Das Holocron der Jedi Soota Prowl

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  • Das Holocron Soota Prowls ist ein recht schlichtes Model, fast schon unspektakulär. Dennoch wirkt es etwas grob, gar bewusst kantig und etwas archaisch gehalten, als ob es aus einer Zeit weit vor dem aktuellen Orden stammen würde. Es gleicht viel mehr den alten Konstrukten die man von alten Meistern kennt als wirklich dem aktuellen Stand der Technik. Dennoch lässt es sich mit einem schon sehr leichtem Machteinsatz aktivieren, so das selbst ungeübte Padawane und gar auch Jünglinge Zugriff darauf erhalten können.

    Das Holocron, das an einem recht unscheinbaren Platz in einem der Archive Platz gefunden hat
    wird von Ritterin Soota Prowl ab und zu bewegt. Seit die bärbeissige Cathar begonnen hat es mit ihren Aufzeichnungen zu füllen führt sie diese Aufgabe in unregelmäßigen Abständen durch, ist aber gerne bereit diese Aufgabe auch um eine Stunde zu verschieben falls jemand gerade darauf Zugriff nimmt.




    Das Holocron Soota Prowls ist ein recht schlichtes Model, fast schon unspektakulär. Dennoch wirkt es etwas grob, gar bewusst kantig und etwas archaisch gehalten, als ob es aus einer Zeit weit vor dem aktuellen Orden stammen würde. Es gleicht viel mehr den alten Konstrukten die man von alten Meistern kennt als wirklich dem aktuellen Stand der Technik. Dennoch lässt es sich mit einem schon sehr leichtem Machteinsatz aktivieren, so das selbst ungeübte Padawane und gar auch Jünglinge Zugriff darauf erhalten können.


    Das Holocron, das an einem recht unscheinbaren Platz in einem der Archive Platz gefunden hat
    wird von Ritterin Soota Prowl ab und zu bewegt. Seit die bärbeissige Cathar begonnen hat es mit ihren Aufzeichnungen zu füllen führt sie diese Aufgabe in unregelmäßigen Abständen durch, ist aber gerne bereit diese Aufgabe auch um eine Stunde zu verschieben falls jemand gerade darauf Zugriff nimmt.



    "Holocron aktivieren"





    Das Hologram springt mit einem anfänglichen Flackern an.
    Sofort wird die Silhouette einer athletisch gebauten Cathar in einer schlichten, einfachen Robe sichtbar.
    Neben dem deutlich erkennbaren Lichtschwert am Gürtel findet sich in dem Hologram
    ebenfalls die archaische Kriegslanze auf ihrem Rücken wieder.

    Die Stimme der Cathar ist grollend, doch weich und mit einer stoischen Gelassenheit und erhabenem Blick beginnt sie zu sprechen.




    "Mein Name ist Soota Prowl und ich bin Jedi,
    so wie es viele vor mir waren und es auch nach mir noch viele weitere werden.

    Das ihr dieses Holocron akivieren konntet bedeutet, das euch ebenfalls die Macht inne wohnt,
    das sie durch euch fließt und eure Taten beeinflusst, ob es euch bewusst ist oder noch nicht.

    Ob es nun ein Lehrmeister des Ordens war, der euch mein Bild zeigt damit ihr mit mir sprechen könnt oder ihr es selbst wart,
    dem es gelungen ist, das Holocron durch die Macht zu erwecken ist unwichtig.

    Ich werde euch mein Wissen weitergeben, wenn ihr bereit seid zuzuhören."




    "Wer seid ihr?"


    Das Hologram nickt einmal bedächtig und es scheint, als würde es seinen Betrachter ebenso mustern, wie dieser das Hologram.
    Schließlich verschränkt die Cathar die Arme hinter dem Rücken und spricht mit leiser, sicherer Stimme





    "Ich bin eine Jedi.



    Geboren wurde ich auf dem Planeten Cathar Prime, in den brennenden Ebenen der Wildclanstämme.
    Ich entstamme einem wilden Volk, von dem ich als Kind geraubt wurde.
    Als eine Sklavin gelangte ich schließlich zum Orden der Jedi,
    wo ich meine Bestimmung und mein Schicksal fand.


    Zum ersten Mal fand ich nach vielen Jahren einen Platz
    an dem ich mich geborgen und verstanden fühlte,
    auch wenn ich als Jüngling oft Probleme hatte die wilde Natur meines Volkes hinter mir zu lassen.
    Ich lernte über den Kodes der Jedi und über die Bedeutung unseres Ordens.
    Ich lehrte die Philosophie und den Kampf mit Hilfe der Macht.

    Schließlich aber erwählte mich der Meister Tanaab Ilo zu seinem Padawan und lehrte mich,
    das Konzentration und Selbstkontrolle der Schlüssel zu einem guten und gerechten Leben sind.
    Unter ihm lernte ich die Strategie von Raumkämpfen und das Vertrauen in mich selbst.

    Ich wuchs über die Jahre zu einer kämpferischen und
    gerechten Frau heran und bestand meine Prüfungen zur Jedi.


    Auch wenn mir einige Fähigkeiten von anderen Jedi fehlen,
    bringe ich dafür eigene Talente mit in den Orden.


    Zum Zeitpunkt dieser Aufnahme bin ich ausgebildete Kämpferin mit dem Lichtschwert
    und bewandert in der Philosophie und der ehrwürdigen Geschichte
    unseres Ordens als den Friedenshütern der Galaxis.


    Als Lehrmeisterin des Ordens gebe ich dieses Wissen weiter.
    Dies ist mein Vermächtnis an alle Nachfolgenden Generationen von Jedi."









    "Ihr tragt eine seltsame Waffe"

    Das Hologram zieht die gewaltige, archaische Kriegslanze vom Rücken.
    Die Klinge ist ebenso groß wie die Cathar selbst und wirkt von der an Soota angepasste Größe
    als hätte ein Mensch schon Schwierigkeiten mit ihr einen Schlag wirklich ausführen zu können.
    Die Klinge wird von dem Hologram in einigen Schwungvollen Schlägen präsentiert,
    ehe sie in der energisch-anmutenden Grundhaltung des Juyo gehalten wird.


    "Wo die letzten Klingenwaffen und Energielanzen zur Zeit des großen Hyperraumkrieges aus dem Arsenal der Jedi verschwanden
    waren es nur noch die Traditionalisten unter ihnen, die entweder eines der umständlichen Lichtschwerter mit externer Energiequelle oder eine Vibroklinge führten.
    Selbst zu Zeiten des ersten Aufeinandertreffens von Sith und Jedi im Großen Hyperraumkrieg galt diese Art von Waffe bereits als langsam veraltet.

    Warum ich statt des inzwischen längst zur Tradition erhobenen Lichtschwertes noch immer lieber mit der Energielanze kämpfe ist mir selbst und dem Erbe meines Volkes geschuldet: Die Steppen-Cathar sind unbeherrscht, wild und weitaus weniger zivilisiert als ihre Verwandten, die ihr von vielen Planeten der Galaxis als Flüchtlinge oder Siedler kennt.

    Auch in mir ruht der Jagdtrieb, ruht das kochende Blut meines Volkes. Doch ich bin Jedi. Ich habe gelernt es zurückzuhalten. Doch jeder Kampf, insbesondere in der Form VII, dem Juyo, ist eine Herausforderung an die eigene Konzentration und besonders an die eigenen Prinzipien. Viel zu leicht ist ein Schlag unbedacht geführt, ein Manöver zu unüberlegt getan und verführt den Kämpfer dazu, die Konzentration, die Beherrschung und damit auch die Prinzipien des Ordens zu verlieren.

    Deswegen habe ich mit Absprache meines alten Meisters diese Klinge gewählt, auch wenn ich durchaus ein Lichtschwert zu führen weiss. Denn meine Kriegsklinge hat Gewicht. Mehr vielleicht, als ein Mensch gut führen könnte. Sie hilft mir nicht nur, jede Handlung wohlüberlegt auszuführen, sie zwingt mich sogar dazu. Jeder Schlag ist mächtig und kann eine Schiffshülle aufreissen - aber er muss überlegt geführt sein. Und wer einen Schlag überlegt führen muss - der muss auch darüber nachdenken, ob es notwendig ist, ihn zu führen.

    Der beste Schlag eines Jedi mit einer Waffe ist der, den man nicht führen muss.
    Aber wenn es notwendig ist, dann führe ihn mit aller Kraft und wohlüberlegt.

    Merke dir daher stets:

    Es gibt keine Leidenschaft, es gibt Gelassenheit.


    Die Gestaltung dieser Klinge hier allerdings ist eine Besonderheit.
    Nicht die Waffe selbst, es ist natürlich nur eine Replik. Wohl aber die Bedeutung dahinter:

    Es handelt sich um die Nachbildung einer Waffe der Tetanischen Ehrengarde. Denn es war das Kaiserin-Teta-System, welches, gerade aus einem tobenden Vereinigungskrieg der Sieben Welten um Koros Major entsprungen war, bereit stand als die Galaktische Republik sich einem unbekannten Feind entgegenstehen sah.

    Welt um Welt brannte unter dem Ansturm eines fremden Imperiums unter einem machgierigen Sith namens Naga Sadow.
    Während die Republikanische Flotte nach Jahrtausenden des Friedens hoffnungslos unterlegen war, stand jedoch eine Armee aus Veteranen an der Grenze zu den Kernwelten. Die Tetanischen Streitkräfte hatten in ihrem lang andauernden Vereinigungskrieg viele Gefechte gesehen, Zerstörung und Strategie.
    Sie waren kampferfahren, wo der Rest der Galaxis im Schock erstarrte.

    Die tetanische Ehrengarde war es, an denen die Sith in ihrem Eroberungsfeldzug scheiterte.
    Und sie war es schließlich, die die Republik zu den Kernwelten des Sith-Imperiums führte und den Großen Hyperraumkrieg beendete.

    Für jeden gebildeten Sith ist diese für viele längst vergessene Waffe eine Botschaft.

    Es ist nicht nur eine Jedi die hier steht, es ist eine Erbin des Mutes von Teta. Und sie spricht in Erinnerung an diese
    erste verheerende Niederlage der Sith am Himmel über Koros Major:
    "Bis hier her bist du gekommen und hier wirst du scheitern"








    "Meisterin Prowl. Erzählt mir von den Lichtschwertarten"

    Das Hologram hebt eine Augenbraue.
    Für einen Moment lang wirkt es, als ob sie ihr Gegenüber prüfend ansehen wollte.
    Länger als wirklich nötig, so das man fast denken könnte, es weise hier eine Beschädigung auf.
    Es bleibt dem Zuhörer also genug Zeit, mit dem Gedanken zu spielen, ob er selbst überhaupt reif genug für ein eigenes Lichtschwert ist.

    Doch dann beginnt die Cathar wieder mit ruhiger Stimme zu sprechen.






    "Der Kristall ist das Herz der Klinge.

    Das Herz ist der Kristall eines Jedi.

    Der Jedi ist der Kristall der Macht.

    Die Macht ist die Klinge des Herzens.

    Alles ist miteinander verflochten.

    Der Kristall, die Klinge, der Jedi.

    Ihr seid eins.



    Dies sind die traditionellen Worte, die ein Padawan spricht, wenn er sich von der Macht leiten lässt und ein Lichtschwert konstruiert.
    Ihr werdet diese Frage nicht gestellt haben, wenn ihr nicht gesehen hättet, das es viele unterschiedliche Lichtschwerter und Möglichkeiten gibt mit ihnen zu kämpfen.
    Von den Sieben Formen des Lichtschwertkampfes möchte ich euch später erzählen und euch erst einmal die Waffen mit all ihren Stärken und Schwächen vorstellen. Auch auf die Bedeutung der Klingenfarben und die Konstruktion der Griffe erwerde ich später eingehen."


    "Erzählt mir über das Traditionelle Lichtschwert"

    Das Hologram hebt in einer fließenden Bewegung die Hand ins Leere, wo ein schlichter, jedoch an die Prankengröße der Cathar angepasster Lichtschwertgriff erscheint.
    Die Klinge erstrahlt in einem ungezähmten Grünton, der jedoch einen leichten Rötlich-gelben Schimmer aufweist.

    Einige elegante Bewegungen aus der Form des Ataru werden damit vom Hologram ausgeführt, mit einer Körperbeherrshcung und Eleganz, die man der muskulösen, greisen Cathar kaum zutrauen würde.


    "Das traditionelle Lichtschwert eines Jedi hat eine Klinge, die etwa der doppelten bis dreifachen Länge seines Armes entspricht.
    Der Griff wird so geschaffen, das er bequem in der Hand oder der Extremität die ihr zum Führen nutzt liegt,
    aber auch Platz für die zweite Hand zur Unterstützung bei kräftigeren Schlägen bietet.
    Es gilt als die vielseitigste Art der Lichtschwerter, da es im Kampf einige Vorteile und kaum Nachteile gegenüber anderen Arten bietet.

    So werdet ihr stetig eine Hand frei haben um euren Gegner mit Machtschüben, Würfen von Gegenständen oder direkten Faustschlägen abzulenken, während eure Waffe sicher in eurer Hand liegt. Ihr werdet mit der zweiten Hand stets die Kraft im Schlag eurer Klinge erhöhen können. Ebenfalls ist es mit nur einer Klinge auf die ihr euch konzentrieren müsst erheblich leichter, Blastergeschosse abzuwehren.


    Ein gravierender Nachteil ist natürlich, das die Waffe stets nur an einer einzigen Stelle sein kann und im Kampf gegen mehrere Gegner so einen Nachteil bedeutet."



    "Erzählt mir über die Doppelklinge"

    Das Hologram hebt in einer fließenden Bewegung die Hand ins Leere, wo ein überlanger, an die Prankengröße der Cathar angepasster Lichtschwertgriff erscheint.
    Die Klinge erstrahlt in einem düsteren Rot, das durch einen scheinbar nicht perfekten Kristall in unregelmäßigen Abständen ein unstetes Flimmern in Griffnähe aufweisst.

    Einige wirbelnde Schläge aus der Form des Shii-Cho werden vom Hologram mit einer Schnelligkeit und Präzision vorgeführt, die man der greisen Cathar kaum zugetraut hätte.


    "Die Doppelklinge entspricht der Länge zweier zusammengesetzter Lichtschwerter mit leicht verlängertem Griff. Ihre Gesamtlänge sollte die Körpergröße des Trägers nur um ein leichtes überragen. Sie wird mit beiden Händen geführt und bietet in bestimmten Kampfformen möglichkeiten durch Wirbel oder Drehungen zusätzliche Manöver auszuführen.

    Die Doppelklinge verleitet dazu, in ihr einen gewaltigen Vorteil gegenüber dem einfachen Lichtschwert zu vermuten. Die Zwei Klingen lassen das doppelte an Möglichkeiten und die zweifache Menge der abzuwehrenden Klingen vermuten. Doch der wahre Vorteil der Doppelklinge liegt darin, den Gegner in diesem Glauben zu halten. Zwar sind einige Manöver möglich, wie ein Wirbel oder das führen hinter dem Rücken entlang zu einem Angriff über die andere Seite. Doch dieser Vorteil ist trügerisch.
    Hat man diesen einmal durchschaut wird man feststellen, das die Doppelklinge im Vergleich zum traditionellen Lichtschwert nicht mehr Angriffsmöglichkeiten besitzt. Es wird immer nur eine Klinge zum Angriff genutzt werden können. Es wird immer nur eine Klinge zur Parade genutzt werden können. Die Richtung der einen Seite gibt die Richtung der anderen Seite vor. Zudem gibt es den Nachteil, das der Doppelklingenkämpfer den Vorteil der freien Hand gegen den Vorteil der Täuschung durch die angeblichen zusätzlichen Angriffsmöglichkeiten austauscht.

    Man kann also sagen, die Nutzung der Doppelklinge ist in der wahren Bedeutung des Wortes...
    ...ein 'Zweischneidiges Schwert'."



    "Erzählt mir über zwei gleichzeitig geführte Schwerter"

    Das Hologram greifft mit beiden Händen in einer fließenden Bewegung an ihren Gürtel, wo in diesem Augenblick zwei an die Prankengröße der Cathar angepassten Lichtschwertgriffe erscheinen.
    Die beiden Klingen erstrahlen in einem grazilen Blau und scheinen ein bisschen kürzer zu sein als normale Lichtschwerter.

    Einige wirbelnde Bewegungen aus der Form des Juyo werden damit vom Hologram ausgeführt, mit einer ungestümten Wildheit, die der Natur der muskulösen, greisen Cathar durchaus entsprechen können.


    "Dem Unerfahrenen bieten zwei gleichzeitig geführte Lichtschwerter eine ähnliche Verlockung wie die Doppelklinge.

    Schier endlos erscheinen die Möglichkeiten, mit einer Waffe den Schlag des Feindes zu parieren und mit der anderen zuzuschlagen, oder die Parade des Feindes mit einem Schlag abzulenken und mit dem anderen den Kampf zu entscheiden. Und tatsächlich haben zwei Lichtschwerter diesen Vorteil im Angriff, doch nicht in der Verteidigung.
    So ist diese Konstellation auch tatsächlich eine, die den agressiven, offensiven Formen des Kampfes dient.
    Sie bietet den Vorteil, die Parade eines anders bewaffneten Gegners zu umgehen, ein gewaltiger Vorteil.

    Doch gibt es einige Nachteile, die von Unerfahrenen oftmals gewaltig unterschätzt werden:
    So wird sich ein Träger zweier Lichtschwerter niemals gut auf Beide zugleich konzentrieren können, wie dies bei einer einzelnen Waffe möglich ist. Beide Schwerter koordiniert zu führen ist schwierig und nicht wenige Padawane haben sich beim unbedachten Ausprobieren mit Übungsschwertern Verbrennungen zugezogen ohne jemals einen Gegner begegnet zu sein. Zwei Lichtschwerter spaltet die Konzentration und statt einem konzentrierten Kämpfer hat man meist zwei nur halb konzentrierte Arme. Darunter leidet schlussendlich die Abwehr von Blastergeschossen und auch die von feindlichen Klingen.

    Niemals wird ein Kämpfer mit Zwei Klingen die Kraft in einer Hand haben, die sein Gegner in beiden hat - so wird ein Kämpfer mit zwei Klingen auch stets beide Schwerter benötigen, um einen Angriff mit einem einzelnen beidhändig geführten, traditionellen Schwert zu parieren.
    Der Versuch eines Kämpfers mit zwei Schwertern, einen kräftig geführten, konzentrierten Schlag mit einer einzelnen Klinge zu parieren um gleichzeitig mit der anderen Waffe zuzuschlagen wird der letzte Fehler sein, den er macht.

    Stärker noch als bei der Doppelklinge wird bei Zwei Klingen ein großer Vorteil gegen sehr große Nachteile eingetauscht."

    "Bitte erzählt über kurze Lichtschwerter"


    Das Hologram greifft mit beiden Händen in einer fließenden Bewegung an ihren Gürtel, wo in diesem Augenblick zwei an die Prankengröße der Cathar angepassten Lichtschwertgriffe erscheinen.
    Die beiden Klingen erstrahlen in einem grazilen Blau und scheinen ein bisschen kürzer zu sein als normale Lichtschwerter.

    Einige wirbelnde Bewegungen aus der Form des Juyo werden damit vom Hologram ausgeführt, mit einer ungestümten Wildheit, die der Natur der muskulösen, greisen Cathar durchaus entsprechen können.



    "Kurze Lichtschwerter sind Klingen, die in ihrer Länge meist in Armlänge oder leicht darüber hinaus liegen.
    Meist werden sie zu Zweit geführt, da die Kürze der Klingen viele Nachteile der Zwei gleichzeitig geführten Schwerter weniger gravierend macht.

    Fälschlicherweise werden auch Lichtschwerter von kleinwüchsigen Rassen oft als "kurze" Lichtschwerter dargestellt, obwohl sie der Länge zu den Proportionen ihres Trägers nach als traditionelle Lichtschwerter gelten müssen.

    Die Nachteile von einem kurzen Lichtschwert mögen zunächst überwältigend erscheinen. Doch so gravierend sind sie garnicht.

    Ein kurzes Lichtschwert zu unterschätzen ist eine Täuschung, der wir uns selbst hingeben.
    Eine Parade geschieht niemals auf der Länge einer Klinge, sondern stetig nur an einem einzigen Punkt, ob dieser nun an einer langen oder kurzen Klinge steht.
    Der einzige Nachteil in der Parade mit einer solchen Waffe liegt darin, das die Reaktion etwas schneller sein muss, um die kürzere Klinge in die richtige Position zu bringen.
    Ebenfalls gilt es für den Angriff, das die kürzere Klinge zu schnelleren Reaktionen zwingt.

    Doch haben kurze Schwerter einen Vorteil, der sowohl in der Parade als auch im Angriff gravierend ist:
    Denn durch die Kürze der Klinge ist auch der Winkel kleiner, in dem es zu eurer Hand steht.
    Eine kurze Klinge hat immer mehr Kraft beim Binden von Waffen als eine lange, weil die Physik den kurzen Weg mit mehr Widerstand beschenkt.
    Zusätzlich erlauben kurze Klingen einige Manöver, wie zum beispiel die Drehung unter dem eigenen Arm hindurch, die andere Arten nicht besitzen.

    Besonders für flinke Kämpfer und schnelle Kampfstile sind ein oder zwei kurze Lichtschwerter eine unterschätzte, aber sehr mächtige Kombination."


    "Gibt es noch andere Lichtschwertarten?"



    "Es gibt einige Sonderformen, die jedoch zumeist auf die Bedürfnisse der Träger aus fremden Spezies angepasst wurden.

    Es gibt überlange Lichtschwerter, deren Klinge mehr als doppelt so lang ist wie die eines traditionellen Lichtschwertes. Doch diese Waffe bedeutet nicht nur eine große Gefahr für ihre Gegner, sondern auch für Verbündete des Jedi, die an seiner Seite kämpfen.

    Zudem ist eine Parade mit solch einer Waffe nur schwer möglich.


    Es gibt noch einige andere Experimente wie die Lichtpeitsche, bei der zwar gewaltiges Angriffspotential herrscht, aber aus offensichtlichen Gründen völlig auf eine Verteidigung verzichtet werden muss".



    "Ihr habt gegen die Lichtlanzen der Zakuul gekämpft. Gebt mir bitte einen Rat."




    "In Verbindung mit einem Energieschild scheinen die Lichtlanzen trotz ihrer altertümlichen Anwendungsart eindrucksvoll. Der Schild erlaubt Abwehr, ohne die Nachteile der Zwei Klingen über mangelnde Konzentration hinnehmen zu müssen, ein Bollwerk das eine Seite schützt während die Lanze lang genug zum Zustechen ist. Mit einer Rüstung zusammen ergibt sich eine scheinbare Schlagkraft, die manch traditionellem Kämpfer auch wegen der unkonventionellen Art seines Gegners das Leben kostete. So habe ich beschlossen, diese Kombination in die Aufzählung möglicher Stile mit einfließen zu lassen.

    Ohne Zweifel mag diese Kombination effizient sein - doch sie ist es nur auf eine einzige, geradezu unbewegliche Art.
    Der Weg diese Unbeweglichkeit zu lernen war selbst für mich lang und schmerzvoll, doch habe ich in vielen Kämpfen in der Tradition des Lichtschwertkampfes auch hier die Vor- und Nachteile abwägen können.

    Und Nachteile gibt es gewaltige.

    Es ist unmöglich die Angriffshand zu wechseln oder sowohl den Schild als auch die Lanze gleichzeitig zur Parade zu nutzen.

    Die linke Hand wird immer an den Schild gebunden sein, die Rechte stets an die Lanze.

    Dies ist eine Unflexibilität, die ein Gegner dieser Kombination wie bei der Doppelklinge bald durchschauen wird.
    Zudem ist es hier, wie bei den zwei gleichzeitig geführten Klingen auch: Der Schild mag groß sein und den Körper des Trägers schützen, doch wird er nur von einer Hand gehalten und ist durch massiven Krafteinsatz leicht im Hebel fortzudrücken. Die Lanze ist ebenso von schwacher Hand gehalten. Eine Hand an der Angriffswaffe bedeutet, das sie auch durch eine Hand pariert werden kann.

    Die Länge der Lichtlanze mag auch ohne Schild ihr großer Vorteil sein - doch ist sie auch ihr größter Nachteil, wenn man sie erst einmal unterlaufen hat.

    Ich hoffe das diese erkannten Nachteile, die unser Orden mit viel Blut erkaufen musste euch eines Tages zum entscheidenden Vorteil gegenüber dieser Kombination verhelfen werden."




    "Meisterin. Ich habe eine Idee zu einem neuen Lichtschwert und würde gerne euren Rat dazu hören"


    "Unterlasst es.

    Dies ist der Rat den ich euch geben kann.
    Die Lichtschwerter des Ordens sind nicht nur Waffen des Kampfes, sie repräsentieren auch Ordnung und Ehrlichkeit in der Galaxis.
    Zwar ist es zugelassen, euch ein Lichtschwert zu erschaffen, das euren körperlichen Bedürfnissen entspricht, wenn eure Anatomie oder frühere Verletzungen es notzwendig machen, aber Experimente mit Lichtschwertern fügen nicht nur euch, sondern auch dem Orden und seinem Ansehen Schaden zu. Zudem wird es schwierig sein, sie in eine der von euch gelernten Sieben Formen der Lichtschwertkampfes einzufügen.

    Doch ich bin nur eine Stimme.
    Unser Orden wandelt sich, so wie sich die Galaxis weiterdreht. Manche Zeiten werden einen Wandel erfordern, möglicherweise auch in unseren Traditionen.
    Ich empfehle euch, trotz meiner Abneigung gegenüber eurer Idee damit beim Rat der Jedi vorzusprechen und dann seine Entscheidung dazu zu akzeptieren.
    Sie wird nicht unbedacht getroffen werden.

    Kehrt dann zu mir zurück und ich gestatte dir, deine Erfahrungen den Aufzeichnungen des Holocrons hinzuzufügen".



    "Bitte erzählt mir mehr. Ich möchte noch viel lernen."



    Das Hologram schaut sein Gegenüber mit einer strengen Miene an.




    "Es gibt die Stunden des Lernens.
    Und es gibt die Stunden des Verarbeitens und des Übens.

    Bevor ich euch mehr erzähle
    solltet ihr über das Gelernte meditieren und eure Übungen fortsetzen.

    Möge die Macht mit euch sein".

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