Phalax [Arbeitstitel]

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  • Phalax ist ein Planet im wilden Raum der Galaxis. Die Oberfläche des Planeten ist von Vulkanlandschaften geprägt und weist neben gelegendlichen Asche- und Schneestürmen prägnante violette Gewässer auf. Das System ist bislang kaum erkundet, geschweige denn kartographiert.

    RegionWilder Raum
    SektorKalis Palor-Sektor
    SystemET-4239
    RasterkoordinatenO-21
    SonnenET-4239 Prime
    Monde4
    KlasseTerrestrisch
    LandschaftVulkangestein, Gebirge, Höhlen, Seen, wenige Wälder
    AtmosphäreTyp II [erhöhter Anteil an Stickstoff und Schwefelgasen]
    KlimaGemäßigt
    GravitationStandard
    Durchmesser12.200km
    Tageslänge21 Standardstunden
    Jahreslänge359 Tage
    FaunaArchoskorn, Zubra, phalaxische Großmücke,
    Tybex, Antektra
    Ureinwohnerunbekannt
    Einwandererunbekannt
    Einwohnerzahlunbekannt
    Offizielle Spracheunbekannt
    Wichtige Städtekeine
    Wichtige Importproduktekeine
    Zugehörigkeitkeine



    Planetographie

    Phalax ist ein noch sehr unbekannter Planet im Wilden Raum der Galaxis, unterhalb von Subterrel. Er wird von vier Monden umkreist. Ungefähr 60% der Oberfläche besteht aus Vulkansteingebirgen, die teils verzweigte Höhlensysteme ausgebildet haben. Die Pole sind von dicken Ascheschichten belegt, die durch frühere Vulkanaktivitäten entstanden sind. Die Luft ist durch einen erhöhten Stickstoffanteil, sowie nachweisbaren Spuren von Schwefelgasen, nur bedingt atembar. Dennoch sind einige wenige Wälder am Rande des Vulkangesteins und in Wassernähe entstanden, die allesamt eine starke Schwarzfärbung aufweisen. Die Gewässer, hauptsächlich Seen und kleinere Flüsse, sind durch eine geringe Kaliumpermanganat-Konzentration violett eingefärbt. Bislang konnte keine Zivilisation auf dem Planeten ausgemacht werden. Sporadische Unwetter können zudem für einen extremen Orkan aus Asche und Schnee sorgen.

    Fauna

    Archoskorn

    Die spinnenartigen Archoskorn sind die Spitze der bekannten Nahrungskette auf Phalax. Die vorzugsweise karnivor lebenden Raubtier besitzt acht Beine, sowie eine robuste Außenpanzerung. Mit den breiten Stoßzähnen und der kräftigen Kiefermuskulatur vermag es auch härtere Materialien zu zerstören. Während die Weibchen eine maximale Länge von ungefähr 2,5m erreichen, sind männliche Artgenossen bis zu 4m lang und besitzen eine Beinspannweite von ungefähr 3m. Während ältere Tiere eher dazu tendieren Alleingänger zu sein und sich nur zur Paarungszeit im Frühjahr in Massen zusammen zu finden, konnte bei Jungtieren eine geringe Neigung zum Gruppenleben beobachtet werden. Archoskorn leben normalerweise in den Vulkangebirgen des Planeten, wo sie in größeren Höhlen unterkommen. Für die Nahrungssuche begeben sie sich aber auch in die angrenzenden Wälder. Zu ihrem Beutespektrum zählen unter anderem Zubras und Antektra.

    Zubra

    Zubras sind im Wald heimische Säugetiere die vorwiegend in Herden aus bis zu 20 Tieren leben. Das Fell weiblicher Tiere variiert ganzheitlich von dunkelbraun bis schwarz, während sich das Muster der Männchen komplexer darstellt. Das dunkelbraun bis schwarze Fell weist Weißfärbungen im Stil einer Skelettstruktur auf. Dies dient der Abschreckung von Fressfeinden. Zudem haben Männchen eine ausgebildete Hornkrone aus meist zwei bis vier leicht gebognenen Hörnern, die zur Verteidigung und für Revierkämpfe genutzt werden. Weibliche Zubras haben eine Kopfrumpflänge von 1,8 bis 2,1m, männliche Tiere eine Länge von 1,9 bis 2,4m. Die Hornkrone der Männchen kann nochmals an die 80cm groß werden. Zubras ernähren sich primär von Pflanzen, sowie Beeren und Früchten des Waldes. Gelegendlich werden aber auch kleinere Insekten vertilgt. Das Fleisch eines Zubras ist dunkel und weist eine geringe Violettfärbung durch eingelagertes Kaliumpermanganat auf.

    Phalaxische Großmücke

    Die phalaxische Großmücke ähnelt in vielen Belangen der gemeinen Stechmücke. Die größte Differenzierung betrifft die Größe, da die phalaxische Großmücke eine Länge von bis zu 3cm erreichen kann. Die Flügelspannbreite kann ebenfalls bis zu 3cm betragen. Genau wie die gemeine Stechmücke ernährt sich auch dieses Insekt von dem Blut verschiedener Lebewesen. Sie gilt als Überträger des Phalaxfiebers, das Übelkeit, Fieber, Schlaflosigkeit, sowie rapide Wechsel zwischen Schweißausbrüchen und Schüttelfrost verursachen kann.

    Tybex

    Die agilen und durchdachten Räuber haben eine Schulterhöhe von ca. 1,2m und sind mit kräftigen Pranken, sowie Fangzähnen ausgestattet. Tybex' leben in Rudeln von bis zu fünf Tieren, in denen eine strikte Hierarchie herrscht. Nur selten kommt es vor, dass ein Tybex alleine umherstreift. Die oberen Schneidezähne erreichen eine Länge von bis zu 20cm und sind mit einer rasiermesserscharfen Hinterkante versehen, die das zerreißen der Beute erleichtert. Die Farbe des Fells variiert zwischen hellen Brauntönen, über Grau und Schwarz. Je nach Nahrungssituation wandert ein Tybex-Rudel und gerät gelegendlich in Revierkämpfe mit anderen Rudeln, die nicht selten tödlich enden. Dabei kann auch ein Hang zum Kannibalismus beobachtet werden. Hat ein Rudel erst eine Beute im Visier, wird sie nicht eher in Ruhe gelassen, bis sie gefangen wurde, oder sich als deutlich überlegen herausstellt.

    Antektra

    Antektra sind Reptilien, die mit einer robusten Schale ausgestattet sind. Bei Gefahr rollen sie sich zusammen und schützen sich so vor den Angriffen ihrer Fressfeinde. Sie sind Alleingänger, die zum Eierlegen jedoch an ihren Geburtsort zurückkehren.

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