Andenus Dexter

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  • Andenus Dexter ist ein männlicher Mensch und Ritter des Jedi-Ordens. Er betätigte sich im Konflikt mit den Ewigen Imperium besonders als Anführer kleinerer Truppenverbände. Davor war er vorrangig als Diplomat, Ausbilder und Philosoph tätig. Nach der Zersplitterung des Ordens ist er untergetaucht.


    Andenus Dexter

    Biographie

    Familie und Kindheit vor dem Beitritt zum Jedi-Orden


    Andenus III. Lucien Cespar wurde als erstes Kind von insgesamt dreien des denonischen Politikers Andenus II. Dexter und Teria Dexter (geb. Juna) im Jahr 22 VVC geboren. Andenus Großvater, Andenus I. Dexter, war erfolgreicher Unternehmer, der aus kleinbürgerlichen Verhältnissen stammend ein Großunternehmen für Energiezellen gründete. Mit dem gewonnenen Einfluss und dem nötigen Kapital bewarb er sich mehrfach um einen Sitz im lokalen Parlament und wurde im dritten Versuch (im Jahr 38 VVC) in das Parlament gewählt und brachte es bis zum stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der konservativen Partei dort. Andenus Vater, Andenus II., wurde schon früh für die Politik vorbereitet und hatte durch die Vorarbeit und den Einfluss seines Vaters einen guten Start. Er wurde recht schnell Parteivorsitzender, Parlamentsmitglied und im Jahr 14 VVC sogar direkt als Senator in den Galaktischen Senat gewählt. Die politischen Interessen von Andenus II. waren häufig verquickt mit seinen wirtschaftlichen, was der Familie ein beträchtliches Vermögen einbrachte, aber nicht zur politischen Gradlinigkeit oder moralischen Überlegenheit beitrug.

    Andenus III. wurde von seinem Vater schon früh für das Leben als Spitzenpolitiker vorbereitet. Er wurde in die besten Schulen auf Denon (ab 14 VVC dann auf die Fillorean-Privatschule in District A-17 auf Coruscant) geschickt, wurde einflussreichen Politikern und Wirtschaftsgrößen vorgestellt und in der freien Rede sowie dem Netzwerken geschult. Er begleitete seinen Vater nach seiner Wahl nach Coruscant und lebte ab 14 VVC auf der Hauptwelt der Republik.

    Andenus war ein neugieriges Kind, dem immer alles leicht zu fallen schien. Besonders Sprachen lagen ihm. Zugleich war er schüchtern und tat sich schwer Freunde zu finden. Er liebte seine beiden jüngeren Schwestern abgöttisch und auch seine Mutter respektierte er. Zu seinem Vater hatte ein gemischtes Verhältnis, da er dessen Egozentrik nicht ausstehen konnte, seine Überzeugungskraft aber bewunderte.

    Er wurde von dem Jedi-Ritter Jon Hula, der den Sohn des Botschafters von Ryloth beschützte, im Jahre 12 VVC entdeckt und zum Orden gebracht, als Andenus eine Gruppe Jungen abwehren konnte, die es auf den Diplomatensohn abgesehen hatten.

    Frühe Jahre im Orden als Jüngling und Anwärter


    Erst mit zehn Jahren aufgenommen, fand sich Andenus in der ungewohnten Situation wieder, dass ihm die Jüngeren überlegen waren. Seit er dem Drachen-Clan zugeteilt wurde, musste sich zum ersten Mal in seinem Leben wirklich anstrengen und tat das auch. Er zog sich mehr in das Archiv zurück, als Zeit mit den anderen Jünglingen zu verbringen. Zwar schloss er auch Freundschaften, doch war er nicht bekannt dafür sich besonders in den Mittelpunkt zu drängen und blieb im Vergleich zu vielen Clangeschwistern eher unscheinbar und zurückgezogen. Die engste Beziehung baute er in dieser Zeit mit seinem Clan-Meister Fideos Rembaldi und dem Jüngling Aloncor Torn auf. Er bewies sich durch gute Koordination im Kampf und zeigte großes Interesse in den Philosophieeinheiten, kletterte gerne, doch war unterdurchschnittlich in Meditations- und Telekinesefähigkeiten.

    Er nahm am Anwärtertunier 6 VVC teil und schnitt gut ab, obwohl er nicht gewann. Er zeigte dabei ein außergewöhnliches Talent für die Verteidigung.

    Im Jahr 5 VVC bestand er seine Anwärterprüfung - wenn auch nur knapp, da er noch immer Defizite in der Telekinese und der leeren Mediation besaß. Dennoch entschloß sich der Clanmeister ihn für die Auswahl als Padawan freizugeben.

    Zeit als Padawan


    Der Echani Meister Eron Valkaris sah Potential in dem Jungen und nahm ihn zum Padawan auf, nachdem dieser kurz im Servicekorps der Jedi diente. Eron flocht den Padawanzopf von Andenus, half ihm sein erstes Lichtschwert zu bauen und trainierte mit ihm unter anderem auf Ekolo Prime, Hoth, Taris, Dantooine und Rodia. Der Meister legte in seiner Ausbildung großen Wert auf die Kampfesfähigkeiten seines Padawans, besonders im waffenlosen Nahkampf und dem Lichtschwertkampf (Fokus: Form II) und half ihm sein Talent in der Soresu-Form zu vertiefen. Besonderes Augenmerk legte der Meister auch darauf, dass Andenus an körperlicher Kraft und Ausdauer gewann. Eron war ein strenger Lehrmeister, aber Andenus sah in ihm eine Art Vater und eiferte ihm nach, wo er konnte und trainierte häufig bis er nicht mehr stehen konnte. Zugleich begann er weitere Sprachen zu lernen und alte Philosophen zu studieren, um seinen Geist in gleichem Maße wie seinen Körper in bester Verfassung zu halten.

    Eron brachte dem jungen Padawan bei, dass man während des Kampfes das ehrlichste Bild des Gegners vor sich hatte und dass jedes Gefecht auch ein Ausdruck einer innere Haltung, einer tiefverwurzelten Philosophie war.

    In der Padawanzeit begleitete Andenus seinen Meister bei mehreren Missionen, darunter Terrorbekämpfung, Artefaktbergung, Leibwächteraufgaben und Operationen mit dem republikanischen Militär.

    Während des Angriffs auf Coruscant im Jahre 0 VC waren Eron und Andenus gerade auf einer Suchmission im Mid-Rim, um eine Reihe verschwundener Frachter aufzuspüren. Der Fall des Tempels traf Eron hart und der Meister begann daraufhin noch kriegerischer gegen die Sith vorzugehen soweit das während des Kalten Krieges möglich war. Andenus Training wandelte sich ebenso, denn Meister Eron legte noch stärkeren Fokus auf die Kampfesfähigkeit.

    Zugleich vertiefte er seine philosophischen Studien. Im Jahr 5 NVC veröffentlichte Andenus eine Arbeit über Meister Platos Höhlengleichnis. Diese Arbeit fand Anklang in der philosophischen Gemeinschaft und wurde für die Zeitschrift Philosopher's Monthly in einem Artikel zusammengefasst.

    Ebenfalls in 5 NVC flogen Eron und Andenus nach Aralia, um die Ursache für den Absturz eines Jedi-Spähschiffs zu ergründen. Auf dem tropischen Planeten angekommen, fanden sie einen Störsender und wurden von Sith-Attentätern aus dem Hinterhalt angegriffen. Die beiden Jedi kämpften tapfer, doch die Übermacht war zu stark. Ein Sith, den Andenus nur verwundet hatte, nutze die Macht und rammte Meister Eron sein Lichtschwert in den Rücken. Andenus konnte dank seiner Fähigkeiten in der Soresu-Form Angriffe abwehren, sich bis zum Schiff zurückschlagen und entkommen.

    Noch traumatisiert vom Verlust seines Meisters und voller Trotz fühlte Andenus sich dennoch bereit seine Ritterprüfung abzulegen, um das Andenken und den Kampfeswillen seines Meisters fortzuführen.Die Meister rieten ihn dazu ab, aber respektierten seinen Wunsch. Doch während ihm sein heroischer Einsatz auf Aralia und der Verlust seines Meisters zum Bestehen der Prüfungen der Fähigkeit, des Mutes und des Fleisches ausreichten, fehlte ihm die Reife während der Prüfung der Einsicht und er scheiterte letztendlich, weil er zu aufgewühlt war und zu wenig auf die Macht vertraute.
    Er gab sein Lichtschwert zur Verwahrung ab und schloss sich dem Bildungskorps des Ordens an, wo er kontemplierte ob der Macht ihn noch als Ritter sah.

    Nach einer kurzen Zeit im Bildungskorps bittet er den Rat, die Ritterin Elaya Se’quoltas als Padawan begleiten zu dürfen, die er im Corps kennenlernte. Er spürte, dass weitere Lehrjahre mit einer Meisterin ihm die Chance geben würden, seine Bestimmmung zu finden. Der Rat gab der ungewöhnlichen Bitte nach kurzem Zögern statt und händigte ihm sein Lichtschwert wieder aus.

    Die Ritterin operierte hauptsächlich als Diplomatin und begann Andenus diplomatisches Talent zu schleifen, das von Meister Eron nicht vollständig abgerufen wurde. Die beiden werden in den Jahren 6 NCV bis 8 NVC dem Senat und den Botschaften auf Ryloth und Alderaan überstellt.

    Im Jahr 8 NVC unternahm Andenus einen weiteren Versuch ein Ritter zu werden und bestand die Prüfungen. Der Rat trennte seinen Zopf ab und ernannte ihn zum Jedi-Ritter der Republik.

    Leben als Ritter

    Wegen seiner Kampffähigkeiten, seinem Sprachtalent und diplomatischen Geschick wird er zu Anfang seiner Zeit als Ritter meist als Übersetzer, Diplomat und Leibwächter eingesetzt. Seine Missionen führen ihn unter anderem nach Nar Shadaa, Corsucant, Var, Balosar, Tantooine, Ordo und Peldam II.

    Von 9 NVC bis 13 NVC war er Meister des Rodianers Takoob Kena, der seinen Meister im Krieg verloren hatte. 13 NVC entschloss er sich der Padawan, sein Lichtschwert abzulegen und sich dem EduCorps des Ordens anzuschließen.

    Nach einer kurzen Zeit der inneren Einkehr und des Studiums an der Universität Coruscant, entschied er sich mit dem langsamen Erwärmen des Kalten Krieges 13 NVC an die Front zu wechseln und schließt sich der Crew der "Byron" an, die im Koloniensektor patroulliert. Er nimmt an den Gefechten um Loronar und Omar teil und übernimmt für 6 Monate übergangsweise das Kommando einer Einheit der 17. Special-Unit "Knight's-Watch", als die vorherige Kommandantin eins mit der Macht wird. Er wird Anfang des Jahres 14 NVC wieder abgelöst und kehrt zur Carrick-Station zurück, wo er Soldaten im Kampf gegen Lichtschwertträger unterrichtet und einige weitere Spezialmissionen unternimmt.

    14 NVC stellte er den Sith-Lord Mitheos auf Sorrus und konnte ihn mit Hilfe eines republikanischen Eingrifftrupps unschädlich machen. Im selben Jahr kehrte er nach mehrjähriger Abwesenheit nach Tython zurück, um seine Kräfte zu regenerieren.

    Von 14 NVC - 15 NVC war er stellvertretender Jedi-Commander der Task-Force No Zero auf Coruscant und Meister von Padawan Hisoka Kori. Die Task-Force hat sich mittlerweile aufgelöst und Hisoka Kori ist wieder Padawan ihres alten Meisters Harlen Gregorius, der als verschollen galt.

    15 NVC intensivierte sich der Konflikt mit dem Sith-Lord Kifdas, der auf Peldam II, Xilquantas und Festelan stattfindet. Der Lord, der mit irgendeiner Sith-Magie Golems zum Leben erwecken konnte, schaffte es den Jedi-Einsatztrupp auf Festelan zu besiegen und Andenus und eine weitere Ritterin gefangennehmen. Andenus musste in der Zeit als Kifdas Gefangener unmenschliche Folterung ertragen. Während der ersten Tage versuchte der Lord den Jedi zum Verrat zu überreden, der aber stark blieb, was zum direkten Tod von einigen Bürgern Festelans führte. Der Lord befahl ihn nach Dromond Kaas zu überstellen, um eine öffentlichkeitswirksame Exekution durchzuführen, doch das Transportschiff wurde scheinbar von Söldnern, die vom republikanischen SID angeheuert wurden, infiltriert und er befreit.

    In Wahrheit war das ein Plan des Lords, der Andenus heimlich mit einer Gifttasche und einem Peilsender versah, damit er Zugriff auf den Ritter hatte und ihn später benutzen könnte. Einige Monate nach seiner Genesung ließ er sich ein weiteres Mal scannen, der Weitsichtigkeit des Siths mißtrauend und die Gegenstände konnten gefunden und entfernt werden - einer der wenigen Siege, die die Jedi gegen den Lord erringen konnten.

    Während er genaß betätigte er sich hauptsächlich als Ausbilder für Jünglinge und Padawane und begann philosophisch zu arbeiten.

    15 NVC entschloss sich Andenus vermehrt an der Front zu dienen, um seine Fähigkeiten dor einzusetzen, wo sie am wichtigsten waren: Gegen das Imperium. Zahlreiche Fronteinsätze, in denen Andenus sowohl in der Strategie wie auch im aktiven Kampfgeschehen involviert war, prüften den Ritter in Disziplin und Standfestigkeit. Besonders die Einsätze im Xalos-System sollten ihm als aufoperungsvoll in Erinnerung bleiben.

    Nachdem sich Anzeichen mehrten, dass ein neuer Feind auftauchen würde, machte sich Andenus ins Outer Rim auf, um den Feind an den Grenzen der Republik aufzuhalten. Die verheerenden Kämpfe auf dem Planeten Brone gegen die übermächtigen Zakuul zwangen ihn zum Rückzug und so kerte er nach Tython zurück, um den Rat über die neue Gefahr zu unterrichten. Es war wohl der Wille der Macht, der ihn gerade dann auf die Heimatwelt der Jedi zurückführte, als die Armee des Ewigen Imperiums den Jedi-Tempel angriffen.
    Als Teil der fürchterlichen Kämpfe musste der Ritter ansehen, wie die Heimat ein zweites Mal fiel und viele enge Brüder wie Schwestern zu früh eins mit der Macht wurden. Andenus selbst überlebte trotz mehreren Duellen und konnte einige Anwärter und Padawane in der Tythonischen Wildnis verbergen, ehe sie ein Evakuierungschiff einsammelte und nach Corsucant brachte.

    Dort bemühte sich Andenus das provisorische Lager so gut es ging zu verbessern, ehe er sich wieder an die Front begab. Dort leistete er dem Ewigen Imperium erbitterten Widerstand unter anderem auf Peldam II, Xalos und anderen Planeten. Doch eine Niederlage nach der anderen zermürbte die Heeresführung und als der Befehl für dei Flotte kam den Kampf gegen die Sith zu suchen, weigerte sich Andenus, der es für zu riskant hielt die Zakuul gewähren zu lassen.

    Bevor es dazu kommen konnte, wurde die Nachhut, unter der sich auch der Ritter befand angegriffen und er konnte sich - wohl wieder nur durch den wohlmeinenden Willen der Macht - schwerverletzt in eine Rettugnskapsel schaffen, die ihn aus der direkten Gefahr zu einer weit indirekteren brachte.

    Die Kapsel landete auf dem Planeten Garan VI, den eine affenähnliche Spezies beherrschte. Die Technik war nicht weit vorausgeschritten und Raumschiffreisen war nur der herrschenden Schicht möglich - und selbst dort nur ausgewählten. Diese Schicht waren hellfellige Homanoide, die Massimi genannt wurden, und ihre dunkelfelligen Artgenossen, die sich Simiae nannten und vornehmlich als Arbeiter und Sklaven gehalten wurde. Interessanterweise wurden auf dem Planten Hutten als göttliche Engel verehrt, denen immer wieder Opfer gebracht wurden.

    Die Macht hatte den Jedi auf den Planeten gesandt, als sich gerade der Widerstand der Simiae entwickelt. Diese Widerstandszelle unter Führung des charismatischen Tallon pflegten den schwer verwundeten Andenus gesund und übergaben ihn nicht den Massimi - ein Schicksal das den anderen Überlebenden der Rettungskapseln ereilte. So sah sich der Ritter nach seiner Genesung wieder gezwungen, in einen Konflikt einzugreifen.

    Als kriegserprobter Jedi war es Andenus, der einen Unterschied machte. Der puren Macht des Ritters konnten die eher primitiven Waffen der Massimi nichts entgegengesetzen. Die Simiae versammelten sich hinter ihm und Tallon und so kämpfte er mehrere Montate für die Freiheit der Simiae bis sie die Hauptstadt einnehmen und die Massimi vertreiben konnten.

    Tallon bat Andenus zu bleiben, und als König über sie zu herrschen und Andenus spürte die Versuchung sich krönen zu lassen, um Gutes auf dem Planeten zu gewinnen. Stolz, Kriegsmüdigkeit und ein Hauch von Arroganz hatten sich in den Geist des Jedi gestohlen und die Versuchung war groß sich dem Wunsch des Simia zu beugen. Doch Andenus überwand die Dunkelheit und verließ Garan in einem alten Shuttle, das für Gabenflüge an die Hutten gedacht war.

    Da das Shuttle keinen Hyperraumantrieb besaß war die Reichweite begrenzt - zudem ließen auch die Astrogrationskarten nicht viel Spielraum zu. So steuerte der Philosoph Keldooine an, ein Planet, der im Huttenraum genau an der Grenze zum Imperiumsgebiet lag. An der Ootnian Pabool Hyperroute gelegen, war Keldooine bereits früher ein guter Zwischenstopp für Reisende zwischen Imperiums- und Huttenraum gewesen, doch seit der Krieg wieder aufgeflammt war, fanden vor allem Flüchtende ihren Weg hierher. Zugleich nahm die absolute Zahl an Schiffen ab, da die Zakuul auch den Kampf mit den Hutten aufgenommen hatten, und versuchten Nal Hutta und andere wichtige Planeten mithilfe ihrer Kriegsschiffe von den wichtigen Handelsrouten abzuschneiden.

    Andenus tauchte mit den Flüchtlingsströmen unter und veräußerte sein Shuttle, es würde ihn sowieso nicht von hier wegbringen zu können. Durch den beginnden Kampf der Zakuul war es leichtsinnig sich von dem Planeten aufzumachen und so zog sich der Jedi zurück - auf einen geeigneten Zeitpunkt wartend.

    Untätigkeit war Andenus allerdings fremd und so begann er unter dem Pseudonym Lazarus Flüchtlinge zu unterrichten und ihnen zu helfen auf Keldooine Fuß zu fassen. Ihm machte es Freude nach den ganzen Kämpfen endlich wieder ausbilden zu können, auch wenn es nun Rechnen, Lesen und Schreiben war und nicht Machtphilsophie und Lichtschertkampfstile.

    Doch Frieden ward dem Jedi nicht vergönnt. Als eine seiner Schülerinnen von einem Hutten-Sammler entführt wurde, nahm Andenus das Lichtschwert auf die Suche nach ihr. Nach wochenlanger Recherche hatte er den Namen des Hutten herausgefunden: Ikkutell Whuudox. Ein mächtiger Hutte, der abgelegen wohnte und über ein einflussreiches Wirtschaftsimperium herrschte. Besonders durch den Sklaven-und Informationshandel war der Hutte reich geworden. All das spielte für Andenus keine Rolle - er wollte nur für die Freiheit seines Schützling eintreten.

    Seine Infiltrationsmission, obwohl gut vorbereitet, scheiterte und der Hutte konnte sich einen Jedi für seine Sammlung sichern. Andenus war wieder in Gefangenschaft.
    Dort wurde er von der Spezialeinheit der Defense Security Force unter der Leitung von Senior Agent Raymonde Johnson befreit, denen er sich anschloss. Als sich die Spezialeinheit von der Republik abwandte und begann den Kampf gegen die Zakuul verstärkt zu führen, unterstützte sie Andenus dabei.

    tbc.

    Äußeres Erscheinungsbild

    Körperbau


    Andenus ist von drahtiger Statur und seine Bewegung zeugen von Muskelkraft, auch wenn er eher schmal gebaut ist. Er ist mit 183 cm mittelgroß und kein Gramm überflüssiges Fett lässt sich
    seinem Körper finden. Seine Oberarme scheinen nicht sonderlich massiv, aber die sehnigen Muskeln dort und an den Schultern zeugen von beachtlicher Kraft unter der Robe. Es ist klar erkennbar, dass der Jedi großen Wert auf seinen Körper legt und dementsprechend wirkt er gestählt.

    Seine feingliedrigen Hände hat er meist zusammengefaltet oder streicht sich mit ihnen den Bart oder reibt sich über den krummen Nasenrücken.

    Unter der Robe ist Andenus Körper von imperialer Folter schwer gezeichnet und von Brand und Säurewunden vernarbt. Auch eine Lichtschwertwunde scheint dort nur schwer zu verheilen.

    Gesicht

    Er ist meist gepflegt, der Vollbart tadellos gestutzt und unaufdringlich parfümiert. Der Bart, der langsam grau zu mellieren beginnt, umrahmt scharfgeschnittene Züge, die im Kontrast zur Neutralität und Gelassenheit stehen, die der Jedi ausdrückt. Seine smaragdgrünen Augen mustern ihre Umgebung für gewöhnlich mit einem unaufdringlichen Interesse und vermögen bei Erheiterung durchaus zu funkeln. Die braunen Haare sind einfach frisiert und gleiten nach hinten, was Andenus hohe Stirn offenlegt. Die Schläfen, die ebenfalls zu ergrauen beginnen, deuten auf gewisse Erfahrung hin. Seine hohen Wangenknochen geben ihm ein fast aristokratisches Antlitz, auch wenn sie der Bart teilweise verdeckt. Seine Adlernase ist wie ein Haken gebogen und seine Lippen dünn, aber fein geschwungen. Wenn er schmunzelt oder lächelt bilden sich kleine Falten um die Mund- und Augenpartie, die sein Alter offenbaren. Seine Hautfarbe ist als eher hell zu bezeichnen, aber bräunt leicht, wenn er der Sonne länger ausgesetzt ist.

    Seine Miene ist meist neutral und undurchschaubar, lediglich die Augen verraten den Jedi von Zeit zu Zeit.

    Stimme

    Andenus Stimme ist ein sanfter Bariton und nur selten erhebt er sie lauter als zu einem Gespräch notwendig. Er kann ihr aber auch wenn notwendig eine Schärfe verleihen, die bis ins Mark dringt. Ein geschulter Zuhörer mag erahnen, dass der Jedi eine angenehme Singstimme haben muss.

    Kleidung / Ausrüstung

    Nachdem die Infrastruktur des Ordens zusammengebrochen ist, hat Andenus keinen Zugriff mehr auf die Ausrüstung der Jedi. Er trägt deshalb meistens robuste unauffällige Kleidung mit festen Stiefeln.
    Seinen Allzweckgürtel pflegt er weiterhin, meist findet sich ein Fernrohr, ein Seilgerät, ein Commlink, Ernährungs- und Energiekapseln und ein Atemgerät darin.

    Lichtschwert

    Nachdem Andenus sein erstes Lichtschwert im Kampf mit einem Sith auf Peldam II zurücklassen musste, sein zweites bei seiner Gefangenahme durch Lord Kifdas abhanden kam, und sein drittes sich noch im Besitz des Hutten Ikkutell Whuudox befindet, der Andenus gefangen hielt, hat er sich 16 NVC ein neues konstruiert.

    Das Design der vierten Klinge ist schlicht gehalten, was auch daran lag, dass Andenus nicht auf den Fundus des Ordens zugreifen konnte, sondern sich die Teile aus dem Lager der Carida-Base zusammensuchen musste.

    Besonders ist an dem Schwert, dass der Primärkristall zum ersten Mal kein Adegan-Kristall ist, sondern ein Kristall aus einer Höhle auf Carida. Andenus hat diese Kristalle Caridat getauft und sie teilen viele Eigenschaften mit Adegan-Kristallen, wie die Machtsensitivität, doch war feuriger, unbarhmherziger, als viele der Kristalle aus Ilum. Um das Feuer etwas zu kontrollieren schliff sich Andenus aus dem Kristall eines Lichtschwerts, das die DSF vom Schwarzmarkt erwerben konnten, eine Adegan-Fokuslinse. Zwischen Primärkristall und Fokuslinse, baute er zudem noch einen Fokuskristall eines alten Lichtschwerts von Meister Harlen Gregorius ein.

    Die Kristalle sind mehr als Komponenten, die das Lichtschwert verbessern. Sie sind als Abbilder der Ordensideale konzipiert. Der hitzige Caridat symbolisierte die Macht, der geist-schärfende Fokuskristall von Meister Gregorius Wissen und der sanfte Adegan-Kristall Disziplin, die aus der Ruhe der Meditation kam.

    Charakter & Fähigkeiten

    Verhalten

    Andenus Verhalten bemüht sich um Ruhe. Er spricht meist bedacht und ruhig und auch seine Bewegungen sind selten sonderlich ausladend.

    Er ist jemand, der Probleme vom Ende her denkt, was manchmal wie zögerliches Handeln wirkt. Er versucht verschiedene Implikationen vom vornherein durchzudenken und erst danach zu entscheiden. Es ist nicht ungewöhnlich für ihn mitten in einer brennzligen Situation ersteinmal nachzudenken, bevor überhastet gehandelt wird.

    Er trägt eine ausgesprochene Ernsthaftigkeit zur Schau und zeigt keinen besonders ausgeprägten Sinn für Humor. Nur im Umgang mit seiner Padawan und während des Lehrens scheint er diesen Ernst abzulegen und manchmal sogar blitzt ein sehr trockener Humor auf.

    Andenus behält auch unter Druck meist einen kühlen Kopf, verpasst dabei aber manchmal das richtige Timing, da er zulange überlegt.

    Er ist trotz seiner Ernsthaftigkeit immer hilfsbereit und bemüht sich gerade Jüngeren ein gutes Beispiel zu sein. Seine Ausdrucksweise ist meist etwas förmlich und er wirkt dadurch häufig reserviert.
    Er ist ein sehr disziplinierter Arbeiter und studiert sorgsam alle greifbaren Informationen, bevor es zu einer Mission geht.

    Andenus schreckt nicht vor Verantwortung zurück, die ihm übertragen wird und würde niemals klagen. Er reißt sich aber auch darum, sondern befolgt auch Befehle, wenn sie von Kompetenteren erteilt werden.

    Er folgt dem Kodex nicht blind, sondern hinterfragt und interpretiert ihn stetig.

    Bevorzugte Lichtschwertstile

    Andenus ist ein begabter Lichtschwertkämpfer. Durch beständige Übung in nahezu 20 Jahren hat er ein meisterliches Niveau in Soresu erreicht. Während er in dieser Form kämpft befindet er sich in einer tiefen Phase der Bewegungsmeditation, bei der er die Attacken des Gegners vorahnen kann und so rechtzeitige Abwehrmanöver einleiten kann. Zusammen mit seiner natürlichen Ausdauer und diesem sehr kraftsparenden Stil, vermag er Stunden im Kampf zu verbringen ohne große Ermüdungserscheinungen zu zeigen. Wenn Andenus in diesem Stil kämpft ist seine Verteidigung fast undurchdringlich, besonders gegen Blasterschützen aber auch im Kampf Lichtschwert gegen Lichtschwert. Wenn der Gegner allerdings sehr fähig ist und keine Zeit für einen langen Kampf bleibt, kann es vorkommen, dass Andenus keinen eigenen Angriff einleiten kann.

    Trotz (oder gerade wegen) seines Talents in Soresu, hat ihn Meister Eron Valkaris auch früh in einem offensiveren Stil, der Form II, unterrichtet und Andenus übt täglich, um auch dort besser zu werden. Auch wenn er dafür nicht die gleiche natürliche Begabung besitzt wie für Soresu, hat er seine Fähigkeiten durch eiserne Disziplin und die Ähnlichkeiten des Stils zu Soresu zu einem exzellentem Niveau gesteigert. Nach der Mission Moonjump liegt ein großer Fokus auf der Verbesserung dieses Stils und der Flüssigkleit im Übergang zwischen Form III und II.

    Zu seinen üblichen Taktiken gehört, den Gegner mit Soresu zu ermüden und dann mit den präzisen Streichen des Makashi Lücken in der Verteidung zu schaffen.

    In Shii-Cho kämpft Andenus zwar nicht so häufig, er kann aber auch dabei auf ein beachtliches Niveau zurückgreifen. Er schätzt den Stil wegen seiner Einfachheit und der Möglichkeit ein Territorium zu kontrollieren.

    Bei Shien/Djem-So und Ataru kennt er die Grundlagen, hat aber bisher nicht die Zeit und die Energie gehabt, diese Stile zu verbessern.

    Mit Juyo hat sich Andenus noch nicht beschäftigt. Lediglich die Verteidigung von Juyo hat er mit Ritter Sagesh Dresarius und Meister Skyran Vandorack vertieft.

    Fähigkeiten

    * Meisterlicher Schwertkämpfer, besonders in der Soresu-Form, aber auch stark in Form II (Makashi)
    * Wissenschaftliche Expertise in Philosophie (Schwerpunkt Ethik und Machtphilosophie)
    * Sehr gute Allgemeinbildung (Schwerpunkt: Poltik, Völker, Geschichte)
    * Exzellenter waffenloser Kämpfer (Mischform, die Grundlagen der Echani-Kampfkunst mit der Macht verbindet)
    * Erweiterte Kenntnisse in Verhandlungsführung, diplomatischem Protokoll und politischen Zusammenhängen
    * Gutes Level in verstärkenden Machtfähigkeiten (u. a. Machtkörper, Machtgeschwindigkeit und Machtsprung)
    * Gutes Level in schützenden Machtfähigkeiten (u. a. Tutaminis-Fähigkeiten, Geistesschutz und Schutzblase)
    * Grundlegende Erfahrung in Truppenführung und Infanterie-Gefechtsstrategien bzw. -taktiken
    * Sprachtalent: Beherrscht fließen Basic, Huttese, Echan, Rodese, Hochgalaktisch und Ryl sowie Sith, Mando'a, Minnisat und Binary in fortgeschrittenem Maße

    Besondere Stärken

    * Zäh und ausdauernd
    * Willensstark und exzellente Hand-Auge-Koordination
    * Diszipliniert und fokussiert
    * Diplomatisches Geschick
    * Geduldig
    * Gehorsam und loyal gegenüber dem Orden und der Republik
    * Fleißig

    Besondere Schwächen

    * Zögerlich
    * Kein Händchen für Technik
    * Flugkrankheit
    * Schlechter Pilot
    * Schlechter (Blaster-)Schütze

    Freundschaften und Beziehungen

    Andenus hat nicht viele Freunde innerhalb oder außerhalb des Ordens. Die wenigen, die er besitzt und die noch nicht wie seine ehemaligen Meister Opfer des Krieges wurden, sind die folgenden.
    • Aloncor Torn: Ungefähr zur selben Zeit zum Tempel gekommen, schloß er ungefähr mit elf Jahren Freundschaft zu dem etwas jüngeren Aloncor, als dieser von der kindlichen Gemeinheit älterer Anwärter getriezt wurde und Andenus einschritt. Die beiden teilten eine Liebe zu dem Wissen in den Archiven und verbrachten Stunden Rücken an Rücken tief versunken in den Lehren der alten Meister. Zugleich konnten sie von ihrer Unterschiedlichkeit lernen: Andenus konnte Aloncor helfen, die Grundlagen des Lichtschwertkampfes zu verinnerlichen, da es dem Älteren leichter fiel. Aloncor brachte den etwas eigenbrötlerischen Andenus dazu, sich etwas mehr in das soziale Gefüge des Ordens einzuordnen und sich anderen zu öffnen. Mit Beginn der Padawanzeit verloren sich die beiden aus den Augen und trafen sich erst 15 NVC wieder, als beide schon jahrelang Ritter waren. Es hatte sich da aber nicht viel verändert, sie standen sich immer noch nahe. Aloncor, nunmehr ein Diplomat und Empath des Ordens, und Andenus, Jedi-Krieger und Philosoph, zwei ungleiche Seele, die sich gegenseitig stützten.
    • Jatara: Die junge Echani-Jedi lernte er in seiner Padawanzeit bei Meister Eron kennen, der mit den beiden die Techniken der Echani übte. In den Jahren danach sahen sich die beiden nur sporadisch, waren gelegentlich sogar auf gemeinsamen Missionen. Andenus schätzt ihre Kampfesfähigkeiten und dass sie eine ähnlich distanzierte Art hat wie er.
    • Yerana Deikan: Nachdem die Jedi ihn nach den unseligen Ereignissen von Festelan gepflegt hatte, verbindet sie eine tiefe Freundschaft. Andenus - noch geschunden von der grausamen Folter - entwickelte amuröse Gefühle für die junge Jedi. Das stürzte ihn aber nicht in eine Glaubenskrise, sondern amüsierte Andenus eher - fest davon überzeugt, dass mit wiederkehrender Kraft auch seine Disziplin und die Harmonie zurückkehren würde. Die Ritterin wurde durch Andenus Geständnis etwas aus der Bahn geworfen, aber nachdem Andenus versicherte, dass das nichts wäre, worum man sich sorgen müsse, hielt sie den Kontakt. Die beiden führten daraufhin viele Gespräche, tauschten sich aus und tanzten sogar miteinander.


    Eigene Werke

    * Wissenschaftliche Arbeit: – Kurzzusammenfassung der Arbeit "Die Idee der Macht und die Prinzipien der Jedi – Das Höhlengleichnis des Jedi-Meisters Tan'Pol in der Moderne" im Philosopher's Monthly erschienen
    * Beitrag in dem Sammelband "Über die Jedi" zu dem Thema "Übung und Meisterschaft"
    * Zusammenfassung, Aufbereitung und Kommentierung von Meister Su Suns Werk "Die Kunst der Kriegsführung"
    * Abhandlung: Über die Vereinigende und Lebendige Macht – Zwei Seiten derselben Medallie?
    * Essay: Was ist die Seele? Der Seelenwagen als Metapher für die Lehren der Jedi und der Sith

    Informationen im Archiv des Ordens

    Die Akte des Ritters ist zugriffsbeschränkt. Nur Mitgleider des Jedi-Ordens können sie einsehen.

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