Boa Avian

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  • Boa Avian ist ein Jedi-Ritter zur Zeit des dritten galaktischen Krieges. Er ist darauf spezialisiert insbesondere Sith aufzuspüren und auszuschalten.
    VornameBoa
    NameAvian
    Rang/TitelRitter
    StatusAktiv
    SpeziesNautolaner
    GeschlechtMännlich
    HeimatplanetGlee Anselm
    Geburt22.10.9 VVC
    ZugehörigkeitRepublik, Jedi-Orden, Jedi-Tempel Tython
    Ausgebildet vonMelios Losa
    Kamar Ev'Lidell
    Niquon Cordam
    Meister vonCorana Gergeroe
    Größe1,86m
    Gewicht92kg
    HautfarbeGrün
    AugenfarbeMaron
    GesinnungRechtschaffen Neutral



    Biografie

    Kindheit & Jünglingszeit

    Boa war das erste Kind eines Administrators und einer Erzieherin auf der nautolanischen Heimatwelt Glee Anselm. Die kleine Familie hatte keine Geldsorgen und hatte ein erfülltes Leben in friedlicher Umgebung. Als der Jedi-Meister Melios Losa, ein Thisspiasianer, einen Zwischenstopp auf Glee Anselm einlegte und aus purem Zufall auf die Familie traf, wurde sein Interesse an dem Jungen direkt geweckt. Auch wenn er bislang keine Anzeichen einer Machtsensitivität offen zeigte, war der alte Jedi davon überzeugt, dass aus ihm ein Jedi werden könnte. Wie viele Eltern ließen sie ihren Sohn nur widerwillig und nach einem langen Gespräch nach Coruscant gehen. Dort wurde er Teil des Sauser-Clans und konnte sich schnell in den Ordensalltag eingliedern, da er keine aktiven Erinnerungen an seine Heimat hatte. Er reizte regelmäßig die Grenzen der Regeln im Orden aus und forderte die Geduld der Meister heraus. Trotz seiner extrovertierten Art hatte der Nautolaner Schwierigkeiten viele Freunde zu finden.

    Angriff der Sith auf Coruscant

    Die Harmonie im Tempel wurde je zerstört, als das Sith-Imperium Coruscant angriff und Chaos brachte. Boa war gerade mit einer Gruppe Jünglingen am lernen, als Meisterin Gussa hereinstürzte und die Lehrlinge aufforderte sofort mitzukommen. Der ungeschulte Geist der Jünglinge konnte die Bandbreite der Geschehnisse nicht erfassen, lediglich ein unaufhaltbares Gefühl der Bedrückung prasselte auf Boa ein. Selbstlos, so wie man es ihm seit jeher beigebracht hat, griff er die Hand eines rothaarigen Jünglings, um ihn über einen Haufen Trümmer zu ziehen. Als eine Brücke zusammenstürzte und viele der Jünglinge in den Tod riss, schliff er ihn beinahe hinter sich her, ohne auch nur daran zu denken ihn loszulassen. Wie es die Macht so wollte waren sie die einzigen beiden Überlebenen der Gruppe, als ein Kugelhagel Meisterin Gussa und die anderen Jünglinge tötete.

    Viele Jedi kümmerten sich darum, dass die Jünglinge auf Schiffe evakuiert wurden. So auch Boa und seine Begleitung, die er als Xine Erauqs kennenlernte, wurden auf das Enklavenschiff "Serenity" evakuiert. Hier wurde die Ausbildung bestmöglich fortgesetzt und man brachte den heranwachsenen Jedi bei mit den neusten Ereignissen klarzukommen. Zu Boas Überraschung schien Xine eine Fixierung auf den Nautolaner entwickelt zu haben und viel Zeit mit ihm verbringen zu wollen, was Boa freudig unterstützte. Sogar dann, als die beiden beinahe zeitgleich als Padawan erwählt wurden. Boa wurde so der sechste Schüler von Meister Losa, der ihn 12 Jahre zuvor entdeckte. Er traf seinen neuen Meister auf Tython, wo seine Lehre unverzüglich begann.

    Ausbildung als Padawan

    Naboo-Krise

    Die erste Mission, die der Padawan außerhalb der geschützten Umgebung Tythons begleitete, führte das Gespann nach Naboo. Die Handelsförderation hat den Planeten blockiert und ein Zufuhrembargo verhangen. Grundlage dafür sei ein Vertragsbruch beim Handel mit Getreide. Die Jedi wurden entsandt, um die Situation aufzuklären. Bei Ankunft in der Stadt Vis erfuhren die Jedi, dass die zuständige Senatorin Naboos unter Arrest gestellt wurde und, dass die Abgesandten der Förderation Verhandlungen mit den Jedi ablehnten. Während Meister Losa versuchte einen humane Lösung herbei zu führen, entschloss sich Boa zu einer eigenmächtigen, überheblichen und ebenso riskanten Aktion zur Rettung der Senatorin, die nur durch das beherzte Eingreifen seines Meisters schadlos für beide Seiten ausging. Eingeschüchtert durch das forsche Voranschreiten der Jedi knickte die Handelsföderation jedoch ein und stimmten Verhandlungen zur Aufhebung der Blockade und des Embargos zu. Zurück auf Tython flog zudem auf, dass der Padawan eine romantische Beziehung mit Padawan Miera Fey führte. Meister Losa führte sein jüngstes Verhalten auf eine Art Pubertät zurück und verdonnerte Boa lediglich zu Sondertraining im Unterwasserkampf mit Ritter Ev'Lidell.

    Attentat der GenoHaradan

    Während des kalten Krieges fand in vielen Systemen ein politisches Umdenken statt, das auch immer wieder dazu geführt hat, dass Planeten zum Imperium übergelaufen sind. Um diesen Schritt zu verhindern wollte der Senator von Loso Tiff Banner eine öffentliche Rede halten. Jedoch erhielt er jüngst eine anonyme Drohung, die ihn davor mahnte seine politische Arbeit einzustellen. Senator Banner lehnte es trotz dieser Drohung ab die Rede abzusagen und bat stattdessen den Jedi-Orden um Unterstützung. Dieser willigte ein und überstelle ihm die Jedi Meister Losa und Meister Sirkos, sowie deren Padawane Boa und Xine Erauqs. Boa und Xine verband seit dem Angriff der Sith auf Coruscant eine enge Freundschaft, was, aus Sicht der Meister, ihre Zusammenarbeit fördern sollte. Trotz der Drohung und vielleicht auf Grund der offenen Augen der Jedi fand zunächst kein Attentat statt. Gen Ende des Abends, als Senator Banner zu einer Gala einlud, kam es jedoch zu einer brenzligen Situation, in der zwei unbekannte Männer versuchten dem Gastgeber auf der Toilette aufzulauern. Nur durch das Eingreifen von Boa und Xine, die die Angreifer töten mussten, konnte der Übergriff vereitelt werden. Später fanden die Jedi heraus, dass es sich dabei um Angehörige der Terrorzelle GenoHaradan handelte. Über die Auftraggeber konnte jedoch nichts festgestellt werden.

    Aufzeichnungen auf Taris

    Die Expansionsbemühungen der Republik erreichten bald die im Outer Rim gelegene Welt Taris, die bereits vor Jahrhunderten zum Schauplatz eines Konflikts zwischen Republik und Imperium geworden war. Es wurden einige Jedi damit beauftragt Aufzeichnungen für eine potenzielle Rekolonialisierung zu sammeln. Unter ihnen auch Boa und Meister Losa. Dort traf der Nautolaner auf Padawan Kari Patangaroa, die Informationen über Pflanzen- und Tierarten sammelte. Beide verbrachten einen Großteil von Boas Zeit auf Taris gemeinsam, da sich die Untersuchungsbereiche der beiden Padawane deutlich überschnitten. Der erschreckene Höhepunkt der Zusammenarbeit kam zu Stande, als Boas abenteuerlustige Ader abermals die Leitung übernahm und er sich zu weit in unerschlossenes Gebiet wagte. Kari folgte ihm, um ihn zur Vernunft zu bringen und geriet so unfreiwillig in eine Konfrontation mit einem Varaktyl, der sein Territorium verteidigte. Kari versuchte den Varactyl zu besänftigen, was jedoch dazu führte, dass sie von dem aufgebrachten Tier verletzt wurde. Boa trug sie eigens zurück zum Lager, damit sie medizinisch versorgt werden konnte.

    Undercover im Waffenring

    Boa und Xines Zusammenarbeit sollte sich über die nächsten Jahre und Monate weiter bewehren und auch dann als nützlich erweisen, als verstärkter Waffenschmuggel auf Empress Teta eine verdeckte Operation für die Jedi bedeutete. Die Meister Losa und Sirkos waren zu alt, um sie als glaubwürdige Schläger oder Frischlinge einzuschleusen und eine Identität in höheren Kreisen nicht möglich. Damit übernahmen die Padawane diese Aufgabe und konnten sich durch ihre Zusammenarbeit während ihrer Tarnzeit unterstützen. Getrennt eingearbeitet, der eine als Schläger, der Andere als Konsument, erarbeiteten sich die zwei jungen Jedi über insgesamt 9 Monate hinweg den Zugang und die Kenntnisse in und über den Schlugglering. Die Ermittlungen nahmen beachtlich an Fahrt auf, als es gelang den örtlichen Kopf der Schmugglerbewegung auf Empress Teta zu identifizieren. Für den "Mechaniker" - wie er genannt wurde - arbeiteten die Jedi als Dealer, Wachschutz und Schläger für nicht zahlungswillige oder auffällige Kunden und rivalisierende Kontrahenten.
    Den Abschluss der Ermittlungen bildete dabei eine neue große Lieferung an Waffenmaterial, in der die Jedi herausfinden konnten, wer den "Mechaniker" mit Ausrüstung versorgte. Ein Ausrüstungsoffizier zweigte stetig Waffen gefallener Soldaten ab, statt sie in die Reserve der Republik zurückzuführen und verkaufte sie als Nebenverdienst gewinnbringend weiter. Obwohl die Jedi mit diesen Informationen den Ring ausheben, den Offizier dingfest machen und die Zufuhr stoppen konnten, blieb der "Mechaniker" unauffindbar und mit ihm auch das Wissen darüber, wer den Kontakt zu dem Ausrüstungsoffizier hergestellt hatte.

    Mission nach Copperline

    Während die direkten Konflikte zwischen Republik und Imperium immer mehr an Spannung zunahmen, wurden Boa, Meister Losa und weitere Jedi nach Copperline entsandt. Dort sollten sie lokale Widerstandsgruppen gegen die aufbegehrende Piratenbedrohung unterstützen. Die Jedi trainierten die Widerständler, damit sie sich weiter und koordinierter gegen die Piraten zur Wehr setzen können. Jedoch stellte sich schnell heraus, dass auch die Piraten weitaus organisierter und besser ausgerüstet waren, als zu Beginn erwartet. Ermittlungen führten zu der Schlussfolgerung, dass die Piraten imperiale Nachschübe erhielten, um die Stellung des Imperiums auf Copperline zu stärken. Aus dem Training der Widerstandszellen wurde somit ein stellvertretender Konflikt der beiden großen Fraktionen und markierte einen weiteren Meilenstein, der zum Ausbruch eines neuen Krieges führen sollte.

    Kriegseintritt

    Befreiung von Meister Buhls Roh

    Als der Krieg wieder ausgebrochen war, fanden sich auch viele Jedi an den Fronten des galaxisüberziehenden Konflikts. Boa und Meister Losa schlossen sich der 91. Marinedivision an und nahmen mit diesem an einigen Schlachten teil. Während der Schlacht um Quermia wurde Meister Buhls Roh von imperialen Streitkräften gefangen genommen und verschleppt. Das Jedi-Gespann der 91. erklärte sich bereit die heikle und doch wichtige Rettung zu koordinieren und durchzuführen. Der imperiale Kampfverband von Lord Izet wurde Felucia in eine Raumschlacht verwickelt in deren Verlauf es die Jedi schafften das Flaggschiff zu entern. Schnell kam es zum Kampf zwischen Boa, Meister Losa und Lord Izet, sowie seines aggressiven Schülers, der Boa ein ums andere Mal in Bedrängnis bringen konnte. Dies markierte Boas ersten Kampf gegen einen Sith, den er nach einem harten Kampf töten konnte. Mit dem Fall Lord Izets konnte Meister Roh befreit und ein weiterer Flottenverband des Imperiums vernichtet werden.

    Mission nach Antemeridias

    Aus bislang nicht erklärten Gründen wurden Meister Losa und sein Padawan Boa auserwählt, um eine verdeckte Operation auf der imperialen Welt Antemeridias auszuführen. Die Operation lief unter dem Decknamen "Welpenschutz" und wurde auch nach der Durchführung Top Secret gehalten und blieb den Mitgliedern des Rates der Jedi vorenthalten. Bestandteil der Mission war es die Fabrik eines speziell konstruierten Protoyps auszuschalten, die in Zukunft ein überlegenes Droidenmodell herstellen sollte. Diese Droiden sollten in der Lage sein mit den Reflexen der Jedi mitzuhalten und sie so auch töten zu können. Ein weiterer Aspekt war es die Baupläne des Droiden zu sichern und dem Rat für eine eigene Forschung zu übermitteln. Wenngleich die Fabrik sabotiert werden konnte, die Baupläne konnten nicht geborgen werden.

    Schlacht um Scarif

    Die abgelegene Tropenwelt Scarif wurde als neues Ziel der 91. Marinedivision, da sie zu den größeren Flottenhäfen des Imperiums zählte. Während der Raumschlacht um die hart umkämpfte Lufthoheit wurde der Sternenjäger Boas abgeschossen und stürzte in einem abgelegenen Teil Scarifs ab. Er überlebte jedoch mit einigen Verletzungen, darunter auch großflächige Verbrennungen seiner Brust. Das tropische Klima, hungrige Raubtiere und die anhaltene Orientierungslosigkeit machten ein Überleben schwer. Erst nach 3 Monaten, als es republikanischen Kampfverbänden gelang durch die imperiale Defensive zu brechen und einen Ankerpunkt für den republikanischen Vorstoß zu errichten, konnte Boa wieder Kontakt mit seinem Meister herstellen. Er wurde unverzüglich gerettet und nach Tython evakuiert, wo er seine Verletzungen und die Folgen der Isolation auskurieren sollte. In dieser Zeit witmete er sich einem verstärlen Studium der Macht, um seine Ausfallzeit zu überbrücken. Erst gegen Ende des Jahres nahm er wieder an regelmäßigen Missionen Teil, ehe sein Meister unerwartet schnell verstarb.

    Ritterprüfungen

    Unter der Mentorschaft des Ritters Niquon Cordam sollte sich Boa nun den Ritterprüfungen stellen. Das ungehinderte Fortschreiten der Prüfungen wurde jedoch durch die akuten Angriffe zunächst der Sith und später des ewigen Imperiums gestört. Boa war einer der Jedi, der aktiv gegen die Angreifer kämpfte und sich dabei schwere Verletzungen zuzog. Seine selbstlose Aufopferung zur Verteidigung des Ordens führte dazu, dass er sowohl die Prüfung des Mutes, als auch die Prüfung des Fleisches bestand. Einzig und allein die Prüfung der Einsicht ließ ihn einmalig scheitern, da sein Geist noch immer bei den Angriffen auf den Tempel verblieb. Nachdem die Jedi jedoch nach Coruscant zurückkehrten, konnte er auch die letzte Prüfung abschließen und wurde zum vollwertigen Jedi-Ritter erhoben.

    Werdegang als Ritter

    Heimkehr

    Mit der fortschreitenden Bedrohung durch die Zakuul wurden immer mehr Jedi zu Hilfsmissionen für republikanische Welten entsandt. Boa reiste somit nach Glee Anselm, seiner Heimatwelt, an die er durch die frühe Eingliederung in den Orden jedoch keine Erinnerungen mehr hatte. Wenngleich er alleine nur wenig aktive Hilfe leisten konnte, war die Anwesenheit eines Jedi eine imense, moralische Stütze. Es dauerte jedoch nicht lange, bis das Zakuul-Imperium die Welt der Nautolaner als Ziel eines Angriffs auserkor. Boa versuchte den übermächtigen Angreifern bestmöglich standzuhalten und erhielt unerwartete Unterstützung durch die 7. republikanische Expeditionsflotte, die in der Lage war die Belagerer zurückzuschlagen. Boa kam so in Kontakt mit Jedi-Ritterin Shivas Terno, die zu der Zeit die Flotte unterstützte. Der Kampfverband blieb jedoch im Fadenkreuz des ewigen Imperiums und wurde in einer späteren Schlacht bei Kortis vernichtet. Die Überlebenen gelang die Flucht in den Wilden Raum, darunter auch Boa und Shivas, die fortan unter dem Codenamen "Black Squad" agierten.

    Black Squad

    Über nicht öffentliche Transportmittel gelangte die kleine Gruppe namens "Black Squad" nach Ryloth, wo sie einer Widerstandsgruppe der Twi'lek halfen sich gegen die Besetzer von Zakuul zur Wehr zu setzen. Dies geschah in kleineren Sabotageakten, sowie vereinzelten Hinterhalten. Doch wurde schnell ersichtlich, dass sie diesen Kampf wohl niemals gewinnen könnten. Die Genugtuung den Zakuul-Rittern immer wieder ein Bein zu stellen war aber Motivation und Antrieb genug. Erst als "Black Squad" die Meldung erhielt, dass Republik und Imperiums sich offiziell ergaben und sich extremen Subventionen beugten, löste sich die Gruppe auf und verstreuten sich durch die Galaxis. Boa verschwand nach Nar Shaddaa und hielt dort regelmäßigen Kontakt zu Shivas.

    Untertauchen auf Nar Shaddaa

    Es dauerte eine ganze Zeit, bis Boa sich an das Leben als "Nicht-Jedi" gewöhnen konnte. Um sich über Wasser zu halten, nahm er einen kleinen Job als Barkeeper in einem eher zwielichten Lokal auf der Promenade an. Zusätzlich bandelte er bald mit einem Hutten namens Bogga, der ihn eine vergleichsweise hohe Menge an Credits anbot, damit er diverse Kurierdienste erledigte. Boa hinterfragte lange Zeit weder den Inhalt der Lieferungen, noch wer der Empfänger war. Zumindest bis ein paar Ganger ihm auflauerten und ihn auf eine seiner letzten Lieferungen ansprach. Es kam zu einem kurzen Kampf, den Boa mit seinem Lichtschwert für sich entscheiden konnte. Doch war er hinterher dazu gezwungen erneut unterzutauchen, da eine Zakuul-Patrouille Wind von der Auseinandersetzung bekam. Das Glück war Boa hold, als er als Leibwächter für Krugg den Hutten tätig werden durfte.

    Beitritt zur Allianz

    Als Teil einer Widerstandszelle vereinigte sich "Black Squad" erneut auf Cantonica, das erste Mal in 2 Jahren. Die Kampfhandlungen gegen die Zakuul dauerten mehrere Wochen an und forderten Opfer auf beiden Seiten. Shivas fiel im Kampf gegen einen Captain der Zakuul, der auch Boa eine Verletzung im Gesicht zufügte, ehe der Nautolaner ihn töten konnte. Der Kampf wendete sich dennoch zu Gunsten des ewigen Imperiums, ehe ein Kampfverband der Allianz in das Gefecht eingriff und es schaffte die Zakuul zurückzuschlagen. Boa entschloss sich zügig sich der Allianz anzuschließen, da sie in seinen Augen die einzige, reale Möglichkeit darstellte das Zakuul-Imperium zu bezwingen. Er begleitete die Flotte nach Odessen, wo er sofort begann sich in die bestehende Infrastruktur einzugliedern. Er unterstützte mehrere Scharmützel, um den Einfluss der Zakuul zu schwächen. Die größte davon lief unter dem Namen "Operation Brandbeschleuniger" auf Naespar.

    Ausbildung einer Padawan

    Im Rahmen seiner Aktivität in der Allianz lernte er auch die 24-jährige Jedi Corana Gergeroe kennen, die vor dem Überfall der Zakuul noch Padawan des Ordens und ein älteres Mitglied der Allianz war. In mehreren Gesprächen äußerte sie ihre Enttäuschung ihre Ausbildung nicht beendet zu haben und die Möglichkeit wohl auch niemals mehr zu bekommen, zweifle sie ja arg an der Fortexistenz des Jedi-Ordens. In einem Akt der Nächstenliebe, vielleicht auch in der Hoffnung das wieder aufleben zu lassen, was verloren geglaubt wird, entschied sich Boa die junge Menschenfrau als Padawan anzunehmen und ihn gemäß der Ordenstraditionen weiter auszubilden. Der Entschluss sich ausschießlich auf ihre Ausbildung zu konzentrieren kam erst mit dem Auftrag den Aufstand republikanischer Desateure auf Denova niederzuschlagen, den er verweigerte und als enttäuschend bezeichnete.

    Jagd auf die Zakuul

    Mit dem Fall des Zakuul-Imperiums löste sich das Jedi-Duo von der Allianz los, die nun einen enormen Umschwung erlebte. Boa und Corana verfolgten nun eigene Ziele, primär die Verfolgung übergebliebener Zakuul-Zellen bishin zu deren Ausmerzung. Erfolgreich, wie sich herausstellte, da sie mehrere Standorte autonomer Widerständler ausschalten konnten. Erst die beiden Zakuul-Ritter Tana und Rade stellten eine außerordentliche Herausforderung dar, woraus sich eine Art langfristige Rivalität ergab. Schnell wurden die Jedi zu den Gejagten. Nach einer Bruchlandung auf dem abgelegenen Planeten Arborfrost, ohne funktionsfähiges Schiff, schien es den Jedi das beste ein Notsignal auf den bekannten Jedi-Frequenzen zu senden. Es schien abwägig einen Orden um Hilfe zu rufen, von dessen Existenz man nicht überzeugt war, doch war es ein Wink der Macht, als gerade Jedi-Ritterin Kari Patangaroa dem Signal folgte. Gemeinsam mit der alten Bekanntschaft flüchteten die Jedi vor den Verfolgern der Zakuul und konnten sie sogar bei einem Zwischenstopp auf Yaga Minor bezwingen.

    Rückkehr nach Tython

    Nach 8 Jahren setzte Boa wieder einen Fuß auf die idyllische Welt Tythons, die durch eine stetig wachsende Gruppe an Jedi wieder neu belebt wurde. Doch war der neue Orden noch lange nicht bei alter Stärke und so mussten sich Boa und Corana zunächst charakterlichen Tests unterziehen. Beide wurden jedoch als geeignet erachtet, um den Orden uneingeschränkt dienen zu können. Corana wurde außerdem den Ritterprüfungen gestellt, die sie erfolgreich abschließen und so ihren Wunsch, eine Ritterin des Ordens zu werden, erfüllen konnte. Nun wieder Solo unterwegs entschloss sich Boa dem Orden mit dem zu dienen, was er über die Jahre am besten konnte: Machtanwender finden und zur Strecke bringen. Dieses Mal jedoch in Form der Sith.

    Neue Profession

    Platzhalter

    ...

    Charakterzüge, Fähigkeiten und Ausrüstung

    Persönlichkeit

    Als Jüngling

    Boa hatte es leicht sich auf die Ordensumgebung einzustellen, ist sie doch das Einzige, woran er sich aktiv erinnern konnte. Der aufgeweckte Junge hatte jedoch schon von Anfang an ein Problem sich an alle Regeln des Ordens zu halten und wurde deshalb immer wieder getadelt. Trotz seiner offenen und lebendigen Art schaffte er es aber nicht viele Freundschaften zu knüpfen. So gehörten immer nur eine handvoll Leute zu den engeren Vertrauten des Nautolaners, vornehmlich ältere Jünglinge.

    Als Padawan

    Mit der Auswahl zum Padawan hielt eine gewisse Besonnenheit Einzug in den jungen Jedi. So wusste er sich auf Missionen zu benehmen, wohingegen er während der Freizeit immer waghalsigere Dinge ausprobierte und auch andere Padawane mit hineinzog. Schnell wurde er als Adrenalinjunkie bekannt, dem kein Risiko zu groß und keine Möglichkeit etwas zu erleben zu gering ist. Mit Eintritt in den zweiten galaktischen Krieg zeigte er jedoch seine Fähigkeit Truppenverbände verantwortungsbewusst zu führen.

    Als junger Ritter

    Die frühe Ritterzeit Boas war geprägt von Schmerz und Leiden, was nicht spurlos an ihm vorbei ging. Er wurde zunehmend reserviert gegenüber der Republik, die in seinen Augen zu wenige Gegenleistungen tätigte, um den Schutz der Jedi zu entlohnen. So entschied er sich nur aus Mangel an Optionen sich einer republikanischen Einheit im Kampf gegen Zakuul anzuschließen. Dabei vertraute er den Soldaten jedoch nie mehr als nötig und hielt sich deutlich mehr an seine Jedi-Begleiterin Shivas.

    Nach dem Zakuul-Konflikt (aktuell)

    Nicht nur die Handlungsunfähigkeit der Republik, auch die rücksichtslose Attitüde der Allianz förderten die Antipathie gegen ordensexterne Authoritäten deutlich. So entschied er sich seine Padawan streng nach den Richtlinien des Ordens auszubilden, die Allianz zu verlassen und sich stets nur auf die eigenen Fähigkeiten, oder die anderer Jedi zu verlassen. Dabei schienen ihm die Gesetze der Republik kaum bis garnicht zu interessieren, da er sich bei den Jagden auf Zakuul-Anhänger regelmäßig über diese Statuten hinwegsetzte.

    Fähigkeiten

    Boa könnte man als erstklassigen Allrounder bezeichnen, der es versteht eine gute Balance zwischen Lichtschwert- und Machttraining zu halten. So fokussiert er sich auf das Training des Shii-Cho, dass er seit über 20 Jahren aktiv praktiziert und seine Fähigkeiten darin stets ausbaut. Er würde sich trotz allem nicht als Meister dieser Form bezeichnen. Zur Liste der Machtfähigkeiten in seiner Schublade gehören nicht nur essenzielle Techniken, wie Machtschübe, -griffe und -sprünge, sondern auch das Tapas und Tutaminis, sowie diverse Anwendungsmöglichkeiten des Curato Salva. Dabei weißt er eine enorme Körperbeherrschung auf, die von einer außerordentlichen Disziplin zeugt. Dahingegen ist er in alltäglichen Bereichen maximal durchschnittlich. So beherrscht er einige, technische Handgriffe und ist ein passabler Pilot, der die Lizenz besaß Ein-Mann-Jäger, sowie kleinere Transporter zu steuern. Seine waffenlosen Nahkampfkünste steht im Schatten jener Machtanwender, die regelmäßiges Training in dem Bereich absolvieren. Während der Zeit auf Nar Shaddaa lernte er Huttese fließend zu sprechen. Darüber hinaus beherrscht er aber keine weiteren Fremdsprachen.

    Schwertformen: Shii-Cho (~20 Jahre aktive Praxis)
    Sprachen: Nautila (Muttersprache), Anselmian (Muttersprache), Basic (fließend), Huttese (fließend)

    Erscheinungsbild

    Boa ist ein Nautolaner und weißt daher auch die rassetypischen Tentakeln auf. Seine blassgrüne Haut steht im Kontrast zu den maronfarbenen, großen Augen. Eine Narbe, die er im Kampf gegen einen Zakuul-Captain erhielt, ziert sein Gesicht. Außerdem ist die rechte Hälfte seines Oberkörpers von großflächigen Brandnarben überzogen. Zu seiner Kleidung gehören eher dunkle Roben und Rüstungsteile. So trägt er hauptsächlich ein schwarzes Hemd in Kombination mit einer dunkelbraunen Tunika. Das Heft seines Lichtschwerts ist ebenfalls schwarz und emittiert eine grüne Klinge.

    Besondere Stärken

    - Schnelle Auffassungsgabe
    - Speziesbedingt: Guter Schwimmer
    - Speziesbedingt: Kann Gefühlsschwankungen durch Tentakel wahrnehmen

    Besondere Schwächen

    - Kein politisches Fingerspitzengefühl
    - Abneigung gegen ordensexterne Authoritäten (Republik, Allianz, etc.)
    - Speziesbedingt: Schlechte Sicht bei geringem Lichtpegel

    Beziehungen

    Melios Losa

    "Bevor du eine Tür eintrittst, überlege, was du dahinter willst."
    Eine klassische Lektion für Boa

    Der alte Thisspiasianer war nicht nur der Jedi, der Boa bei einem Zwischenstopp auf Glee Anselm entdeckte, sondern auch der, der ihn als Schüler annahm. Somit war der Nautolaner der sechste Schüler Meister Losas, der all seine Erfahrung in die Ausbildung Boas investierte. Er sollte zudem der letzte Schüler sein, den er ausbilden wollte, ehe er seine letzten Lebtage in Harmonie auf Tython verbrachte. Der Jedi-Meister glänzte durch eine väterliche Strenge, die nicht selten in Form diverser Weisheiten und Lektionen Ausdruck fand. Leider verstarb Melios Losa, bevor sich Boa den Prüfungen stellen konnte.

    Kamar Ev'Lidell

    "Selbst ein Weg von 100 Parsec beginnt mit einem Schritt."
    Meister Ev'Lidell versucht Boa zu vermitteln nicht aufzugeben

    Nachdem die romantische Affäre zwischen Boa und Miera aufgeflogen war, wurde Boa zu einem disziplinarischen Training mit dem Mon Calamari Jedi-Ritter Kamar Ev'Lidell verdonnert. Boa sah es eine lange Zeit mehr als Bestrafung, denn als Chance etwas Neues zu erlernen. Der Ritter unterwies ihn in der Kunst des Schwertkampfes unter Wasser, um die speziesbedingte Stärke Boas zu nutzen. Einen wirklichen Draht konnte Boa nie zu ihm finden.

    Xine Erauqs

    "..."
    ...

    ...

    Kari Patangaroa

    "Darf ich dich an die Aktion auf Taris erinnern?"
    "Ja. Und damals war am Ende alles gut. Also komm!"
    Kari und Boa

    Obwohl die beiden Jedi ein vergleichbarer Entdeckerdrang steuert, wurde schnell klar, dass Kari in der Konstellation der besonnenere Teil war. Es war wohl diese Lust die Umgebung zu entdecken, die die beiden, nach anfänglichen Startschwierigkeiten, einen Draht zueinander hat finden lassen. Nicht selten kam es dabei zu kritischen Situationen, die auch mal zu Verletzungen geführt haben. Dennoch stand am Ende des Tages das erlebte Abenteuer im Mittelpunkt, wenngleich Kari keine Möglichkeit ausließ Boa daran zu erinnern, was schon alles hätte passieren können. Boas offene und auflockernde Ausstrahlung färbte vermutlich auf Kari ab, während ihre Liebe für Tiere und Pflanzen an Boa hängen blieb.

    Corana Gergeroe

    "Du hast alles von mir gelernt, Corana. Nicht nur das Gute. Auch das Schlechte. Du bist bereit die Galaxis mit eigenen Augen zu sehen."
    Boa zu seiner Padawan, im Bezug auf die Prüfungen und einer Selbstreflexion

    Corana war der erste und bislang einzige Padawan, den Boa ausgebildet hat. Er lernte sie auf dem Allianz-Stützpunkt auf Odessen kennen und entschied sich schnell sie gemäß der Ordenstradition auszubilden. Er schätzte vorallem die selbstständige und kontrastreiche Denkweise der brünetten Frau, die er oft verwendete, um selbst über sein Handeln zu reflektieren. Während der Verfolgung diverser Zakuul-Anhänger zeigte sie, dass sie das Zeug hat ein vollwertiger Ritter des Ordens zu werden, was Boa dazu überzeugte ihre Prüfungen zu veranlassen, nachdem sie wieder auf Tython Fuß gefasst hatten.

    Shivas Terno

    "Du bist unorthodox, eigenwillig und aufbrausend. Alles das was ein Ritter nicht sein sollte. Aber es ist das was wir brauchen."
    Shivas zu Boa über sein Verhalten

    Mit der Echani-Jedi verbindet Boa eine besondere Partnerschaft, war sie doch über viele Jahre hinweg der einzige andere Jedi, mit dem Boa Kontakt hatte. Wenngleich viele Ansichten grundverschieden waren, was nicht selten zu verbalen Konflikten geführt hat, konnte man sich doch immer auf einen kleinsten, gemeinsamen Nenner verständigen. Während der gemeinsamen Zeit auf Ryloth brachte Shivas dem Nautolaner Grundansätze der Kampfkunst der Echani, wodurch sich beide näher kamen und bis zu Shivas Tod eine größtenteils platonische Verbundenheit teilten.

    Miera Fey

    "Es gibt gute Gründe, warum der Orden solcherlei Beziehungen verbietet. Das auf Naboo war einer davon."
    Meister Losa über die Konsequenzen romantischer Bindungen

    Die Freundschaft zu der forschen Tholotianerin Miera entwickelte sich schnell in aufrichtiges, romantisches Interesse beiderseits. Nicht nur die vergleichbare Attitüde der beiden Padawane, sondern auch gemeinsame Interesse und vorallem zu viel Freizeit sorgten dafür, dass ein starkes Band zwischen beiden entstand. Beide schafften es die Beziehung über einige Monate hinweg geheimzuhalten, bis Mieras Meister beide in flagranti erwischte. Die beiden wurden unverzüglich getrennt und während Boa zu einem Sondertraining verdonnert wurde, verbrachte Miera die restliche Ausbildung in der Enklave von Kuat. Beide sahen sich seitdem nie wieder.

    173 mal gelesen

Kommentare 1

  • Shifty -

    So. Schonmal das Wiki für den Nautolaner. Bilder kommen bei Release. Keine Panik. Leave a like.