-Ti: Der Nautolaner nahm sich des jungen Aloncor als Padawan an und lehrte ihn neben den Tugenden eines Jedi-Ritters auch die nötige Geduld und Einsicht im Umgang mit den Gewohnheiten und Bedürfnissen anderer Völker. Als einer der herausragenden Diplomaten des Ordens war er für seinen Schüler schnell ein leuchtendes Vorbild und dieser versuchte schnell, seinem Lehrer nachzueifern. Dass Soren-Ti sich einfühlsam um seinen Schüler bemühte, als dessen empathisches Talent während seiner Pubertät voll ausbrach, vertiefte beider Bindung sehr und wandelte das frühere Lehrer-Schüler-Verhältnis zu etwas, das dem Umgang von einem gutmütigen Vater mit seinem schwierigen Sohn nahe kam. Auch nachdem Aloncor den Schritt zum Jedi-Ritter geschafft hatte, war sein einstiger Meister ein Vorbild und jemand, bei dem er sich gerne Rat holte. Als Soren-Ti schließlich zu Tode kam, musste Aloncor stark mit Trauergefühlen kämpfen, da er ein weiteres Mal eine Person verloren hatte, die für sein Leben und seine Entwicklung wichtig war.

    Vaney Derak: Meisterin Vaney Derak lernte Aloncor erst auf der Basis Ska Gora wirklich kennen und brauchte eine Weile, um mit ihr zurecht zu kommen, da sich beider Arbeit nicht unbedingt überschnitt. Als nach dem Angriff auf den Tempel von Tython durch die Streitkräfte der Zakuul eine Gruppe Überlebender den Weg nach Ska Gora schaffte, befand sich auch Aloncor unter jenen, jedoch ohne für mehrere Monate fähig zu sein, sich verbal zu artikulieren. Es ist Vaneys Geduld und Mitgefühl zu verdanken, dass er die schwere innere Wunde überwand und sich wieder der Welt um sich herum öffnete, eine Freundlichkeit, die Aloncors Einstellung zu ihr deutlich in Richtung Dankbarkeit und Wohlwollen verändert hat. Er versucht Vaneys Wirken dadurch zu vergelten, dass er sich für den Fortbestand der Station auf Ska Gora engagiert, so gut er es eben vermag.

    Xine Erauqs: Der erst vor kurzem zum Ritter gewordene Rotschopf ist eine der neueren Bekanntschaften des Jedi, die ihm ein ums andere Mal vor Probleme stellen. Xines fordernde, bisweilen selbstgerechte Art, andere Personen in Frage zu stellen, lässt Aloncor sein eigenes Handeln reflektieren, ohne dass die daraus gewonnenen Erkenntnisse im ersten Augenblick willkommen sind. Beide Männer haben sich schon diverse Male verbale Auseinandersetzungen geliefert und finden dennoch meist zu einer Übereinkunft, ohne gegenseitig zum Feind zu werden oder den anderen zu verachten - indes ist es schwierig, beider Verhältnis wirklich zu charakterisieren. So nimmt Aloncor das Verhalten seines Mitritters als eine Prüfung der Macht hin, die ihn Demut, Geduld und mehr Einsicht in das Fühlen anderer lehren soll. Dass beide während des Angriffs auf den Tempel von Coruscant bereits einmal aufeinander getroffen und sie somit Schicksalsgefährten sind, ist Aloncor bis heute nicht klar bewusst.

    Yerana Deikan: Die oftmals recht ernste Jedi-Heilerin war eine der Personen, die Aloncor nach seiner Rückkehr im Jahr 15 NVC auf Tython kennen- und schätzen lernte, da die Gespräche mit ihr für ihn das Gefühl einer Ordensgemeinschaft beschworen, das er lange entbehrt hatte. Ihre ruhige und überlegte Art, Dinge anzugehen, fand schnell den Respekt des Ritters, zudem hatte er einmal die Gelegenheit, der tanzbegeisterten Yerana ein besonderes Geschenk zu machen, an welches er sich auch Jahre später noch erinnert. Ihr Beistand während einer Zeit, in der er verletzt und der Obhut des medizinischen Personals im Tempel von Tython anvertraut war, hat den Respekt und die Zuneigung, welche Aloncor für Yerana hegte, auf ein sicheres Fundament gestellt. Durch die Wirren des Zakuul-Angriffs und die Ereignisse in den Jahren danach verlor Aloncor die Jedi aus den Augen, hofft jedoch noch immer, sie wohlauf irgendwann wiederzusehen.

    461 mal gelesen