Fidelio

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  • Fidelio war ein menschlicher Jedi-Padawan zur Zeit des dritten galaktischen Krieges, der vor allem für seinen Optimismus, seinen Glauben an das Gute und seine Neigung, Regeln zu missachten bekannt war. Er wurde zunächst von der Nautolanerin Jari Ophara als Padawan angenommen und in den Lehren der Jedi unterrichtet, setzte seine Jedi-Ausbildung in der Post-Zakuul-Zeit dann allerdings als Padawan von Jedi-Ritter Skye Marsadi fort. In dieser Rolle nahm er an verschiedenen Missionen zum Schutz der Republik und zum Wiederaufbau des Jedi-Ordens teil.

    Inhaltsverzeichnis

    VornameDaeron "Fidelio"
    NameAshar
    Rang/TitelPadawan
    SpezialisierungJedi-Friedenswächter
    StatusAktiv
    SpeziesMensch
    GeschlechtMännlich
    HeimatplanetPhaeda
    Geburt16.08.5 NVC
    ZugehörigkeitRepublik, Jedi-Orden, Jedi-Tempel Tython
    Ausgebildet vonJari Ophara †
    Skye Marsadi
    Fiur Incano (durch Holocron)
    Größe1,75m
    Gewicht65kg
    HaarfarbeFeuerrot
    AugenfarbeBlau
    GesinnungNeutral Gut/Chaotisch Gut



    Es gibt keine Gefühle, es gibt Frieden.
    Es gibt keine Unwissenheit, es gibt Wissen.
    Es gibt keine Leidenschaft, es gibt Gelassenheit.
    Es gibt kein Chaos, es gibt Harmonie.
    Es gibt keinen Tod, es gibt nur die Macht.
    Jedi Kodex

    Biografie

    Geburt und frühe Kindheit

    Fidelio wurde 5 Jahre nach dem Vertrag von Coruscant auf dem Planeten Phaeda geboren. Über seine Familie war lange nichts bekannt, da seine Mutter ihn bereits kurz nach der Geburt ins Waisenhaus „Luna“ in Derapha gab, ohne irgendwelche Angaben zu seiner oder ihrer Herkunft zu machen. Sie verschwand kurz darauf spurlos. Die Leiterin des Waisenhauses Finea Tales taufte den jungen Rotschopf schließlich „Fidelio“, was in der Sprache der Einheimischen so viel hieß wie: „Der Hoffnungsvolle“. Die ersten drei Jahre seines Lebens verbrachte Fidelio in dem Waisenhaus als unauffälliges und pflegeleichtes Findelkind. Das Luna-Waisenhaus war dieser Zeit bekannt dafür, Kinder nicht nur aufzunehmen, sondern sie auch in hauswirtschaftlichen, handwerklichen und künstlerischen Tätigkeiten zu schulen. So gab es im Inneren auch einen großen Gästebereich, in dem Reisende die Nacht verbringen konnten und von den Kindern verpflegt wurden. 9 NVC war einer dieser Gäste der Jedi-Ritter Fiur Incano, der auf Fidelio aufmerksam wurde, als er beobachten konnte, wie der Junge instinktiv die Macht nutzte, um an ein Glas Mujasaft heranzukommen. Die den Jedi sehr zugewandte Leiterin des Waisenhauses gestattete Incano schließlich, den Jungen mitzunehmen. Dieser brachte den kleinen Rotschopf in den Jedi-Tempel nach Obroa-Skai.


    Jünglingszeit

    Auf Obroa-Skai wurde Fidelio schließlich dem Tooka-Clan zugeteilt. Dort stellte sich rasch heraus, dass er ein wissbegieriger und auch fleißiger Schüler war, der im Tempel rasch Freunde fand und durch seine herzensgute, wenn auch manchmal etwas übermütige Art auffiel. So schien es kein Thema zu geben, was ihn nicht interessierte und ein ums andere Mal suchte er nach Antworten und Erklärungen über die Unterrichtsinhalte hinaus. Besonderes Interesse zeigte er dabei für die Geschichte des Jedi-Ordens, für fremde Kulturen und die Macht. Allerdings liebte er es auch, das Tempelgelände zu verlassen, um die Gegend zu erkunden. Besonders die heißen Quellen und die alten Gebirgspfade erforschte er mit großer Vorliebe. Allerdings sah man ihn auch regelmäßig in der großen Bibliothek des Tempels, die zu der Zeit eine der umfangreichsten des Jedi-Ordens war. So verbrachte Fidelio viele unbeschwerte und friedliche Jahre auf Obroa-Skai bis ca. 12 NVC erneut der Krieg zwischen der Republik und dem Sith-Imperium ausbrach. Obgleich der Tempel von Angriffen verschont blieb, bekam Fidelio dennoch die etwas angespanntere Stimmung unter den Rittern und Meistern mit, zumal die Jünglinge nun regelmäßig Verhaltensweisen und Abläufe für den Fall eines Angriffs auf den Tempel üben und verinnerlichen mussten. Ein Jahr später brach der Tooka-Clan zu einer Mission nach Mindor auf, um einer dort befindlichen Pazifistenkolonie bei der Ernte zu helfen. Als das Imperium diese Kolonie schließlich angriff, war Fidelio einer der Jünglinge, der offen seinen Wunsch äußerte, den dortigen Kolonisten beim Wiederaufbau zu helfen. Da er allerdings als zu jung angesehen wurde, blieb er mit anderen Jünglingen auf Obroa-Skai.

    Auswahl zum Padawan

    Im Jahr 15 NVC nahm er an einer Hilfsmission auf Per Lupelo teil, um die kriegsgebeutelte Welt mit Vorräten und Medizin zu versorgen. Als Plünderer der „Eisernen Faust“ auf dem Planeten auftauchten, um die geschwächten Siedlungen auf der Oberfläche zu überfallen, half Fidelio den Einheimischen ohne zu zögern bei der Verteidigung ihrer Heimat. Obwohl sein Einsatz mitnichten ausschlaggebend für den Sieg der Dörfler war, so imponierten sein Mut und Uneigennützigkeit der Jedi-Ritterin Jari Ophara, die den Jüngling schließlich als ihren Padawan annahm. Ophara galt als eine Jedi mit großem Gespür für den Willen und die Bewegungen der Macht und so war Fidelio nur allzu gerne bereit, von ihr zu lernen. Dabei war er ein eifriger und euphorischer Schüler und somit ein geeigneter Gegenpol zu der sehr ruhigen und ernsten Nautolanerin, so dass die beiden Jedi sich gut ergänzen konnten. Von Ritterin Ophara lernte Fidelio viel über Diplomatie und Philosophie und verbesserte sein Gespür für die Macht und seine Fähigkeiten im Umgang mit ihr. Auch brachte seine Meisterin ihm Form VI – Niman bei, da dieser Stil ihrer Meinung nach besser zu Fidelios Charakter und seinem Talent für Machtfähigkeiten passte als das klassische Shii-Cho, welches er zuvor erlernt hatte.

    Als sich bei den älteren Jedi die Befürchtungen verdichteten, Obroa-Skai könne zum Ziel eines Angriffs durch das Imperium werden, wurden viele Jedi, sowie die Jünglingsclans des Tempels nach Tython geschickt. Auch Fidelio und seine Meisterin waren dort, als das Sith-Imperium ein Jahr später unerwartet angriff. Zu dem Zeitpunkt befand er sich allerdings auf einer Trainingsmission mit seiner Meisterin und dem Tooka-Clan in den Wäldern von Tython, so dass er dem Angriff nicht direkt ausgesetzt war. Auch hier zeigte sich erneut sein Wunsch, den anderen Jedi zur Hilfe zu eilen, ungeachtet der Gefahren, doch Ophara konnte ihn davon abbringen und versteckte sich mit ihm und dem Clan in einer der verborgenen Höhlen des Planeten. Nachdem die imperialen Truppen den Planeten verlassen hatten und der Wiederaufbau des Tempels zu großen Teilen abgeschlossen war, reisten die beiden Jedi zum schneebedeckten Planeten Ilum, damit Fidelio sich endlich einen Kristall für sein Lichtschwert suchen konnte. Doch kaum auf Ilum angekommen, hatte Ophara eine Vision, die sie dazu bewog, die Mission abzubrechen und mit Fidelio unterzutauchen. Nur kurze Zeit später griff das geheimnisvolle Zakuul-Imperium an und überzog die Galaxis erneut mit einem Krieg, den weder die Republik noch das Imperium gewinnen konnten.

    Jahre im Exil

    Mykr - Flucht ins Ungewisse

    Fidelio reiste auf der Flucht mit seiner Meisterin auf den unerforschten Planeten Mykr. Dessen Existenz war den Jedi zwar bekannt, doch war er im Allgemeinen gemieden worden aufgrund der dort lebenden salamanderähnlichen Wesen namens Ysalamiri, die in der Lage waren, eine Art Blase zu erschaffen, in der die Macht nicht nutzbar war. Nun war es gerade die Existenz dieser Wesen, die die beiden Jedi vor Zakuul verbarg. Allerdings erschwerten sie auch die weitere Ausbildung von Fidelio, da es nur wenige Orte auf dem Planeten gab, an denen keine Ysalamiri zu finden waren. Letztlich verbargen sich Fidelio und seine Meisterin auf einem Felsplateau, welches einen Großteil des Dschungels überragte. In dieser Phase des Exils lernte Fidelio das erste Mal, was Einsamkeit heißt. War er Zeit seines Lebens stets von anderen Jedi umgeben, blieb ihm dieses Mal nur seine Meisterin, die allerdings nur selten mit Fidelio über dessen Sorgen und Ängste sprach. Da Fidelio seine Kristallsuchmission nie hatte vollenden können, nutzte er zu dieser Zeit das alte Lichtschwert von seiner Meisterin und vertiefte seine Kenntnisse des Niman und sein Verständnis der Macht. Während seine Meisterin viel mit der Meditation beschäftigt war, war es an ihm, sich den alltäglichen Aufgaben wie Feuerholz sammeln, Wasser holen und Essen zubereiten zu widmen, die er gewissenhaft und selbstständig übernahm. Obwohl Mykr ihnen Schutz bot, hielt Fidelios Meisterin es für besser, dort nicht zu verweilen, da die Fähigkeit der Ysalamiri zielgerichtete Übungen im Umgang mit der Macht verhinderte und ihnen mit der Zeit beiden sehr aufs Gemüt schlug.

    "Wann wir zurückkehren werden? Mein Schüler, ich fürchte, wir beide werden den Tempel eine sehr lange Zeit nicht mehr wiedersehen."
    Jari Ophara

    Ajan Kloss - Falsche Sicherheit

    Ihre weitere Reise führte sie auf einen abgelegenen Dschungelmond namens Ajan Kloss, wo sie ein Lager errichteten, um sich gezielter Fidelios Ausbildung widmen zu können. Die Macht war sehr stark auf diesem Mond, sodass es dem jungen Padawan zunehmend leichter fiel, sich ihr hinzugeben und seine Machtfähigkeiten zu verfeinern. Obwohl auch das Training mit dem Lichtschwert nicht zu kurz kam, so blieb es doch für Fidelio stets zweitrangig. Ein Jahr lang bot der Mond ihnen ein abgelegenes und sicheres Versteck, dann allerdings tauchte eines Tages ein Schiff unbekannter Herkunft auf und setzte zur Landung an. Fidelio, der zu der Zeit auf eigene Faust den Dschungel erkundete, entdeckte es als Erstes. Groß war sein Schrecken, als sich herausstellte, dass das Schiff Ritter von Zakuul an Bord hatte, die sofort damit begannen, den Dschungel zu durchqueren. Als Fidelio rasch zu seiner Meisterin zurückkehren wollte, wurde er von den Rittern entdeckt und verfolgt. Obwohl es ihm durch das Betreten verschlungener Pfade gelang, einen Teil von ihnen abzuschütteln, wurde er schließlich gestellt. Sein Widerstand war kurz und nutzlos, da die Ritter ihm bei weitem überlegen waren. Kurz bevor sie ihn endgültig überwältigen konnten, erschien Ophara, die die Gefahr für ihren Padawan gespürt hatte. Es gelang ihr, die beiden überraschten Zakuul-Ritter zu überrumpeln und mit Fidelio die Flucht zu ergreifen. Mit ihren Verfolgern dicht an den Fersen, erreichten sie schließlich ihr Schiff und flohen von Ajan Kloss.

    Bröckelnde Bande

    Als die beiden Jedi erörterten, wie Zakuul sie gefunden haben konnte, stellte Fidelio die Vermutung auf, dass es den Rittern irgendwie gelungen sein musste, ihre Jedi-Defender zu orten. Ohne die Möglichkeit, die Vermutung zu überprüfen, entschieden sie sich, kein Risiko einzugehen und verkauften das Schiff bei erster Gelegenheit auf dem Schwarzmarkt von Atzerri. Mithilfe der öffentlichen Verkehrsmittel reisen sie von da an von einer Welt zur nächsten, ohne je lange zu verweilen. Die Reisen und die ständige Angst vor der Entdeckung machte beiden zu schaffen und ging nicht spurlos an ihnen vorüber. Fidelio schaffte es zwar immer noch, sich seinen Optimismus zu bewahren und seine Einsamkeit zu überspielen aber in Momenten der Stille begann er, an seinem Weg als Jedi zu zweifeln, der bislang zu so viel Leid und so viel Angst geführt hatte. Bestärkt wurden seine Zweifel durch die Ungewissheit, ob der Orden der Jedi überhaupt noch existierte oder bereits von Zakuul ausgelöscht worden war. Mit seiner Meisterin redete er jedoch nicht über diese Gedanken, zumal Ophara zunehmend schweigsamer und sogar ein bisschen mürrisch geworden war.

    Geheimnsivolles Leiden

    Nach einiger Zeit des Herumreisens schien Meisterin Ophara eine eigenartige Krankheit zu befallen, die sie extrem schwächte und ihre Verbindung zur Macht behinderte. Die folgenden Monate versuchten Ophara und Fidelio gemeinsam, mehr über die Krankheit oder ihren Ursprung in Erfahrung zu bringen und vor allem, ein Heilmittel zu finden. Ihre Suche war allerdings vergeblich. Aus Mangel an Alternativen reisten sie schließlich nach Ithor. Der Zugang zum Planeten wurde ihnen von den Ithorianern zwar verwehrt, allerdings stimmten sie zu, Ophara von ihren Ärzten und Heilern untersuchen zu lassen. Drei Tage lang dauerten die Untersuchungen an, in dieser Zeit war Fidelio alleine auf dem Kolonieschiff der Ithorianer unterwegs. Um sich abzulenken, suchte er das Gespräch mit einigen ihrer Gastgeber und fand in ihnen dankbare Gesprächspartner, die empathisch und würdevoll ihr Wissen über die Natur und das Gleichgewicht des Universums teilten, was Fidelio zumindest neue Blickwinkel auf das Wesen der Macht ermöglichte. Hatte er zuvor angenommen, dass die Macht nur für die Jedi oder Sith von Bedeutung sei, erkannte er nun, dass die Macht in mehr Dingen zu finden sei, als ursprünglich zu erkennen wäre. Die ithorianischen Heiler schlossen derweil die Untersuchungen ab, hatten den Ursprung von Opharas Krankheit allerdings auch nicht ergründen können. Niedergeschlagen reisten die Jedi in einem geliehenen Zwei-Mann-Schiff ab. Ophara kapselte sich nun noch mehr von ihrem Padawan ab als zuvor. Obwohl ihre Fähigkeit der Voraussicht durch die Krankheit stark beeinträchtigt war, erschien ihr eine Vision, die ihr neue Hoffnung schenkte. Sie gab Fidelio Koordinaten, die sie zu einer alten, verlassenen Raumstation führen sollten.

    Ein verhängnisvoller Verrat

    Die Anube-Station war dereinst ein republikanischer Außenposten in den mandalorianischen Kriegen gewesen. Nach Ende des Krieges war er mit dem Erstarken des Sith-Imperiums jedoch aufgegeben worden, weil seine Nähe zum imperialen Raum eine große Garnisonsstärke erfordert hatte und die Station durch den Hyperraum nur schwer zu erreichen war. So hatten beide Jedi erwartet, die Station verlassen vorzufinden. Doch als sie landeten, spürten beide die Dunkelheit im Inneren der Station. Fidelio drängte dazu, sofort zu verschwinden aber Ophara bestand darauf, sich ins Innere zu begeben. Während sie in aller Heimlichkeit also weiter vordrangen, erkannten sie schließlich, dass sie auf eine imperiale Forschungsanlage gestoßen waren, deren genauer Zweck jedoch nicht zu erkennen war. Gerade, als sie sich entschlossen, diesem Ort den Rücken zuzukehren, wurden sie entdeckt. Ein Sith-Lord stellte sie, bevor sie den Hangar erreichen konnten. Merkwürdigerweise schien es ihn nicht zu überraschen, auf die Jedi zu treffen und er offenbarte, dass er ihren Weg bereits seit einiger Zeit aus der Ferne beobachtet hätte. Er sei es auch gewesen, der Ophara die Vision beschert hätte, die sie schließlich zur Anube-Station geführt hatte. Obwohl das bereits für Erstaunen bei den Jedi sorgte, war die Überraschung umso größer, dass der Sith auch über Opharas Krankheit im Bild war. Er machte Fidelios Meisterin das verhängnisvolle Angebot, ihr Leben zu retten, wenn sie sich ihm dafür anschließen würde. Der Beweis ihrer Treue sollte der Tod ihres Padawans durch ihre eigene Hand sein. Mit großem Entsetzen stellte Fidelio fest, dass die vergiftenden Worte des Sith ihre Wirkung zeigten und obgleich er versuchte, auf sie einzureden, spürte er doch zum ersten Mal voller Angst die dunkle Seite in ihr, die vielleicht schon lange wie ein Geschwür in ihr gewuchert hatte, nun jedoch zum ersten Mal ans Tageslicht trat. Als sie ihn angriff, rannte er um sein Leben. Irgendwie gelang es ihm tatsächlich, den Hangar erneut zu erreichen, das Schiff zu besteigen, mit dem sie hergekommen waren und von der Station zu fliehen.

    Mek-Sha - Ein Neuanfang

    Sein Weg führte Fidelio schließlich auf die Asteroidenwelt Mek-Sha. Er hatte endgültig genug vom Jedi-Dasein und fühlte sich von allem verlassen, was er einst für wahr und richtig empfunden hatte. Das geliehene Schiff verkaufte er, um sich von dem Geld eine mickrige Wohnung und einige Vorräte leisten zu können. In dem Wissen, dass das Geld rasch zur Neige gehen würde, suchte er nach einer bezahlten Arbeit. Dabei begegnete er dem rodianischen Erfinder Ba Gareedo, der ihm einen Job als Asteroidenspringer verschaffen konnte. Diese Arbeit war eine der gefährlichsten aber daher auch gut bezahlt, immerhin bestand seine Aufgabe darin, mithilfe von Jetpacks, Greifhaken und Magnetstiefeln auf Asteroiden in einem Asteroidenfeld nahe Mek-Sha zu landen und diese nach Erz- oder Gasvorkommen zu scannen. War man fündig geworden, zog ein , Asteroidenschlepper genanntes, Schiff den Gesteinsbrocken aus dem Feld, um ihn auszuschlachten. Nur wenige waren verzweifelt genug, als Asteroidenspringer zu arbeiten, konnten doch zusammenkrachende Asteroiden, herumfliegende Gesteinsbrocken oder explodierende Gase jederzeit für das eigene Ableben sorgen. Aber Fidelio waren die Gefahren egal und er überlebte jeden seiner Einsätze, was ihm den Spitznamen „Lucky Red“ (aufgrund seiner Haare) und den Respekt der anderen Springer einbrachte. Es wurde sogar eine Art Glücksritual, ihm vor Beginn eines Einsatzes einmal ins Haar zu fassen, um etwas von seinem Glück abzubekommen. Obwohl es vermutlich eher Fidelios Gespür für die Macht zu verdanken war, dass er seine Einsätze überlebte, kann der Glauben an etwas manchmal ausreichen, um positive Ergebnisse zu erzielen und so verbesserten sich die Überlebensraten doch ein kleines bisschen. Dadurch hatte Fidelio sich innerhalb kürzester Zeit nicht nur einen guten Ruf erworben, er hatte auch genug Geld, um ohne Sorgen leben zu können. In der Zeit baute er seine alte Jedi-Trainingsdrohne mit der Bezeichnung G-3O, eines der letzten Relikte aus seiner Zeit als Jedi, (Opharas altes Lichtschwert hatte er schon lange zuvor auf dem Schwarzmarkt verkauft) mit Ba Gareedos Hilfe um, damit diese ihm bei der Arbeit besser zur Hand gehen konnte. All die Anerkennung seiner Erfolge ließ Fidelio im Laufe der Zeit sehr selbstbewusst und sogar ein bisschen arrogant werden. Allerdings sollte das Konsequenzen haben. Fidelios selbstgefällige Art, schien einigen weniger glücklichen Asteroidenspringern anderer Abbauunternehmen ein Dorn im Auge zu sein. So lauerten sie Fidelio und dessen Freunden auf, um ihren Frust an ihnen auszulassen. Doch was als Prügelei begann, resultierte schnell in einer Schießerei, bei der Fel Gareedo, Bas Sohn und guter Freund von Fidelio tödlich getroffen wurde. Fidelio gab sich selbst die Schuld an dessen Tod, obwohl es Fels Vater nicht tat. Aber der Vorfall hatte auch seine Selbstgefälligkeit vom Tisch gewischt und er benahm sich nicht mehr, als sei er etwas Besseres als andere. Stattdessen tat er viel, um Leuten, die er mochte, dabei zu helfen, selbst an sich zu glauben. Schikanierer und gewaltbereite Schlägertypen hasste er jedoch und war sich nicht zu fein dafür, sie bloßzustellen oder in aller Öffentlichkeit lächerlich zu machen, auch wenn es ihn ein ums andere Mal selbst in Gefahr brachte. Von dem Sieg der Allianz über Zakuul bekam er nur am Rande etwas mit und er veranlasste ihn auch nicht, sein Leben zu ändern oder gar nach dem Verbleib des Jedi-Ordens zu forschen.

    "Nein, wir kehren nicht nach Tython zurück…nicht nach allem, was passiert ist. Die Jedi können mir gestohlen bleiben."
    Fidelio zu G-3O

    Padawan ohne Meister

    Rückkehr zum Orden

    Das Leben auf Mek-Sha sollte sich allerdings bald dem Ende entgegen neigen, denn Ritter Skye Marsadi und ihr Padawan Joana Merik waren einem alten Notrufsignal gefolgt, welches aus unbekannten Gründen von G-3O ausgesendet worden war. Dieses führte sie direkt nach Mek-Sha, wo sie nicht lange zu suchen brauchten, bis sie in der Blasterweg-Cantina, der größten Cantina Mek-Shas, einem eigentümlichen Schauspiel beiwohnen konnten. Ein ihnen unbekannter Asteroidenspringer hatte sich mit einem weitaus größeren Hünen namens Branko angelegt und dieser jagte den wendigen Widersacher nun quer durch die Cantina, sehr zur Belustigung der Gäste. Kurz bevor die Sache eskalieren konnte, ging Skye dazwischen. Ihr selbstsicheres Auftreten verunsicherte den Schläger und er zog sich zögerlich zurück. Den Asteroidenspringer im Gefolge verließen sie die Cantina sogleich wieder. Draußen stellte sich heraus, dass es sich bei diesem tatsächlich um Fidelio handelte. Von einem Notruf wusste er allerdings nichts und auf der Frage nach seiner Meisterin antwortete er, dass diese tot sei. Zum Orden zurückzukehren schien für den jungen Rotschopf nicht in Frage zu kommen, doch mit einiger Überredungskunst gelang es Skye und Joana, ihn doch dazu zu überreden, sie zu begleiten, was Fidelio, nicht gänzlich überzeugt schließlich auch tat, nachdem er seinen Freunden und Arbeitgebern Bescheid gegeben hatte, dass er eine Weile nicht vor Ort sein würde. Insgeheim plante er allerdings, schon bald nach Mek-Sha zurückzukehren.

    Fremd unter Freunden

    Auf Tython angekommen, wurde Fidelio dem Tauntaun-Clan als meisterloser Padawan zugewiesen. Es fiel ihm deutlich schwer, sich erneut mit allen Regeln und Aufgaben des Ordens anzufreunden und ein ums andere Mal wurde er von den älteren Meistern und Clanlehrern scharf ermahnt. Schnell machte er sich einen Ruf als fauler und unkonzentrierter Padawan, dem nichts daran läge, seinen Beitrag zum Bestehen des durch die Zakuulzeit stark dezimierten Jedi-Ordens auf Tython zu leisten. Besonders der ältere Meister Ryanor sah in ihm eher einen Störenfried als eine Bereicherung. So kam es, dass Fidelio sich zunehmend unwohl fühlte. Skye und Joana waren erneut auf eine Mission aufgebrochen und er kannte ansonsten kaum jemanden, da seine eigene Ausbildung vor langer Zeit auf Obroa-Skai und nicht auf Tython stattgefunden hatte. Der einzige Lichtblick war ein aufgewecktes junges Mädchen namens Livora Jenorri Torres vom Planeten Naespar, das ungefähr in seinem Alter war und mit dem er sich blendend verstand. Sein Interesse am Unterricht begünstigte das allerdings nicht, im Gegenteil fühlte er sich, in dem Versuch sie zum Lachen zu bringen oder Eindruck zu schinden, erst recht dazu motiviert, sich wie ein Draufgänger zu verhalten. Als er es mit seinen Eskapaden ein wenig zu weit trieb und begann, ihr Avancen zu machen, kam es zu einem Streit indessen Folge Fidelio keinen weiteren Grund sah, auf Tython zu bleiben. Mit dem Ziel, nach Mek-Sha zurückzukehren und alles hinter sich zu lassen, machte er sich des Nachts auf den Weg zu einem Hangar des Tempels. Auf halbem Weg zögerte er jedoch und einer Eingebung folgend, führten seine Schritte ihn stattdessen zur Waffenkammer. Dort entdeckte er ein Lichtschwert und nahm es einem Instinkt folgend an sich, ehe er sich dann tatsächlich zu den Schiffen aufmachte. Obgleich diese bewacht waren, gelang es ihm, sich an den Wachen vorbei zu schleichen und als sie ihn schließlich bemerkten, war es schon zu spät. Mehr durch Glück als durch Verstand schaffte er es Tython weit hinter sich zu lassen.


    Verhängnisvolle Flucht

    Allerdings ging bei seiner Flucht dann doch etwas schief, durch eine Beschädigung am Schiff, nahm dieses beim Sprung in den Hyperraum Schaden. Fidelio stürzte auf einen Wüstenmond unbekannten Namens und überlebte nur knapp. Doch noch jemand war dorthin unterwegs. Der ehemalige Jedi und nunmehr Verräter am Orden Rhyess Amren hatte eine Erschütterung der Macht vernommen und war mithilfe der ehemaligen SID-Agentin Sierra zum Wüstenmond gereist. Dort traf er auf Fidelio, der die Dunkelheit in seinem Gegenüber sofort spürte. Zögerlich machte er sich zum Kampf bereit. Rhyess jedoch war an einem Kampf gar nicht interessiert. Er erkannte, was ihn auf diesen Mond geführt hatte. Es war das Lichtschwert, welches Fidelio aus dem Tempel entwendet hatte und welches ehemals Rhyess eigenes war, ehe er es bei seinem Austritt aus dem Orden seinem alten Meister Faren Unari überlassen hatte. Fidelio wollte es ihm nicht kampflos überlassen, doch war er dem ehemaligen Jedi nicht gewachsen. Rhyess entwaffnete ihn und Fidelio floh in die endlose Wüste hinein. Lange nachdem Rhyess den Mond wieder verlassen hatte, trafen Livora und ihr Meister ein, die die Signatur des Schiffes angepeilt und verfolgt hatten. Livora entdeckte Fidelio in einem abgelegenen Wüstendorf, wo er kurzfristig Unterschlupf gefunden hatte. Sie schaffte es, ihn zum Zurückkehren zu bewegen und die Verantwortung für das zu übernehmen, was er getan hatte.

    Jedha - Ruf des Kristalls

    Fidelios Ruf auf Tython waren sein Diebstahl und seine Flucht nicht gerade zuträglich. Die Wenigsten schienen nun noch große Hoffnungen in ihn zu setzen. Eine der wenigen Ausnahmen war Skye Marsadi, die mittlerweile nach Tython zurückgekehrt war. Sie erwischte Fidelio eines Abends, wie er nach Einbruch der Dunkelheit auf dem Tempelgelände herumschlich. Seine Sonde G-3O war ihm abhandengekommen. Anstatt ihn zu schelten, machte sie sich die Mühe, ihn näher kennenzulernen und fasste in den drauffolgenden Tagen einen Entschluss. Nach einem anstrengenden Gespräch mit den Meistern, stimmten diese schließlich zu, dass Fidelio die Chance bekommen sollte, sein eigenes Lichtschwert zu fertigen. Die Meister setzten darauf, dass die Suche nach dem Kristall offenlegen würde, ob Fidelio zum Jedi tauge oder nicht. Skye würde ihn dabei begleiten. So reisten die beiden schließlich auf den Wüstenmond Jedha, da Ilum nicht als sicher angesehen wurde. Während Fidelio sich in eine Kristallhöhle begab, wartete Skye davor auf seine Rückkehr. Die Macht stellte Fidelio vor einige Prüfungen im Inneren der Höhle und konfrontierte ihn mit seinen Idealen aber auch mit seinen Schwächen. Letztlich gelang es ihm jedoch, seinen Kristall zu erlangen und zu Skye zurückzukehren. Unter ihrer Anleitung und mithilfe von Bauteilen, die sie beisteuerte, erschuf er sein erstes Lichtschwert auf der Rückreise nach Tython. Einen kurzen Zwischenstopp legten sie allerdings noch ein, um einen untergetauchten Jedi namens Nate Cole aufzugabeln und zum Orden zurückzubringen.

    Immer Ärger mit Vortex


    Während Skye nach der Rückkehr nach Tython wieder ihren eigenen Pflichten für den Orden nachging, fand Fidelio doch zunehmend Gefallen am Jedi-Dasein, zumal seine Freunde Miri und Livora ihm stets zur Seite standen. Tatsächlich durfte er mit Livi, wie sie mit Spitznamen angesprochen wurde, einen scheinbar einfachen Auftrag für den Orden erledigen. Gemeinsam reisten sie nach Teya IV, um die Spuren einer verschwundenen Jedi nachzuverfolgen, eine Twi’lek namens Nelvani Naro. Bei ihren Untersuchungen stellten sie rasch fest, dass Nelvani einer großen Sache auf der Spur gewesen war, einer geheimen Organisation namens „Vortex“, die offenbar großen Einfluss, Geld und Macht hatte, ohne dass offensichtlich wurde, was es mit ihr auf sich hatte. Als sie feststellten, dass Nelvani Hinweise hinterlassen hatten, die ihnen vielleicht Antworten liefern würden, gingen sie auch diesen nach. Diese führten sie zunächst zu einem Lagerhaus auf Eriadu, wo die beiden Padawane von Sicherheitskräften gestellt wurden, denen sie nur mit Geschick und Glück entkamen, indem sie einen Gedankentrick bei dem jähzornigen Sicherheitsoffizier Vernon Dudley anwandten. Anschließend reisten sie, immer den Hinweisen folgend, nach Mek-Sha, Fidelios alter Wahlheimat. In einer abgelegenen Cantina stellten sie Nachforschungen an, doch Livi geriet dabei Vortex ins Netz. Fidelio konnte ihre Entführung nicht verhindern, weil er abermals in Branko stolperte , den hünenhaften Schläger aus seiner Vergangenheit. Zwar gelang es ihm, diesem zu entwischen aber er kam zu spät, um Livi zu befreien. Außer sich vor Sorge tat er das Einzige, was ihm einfiel. Er informierte Skye Marsadi, welche seinem Hilferuf folgte und nach Mek-Sha reiste. Auch Skye hatte bereits mit Vortex zu tun gehabt und konnte aus den Hinweisen und Fidelios Schilderungen Rückschlüsse zu ihren eigenen Untersuchungen auf Quesh ziehen. Dorthin reisten die beiden gemeinsam und auf ihrer Reise erfuhr Fidelio endlich, warum Joana nicht mehr an Skyes Seite war. Diese war im Zuge einer Mission im Kampf gegen das Imperium gestorben, was Fidelio mit Bedauern aufnahm. Viel Zeit für Trauer blieb allerdings nicht. Auf Quesh gerieten sie in einen Hinterhalt durch Vortex, bekamen jedoch unerwartete Verstärkung durch einige Söldner, die zu Morbo dem Hutten gehörten. Dieser schien ebenfalls zu Vortex‘ Gegnern zu gehören, also erklärten sich die Jedi bereit, zu seinem Palast zu reisen, um vielleicht Antworten zu erhalten. Morbo war allerdings offenkundig nicht allein. Als sie im Palast ankamen, trafen sie auf Rhyess, der aus eigenen Gründen das Gespräch mit dem Hutten gesucht hatte. Fidelio erinnerte sich nur zu gut an seine letzte Begegnung mit dem ehemaligen Jedi und war hochgradig misstrauisch. Skye hingegen beschloss, ihm die Chance zu geben, zu zeigen, dass er der dunklen Seite abgeschworen hatte, was Fidelio verwunderte und auch verärgerte. Mit Rhyess im Schlepptau reisten sie nach Coruscant, wo laut Morbo einer von Vortex‘ Mittelmännern zu finden sei. Auf der Reise offenbarte Fidelio Skye, dass seine alte Meisterin Ophara nicht wirklich tot sei, was diese verständnisvoll zur Kenntnis nahm, erklärte es doch, warum Fidelio der Dunklen Seite mit besonders viel Angst und Misstrauen begegnete. Ihre Untersuchungen auf Coruscant führten schließlich tatsächlich dazu, dass sie Vortex überraschen konnten. Dabei bekamen sie unerwartet Hilfe von Livora und Nelvani, die sich gemeinsam aus der Gefangenschaft befreien konnten. Dermaßen vereint und mit Hilfe der coruscantischen Sicherheitskräfte konnten sie einen Großteil der Organisation zerschlagen. Rhyess schlug Skyes Angebot aus, zu den Jedi zurückzukehren und ging daraufhin wieder seiner eigenen Wege.

    Die Gnarls - Ausflug mit Folgen

    Während Skye nun den Entschluss traf, sich ihrer Vergangenheit und Joanas Tod zu stellen und Tython zu verlassen, widmete sich Fidelio wieder seiner Ausbildung als Jedi. Allerdings war er doch vor Dummheiten nicht gänzlich befreit und so kam es, dass die drei Padawane Miri, Livi und Fido einen folgenschweren Ausflug in die Gnarls unternahmen. Dort standen sie sich plötzlich einer jagenden Manka-Katze gegenüber, die Fidelio verletzte und erst durch Livora in die Flucht geschlagen werden konnte. Ihre Rückkehr zum Tempel war wenig ruhmreich und auch Livoras Meister Tamon hatte genug. Er löste das Band zwischen ihnen auf und veranlasste, dass Livora fortan dem Agri-Corps zugeteilt werden sollte. Auf diesem Weg waren Fidelio und Livora mit einem Schlag voneinander getrennt. Und nicht nur das, auch die Cathar Miri verließ kurz darauf den Orden, weil sie nicht mehr daran glaubte, dass dieser Weg der richtige für sie sei. Fidelio blieb daraufhin erneut alleine zurück auf Tython. Trost und Rat fand er dieser Tage vor allem bei dem Jedi-Ritter Quentin Lucian, der einer der wenigen zu sein schien, die mehr in dem Jungen sahen, als nur eine Enttäuschung für den Orden.

    Meister und Padawan

    Ernennung zum Padawan

    Auch Skye kehrte nach einer Weile zurück und nahm den jungen Padawan beiseite, um mit ihm einige Übungen durchzugehen, was Fidelio dankend annahm. Als Skye kurz darauf aufbrach, um einer Mission auf Umbara nachzugehen, machte er sich große Gedanken über seinen weiteren Werdegang als Jedi. Wieder war es Ritter Lucian, der Fidelio half, sich mit seinen Zweifeln auseinanderzusetzen. Schließlich kehrte Skye ein weiteres Mal zurück und bot Fidelio an, ihn als ihren Padawan anzunehmen, was ihn zunächst überraschte, dann jedoch sehr erfreute. Daher willigte er ein.

    "Es wäre mit eine Freude und Ehre gleichermaßen, dich als meinen Padawan ausbilden zu dürfen."
    Skye zu Fidelio

    Tai-Shō - Die Wege der Macht

    Zunächst nahm Skye ihren neuen Padawan mit nach Tai-Shō, ein Planet, den sie auf ihren Reisen selbst entdeckt hatte und auf dem die Macht sehr stark war. Hier begann Fidelios Ausbildung im Lichtschwertkampf und der Macht erst so richtig und ein ums andere Mal geriet er an die Grenzen seines Könnens. Doch kein einziges Wort der Klage kam über seine Lippen, stattdessen bewahrte er sich seinen Optimismus und auch Rückschläge steckte er so ohne weiteres ein. Im Laufe des Trainings kristallisierte sich heraus, dass Fidelios Stärken weniger im Schwertkampf als vielmehr in der Wahrnehmung der Macht lagen. Die beiden Jedi verbrachten einige Tage auf dem Planeten in absoluter Abgeschiedenheit und festigten bereits das sich entwickelnde Band zwischen ihnen, durch gemeinsame Meditationen, Übungen und Gespräche. Schließlich wurde es Zeit, Tai-Shō zu verlassen und nach Tython zurückzukehren, wo die beiden ihre erste gemeinsame Mission erwartete.

    Separatisten-Aufstand

    Der renommierte Senator Aristhod Hort, ein erklärter Unterstützer und Freund der Jedi vom Planeten Velga hatte den Orden um Geleitschutz bei Verhandlungen um Spicelieferungen zu medizinischen Zwecken auf Sevarcos II gebeten, da er die irrationale Angst in sich trug, jemand könne dabei einen Anschlag auf ihn verüben. Ritter Skye Marsadi und ihr neuer Padawan Fidelio brachen auf, um diesen scheinbar einfachen Auftrag zu erfüllen. Sie trafen den Senator direkt in der Minenkolonie, wo er sie bereits vor seinem neuen Luxusliner erwartete, welchen er kurz zuvor in den Werften von Sluis Van erstanden hatte. Obwohl die Verhandlungen ohne Komplikationen verliefen, stellte sich schließlich heraus, dass die Angst des Senators vor einem Anschlag nicht gänzlich unbegründet gewesen war, als der nagelneue Luxusliner von Aristhod Hort vor ihren Augen explodierte. So begannen Skye und Fidelio, Ermittlungen anzustellen, die offenbarten, dass eine Bombe für die Explosion verantwortlich gewesen war, welche sich offenbar bereits an Bord des Schiffes befunden hatte. Eine Reise zu den Schiffswerften von Sluis Van und ein Gespräch mit dem verantwortlichen Sluissi-Werftleiter Tenille Lopol später, kamen die beiden Jedi zu dem Entschluss, der Firma EcoTech Researches Inc. Auf den Zahn zu fühlen, die die Sicherheitsdroiden der Station gestellt hatte und die dem Multimilliardär, Aktienmogul und Lobbyisten „Rembrandt“ gehörte, der schon seit einiger Zeit als Separatisten-Sympathisant aufgefallen war. Während Lopol ihnen versprach, interne Untersuchungen einzuleiten, beschlossen die Jedi, der Sache selbst nachzugehen und den Produktionssitz von EcoTech aufzusuchen. Dabei entdeckten sie, dass die Firma im Begriff war, Hunderte von Kampfdroiden herzustellen, die höchstwahrscheinlich den Separatisten-Bewegungen auf Ord Mantell oder anderswo zugutekommen sollten. „Rembrandt“ selbst war es jedoch, der ihnen auf die Schliche kam, sie des Geländes verwies und schließlich seine Kampfdroiden auf die Jedi hetzte, die glücklicherweise den Angriff abwehren und von der Station fliehen konnten. Mit den neuen Erkenntnissen wollten sie nun das Militär informieren und vor der drohenden Gefahr warnen. Da allerdings der Hyperraumantrieb ihres Schiffes bei dem Kampf gegen die Droiden beschädigt worden war, blieb ihnen nichts anderes übrig, als auf dem Rückweg nach Tython einen Zwischenstopp auf Kiffu einzulegen, um den Antrieb zu reparieren.

    Kiffu - Tödliches Duell

    Sie landeten in der Nähe eines Dorfes und wurden von dem dort lebenden Devo-Clan und ihrem Anführer Larso willkommen geheißen. Die Kiffar erklärten sich sogar bereit, den Jedi bei der Reparatur des Antriebs zu helfen. Auch wurde ihnen die Ehre zuteil, gemeinsam mit der Familie des Clan-Oberhauptes zu speisen. Dabei machten Skye und Fidelio die erstaunliche Entdeckung, dass Larsos vierjähriger Sohn Vanlin offenbar begabt im Umgang mit der Macht war, da er die Bauklötzer, mit denen er spielte, ohne Zuhilfenahme der Hände anhob. Darauf angesprochen, untersagte ihnen Larso jedoch, den Jungen zur Ausbildung zum Jedi mit nach Tython zu nehmen, da Vanlin eines Tages in die Fußstapfen seines Vaters treten würde, um den Devo-Clan anzuführen. Als die Reparaturen am Schiff abgeschlossen waren und die Jedi drauf und dran waren, Kiffu zu verlassen, griff plötzlich ein rivalisierender Clan das kleine Dorf auf seinen Speederbikes an. Dabei wurde Larso verletzt und Vanlin geriet in die Fänge der Angreifer. Skye und Fidelio machten sich an die Verfolgung, um den Jungen zu befreien und schafften es den Kiffar-Entführern auf den Fersen zu bleiben, bis sie ein zweites Dorf erreichten, in welchem der Kanas-Clan lebte. Dessen Anführer stellte sich nun den Jedi entgegen und drohte, das Kind zu ermorden, wenn Skye und Fidelio sich nicht zurückziehen würden. Versuche von Seiten der Jedi, einen Kompromiss zu finden, scheiterten, offenbarten allerdings, dass der Anführer keine eigenen Kinder hatte und Vanlin als seinen eigenen Erben großziehen wollte. Doch die Jedi ließen nicht locker. Schließlich verlor Kanas die Geduld und forderte ein Duell auf Leben und Tod, welches über das Schicksal des Jungen entscheiden sollte. Die Jedi willigten ein, ehe sich herauskristallisierte, dass es Fidelio war, gegen den der Kiffar antreten wollte, vermutlich weil er sich dabei bessere Siegchancen ausmalte. Ohne zu zögern stimmte Fidelio den Bedingungen zu und ein erbitterter Kampf begann, bei dem rasch klar wurde, dass Kanas der überlegenere Kämpfer war. Als er Fidelio an der Kehle packte, um diesem den Garaus zu machen, gelang es dem Padawan in Notwehr jedoch sein eigenes Lichtschwert in den Bauch des Clanoberhauptes zu treiben. Dies war das erste Mal, dass Fidelio aktiv den Tod eines Lebewesens herbeigeführt hatte und so stand er völlig unter Schock. Glücklicherweise war es Skye, die einen kühlen Kopf bewahrte und ihn und Vanlin zurück zum Dorf des Devo-Clans bringen konnte. Keiner vom Kanas-Clan wagte, sie aufzuhalten. Den Jedi zum Dank verpflichtet gestatteten Larso und seine Frau den Jedi schlussendlich doch, Vanlin zu den Jedi zu bringen, um zukünftige Entführungsversuche zu verhindern. Skye und Fidelio kehrten daraufhin mit dem Jungen nach Tython zurück.

    Apsolon - Erwachen der Morgenrose

    Viel Zeit der Kontemplation blieb Fidelio nicht. Noch lange beschäftigte ihn der von ihm verursachte Tod von Kanas. Allerdings konnten sowohl seine Meisterin als auch Ritter Lucian ihm helfen, mit seinen Schuldgefühlen ins Reine zu kommen. So führte die nächste Mission der beiden sie auf den Planeten Apsolon. Ein hochrangiger Regierungsbeamter namens Count Votaran hatte dort kurz zuvor die Macht über den Pala-Sen-Distrikt an sich gerissen und sich zum alleinigen Diktator ausgerufen. Dabei hatte er geschickt parlamentarisch abgesegnete Gesetze und Reformen ausgenutzt, sodass der Republik bislang keine legitime Möglichkeit gegeben war, vor Ort einzugreifen. Doch auch ohne die Unterstützung der Republik hatten sich vor Ort diverse Widerstandszellen gebildet. Eine der größeren, die „Morgenrose“, wurde von dem charismatischen Jarro Azar angeführt, der die Hilfe der Jedi erbat, um eine möglichst gewaltlose Lösung zu finden. So reisten Skye und Fidelio nach Apsolon, um der Widerstandsbewegung zu helfen, andere Rebellengruppierungen unter einem gemeinsamen Banner zu vereinen, die Unterstützung und Sympathie der Bevölkerung zu erlangen und den Count somit unter Druck zu setzen, seine Diktatur zu beenden. Zu diesem Zweck machten die beiden Jedi sich mit den Mitgliedern der „Morgenrose“ vertraut und lernten unter anderem den technisch begabten Ithorianer Urno oon-Do, den Wookiee Loffryhn und die ehemalige Palastwache des Counts, Thessa Salan kennen. Die „Morgenrose“ hatte zu diesem Zeitpunkt bereits einiges aufgebaut, verfügte in ihrem Stützpunkt über fließendes Wasser, eine gesicherte Nahrungsversorgung und sogar Energiegewinnung über mehrere Sonnenkollektoren. Die Jedi begleiteten die Mitglieder der „Morgenrose“ von nun an, um ihnen bei Verhandlungen mit anderen Rebellengruppen behilflich zu sein aber auch, um sie im Alltag, zum Beispiel beim weiteren Aufbau des Stützpunktes zu unterstützen. Dabei kamen vor allem die etwa Gleichaltrigen Fidelio und Thessa sich näher, was Skye nicht entging. Gemeinsam unternahmen die beiden sogar eine Mission nach Pala-Sen, um Informationen einzuholen. Dabei flogen sie allerdings beinahe auf, was durch schieres Glück und eine nicht gänzlich durchdachte Täuschung allerdings verhindert werden konnte. Der Wendepunkt der Widerstandsbewegungen kam kurze Zeit später, als der Stützpunkt der „Morgenrose“ von schweren Schiffen der Palastwache von Count Votaran angegriffen wurde, der an den Rebellen ein Exempel statuieren, wollte, weil er sie für die Verantwortlichen eines Anschlags hielt, der kurz zuvor in der Hauptstadt stattgefunden hatte, jedoch einer anderen Rebellenbewegung zuzuschreiben war. Der Angriff traf die „Morgenrose“ unerwartet und hatte viele Tote und Schwerverletzte zur Folge. Dabei kam auch Jarro ums Leben und auch Skye wurde verletzt. Die auf Rache sinnenden Rebellen wollten kurzerhand den Palast des Counts stürzen und baten die Jedi um Mithilfe. Diese lehnten jedoch ab und es gelang Fidelio, die Widerständler, nun angeführt von Thessa, zur Vernunft zu bringen. Dies verhinderte vermutlich einen Bürgerkrieg. Der Angriff des Counts auf die Widerständler und die Jedi gab der Republik nun jedoch endlich die Möglichkeit aktiv einzuschreiten, indem sie Versorgungsgüter und Soldaten bewilligten, um die Diktatur des Counts zu beenden. So wurden die Jedi nach Tython zurückbeordert. Fidelio verabschiedete sich von Thessa und wider besseren Wissens küssten die beiden sich.

    Cato Neimoidia - Gefährlicher Hinterhalt

    Nur kurze Zeit später wurden die beiden Jedi erneut ausgesandt, um eine Mission für den Orden zu übernehmen. Dabei ahnten sie noch nicht, dass sich schon bald Zusammenhänge zu ihren vorherigen Missionen auf Sevarcos II und Apsolon auftun würden. Ihr Auftrag bestand darin, den Jedi-Ritter Bastion Martiis zu finden, der nach Cato Neimoidia gereist war, um seinen ehemaligen Padawan Varon Sato zu finden, der der dunklen Seite verfallen war. Dabei war der Kontakt zu dem Kiffar allerdings abgebrochen, weshalb Skye und sich auf die Suche nach ihm machten. Dabei tappten die beiden jedoch in eine von Sato aufgestellte Falle und gerieten in Gefangenschaft. Dabei stellte sich nicht nur heraus, dass Martiis zuvor ebenfalls in die Falle gegangen war, sondern auch, dass Sato Unterstützung durch „Rembrandts“ Kampfdroiden erhalten hatte. Sie erfuhren auch, dass Sato den ehrgeizigen Plan geschmiedet hatte, diese Droiden zu nutzen, um den friedlichen Planeten Arilia anzugreifen und zu erobern. In seiner Wahnstellung sollte dies den Beginn einer neuen Ära für die Republik einleiten. Skye und Fidelio gelang es allerdings, ihren Energiefesseln zu entkommen, und sich Sato im Kampf zu stellen. Dieser konnte jedoch entkommen, weil die Jedi sich dazu entschieden, den ebenfalls gefangenen Bastion Martiis zu befreien. Von diesem erfuhren sie, dass auch der Versuch einer Diktatur auf Apsolon letztlich auf Sato zurückzuführen war.

    Arilia - Die Entscheidung

    Nun, da Satos Plan den Jedi bekannt war, verloren sie keine Zeit, um nach Arilia zu reisen, wo sie die amtierende Königin des Planeten über den bevorstehenden Angriff informierten. So wurden die Sicherheitskräfte des Palastes auf die Schnelle mobilisiert, um sich der angreifenden Droidenarmee entgegenzustellen. Während Skye und Bastion an vorderster Front gegen „Rembrandts“ Droiden kämpften, blieb Fidelio im Thronraum der Königin, um diese vor eventuell durchbrechenden Angreifern zu beschützen. Tatsächlich war es allerdings Varon Sato selbst, der sich ihm nun entgegenstellte, in der Absicht, die Königin als Geisel zu nehmen. Ein erbitterter Kampf begann, bei dem sich Sato klar als der erfahrenere und somit überlegenere Schwertkämpfer herausstellte. Fidelio gelang es allerdings, durch beständiges Zurückweichen, den dunklen Jedi von der Monarchin abzulenken. Ihr Duell führte sie durch mehrere Gänge bis hin zu einem der Palastbalkone. Letztlich war es Satos Arroganz und Selbstsicherheit, die seinen Untergang herbeiführte. Fidelio, der sich darüber im Klaren war, dass er vermutlich nur einen Versuch haben würde, nutzte die Macht in einem unerwarteten Moment und schleuderte Sato über die Brüstung, wo der ehemalige Jedi in den Tod stürzte. Nur kurze Zeit später erreichten Skye und Bastion den Ort des Geschehens, denen es mittlerweile gelungen war, die Droidenarmee zu zerstören und „Rembrandt“ gefangen zu nehmen. Mit Satos Tod und „Rembrandts“ Gefangennahme endete die Mission der Jedi, die daraufhin nach Tython zurückkehrten.

    Mek-Sha - Ein alter Freund in Not

    Bald darauf erreichte Fidelio ein Hilferuf seines alten Freundes, dem rodianischen Erfinder Ba Gareedo, der den jungen Jedi um Hilfe bat. In den letzten Wochen seien mehrere Mitbürger spurlos verschwunden und der gealterte Erfinder fürchtete nun wohl, der Nächste zu sein. Fidelio bat seine Meisterin, nach Mek-Sha reisen zu dürfen, um der Sache nachgehen zu können. Widerwillig stimmte seine Skye zu, da sie wohl befürchtete, Fidelio könnte andernfalls auf eigene Faust aufbrechen. Gemeinsam reisten die beiden also zu der Asteroidenwelt, fanden Ba Gareedos Haus allerdings verlassen vor. Der einzige Hinweis, den die beiden fanden, war ein merkwürdiger Helm, den allerdings beide nicht identifizieren konnten. Bei ihren Untersuchungen lösten die beiden Jedi versehentlich eine Falle aus, die eine kleine Explosion zur Folge hatte, gerade noch rechtzeitig gelang es Meister und Padawan jedoch, in einen nahegelegenen Abwassertümpel zu springen. Anschließend suchten sie in der Blasterweg-Cantina nach Hinweisen, zu Ba Gareedos vermeintlichen Entführern. Durch ein Würfelspiel mit einigen Piloten und dank der Befragung einheimischer Asteroidenspringer, die Fidelio noch von früher kannte, fiel der Verdacht schnell auf die als „die Brüder“ bekannten Sklaventreiber. Bevor Skye und Fidelio der Sache nachgehen konnten, trafen sie abermals auf den gewaltbereiten Hünen Branko, der einige Jawas drangsalierte. Als Fidelio sich schützend vor die kleinen Wesen stellte, wurde er selbst von Branko in die Mangel genommen, bis Skye ihn rettete. Die dankbaren Jawas erkannten den ominösen Helm wieder und führten die beiden Jedi zu einer abgelegenen Landeplattform, wo sie gemeinsam beobachteten, wie fremde Wesen, einige Gefangene an Bord eines Frachtschiffes trieben. Dabei wurden die zwei Jedi und die Jawas allerdings entdeckt und betäubt. Erst einige Zeit später erwachten sie und stellten entsetzt fest, dass sie sich in einem zygerrianischen Sklavenlager namens Nillus-12 wiederfanden. Da ihre Identität als Jedi geheim geblieben war, schafften sie allerdings nach kurzer Zeit, einen kleinen Sklavenaufstand anzuzetteln und gemeinsam mit anderen Gefangenen, darunter dem vermissten Erfinder Ba Gareedo, mit einem gestohlenen zygerrianischen Schiff zu fliehen. Die Jedi brachten die ehemaligen Sklaven zu einem republikanischen Außenposten. Ba Gareedo, dessen Werkstatt ja durch die Explosion zerstört worden war, beschloss, seine Fähigkeiten ab sofort für die Republik einzusetzen und blieb ebenfalls dort, während die Jedi erschöpft nach Tython zurückkehrten.

    Intermezzo auf Coruscant

    Nur kurze Zeit später wurde Fidelio alleine auf eine Mission nach Coruscant entsandt. Den Jedi war ein merkwürdiger Chip in die Hände gefallen, dessen Ursprung sie nicht kannten und der sich mit keiner ihnen bekannten Methode entschlüsseln ließ. Auf der Suche nach Antworten machte sich Fidelio auf den Weg zum Lokal von Mars Martano. Der stämmige Nikto war ein erklärter und vielgereister Freund der Jedi, so dass der junge Padawan darauf setzte, mit dessen Hilfe etwas Licht ins Dunkel zu bringen. Und tatsächlich erkannte der Nikto diesen wieder und identifizierte ihn als einen Techno-Access-Chip, der einstmalig von der Techno Union produziert worden war, allerdings aufgrund seiner großen CPU-Leistung, die zum Knacken von Sicherheitscodes missbraucht werden konnte, schlussendlich vom Markt genommen wurde. Allein der Besitz sei nach Mars Martanos Aussage strafbar. Fidelio bedankte sich bei dem Nikto und verließ das Lokal. Dabei stolperte er fast über Thessa Salan, die ihrerseits auf Coruscant unterwegs war. Das große Wiedersehen nahm allerdings ein jähes Ende, als ein Tagedieb, der das Gespräch zwischen Mars und Fidelio belauscht hatte, dem Padawan stümperhaft den Chip aus der Tasche stahl und davonlief. Fidelio und Thessa verfolgten ihn und der Jedi brachte den Dieb schließlich mithilfe der Macht zu Fall. So gelangte Fidelio erneut in den Besitz des Chips, allerdings hatte seine Verfolgungsjagd Aufmerksamkeit erregt und nur einen Moment später war ein Gleiter der Coruscantischen Sicherheit zur Stelle. Ein ambitionierter junger Sicherheitsoffizier namens Winstel Declan bezichtigte Fidelio, mit illegalen Gerätschaften zu handeln und verlangte, dass der junge Jedi mit auf die Wache käme. Ein Geistestrick von Fidelio schlug fehl, da der Sicherheitsdroide, der Declan begleitete, diesen durchschaute. So blieb Fidelio und auch Thessa nichts anderes übrig, als den Officer zu begleiten. Auf der Wache selbst stellte sich allerdings heraus, dass es sich bei dem vermeintlich so wertvollen Chip schlicht um eine Fälschung handelte. Officer Declans Alleingang gegen ein Mitglied des Jedi-Ordens wurde von dessen Vorgesetzten nicht gutgeheißen und der geknickte junge Mann musste sich bei Fidelio entschuldigen und ihn gehen lassen. So kehrte der Padawan schließlich nach Tython zurück, allerdings nicht, ohne zuvor etwas Zeit mit Thessa verbracht zu haben und sich über das gemeinsam Erlebte auf Apsolon und Coruscant auszutauschen.

    Visionen der Vergangenheit

    Sora Helo - Träume des Schicksals

    Schon seit einiger Zeit plagten den jungen Padawan Albträume, die nun mehr und mehr zunahmen aber immer wieder die gleichen Bilder heraufbeschworen: eine Steppe, Trommelgeräusche und das Gesicht seiner alten Meisterin Jari Ophara. Schließlich suchte Fidelio das Gespräch mit seiner Meisterin, die eine intensive gemeinsame Meditation vorschlug, um den Geist ihres Schülers zu reinigen oder aber Antworten auf ungestellte Fragen zu erhalten. Die außerordentlich intensive Meditation kostete Fidelio viel geistige Kraft aber sie war insofern erfolgreich, als dass den Jedi ein Name in den Sinn kam. Sora Helo, eine Welt im Wilden Raum, schien der Ort zu sein, zu dem die Macht Fidelio nun aus unbekannten Gründen rief. Dieser war einst von menschlichen Kolonisten besiedelt worden. Die beiden Jedi waren überrascht, als sie in der Nähe einer Siedlung landeten und von den Einheimischen freudestrahlend in Empfang genommen wurden, als sei ihre Ankunft schon lange erwartet worden. Vor allem Fidelio wurde viel Bewunderung und Ehrfurcht entgegen gebracht, ohne dass sich dieser erklären konnte, wieso. Sie wurden dem Solarii Sion, dem Stammessprecher des Dorfes vorgeführt, der eine Art Segenssprechung vornahm, ehe er verstarb. Der neue Solarii sollte die Enkelin von Sion werden und nun erfuhr Fidelio auch, welche Rolle ihm dabei zukommen sollte. Er wurde als der Teelo angesehen, als Herold einer soraischen Göttersage, der zufolge er Wohlstand, Glück und Freude bringen sollte. Obwohl dem Padawan völlig unklar war, wieso ausgerechnet er der Teelo aus der Legende sein sollte, stimmte er zu, der Vereidigung des neuen Solarii beizuwohnen. Während des Rituals nahm er dabei eine Substanz ein, die seine Sinne erweiterte und eine starke Machtvision auslöste. In dieser erkannte er seine alte Meisterin Jari Ophara, die einen unbekannten Sith-Lord namens Patavius davor warnte, dass Fidelio der Schlüssel zu seiner Vernichtung sein könnte, weshalb man den Jungen zuvor töten müsse. Schweißgebadet erwachte Fidelio aus seiner Vision und berichtete der besorgten Skye alles, was er gesehen hatte. Da die Vereidigung des Solarii trotz des Zwischenfalls abgeschlossen war, kehrten die Jedi nach Tython zurück.

    Obroa Skai - Showdown im Schneegestöber

    Fidelio blieb nicht lange auf Tython. Er wusste, dass sein Schicksal ihn an einen anderen Ort führte: Nach Obroa-Skai, der ehemaligen Tempelwelt, wo er vor vielen Jahren seine Ausbildung begonnen hatte. Er beriet sich mit seiner Meisterin Skye Marsadi und erklärte die Notwendigkeit für ihn, dorthin zu reisen. Skye stimmte zu, dass er dem Willen der Macht folgen müsse und ließ ihn alleine, so wie es sein Wunsch war, nach Obroa-Skai reisen. Dort angekommen durchquerte Fidelio mitten in einem beginnenden Schneesturm den einstmals so prächtigen aber mittlerweile in Ruinen liegenden Jedi-Tempel, bis er die Präsenz der Dunklen Seite spürte und urplötzlich seiner alten Meisterin Jari Ophara gegenüberstand, die also tatsächlich noch am Leben war. Sie versuchte Fidelio mit Versprechungen und Einschüchterungen dazu zu bewegen, sich ihr anzuschließen, doch der Padawan widerstand. Als sie sah, dass ihre Taktik nicht aufging, ging Ophara zum Angriff über, mit dem Ziel, ihren ehemaligen Schüler ein für alle Mal zu vernichten. Fidelio setzte sich zur Wehr, stellte sich aber bereits nach wenigen Momenten als der eindeutig Unterlegenere heraus. Die ehemalige Jedi-Meisterin beherrschte Fähigkeiten, die er selbst nicht verstand oder noch nicht einmal im Ansatz erlernt hatte. Schließlich durchbrach Ophara seine Verteidigung, indem sie einen Machtblitz auf ihn anwendete, der ihm die Haut versengte. In dem Wissen, dass er seiner alten Meisterin nicht das Wasser reichen konnte, ergriff er die Flucht, dicht gefolgt, von Ophara. Kurz bevor diese Fidelio den Gnadenstoß geben konnte, erschien plötzlich ein republikanisches Schiff wie aus dem Nichts und wirbelte den Schnee zwischen den beiden Duellanten auf. Es war Skye, die einem unguten Gefühl folgend, Fidelio nachgereist war. Dem Padawan gelang es, den Moment der unerwarteten Ablenkung zu nutzen, um an Bord des kleinen Schiffes zu gehen. So konnte er mit Skyes Hilfe vom Planeten fliehen. Doch beide Jedi wussten, dass sie Ophara bestimmt nicht das letzte Mal getroffen hatten.


    New Port Horizon - Friede mit Hindernissen

    Nur kurze Zeit später erreichte den Orden ein Hilferuf von der prachtvollen Raumstation New Port Horizon, dem die Jedi-Ritter Skye Marsadi und Narrab Gorriv mit ihren Padawanen Fidelio und Adari Sen nachkamen. Diese, über dem im Mid Rim gelegenen Gasriesen Terraris kreisende, Station war ein Prestigeprojekt des Toongs Kel Sunom und lockte vor allem reiche Gäste mit der Aussicht auf ein unbeschwertes, friedliches und luxuriöses Leben an. Nun hatte es allerdings einen Sabotageakt auf der Station gegeben und Sunom hoffte darauf, dass die Jedi den oder die Verantwortlichen rasch finden würden. Noch während die Jedi mit ihren Untersuchungen beschäftigt waren, erreichte sie eine Videobotschaft der Terrorvereinigung „Karma Libra“, die in New Port Horizon das Symbol moderner Sklaverei sahen und diesem Projekt ein Ende bereiten wollten. Während Narrab und Adari auf den nahegelegenen Mond Ibbides reisten, um die Terrorzelle aufzuspüren, blieben Skye und Fidelio auf der Station, um weitere Anschläge vereiteln zu können. Bevor die Terroristen allerdings ein weiteres Mal zuschlagen konnten, erschien wie aus dem Nichts eine imperiale Flotte unter Führung von Lord Xea, die an der Station andockte und diese mit ihren Truppen übernahm. Obwohl Skye und Fidelio sich zunächst verbergen konnten, gerieten sie schließlich in Gefangenschaft. Lord Xea nutzte die ca. 40.000 republikanischen Bürger und die zwei Jedi als Geisel, um sie gegen den gefürchteten Agenten Ziffer 33 einzutauschen, der sich in republikanischer Gefangenschaft befand. Die Republik stimmte dem Geiselaustausch schließlich zu, bekam zuvor allerdings von Skye eine versteckte Botschaft zugespielt, dass Lord Xea unter den republikanischen Geiseln einige Spione eingeschleust hatte. So wurden die Bürger unter anderem von den mittlerweile zurückgekehrten Jedi Narrab und Adari ausgiebig befragt. Dabei wurden zwei imperiale Spione enttarnt, ob dies letztlich alle waren, konnte nicht abschließend bestätigt werden. Ob „Karma Libra“ sich, aufgeschreckt durch die Präsenz der Jedi, die Anwesenheit der imperialen und anschließend der republikanischen Flotte, aus dem Sektor zurück zog, konnte nicht abschließend geklärt werden.

    Horuz - Der wahre Name des Padawans

    Über eine Waisenhausleiterin vom Planeten Phaeda ging einige Zeit später eine Nachricht an den Orden ein, die davon berichtete, dass angebliche Verwandte von Fidelio sich gemeldet hätten und ihn zu sich nach Horuz einluden, um ihn kennenzulernen. Skye war außerordentlich skeptisch über diese plötzlichen Verwandten und beschloss, Fidelio zu begleiten, der die Einladung neugierig annahm, erhoffte er sich davon doch einige Antworten. So trafen sie schließlich im Herrenhaus der Familie Ashar ein, wo sie Fidelios Verwandte bestehend aus Familienoberhaupt Sakarius, seiner Frau Vilippa und den beiden Zwillingen Norbis und Akaria kennenlernten. Sakarius stellte sich als Fidelios Onkel vor und schaffte es sich, als humorvoller und herzlicher Gastgeber zu präsentieren, wohingegen seine Frau und die Kinder deutlich distanzierter und abweisender wirkten. Obgleich Sakarius sich in komplizierten Verwandtschaftsverhältnissen über Fidelios Herkunft verhaspelte, gelang es ihm doch, überzeugend nachzuweisen, dass Fidelio einst unter dem Namen Daeron Ashar geboren worden war. Seine Mutter Torielle habe sich in einen Dienstboten des Hauses verliebt und damit Schande über die Familie gebracht, weswegen sie diese schlussendlich hinter sich ließ, um Daeron auf Phaeda in einem Waisenhaus großziehen zu lassen. Was aus ihr oder dem unbekannten Vater geworden sei, blieb offen. Nach einem gemeinschaftlichen Abendmahl wurden die Zwillinge damit beauftragt, Fidelio das Anwesen zu zeigen, während Skye sich mit Sakarius in der Bibliothek des Hauses über die Zukunft ihres Padawans unterhalten wollte. Dabei zeigte Sakarius allerdings schon bald sein wahres Gesicht und entpuppte sich als Gefolgsmann des Imperiums. Er hetzte Skye einen Kampfdroiden auf den Hals, den diese allerdings vernichten konnte, ehe sie sich auf die Suche nach Fidelio machte. Sie fand ihn schließlich in einem alten Grab, über dem das Anwesen einst errichtet worden war, in der hinterlassenen Falle eines verblichenen Sith-Lords. Auch die Zwillinge waren allerdings dort und schafften es Skye mit einem Vibromesser zu verletzen, ehe sie von ihr überwältigt wurden. Skye gelang es, Fidelio aus der uralten Falle zu befreien und mit ihm gemeinsam zu fliehen. Bei der Flucht wurde allerdings auch Fidelios Lichtschwert zerstört. Einzig der Kristall war noch zu gebrauchen. Die beiden Jedi fanden schließlich Schutz in einer Höhle im Dschungel, wo sie ihre Verletzungen notdürftig versorgten. Als Skye schließlich die Höhle verließ, um zu jagen, traf sie auf einige Wookiees unter Leitung ihres Anführers Gwarrok, die der Republik wohlgesonnen waren. Mit deren Hilfe gelang es den Jedi, ein Ablenkungsmanöver am Ashar-Anwesen zu inszenieren, sodass sie an Bord des Schiffes gelangen konnten, mit dem sie hergeflogen waren, um vom Planeten und Fidelios mordlustiger Verwandtschaft zu fliehen.

    Kuat Drive Yards - Wiedersehen mit Folgen


    Kurze Zeit darauf befanden sich Fidelio und Skye in den Werften von Kuat, um einige neue Raumjägermodelle zu inspizieren. Obwohl diese eher inoffizielle Mission dazu gedacht war, den Jedi etwas Ruhe und Erholung zu gewähren, so blieben diese nicht von Dauer, denn eine imperiale Flotte sprang aus dem Hyperraum und griff die Werften unvermittelt an. Als offensichtlich wurde, dass es auf der Werft bereits eingeschleuste Enterteams gab, kristallisierte sich rasch das Ziel der Angreifer heraus: Die „Orchestra“, ein republikanischer Prototyp, ausgestattet mit einem Schwere-Masse-Generator, mit dem es möglich war, feindliche Schiffe aus dem Hyperraum zu ziehen oder den Sprung in diesen zu verhindern. Da das Schiff von zwei Klammern an der Werft angedockt war, trennten sich die Jedi, um je eine der Klammern zu verteidigen. Als Fidelio zu der Steuerbordklammer eilte, stieß er auf heftigen Widerstand, den er nur mithilfe der Werft-Sicherheitskräfte überwinden konnte, allerdings war er trotzdem zu langsam, um das Lösen der Klammer zu verhindern. So betrat er zusammen mit den Sicherheitskräften die „Orchestra“, um die Imperialen dort direkt aufzuhalten. Diese waren allerdings weitaus besser vorbereitet als erwartet, sodass die Republikaner schon sehr bald in die Defensive gedrängt wurden. So blieb ihnen nichts mehr anderes übrig als zu fliehen. Da mittlerweile aber auch die Backbordklammer gelöst worden war, blieb der Rückweg durch die Luftschleuse versperrt, daher rannte Fidelio zu den Rettungskapseln des Schiffes. Dort traf er allerdings erneut auf Jari Ophara, die mit Lord Patavius hinter dem Angriff auf die Kuat-Werften steckte. Sie duellierten sich, doch abermals war Fidelio eindeutig unterlegen. Gerade als Ophara zum tödlichen Stoß ansetzte, zögerte sie jedoch, was Fidelio ermöglichte, in die Rettungskapsel zu springen und das Schiff zu verlassen bevor es in den Hyperraum sprang. Dieses kurze Zögern seiner alten Meisterin hatte Fidelio allerdings gezeigt, dass vielleicht doch noch etwas Gutes in Ophara steckte.

    Omega-Mahlstrom - Schicksalskampf

    In den darauffolgenden Monaten setzte Lord Patavius die „Orchestra“ immer wieder an Schlüsselpunkten ein, um der Republik schweren Schaden zuzufügen, daher wurden Skye und Fidelio damit betraut, den republikanischen Prototypen aufzuspüren und mit Hilfe des republikanischen Militärs zurückzuerobern. Als die Imperialen mithilfe der „Orchestra“ eine komplette republikanische Flotte bei Saleucami vernichten konnten, nahmen sie die Verfolgung auf und entdeckten die „Orchestra“ mitten im Anflug durch den gefährlichen Omega-Mahlstrom, der für jede Art von Mensch und Maschine den sicheren Tod bedeutete, für den republikanischen Prototypen, dank des durch den Schwere-Masse-Generator erzeugten Feldes, allerdings kein Hindernis darstellte. Da dadurch die Systeme des Schiffes nahezu blind waren, gelang es Skye und Fidelio mit Unterstützung der 181. Mobile Reconnaissance in verschiedenen Hangars an Bord zu gehen. Während Skye sich zur Brücke vorkämpfte, um die Kontrolle über die „Orchestra“ zu übernehmen, wandte sich Fidelio in Richtung des Maschinenraums, um den Antrieb des Schiffes zu sabotieren. Er wurde allerdings rasch entdeckt und stand kurz darauf ein weiteres Mal seiner alten Meisterin Jari Ophara gegenüber. Wieder duellierten sie sich, wobei Fidelio sich dieses Mal besser zur Wehr setzen konnte, als die Male zuvor. Im Zuge ihres Kampfes wurde Fidelios umgebaute Trainingssonde G-3O durch Ophara zerstört, weil sie sich heldenhaft in den Weg warf, um einen tödlichen Hieb der Nautolanerin abzufangen. Bei ihrer Zerstörung gab die kleine Sonde einen Magnetimpuls ab, der unbeabsichtigter Weise auch die Steuerung des Schwere-Masse-Generators erfasste und deaktivierte. So war die „Orchestra“ nicht mehr vor den tobenden Energie-Stürmen des Mahlstroms geschützt und drohte auseinanderzubrechen. Fidelio ergriff daraufhin die Flucht. Als Ophara ihm folgte, stürzte ein Stützpfeiler um, der die Nautolanerin erfasste und einklemmte. Fidelio, der nun die Chance hatte, endgültig zu fliehen, entschied sich jedoch dagegen, weil er sich daran erinnerte, das Gute in seiner alten Meisterin wahrgenommen zu haben. Mithilfe der Macht hob er den Pfeiler an, sodass Ophara ins Freie gelangen konnte. Diese war verwirrt, machte allerdings auch keine Anstalten mehr, Fidelio anzugreifen. Gemeinsam bahnten sie sich ihren Weg zum Hangar, wo Fidelios Schiff stand, während rings um sie herum alles einstürzte. Dort stellten sich ihnen allerdings zwei von Patavius‘ Elitesoldaten in den Weg. Fidelio wollte kämpfen, doch Ophara, die wusste, dass ihnen keine Zeit mehr blieb, befahl ihm zu fliehen, während sie sich selbst um die beiden kümmerte. Widerwillig bestieg Fidelio sein Schiff und floh aus dem Hangar. Draußen bemerkte er allerdings schnell, dass er schon zu dicht am Mahlstrom war und in diesen hinein gezogen wurde, sodass ihm nichts anderes mehr übrig blieb, als auf die Macht zu vertrauen und einen unberechneten Sprung in den Hyperraum zu wagen. Dabei blieb ihm allerdings nicht mehr die Zeit, Skye zu informieren, die es mittlerweile auch geschafft hatte, die „Orchestra“ zu verlassen.

    "Du bist ein Tor!"
    "Nein, ich bin ein Jedi!"
    Ophara und Fidelio

    Oosalon - Jäger und Beute

    Fidelios spontaner Sprung in den Hyperraum endete beinahe mit einer tödlichen Kollision, konnte von ihm allerdings gerade noch in eine Notlandung auf dem sonnenlosen Planeten Oosalon umgewandelt werden. Dabei wurde sein Schiff jedoch so zerstört, dass es weiterhin keine Möglichkeit gab, irgendjemanden zu kontaktieren. Ohne zu wissen, ob es auf diesem trostlosen Planeten überhaupt Leben gab, machte sich Fidelio auf die Suche nach Hilfe. Dabei stieß er nach ein paar Tagen tatsächlich auf einen freundlichen alten Einsiedler, der sich als Sarius Cadogan vorstellte und anbot, ihm Unterschlupf zu gewähren und Ersatzteile für Fidelios Schiff zu geben. Nichts Böses ahnend folgte Fidelio dem Mann. Im inmitten von alten Ruinen einer vergessenen Zivilisation gelegenen Lager zeigte der Fremde allerdings sein wahres Gesicht. Er war ein Anzati. Diese machtsensitive Spezies lockte ihre Opfer in die Falle, betörte sie mit hypnotisierender Stimme und Bildern, die dem Jedi-Gedankentrick nicht ganz unähnlich waren und labte sich dann mithilfe zweier Saugrüssel, die in ihren Wangen verborgen waren an der sogenannten „Suppe“ bzw. dem „Meer der Erinnerung“ im Gehirn des Opfers, welches angezapft wurde, indem die Saugrüssel durch die Nasenlöcher des Opfers hin zum Gehirn krochen. Dieses Schicksal sollte nun auch Fidelio ereilen. Willenlos und gefangen in irgendwelchen hypnotisierenden Träumen, gab es für ihn keine Möglichkeit, sich zur Wehr zu setzen. Doch der Anzati musste sein Mahl unterbrechen, als urplötzlich ein weiteres Schiff in der Nähe der Ruinen landete. Es stellte sich heraus, dass Skye mithilfe von Recherche und dem Lauschen auf die Eingebungen der Macht herausgefunden hatte, dass Fidelio noch am Leben war und wo er sich aufhielt. Der Anzati versuchte nun, Fidelios Meisterin die gleiche Falle zu stellen, wie ihm, doch es gelang ihr, sich gerade lange genug zur Wehr zu setzen, um die tödlichen Saugrüssel von Sarius abzutrennen. Der ergriff daraufhin die Flucht. Skye nahm Fidelio mit sich nach Tython, wo er nun eine ganze Zeit lang unter medizinischer Beobachtung stehen musste, um die Nachwirkungen des Anzati-Angriffs wie Kopfschmerzen, Amnesie, Orientierungslosigkeit und Realitätsverlust zu überwinden.

    Im Auftrag des Ordens

    "Star of Tessia" - Verlassenes Praxeum

    Nachdem Fidelio endlich genesen war, nahm er zusammen mit den Rittern Skye Marsadi, Nate Cole und Ziraszu Blint an einer Ordensmission im Telios-System teil. Innerhalb eines Asteroidenfeldes war ein altes Praxeumsschiff des Ordens namens "Star of Tessia" aufgespürt worden, welches die Jedi nun untersuchten. An Bord des Schiffes fanden sie zwar keine Überlebenden mehr, dafür aber einige alte Artefakte des Ordens. Doch bevor die Jedi sich Gedanken darüber machen konnten, ob und wie sie diese vom Praxeumsschiff schaffen konnten, erreichte sie eine Nachricht von einem gewissen Lord Vastral, der ihnen eine Falle gestellt hatte, um an Informationen über ein Astrogationsarchiv zu gelangen, welches, laut Aussagen des Lords, Informationen über sämtliche Welten und Artefakte der Jedi enthalten sollte. Keinem der anwesenden Jedi war solch ein Astrogationsarchiv bekannt aber sie hatten auch nicht viel Zeit, um darüber nachzudenken. Stattdessen flohen sie notgedrungen von der "Star of Tessia" und konnten Lord Vastrals Kreuzer schließlich im Asteroidenfeld abhängen.

    Work in Progress...

    Persönlichkeit, Fähigkeiten & Erscheinungsbild

    Persönlichkeit

    Als Jüngling

    Wie viele andere Kinder in dem Alter, war Fidelio überaus neugierig und lernwillig. Für nahezu jedes Thema konnte er sich begeistern, wobei er ein besonderes Interesse an den Wegen der Macht, Sprachen und fremden Kulturen aufbrachte. Seine offene und lebenslustige Haltung brachte ihm viele Freunde ein, obgleich seine naseweise, charmant-freche Art und Weise auch dem einen oder anderen Meister hin und wieder ein Stirnrunzeln entlockte. Manchmal musste man ihn in seinem Übermut ein wenig bremsen.

    Als Padawan von Jari Ophara

    Wie viele andere Kinder in dem Alter, war Fidelio überaus neugierig und lernwillig. Für nahezu jedes Thema konnte er sich begeistern, wobei er ein besonderes Interesse an den Wegen der Macht, Sprachen und fremden Kulturen aufbrachte. Seine offene und lebenslustige Haltung brachte ihm viele Freunde ein, obgleich seine naseweise, charmant-freche Art und Weise auch dem einen oder anderen Meister hin und wieder ein Stirnrunzeln entlockte. Manchmal musste man ihn in seinem Übermut ein wenig bremsen.

    Auf Mek-Sha

    Nachdem Ophara ihn verraten hatte, sagte er sich von den Jedi los und wollte nichts mehr mit der Macht oder dem Orden zu tun haben. Er fand auf Mek-Sha neue Freunde und nicht alle davon waren ein guter Einfluss. Obgleich er seinen moralischen Kompass nie ganz verlor, ließ er sich nun doch stärker als je zuvor von Gefühlen und Launen heraus leiten. Sein Erfolg als Asteroidenspringer ließ ihn sogar arrogant werden. Das änderte sich erst, als im Zuge einer Schießerei sein Freund Fel Gareedo zu Tode kam, woran Fidelio sich die Schuld gab. Obgleich das seiner Arroganz ein Ende bereitete, hielt ihn das nicht davon ab, größeren und stärkeren Personen in den Weg zu treten, wenn er mitbekam, wie diese Schwächere drangsalierten.

    Als Padawan von Skye Marsadi

    Obgleich es ihm zunächst schwer fiel, sich erneut den Regeln und Disziplinen des Jedi-Ordens zu unterwerfen und er anfangs vor allem negativ bei den Meistern und seinen Mitschülern auffiel, änderte sich dieses Verhalten doch massiv, nachdem Ritterin Skye Marsadi ihm anbot, ihr Padawan zu werden. Dankbar für das Vertrauen in ihn, gab Fidelio sich größte Mühe, den Erwartungen seiner Meisterin gerecht zu werden. Er trainierte hart, beschäftigte sich auch in seiner Freizeit mit Lehrinhalten und nahm zusätzliche Lernmöglichkeiten wie Gesprächsrunden und Ausbildungsabende wahr, um ein wahrer Jedi zu werden. Er reflektierte mehr als je zuvor, sein Verhalten und seine eigenen Schwächen, um diese ganz aktiv in Angriff zu nehmen. So widmete er sich unter anderem dem Erlernen einer neuen Lichtschwertform, obwohl der Schwertkampf nie zu seinen großen Stärken gezählt hatte. Seine humorvolle, unbeschwerte oder gar naseweise Art rückte zunehmend in den Hintergrund und wich ganz allmählich einer gewissen Ernsthaftigkeit.

    Fähigkeiten

    Lichtschwerttechnik

    Wie die meisten Jünglinge, erlernte Fidelio zunächst das sehr klassische Shii-Cho, welches allerdings durch Niman abgelöst wurde, als er Jari Opharas Padawan wurde. Diese Form verwendete er viele Jahre und drückte ihr seinen eigenen Stempel auf. Besonders die Verwendung von Machtfähigkeiten oder die Berücksichtigung des Sokan, gehörten zu seinem Repertoire. Dabei zeichnete er sich jedoch nie als herausragender Schwertkämpfer aus. Seine Technik war dürftig, seine Kampfmanöver oft rein intuitiv und seine Vorgehensweise überwiegend reaktiv. Nach seiner Rückkehr zum Orden arbeitete er aktiv an der Verbesserung seines Stils, stellte aber fest, dass er mit Niman auf Missionen zunehmend an Grenzen stieß, gerade wenn es darum ging, begabte Schwertkämpfer oder eine Übermacht an Blasterschützen zu bezwingen. So manifestierte sich zunehmende der Wunsch, seine Lichtschwertfähigkeiten in einer anderen Form zu schulen. Zunächst widmete er sich dem ausdauernden Ataru, welches auch seine Meisterin Skye Marsadi verwendete, konnte aber trotz einiger Anpassungen auf seine bevorzugte Kampfweise nicht so richtig damit warm werden. So widmete er sich schließlich Form V in der Shien-Ausprägung, welche seinem Bedürfnis nach besserer Verteidigung von sich und anderen entgegen kam.

    Machttechniken

    Fidelios eigentliche Stärke bestand bereits als Jüngling in der Anwendung der Macht. Grundlegende Machttechniken wie Machtschub, Machtgriff oder Machtsprung bereiteten ihm keinerlei Probleme. Auch Fähigkeiten wie der Jedi-Gedankentrick gehörten zu seinen Stärken, ebenso wie die Machtsinne. Erst als Padawan von Skye Marsadi begann er sich mit wirklich fortschrittlicheren Machtfähigkeiten auseinanderzusetzen. Dazu nutze er das Wissen seiner Meisterin, die Jedi-Archive auf Tython und ein Holocron von Meister Fiur Incano, um sich eingehender mit der Fähigkeit des Machtschilds zu befassen, dessen Erlernung er einen Großteil seiner Aufmerksamkeit widmete.

    Visionen

    Nach seiner Rückkehr aus dem Exil kristallisierte sich heraus, dass Fidelio eine grundlegende Empfänglichkeit für die Einflüsterungen der Macht oder auch verschwommene Visionen hatte, die bei ihm oft in Form von undeutlichen Träumen auftraten. Er lernte, diese Warnungen ernst zu nehmen und sich auf sie einzulassen. Aktiv heraufbeschwören konnte er sich hingegen nicht, sie traten meist im Zustand tiefer Entspannung wie im Traum oder bei tiefen Meditationen auf.

    Sonstige Fähigkeiten und Kenntnisse

    Gerade in der Zeit der Zakuul-Herrschaft erlernte Fidelio im Exil einige Dinge, die sich als nützlich erwiesen. So arbeitete er aktiv an seinen Überlebenstechniken wie Feuer machen, Nahrung beschaffen oder Unterschlüpfe aus Naturmaterialien errichten. Auch das Fliegen eines Schiffes erlernte er notgedrungen, damit er im Notfall jederzeit hätte fliehen können, selbst wenn seine Meisterin nicht mehr bei ihm gewesen wäre. Auf Mek-Sha lernte er in seiner Funktion als Asteroidenspringer eine Menge über Metalle, Gase und Abbau- bzw. Gewinnungstechniken. Ba Gareedo, der Erfinder, brachte ihm Einiges zu technischen Spielereien bei und half ihm, aktiv seinen Trainingsdroiden G-3O umzurüsten. Darüber hinaus, zeigte Fidelio ein Händchen für Sprachen und erlernte so Huttese, sowie Rodese in Ansätzen und konnte auch die Binär-Sprache von Droiden verstehen.

    Erscheinungsbild

    Aussehen

    Fidelio war ein recht schlanker, junger Mann mit blasser Haut und orangen, fast schon rötlichen Haaren, sowie einem freundlich-fröhlichen Gesicht voller Sommersprossen. Seine blauen Augen strahlten meist vor guter Laune und verliehen ihm eine schelmische Aura, die im Laufe der Jahre und mit zunehmender Reife einer gewissen Ernsthaftigkeit wich. Seinem Rang entsprechend trug Fidelio einen gebunden Padawanzopf am rechten Haaransatz, der jedoch hin und wieder von einem lässig getragenen Kopftuch verdeckt wurde, wenn eine Mission erforderte, nicht als Jedi erkannt zu werden. Für gewöhnlich trug der junge Padawan eine bequeme aber schlichte Jedi-Tracht in orangebraunen und beigen Farben, wobei er eine einfache Tunika mit Kapuzenüberwurf einer klassischen Robe vorzuziehen schien, weshalb er auf auf Tython meist ohne sie angetroffen werden konnte. Am Gürtel trug er dabei für gewöhnlich sein Lichtschwert, sowie diverse kleine Taschen mit nützlichem Kleinkram und ein Comlink des Ordens. Seine braunen Stiefel waren bequem und vor allem zweckmäßig. Auf Handschuhe verzichtete er hingegen meistens.

    Lichtschwert

    Erstes Lichtschwert: Entropy
    Fidelio fertigte sein allererstes eigenes Lichtschwert auf dem Rückweg von Jedha nach Tython, nachdem er in den dortigen Kristallhöhlen seinen eigenen Lichtschwertkristall gefunden hatte. Bei diesem handelte es sich um einen Opila-Kristall, den er in das Lichtschwert einarbeitete und der eine klare, gut sichtbare Klinge erzeugte, die in türkisblauem Licht erstrahlte. Da Fidelios Erfahrung in Bezug auf den Bau eines Lichtschwertes recht eingeschränkt war und er auf die Materialien zurückgreifen musste, die Skye Marsadi, die ihn begleitet hatte, mit an Bord des Schiffes gebracht hatte, fiel das Ergebnis recht schlicht aus. So bestand die Waffe zu großen Teilen aus mit Durastahl verstärkten Arcetronplatten, welche durch leitfähiges Bronzium an den entscheidenden Übergängen verbunden wurde. Obgleich sich Fidelio größte Mühe bei der Fertigung gab, zeigten sich doch kleinere Makel. So brummte die emittierte Klinge überaus laut und ihre Leuchtkraft entfaltete nicht ihr volles Potential. Um all die notwendige Technik im Inneren der Waffe unterbringen zu können, fiel der Griff für Fidelios Hände zudem ein wenig zu groß aus. Als Fidelio nach ein paar Monaten bemerkte, dass das Lichtschwert bei Kontakt mit Wasser den Dienst versagte, verbesserte er die Waffe so, dass sie fortan auch im oder unter Wasser eingesetzt werden konnte. Das Lichtschwert wurde an dem Tag im Kampf zerstört, an dem Fidelio seinen wahren Namen, Daeron Ashar, herausfand.

    Zweites Lichtschwert: Starlight
    Obwohl sein erstes Lichtschwert nahezu komplett zerstört war, gelang es Fidelio doch immerhin, den Opila-Kristall zu retten. Bei seiner Rückkehr nach Tython, nahm er sich außerordentlich viel Zeit, sich mit Bauplänen und Designideen für den Bau eines neuen Lichtschwertes zu befassen. Dabei standen ihm dafür nicht nur ausführliche Archiv-Aufzeichnungen zum Thema zur Verfügung, sondern auch eine ganze Reihe von Materialien, die der Padawan für die Fertigung nutzen konnte. Bevor er die Konstruktion schließlich begann, meditierte Fidelio sehr lange über sich, seine Rolle als Jedi und die Bedeutung der Waffe für ihn. Dies verschaffte ihm die nötige Klarheit, das neue Lichtschwert nach seinen Vorstellungen und Bedürfnissen zu gestalten. Indem er einen Gefallen einforderte, gelang es ihm, den Opila-Kristall in einen Jenruax umzuwandeln, der nun mit neuer Stärke das Herz der Waffe bildete. Neben den Materialien, die sich in Fidelios Augen bereits bewährt hatten, wie Durastahl und Arcetron, griff er bei der Fertigung des Griffes dieses Mal auch auf Duraplastelemente und Umbaranischen Stahl zurück, welchen Ritter Quentin Lucian ihm einst zur Analyse überlassen hatte. In den Emitter selbst waren sorgfältig eingesetzte Aurodiumelemente eingelassen, die der Padawan der modifizierten Trainingssonde G-3O entnommen hatte. Das Design der Waffe war wesentlich ausgefeilter als das, seines ersten Lichtschwertes: Die Grifflänge war mit 25,7 cm besser auf seine Größe zugeschnitten, die Klinge erstrahlte stark und hell und war flexibler einsetzbar und auch das störende laute Summen seines ersten Lichtschwertes, konnte Fidelio hier vermeiden. Sein Fortschritt als Jedi und sein Weg in Richtung Ritterschaft spiegelten sich somit bereits sehr deutlich in dem Lichtschwert wieder.

    Beziehungen zu anderen Jedi

    Jari Ophara

    "Du hast mir wieder gezeigt, was es bedeutet ein Jedi zu sein. Geh! Dein Pfad ist ein anderer."
    Ophara letzte Worte an Fidelio

    Die nautolanische Jedi-Meisterin war im Tempel auf Obroa-Skai wohlbekannt, in dem Fidelio seine Jünglingsjahre verbrachte. Nie hätte er sich jedoch träumen lassen können, dass die würdevolle und erhabene Meisterin ihn eines Tages als ihren Padawan auswählen würde. Ophara hatte stets hohe Ansprüche an ihren Schüler und verlangte von ihm, über sich hinaus zu wachsen. Dabei hatte sie jedoch eine schier unerschöpfliche Geduld mit ihm und begleitete ihn auf seinen ersten Schritten in Richtung Selbstständigkeit und in den Wegen der Macht. Sie war die erste, die das wahre Potential ihres Padawans erkannte und gewissenhaft förderte. Fidelio hatte ein überaus großes Vertrauen in sie, welches erschüttert wurde, als eine unbekannte Krankheit, die einst so starke und unbeugsame Meisterin zunehmend in die Knie zwang. Ihr Fall zur Dunklen Seite und der Versuch ihn, ihren eigenen Schüler, zu töten, ließ ihn an allem zweifeln, was er bis dato für wahr gehalten hatte. Erst Jahre später begegnete er Ophara erneut. Zweimal bekämpften sie sich, wobei die Nautolanerin stets die Oberhand behielt. Ihr dritter Kampf war schließlich auch ihr letzter, da Ophara sich an Bord des republikanischen Schiffes „Orchestra“ opferte, um Fidelio zu retten, was zeigte, dass zum Schluss doch noch ein Funken Gutes in ihr war.

    Skye Marsadi

    "Wer wir sind, entscheiden nicht unsere Wurzeln, sondern unsere Taten."
    Skye zu Fidelio, nachdem sie seine Herkunft in Erfahrung bringen konnten

    Die junge Jedi-Ritterin Skye Marsadi war es schließlich, die Fidelio zurück zum Orden brachte und ihm dabei half, sich erneut mit den Wegen der Jedi vertraut zu machen. Anders als viele andere Meister des Tempels auf Tython, glaubte sie fest daran, dass Fidelio das Zeug zu einem Jedi habe und begleitete ihn nicht nur bei der Suche nach einem eigenen Kristall, sondern auch bei diversen Missionen für den Orden. So bildete sich rasch ein überaus starkes und vertrauensvolles Band zwischen den beiden. Obwohl Skye mit sich haderte, einen neuen Padawan anzunehmen, nachdem ihre erste Schülerin Joana Merik tragisch ums Leben gekommen war, entschied sie sich schließlich doch dazu, ihn auszubilden, wofür Fidelio sehr dankbar war. Seitdem übernahmen die beiden doch so verschiedenen und manchmal sogar gegensätzlichen Jedi viele Missionen für den Orden und lernten rasch, sich mit ihren Stärken gegenseitig zu ergänzen.

    Livora Jenorri Torres

    "..."
    ...

    Die junge Padawan vom Planeten Naespar, war ungefähr in Fidelios Alter und war eine der ersten, die er nach seiner Rückkehr in den Orden kennenlernte. Er merkte rasch, dass sie sich beide ziemlich ähnlich waren. Livora war ebenso selbstbewusst, stur und humorvoll wie er selbst, was ihm sehr imponierte. Zwischenzeitlich schien sich sogar mehr zwischen ihnen entwickeln zu können, als Freundschaft aber das hatte spätestens dann ein Ende, als Livora aufgrund einiger Dummheiten, an denen auch Fidelio nicht ohne Schuld war, ihre Padawanausbildung abbrechen musste und ins Agrikultur-Korps geschickt wurde, wodurch die beiden sich nicht mehr so häufig sahen, wie zuvor. Allerdings versuchten sie, wann auch immer möglich, den Kontakt zu halten.

    Quentin Lucian

    "Du bist ein fürchterlich schlauer Junge, Fidelio."
    Quentin zu Fidelio als Antwort auf eine scharfsinnige Bemerkung

    Der erfahrene Ritter war einer der ersten Jedi neben Skye, die in Fidelio mehr sahen als nur einen Störenfried oder Unruhestifter, der sich den Regeln des Ordens nicht fügen konnte oder wollte. Er verbrachte sehr viel Zeit damit, sich mit dem Padawan auseinanderzusetzen und gab ihm den einen oder anderen Rat mit auf den Weg. In Absprache mit Fidelios Meisterin ging er mit dem Padawan oft in aller Frühe übers Tempelgelände laufen, teilte mit ihm sein Wissen über den Schwertkampf, welcher nicht zu Fidelios Stärken gehörte oder half ihm dabei, den Glauben an sich selbst zurückzugewinnen. Womöglich wäre es Quentin gewesen, der Fidelio als Padawan erwählt hätte, wenn dieser nicht bereits Skyes Schüler gewesen wäre. Eines Tages verschwand der Ritter im Zuge einer Mission für den Orden spurlos und ist bis dato nicht wieder zurückgekehrt.

    Beziehungen zu Nicht-Jedi

    Thessa Salan

    "..."
    ...

    Als Fidelio dem dunkelhäutigen Mädchen auf Apsolon begegnete, war er sofort von ihm beeindruckt. Nicht nur, dass Thessa sich bereits in jungen Jahren in der Palastwache von Count Votaran verdient gemacht hatte, dank ihrer selbstbewussten und entschlossenen Art, zählte sie auch zu der Führungsriege der „Morgenrose“. Fidelio mochte sie von Anfang an, was offensichtlich auf Gegenseitigkeit beruhte. So kam es kurz vor Fidelios Abreise zu einem Kuss zwischen den beiden. Nach dem Ende von Votarans Herrschaft, erfüllte sich Thessa den Lebenstraum eine Reise zu den verschiedensten Sternensysteme zu unternehmen, wodurch die beiden zumindest vorübergehend wieder getrennte Wege gingen.

    Morbo der Hutte

    "Ho! Ho! Ho!"
    Morbo amüsiert sich über Fidelios Misstrauen

    Alle Hutten sind fiese Verbrecher. Das war zumindest die Sichtweise, die Fidelio viele Jahre lang für eine unumstößliche Wahrheit hielt. Als er Morbo begegnete, traute er diesem daher kein Stück über den Weg. Der Hutte war einer der wenigen gewesen, der nach der Geschichte auf Makeb einen Großteil seines Einflusses behalten hatte können, indem er sich von Anfang an auf Seiten der Republik geschlagen hatte. So war er von Reparationszahlungen verschont geblieben, zumal er als großer Bewunderer von Architektur und Kunst einen Großteil seines Vermögens investierte, um republikanische Wahrzeichen wie die Türme von Sonbel auf Artorias zu restaurieren. So erarbeitete der schlaue Hutte sich einigen Einfluss und war selbst in der republikanischen Politik kein unbekanntes Gesicht. Sein Wort und seine Unterstützung hatte durchaus einiges an Gewicht, weshalb einige von ihm abfällig oder bewundernd als „Königsmacher“ sprachen, auch wenn der Hutte keinen Platz im Senat hatte. Obwohl Morbo sicher durchaus in vielen Bereichen eigene Interessen verfolgte, war er doch eine große Hilfe im Kampf der Jedi gegen „Vortex“ und versorgte die Jedi auch im Nachhinein immer wieder mit Informationen, die ihnen (und ihm) nützen konnten.

    Mars Martano

    "Ah, was sagt man dazu? Sowas habe ich nicht mehr gesehen, seit ich Vorarbeiter auf Subterell war."
    Mars, als Fidelio sich von ihm Informationen einholt

    Der stämmige Nikto führte ein kleines Lokal auf Coruscant. Als alter Freund von Skye war er den Jedi sehr zugewandt, wovon diese durchaus profitierten. Da der Nikto bereits als Barkeeper auf Ord Eden, als Bergarbeiter auf Subterrel, als Koch auf Rodia und als Taxifahrer auf Empress Teta gearbeitet hatte, verfügte er über einen großen Wissensschatz über die Randsysteme des Mid und Outer Rim. Sein ausgezeichnetes Gedächtnis war den Jedi dabei immer wieder eine große Hilfe, wenn sie im Zuge einer Mission auf ganz bestimmte Informationen angewiesen waren, die ansonsten nicht so leicht aufzutreiben waren.

    Trivia

    - Fidelio war ursprünglich als Nebencharakter konzipiert
    - Sein wahrer Nachname sollte ursprünglich Caderan lauten, wurde allerdings in letzter Minute geändert, aufgrund der Ähnlichkeit zu dem Namen von Torian Cadera
    - Der Name Fidelio ist nicht etwa der gleichnamigen Oper, sondern einer Figur der Buchreihe "Charlie Bone" entsprungen

    - Fidelios Lieblingsgetränk ist Mujasaft
    - Wenn er euphorisch ist, schnipst er mit der rechten Hand und ruft "Mega" (eine Hommage auf den Spieler hinter Skye, der diesen Ausdruck auch häufig verwendet)
    - Fidelio hat eine tolle Singstimme
    - Seine Ohren verfärben sich ins Rötliche, wenn er verlegen ist
    - Seine Lieblingstiere sind Tookas
    - Er kann das Brüllen eines Vornskr täuschend echt imitieren
    - Fidelio zwirbelt bei Nervosität seinen Padawanzopf um seinen Finger
    - Sein Spitzname auf Mek-Sha war "Lucky Red"

    Ordensinterne Akte

    Die Akte des Padawans ist nur von Befugten und Mitgliedern des Ordens der Jedi einsehbar. [OOC ist die Akte für jeden lesbar]

    Creators Comment

    Ich habe im Zuge meiner Rollenspiellaufbahn schon viele Jedi gespielt, Fidelio ist aber der Erste, der eine wirklich detailreiche und exakt verknüpfte Hintergrundgeschichte hat. Bei seiner Erstellung im Herbst letzten Jahres war allerdings noch nicht absehbar, dass er zu meinem neuen Hauptcharakter werden würde. Das kristallisierte sich erst dann heraus, als er mit Skye Marsadi eine würdige Meisterin fand.
    Was mir an jüngeren Charakteren und somit auch an Fidelio gut gefällt ist, dass sie eine große Portion Unerfahrenheit mit sich bringen. Ihre Charakterentwicklung ist in meinen Augen daher meist noch weitreichender und schwerwiegender als bei gesetzteren Rittern oder Meistern. Das Besondere an Fidelio ist zudem, dass ich bei ihm ganz bewusst von meinem eigenen Schema für meine Jedi-Charaktere abgewichen bin und ihm Eigenschaften, Stärken und Schwächen gegeben habe, die ich sonst für gewöhnlich nie verwende.
    Obwohl der Charakter noch nicht lange existiert, hat er bereits jetzt schon mehr erlebt, als viele meiner anderen Charaktere zusammen und sich in eine Richtung entwickelt, die für mich neu und spannend ist. Insofern freue ich mich auf das, was da noch kommen mag und bedanke mich recht herzlich bei allen Spielern, deren Charaktere Fidelio kennenlernen durfte und die ihn bereits geprägt haben, allen voran natürlich meinem Meister-Spieler Skye Marsadi.

    579 mal gelesen

Kommentare 3

  • Zayne -

    Sehr sehr schöner Lebenslauf! Gefällt mir gut. :)
    Einziger Kritikpunkt... Fideleo ist der Name meiner Soundanlage im Wohnzimmer von Phillips, das ist also nicht zulässig :P
    Nein Spaß. :D

    • Fiur -

      Das geht natürlich gar nicht. Ich werde Phillips gleich mal schreiben, dass sie sich leider einen neuen Namen für ihre Soundanlage ausdenken müssen. :P

    • Zayne -

      Okay lass mich wissen, was sie geantwortet haben. :D