Forthan

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

  • Forthan ist ein kleiner Planet am Braxant Schnellweg, der vollkommen unabhängig Handel mit anderen Systemen führt und eigentlich nie im Zentrum galaktischer Geschehnisse stand.

    Historie

    Einleitung

    Forthan ist ein kleiner Planet im Cassander Sektor am Braxant Schnellweg, der vollkommen unabhängig Handel mit anderen Systemen führt und eigentlich nie im Zentrum galaktischer Geschehnisse stand. Zu den immigrierten Spezies zählen Mensch, Twi'lek, Zabrak, Rodianer, Bothaner, Bith, Chagrianer, Duros, Togruta u.v. m. eine native, heimische Spezies ist unterdes nicht bekannt.

    Bedeutende Geschehnisse

    Schlacht um Forthan

    Im Jahr 23 NVC in mitten der Herrschaft durch die Zakuul, baute sich eine Rebellion unter den Geistlichen, Adligen und Arbeitern zusammen. Allerdings gipfelte die Planung nicht in einem koordinierten Aktion, sondern eskalierte als die Soxica durch unbekannte Hilfe in das Stadtinnere eindringen und Chaos verbreiten konnten. In Mitten der Unruhen wurde der Zakuul-Kreuzer kurzzeitig deaktiviert und der Kommissionsturm von Unbekannten gestürmt. Kurz darauf feuerte ein reaktivierte Zakuul-Kreuzer auf die Spitze des Kommissionsturm. Die Unruhen klangen nach Verhaftung und Hinrichtung des Soxica-Oherhauptes "Knuckelhead" ab. Unter den Opfern der Unruhen befand sich der amtierende Zakuul-Paladin, dessen Leiche allerdings nie gefunden wurde. Der Einfluss der Zakuul versiegte augenblicklich. Pastor Ilias konnte die Situation mit Hilfe seines Einflusses zu seinen Gunsten nutzen und ernannte sich zum Oberhaupt der forthanischen Kommission. Die darauf folgende Zeit war geprägt von strenger Gläubigkeit und archaischen Strafen für "Ketzer". Rechte Hand des Pastors wurde die in Ungnade gefallene Tukani Muas.

    Flora

    Forthans Flora ist im Vergleich zu anderen Planeten äußerst begrenzt. Neben diversen, kleineren giftigen Gewächsen ist der größte Teil des unbewohnten Landes durch karge Felsformationen geprägt. Ein urzeitliches Erdbeben hat tiefe Risse in der Erdoberfläche hinterlassen, die tief ins Innere hinein reichen und aus dem giftige Gase hinauf steigen, ehe sie sich im Himmel verlieren. Die Mischung der Erze und der Chemikalien, die durch den Dampf nach oben getragen werden, sind der Ursprung eines einzigartigen Ressourcenvorkommen, dass auf Forthan abgebaut und gehandelt wird. Generell ist die wilde Oberfläche für die meisten Spezies vollkommen unbewohnbar.

    Fauna

    Die grundlegende Oberfläche beherbergt keine bekannten Tier- oder Wesensarten. Laut wenigen, nicht bestätigen Gerüchten lebt eine Fledermausartige, giftige Flugspezies zwischen den Erdspalten innerhalb der giftigen Gase. Unter den Bewohners Forthan ist sie als Sombra Tóxica (abgekürzt: Soxica) bekannt.

    Struktur

    Sowohl Planet wie auch die einzige existierende Stadt tragen den Namen Forthan. Bis auf die Abbauorte, die 30% der Planetenoberfläche ausmachen, bedeckt die Stadt 70% des Planeten und grenzt damit an den Ruf eines Stadtplaneten an. Innerhalb der stark befestigten Mauern von Forthan wurden alle Anstrengungen unternommen um den Lebensraum habitabel zu gestalten, was immer besser gelingt je weiter man ins Stadtinnere gelangt. Die Stadt ist in mehrere Bezirke eingeteilt, zwischen denen unter anderem breite Flüsse und Seen liegen, die eine aufregte Schifffahrt mit sich bringen.

    Arbeiterviertel

    Das Arbeiterviertel nimmt einen Großteil der besiedelten Stadtfläche von Forthan ein und zieht sich auch tief ins Stadtinnere. Neben den herkömmlichen Geschäften zur Nahrungsversorgung, finden sich hier auch handwerkliche Berufe und Dienstleistungen wieder. Der Großteil der Bevölkerung lebt in diesem Abschnitt. Neben der starken Überwachung sind die Bauten homogen gestaltet und eng aneinander gereiht.

    Altstadt

    Als Altstadt bezeichnen die Forthaner die Bezirke im zentralen Stadtbereich, der zu den Anfängen von Forthan errichtet wurde. Vor allem nun als künstlerischer Bereich angesehen leben hier diverse Künstler, Professoren oder Adelige. Anders als die Arbeiterviertel sind die Gebäude von einem romantischen Charme erfasst, der eine individuelle Inspiration fördert und von bekannten Künstlern verziert wurde. Auch hier herrscht eine strenge, wenn auch vergleichsweise kaum wahrnehmbare, Überwachung durch den Staat.

    Kommissionsturm

    Der Kommissionsturm oder auch das "Allsehende Auge" ist die unangefochtene Zentrale von Forthan und bildet den Sitz der Stadtkommission. Von hoch oben werden die wichtigen Entscheidungen für Forthan getroffen. Um den Kommissionsturm herum befindet sich ein großer, künstlich angelegter See, der die einzige Verbindungsstraße zum Turm abbildet und nur von autorisierten Vehikeln befahren werden darf. Im Übrigen bildet der Kommissionsturm die Zentrale zur Steuerung des planetaren Sensornetzes, welches jeglichen ankommenden und abreisenden Verkehr aufzeichnet.

    Hafengebiet

    Durch die weitverzweigten Wasserwege hat sich im Laufe der Zeit ein Hafengebiet gebildet, dass unweit vom Kommissionsturm, ringsherum Werften und Anlegestellen bietet. Dorthin fahren die großen Frachter, die Ressourcen in die äußeren Bezirke oder ins Stadtinnere bringen. Je weiter man sich vom Kommissionsturm entfernt, desto stärker wird der Ruf, dass die Hafengebiete ein Umschlagsort für Gauner und Ganoven sind. Allerdings haben alle Hafengebiete, trotz gegenteiliger Bemühungen, den absoluten Ruf weg eine Müllhalde zu sein.

    Handelsbezirk

    Obwohl die Begrifflichkeit "Handelsbezirk" irreführend ist, wird dieser Begriff von den Forthanern verwendet um das Gebiet zwischen der Altstadt und den Arbeitervierteln zu bezeichnen. Das Gebiet ist der größte Umschlagsplatz für Waren in Forthan und wird von vielen Händlern angesteuert. Fast wöchentlich gibt es große Martkveranstaltungen um die Kaufkraft zu steigern und neue Produkte anzukündigen.

    Minen

    Die Minen sind, obwohl sie rechtlich zur Stadt gehören, außerhalb angesiedelt. Wegen der harten Arbeit und den gefährlichen Konditionen genießen die Minen keinen sonderlich guten Ruf und Minenarbeit wird sogar zum Teil als Alternative zur Todesstrafe verhängt.

    Wirtschaft

    Forthans Wirtschaft bezogen auf intergalaktische Beziehungen reduziert sich auf den Export der abgebauten Ressourcen des Planeten. Zu diesem Zweck besitzt Forthan ein ausgeprägte Minenlogistik, die im Zuge einer Reform privatisiert wurde. Seitens Forthans Behörden, werden die Abbauorte verwaltet und gegen Lizenzgebühren den Minenunternehmen zur Verfügung gestellt, dabei werden die Lizenzgebühren dynamisch abhängig vom Ertrag der jeweiligen Minengesellschaft berechnet. Immer wieder kommt es zu bürokratischen und gerichtlichen Auseinandersetzungen, da die Abbauorte stetig zu horrenden Preisen verteilt und äußerst beliebt sind. So kommt es nicht aus, dass es inoffizielle Minengesellschaften gibt, die illegal die Rohstoffe abbauen und dies meist an Orten tun, die als zu gefährlich angesehen werden. Beispielhaft ist dafür das bekannte Deep Mining, dass jegliches Minen unter der gesetzlichen Mindesthöhe beschreibt.
    Abseits des Minengeschäftes besitzt Forthan eine starke, inländische Wirtschaft, die sich auf die Produktion und den Vertrieb von Nahrungskonserven und alternativen Nahrungszufuhren beschäftigt. Frische Nahrung, durch selbstangebaute Nahrung, zählt zu den Feinkosten auf Forthan und ist daher nur gegen beachtliche Beträge zu erlangen.

    Bevölkerung

    Bewohnt wird Forthan von insgesamt 200 Millionen Wesen bestehend aus einer Vielzahl immigrierter Spezien, die in verschiedenen gesellschaftlichen Schichten aufgewachsen sind oder noch Leben. Trotz dieser teils massiven Differenzen, herrscht in Forthan ein gewissermaßen gleich verteilter Wohlstand, der sich darin äußerst, dass der tatsächliche Reichtum bei dem wenigen Adel des politischen Apparates vorzufinden ist und somit nicht zum allgemeinen Bevölkerungspotential verrechnet wird. Bemerkenswerterweise ist zu erwähnen, dass in Forthan keinerlei Probleme durch Differenzen in Rasse bekannt sind.

    Vorzugsweise besteht die Bevölkerung aus der Arbeiterklasse, die 70% der Arbeitskraft in Forthan darstellt. Dabei variieren die Berufe und finden sich, neben dem Minengeschäft, vor allem im technischen Handwerk. Nur etwa 5% von Forthan sind Regierungsbeamte währen die übrigen Dienstleistungen verschiedener Art anbieten. Die meisten von Ihnen gehören zu den Händlern.

    Kultur

    Forthaner (Bezeichnung für Bürger Forthans) sind extrem gläubig. So verwundert es kaum, dass sie regelmäßige Zeremonien abhalten, um zu beten. Allerdings setzt der planetenübergreifende Glaube nicht auf Götter, sondern auf heilige gesprochene Persönlichkeiten, die zu ihrer Lebenszeit besondere Dinge vollbracht haben, die ihnen diese Würde zu teil werden ließ. Einer der ersten Heiligen war Avac, der innerhalb der Planetenkrater das wertvolle Erz gefunden hatte und damit den Grundstein für die Minengeschäfte legte. Mit der Zeit verschwammen die Grenzen zwischen Idolen, Helden und Heiligen, so dass einige Heilige offiziell nicht anerkannt worden sind oder ihnen aber Eigenschaften zugesprochen wurden, die sie nicht besaßen. So wird Avac als Schutzpatron der Minenarbeiter angesehen, obwohl er der Erste war, der eine Minengilde gründete, die nach einem Unglück fast die Hälfte ihrer Mitglieder in den Felsspalten verlor.

    Weitaus wichtiger als der Glaube ist für einen Forthaner die Obrigkeit durch den Staat. Forthaner haben einen extremen Hang sich unter zu ordnen und folgen dem Staat in der Regel mit vollkommenem Vertrauen. Dies führte dazu, dass umfassende Überwachungsanlagen von dem Großteil der Bevölkerung akzeptiert wurden, da sie darin eine bessere Möglichkeit für den Adel sahen, Forthan zu schützen. Die einzige Schwäche der Forthan bezüglich ihres Patriotisumus ist die Zweckdienlichkeit. Die Bürger des Planeten können sich nur schwer für neue Regierungen begeistern, sofern nicht verdeutlicht wird, dass damit alte Schwächen behoben werden und die gesamte Neuerung auch positive Effekte mit sich bringt. Dennoch kommt es recht selten zu Ausschreitungen, da die an der Macht befindlichen Figuren in der Regel zur Auflistung der Heiligen, Idole oder Helden gehören und damit sowohl von Regierung wie auch von Glaubensseite geschützt werden.

    Wohl merklich beeinflusst durch den Glauben und die idolisierung bestimmter Figuren, besitzt Forthan eine ausgeprägte künstlerische Facette. Viele angebliche Ereignisse sind in Gemälden festgehalten und zu jedem Heiligen gibt es eine passende Hymne. Mehrere Museen und Kunstausstellungen erlauben auch jungen und unbekannten Künstlern ihre Werke vorzustellen. So verwundert es kaum, dass Künstler hochgeschätzt und gefördert werden. Die Zeichnung eines Idols fertigzustellen wird als Ehre angesehen, die dem Urheber in der Regel die gehobenen Kreise eröffnet.

    Fraktionen

    Stadtkommission

    Die Stadtkommission, mit dem Kommissionär als Spitze, ist ein adeliger Rat und die Führungsebene von Forthan. Hoch oben im Kommissionsturm treffen die Frauen und Männer der Kommission alle wichtigen Entscheidungen zur Steuerung des Planeten. Jedem der Angehörigen ist ein wirtschaftlicher, geistlicher oder geographischer Zweig zugeteilt in dem er als Vorsitzender zu betrachten ist und dort als Verwalter tätig ist. Die einzelnen Zweige, auch Verwaltung genannt, gliedern sich auf in:
    • Hafenfahrt/-handel
    • Planetare Sicherheit (mit innere und äußere als Subverwaltung)
    • Handelswirtschaft
    • Infrastruktur
    • Kirche und geistliche Angelegenheiten
    • Bildung
    • Verpflegung
    • Diplomatie
    • Handwerk (worunter auch die Minen fallen)







    Die Plätze innerhalb der Kommission werden innerhalb der einzelnen Familien vermacht und sind dem Adel vorbehalten.
    Vorsitzende des Kommissionsrat und damit einer Königin gleich, ist die Devorianerin Tukani Muas.

    Der Widerstand

    Bekennende Gegner der Zakuul haben sich zu einer Gruppierung zusammengeschlossen, die den einfachen Namen "Der Widerstand" trägt. Ziel des Widerstandes ist es die Einflüsse der Zakuul zu bannen und die amtierende Regierungsstruktur durch eine bewohnerfreundliche, demokratische Form zu ersetzen. Unter dem ständigen Druck der allumfassenden Bewachung nutzen sie alle Formen der List, Tücke und auch des Meuchelns um Schwachstellen ausfindig zu machen und ihre Position zu stärken.
    Das derzeitige Basislager befindet sich unterirdisch in den Kanalisationen unterhalb der Altstadt von Forthan. Dort hat sich der Widerstand zwischen einigen Kanalkreuzungen spartanisch eingerichtet. Strom sowie Kommunikationsverbindungen werden sorgsam von den führenden Leitungen unterhalb der Stadt abgezapft. Ironischerweise befindet sich das Lager unweit vom Kommissionsturm.
    Anführer und Gründungsmitglieder sind die derzeit stellvertretende torgutische Verwalterin für das Hafengewerbe Abiyna, Lord Zukar von der Länderei Zukar und Pastor Ilias der Forthanischen Kirchengemeinde.

    GFAF

    GFAF steht für "Gewerkschaft für FabrikArbeit Forthan" und bildet zusammen mit drei weiteren Gewerkschaften das Fundament des Arbeitnehmersschutzes im Fabrikgewerbe. Neben den primären Stahlverarbeitungen und Erzminen, sind ebenso die Hafenarbeit in das Portfolio der GFAF eingefasst. Schon in der Vergangenheit zeichnete sich die GFAF durch penetrante, konkrete und zielstrebige Forderungen, zu Gunsten der Arbeiter, aus. Immer wieder werden Tumulte generiert um die Massen anzuziehen und die Standhaftigkeit der Gewerkschaft zu demonstrieren. Trotz dem festen Glauben an die Kirche und dem staatlichen Oberhaupt, verliert die GFAF keine Zeit einen Generalstreik auszurufen wenn notwendig.
    Unter der Leitung des besalisken Nico Magger hält die GFAF ebenso den zweifelhaften Ruf inne, gerne gewalttätige Krawalle in Form von Schlägereien anzuzetteln. Magger steht unter dem Verdacht seine Handlanger durch dubiose Geschäfte mit Anreisenden bei Laune zu halten und versucht auch rein optisch nicht, diesem Stereotyp des zigarrerauchenden, miefigen Hafenchefs zu entrinnen. Seine Ziele, die neben dem 'Wohl der Arbeiter' auch seine eigenen persönlichen Ambitionen abdecken, kann er mit der Androhung von Aufruhen und Generalstreiks gut in Szene setzen.

    Adelsfamilie Edel

    Die Edels waren seit jeher extrem gläubig und verwalteten die Sektoren des Glaubens und der Diplomatie. Mit spitzen Zungen erbauten und erwirtschafteten die Edels ein ansehnliches Vermögen gepaart mit den nötigen Grundstücken und dem Einfluss auf mehrere Regierungsbeamte und -behörden. Ihre verdeckte Macht begann zu zerbrechen als die Devorianerin Tukani Muas ihre Amtszeit begann und die Edels ihrer Position als Verwalter enthoben wurden. Man sagt, dass eine gesamte Woche lang kein Edel zu arbeiten begann und auf dem eigenen Anwesen eine durch Wut durchtriebene Katastrophe stattfand, zu der sich allerdings kein Edel bekannte.
    Ihrer Macht beraubt trachtet die Familie nun der Konkurrenz nach ihrer Macht und nutzt das über Jahrhunderte angesammelte Vermögen um mit schmutzigen Tricks, sensiblen Geheimnissen und kompromittierendem Wissen die Rivalen abzudrängen und selbst wieder ihre Rolle als Verwalter einzunehmen inklusive aller einhergehenden Vorteilen.
    Oberhaupt der gewieften Diplomaten ist die betuchte Margareth Edel die zu repräsentativen Zwecken hinhält da die eigentliche Macht in ihrer Tochter Theresa Edel liegt.

    Meat&Greed

    Mitten im Arbeiterviertel, zwischen verschiedenen Handwerksbetrieben, steht auf einem der zahlreichen Marktplätze das Meat&Greed seines Zeichens eine Gaststätte des kleinen Mannes mit günstigem aber deftigem Essen und ausreichend alkoholische Erholung. Die rodianischen Geschwister Tak und Brush, leiten das Etablissement alleine. Während sich Tak vor allem um das Image und die Gäste im vorderen Teil der Kneipe kümmert, verpflegt Brush die eher zwielichtigen Gestalten im separaten hinteren Bereich, in dem sich Gauner und Diebe in einer losen Gemeinschaft treffen und besprechen. Das Meat&Greed ist inoffziell über die Zeit hinweg als Hauptquartier für jegliche Form von Betrug und Diebstahl in Mode gekommen und gilt somit fast schon als gildenartiges Gewächs.
    Tak und Brush beteuern stehts nichts von den Geschäften zu wissen auch wenn unklar ist wie viel Profit sie aus den undurchsichtigen Gästen erwirtschaften.

    Militärapparat

    Forthans originäre militärische Aufstellung hatte einen äußerst geringen Umfang, so dass kaum von einer Präsenz zu sprechen war. Umfassende Überwachungsgeräte schränkten die Notwendigkeit von physischer Präsenz weiter ein und die militärische Kontrolle verlagerte sich in der Bereich der Spionage und unterschwellige Manipulation der Bevölkerung. Dies änderte sich mit dem Auftauchen der Zakuul. Kurz nachdem Kommissionärin Tukani Muas ihr Amt annahm, verstärkten sich die Verteidigungsanlagen und Infanterie. Mit Hilfe der Zakuul wurde das forthanische Sensornetz aufgebaut und Patrouillen nahmen sichtbar zu.

    Maßgeblich besteht der Militärapparat derzeit aus einigen Zakuul-Sprungtruppen, die forthanischen Offizieren zugeordnet sind. Alle Arten von sozialer Interaktion wird von der menschlichen Besatzung übernommen während kämpferische Belange fast ausschließlich den Zakuul vorbehalten sind. Zur weiteren Unterstützung ist ein Zakuul Kreuzer am Boden postiert, der bei Bedarf Luftabwehrmaßnahmen ergreifen kann.

    Der Militärapparat steht offiziell direkt Kommissionärin Tukani Muas wird aber in direktem Kommando von einem Zakuul-Paladin geführt.

    Soxica

    Benannt nach dem giftigen Fledermausartigen Geschöpf, welches die Minenarbeiter aus der Dunkelheit heimsucht, haben sich die Soxica ihrem Namen treu zu einem erschreckenden Problem außerhalb der Mauern von Forthan entwickelt. Ehemalige, zum Tode verurteilte, Gefangene, die die harsche Minenarbeit überlebt haben, begehrten gegen ihre Aufpasser auf und gründeten eine brutal geführte Monarchie. Mittels Raub und Mord an den Minengesellschaften verpflegen sich die ehemaligen Gefangenen.

    Zuwachs bekommen die Soxica durch andere Gefangene oder Außgestoßene, die von Forthan in das Revier der Bande verdammt werden. In bestialischer Weise müssen die Anwärter sich in einem Ritual behaupten um aufgenommen und nicht ermordet zu werden. Forthan sind diese Methoden bekommt, allerdings sind sie unfähig etwas effektiv dagegen zu unternehmen oder wollen es nicht und nutzen die Furcht vor den Soxica um die Bewohner gefügig zu machen.

    Derzeitiger Anführer ist der einäugige Mensch Knucklehead.

    268 mal gelesen