Würfelsystem im Rp Kampf.

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    • Würfelsystem im Rp Kampf.

      Hallo liebe Community,
      aus gegebenem Anlass folgende Frage:
      Im mir bekannten Rp Kampf wird um "Treffer" und "Abwehrchance" gewürfelt. Das geschieht meines Wissens nach mit /roll (x). Jetzt wird es bei verschiedene Powerleveln eines Chars mit Mali der Wert abgezogen.
      Beispiel: Lord = Roll 100 ; Standard Sith Roll 100 - 25.
      Bedeutet, dass vom Wert des standard Sith 25 abgezogen werden.
      Zudem endet der Kampf wenn erfolgreich 3 Treffer gelandet wurden.

      Meines Erachtens nach finde ich diese Würfelweise zu einfach gehalten und nach praktischer Erfahrung hat ein standard Sith durch dieses Würfeln immer noch zu gute Wahrscheinlichkeiten.

      Gibt es unter Euch eine Stochastiker der eine effizienteres Würfelsystem vorstellen kann um das Powerlevel der Chars besser zu treffen? Bedeutet auch, nach einem treffer Mali abziehen usw.

      Bin für jede Rückmeldung offen und dankbar.


      LG Kyrem
    • Ja, hört auf zu würfeln und fangt an miteinander zu emoten, statt gegeneinander.
      Liest sich passender und angenehmer als unlogische Treffer oder sonstige Unstimmigkeiten, welche durch das Würfeln entstehen. Wenn ihr schon den Gewinner nicht ausmachen könnt. Würfelt halt drum wer gewinnt, und emotet dann gemeinsam. Es ist immer schöner und spannender für die Anwesenden, wenn ihr einander gut aussehen lasst und normalerweise, weiß man ja, was sein Char kann und was nicht. Würfel diskriminieren da nicht und schaffen viel zu häufig das unmögliche/unlogische...
      Eine schöne Frau, die nur ein Lächeln trug, kletterte in mein Bett und fing an, mein Gesicht zu lecken. Ich streichelte ihren Arm und fand heraus, dass sie wirklich haarig war. Ich wachte dann aus meiner Langeweile auf und musste feststellen, dass es mein Hund war, der einen Spaziergang wollte - was seltsam ist, da ich keinen Hund habe..... 8|
    • Würfel können spannende Situationen erschaffen, wenn es um ein RP im Allgemeinen geht. Im Kampf halte ich nichts von Würfeln. Wir sind RPler und sollten wissen, wie wir das auch miteinander ausspielen, ausgestalten und ausschreiben. Eine weitere Problematik der Würfel ist, dass sie die Individualität der Charaktere nicht wirklich beachten und man auch bei manchen Situation durch "Würfelglück" entgegen der Logik gewinnt. Ich kenne auch fast keinen RP-Partner in meinem doch recht großen Kreis, der auf Würfel im Kampf setzt. Ich finde, dass die Atmosphäre arg darunter leidet. Natürlich sollte man dann aber auch entsprechend den RP-Grundregeln handeln und fair spielen.

      Ohne Würfel wirkt es einfach schöner und echter.
      Am Ende gilt aber: Jedem das seine.
    • Ohne Würfel gibt es sehr oft Stress, besonders wenn die beiden Parteien ihre Chars für Superduperkämpfer halten. Leider musste ich solche Situationen schon mehrmals erleben, da gab es keine Gewinner, sondern nur noch hitzige OOC-Diskussionen. Ich befürworte da das System, sich vor dem Kampf auf eine individuelle Chancenquote für jeden Char zu einigen. D.h. sind die beiden sich ebenbürtig läge das bei 50% das eine Aktion trifft, wäre bei einem W20 also eine 11-20 für Erfolg, alles darunter wäre ein Fehlschlag.
      Tritt ein trainierter Machtanwender gegen einen Nichtmachti an wäre die Quote wohl eher 80 zu 20.
    • Hierbei kommt es meist eher auf das Umfeld an in dem man sich befindet und indem das RP stattfindet.
      Ich für mein Teil kann sagen, das ich viele RP Situationen hatte wo das Würfeln einfach nicht nötig ist.
      Ja auch im Konflikt-RP natürlich!

      Wenn ich in einen Umfeld mit anderen Leuten bin, mit denen ich bereits gut klar komme und wo die Konsistenz
      einfach wunderbar klappt, verzichten wir stehts auf das Würfeln, anderenfalls es ist doch von einer Seite aus erwünscht.
      Das Ergebnis ist dabei meist eher gut. 80% der Konflikt-RP in solch einen Umfeld verlaufen hervorragend und wirklich ohne Probleme.
      Meist muss man hier auch aufeinander zukommen und nicht den großen Macker heraushängen lassen um RPlich etwas zu beweisen.
      Auch wenn es einige Leute manchmal irgendwie nicht verstehen, man mag zwar Ingame gegeneinander kämpfen aber nicht OOC.
      Gab auch Situationen die sind rein aus einen Klischee wo mein Gegenüber versucht hatte, mir klar zu machen das sein Charakter zu stark sei, wo ich mir selbst am Ende irgendwie etwas verwirrt vorkam und mein Gegenüber nicht mal logische Fähigkeiten besitzt.
      (Damals natürlich hatte ich drüber ja auch wenig Erfahrung gemacht :P)

      Wenn ich jedoch auf meist für mich noch "unbekannte" Spieler treffe in einen Konflikt im RP, bevorzuge ich meist ein schlichtes Würfelsystem das je nach Zahl abhängig ist was z.B getroffen wird.
      0-50 kein Treffen.
      50-65 streif Schuss.
      65-75 leichter Treffen.Schulter oder sonstige Körperstellen die nicht gleich tödlich sind.
      75-90 schwerer Treffer.
      90-100 tödlicher Treffer.
      (Das ist jetzt lediglich ein sehr grobes und unbearbeitetes Beispiel und soll es ebenso nur klar stellen was ich damit meine)
      Wenn mein Gegenüber aber eine definitiv bessere Methode nutzt im Würfelsystem, so nehme ich sie auch, solange sie gut genug erklärt wurde.

      Außerdem muss man immer drauf schauen wie es in den Gilden aussieht, da jede Gilde es wirklich anders handhabt. Eine nutzt das Würfeln recht komplex und wo es auch am Ende um Werte geht, andere nutzen es wie oben bereits erwähnt, andere wiederum habe irgendwas das ich vielleicht nicht mal kenne.

      Kritisch finde ich es hierbei immer wenn eine Gilde einen Einzelspieler das System aufzwingen will was ich bisher leider erleben durfte. Solange die Konstellation wie folgt ist, muss man sich dann doch ggf einordnen.
      Man selbst ist allein und bespielt mit der Gilde. (Heißt mehr Leute von der Gildenseite aus) Hierbei ist es noch recht legitim sich selbst dem Würfelsystem zu fügen als sich dagegen zu stellen. Muss aber jeder für sich selbst entscheiden, wobei ich eher mit dem Gildensystem mitziehen würde.
      Oder allein mit einen einzelnen Mitglied der Gilde. (Heißt schlichtweg 1vs1) Hierbei könnte man sich auf etwas einigen, aber der einzelnen Person etwas aufzudrücken die sich jetzt nicht in der Gilde befindet, ist einfach eher ein Killer, außer man einigt sich dann doch gemeinsam auf ein System und gut ist.

      Man muss aber auch immer unterscheiden in welchen Rahmen das RP stattfindet. Ist es jetzt eine wilder Schießerei zwischen Söldner, einer Bande? Spezial Einheiten? Soldaten? Oder ist es am Ende doch eine tollpatschige Twi'lek mit einen Blaster?
      Oder aber ist es jetzt in einer Trainingseinheit der Akolythen? Padawane? Befindet sich ein Sith oder ein Jedi grade in einen epischen Battle zwischen dem Licht und der Dunkelheit?
      Da eignet sich ein Würfelsystem das im Schwertkampf etwas zufälliges symbolisiert finde ich eher weniger passend.
      Ein Blasterschuss der sich verstreut irgendwo hinbewegt schon eher, man kann ja nie wissen wo solch ein Querschläger einschlägt.
      Daher passt das Würfeln zu einigen Situationen recht gut, zu anderen kann man auch drauf verzichten, es obliegt den Spielern selbst wie sie es darstellen wollen.

      Allgemein gibt es einfach verschiedene Arten mit dem Würfelsystem, einige sind komplexer als andere. Andere nutzen gar keines oder nur gelegentlich und andere einfach gar nicht. (Mich würde auch immer recht interessieren wie andere es handhaben)

      Hier muss ich @Feli'shya aber selbst zusprechen, in meinen Augen mindert es stark die Atmosphäre und zieht einen aus der Rolle etwas. Aber die Grundregeln sollten aber gestellt sein.
      Es ist zumal ja fast immer unschön mitten im RP eine OOC Diskussion zu starten die sich auch ggf einfach nur elendig in die länge zieht. Gutes Beispiel ist jetzt ein Spontan Konflikt mit Fremden Personen was zu...ja über 40% sicherlich dazu führt, dass das RP durch eine OOC Diskussion unterbrochen wird. Ergebnis dabei ist meistens auch ernüchternd, das RP wird abgebrochen, man kommt OOC sich in die quere und fängt an sich fertig zu machen usw.

      Daher sage ich es so, ich handel eher Flexibel und passe mich dem Umfeld an, bevorzuge aber meist kein Würfelsystem.
      Ich bin nicht arrogant, ich rede nur nicht mit jedem.
      Psychopathen, bitte bleibt fern von mir. :thumbdown:
    • Interessantes Thema!


      Ich lasse meist nur in Plots würfeln, weniger im direkten SC vs SC -RP.

      Da man in Star Wars kein einheitliches Power-Level hat und es keine Stat-Blocks wie beispielsweise im P&P gibt, schließe ich mich den Vorrednern an, dass es im Open-RP oder Konflikt-RP mit unbekannten Spielern meist murks wird. Denn da scheint der Fokus mehr auf dem "Nicht-verlieren-wollen" zu liegen als auf dem gemeinsamen RP und da werden auf einmal Trümpfe gezogen, da kann man nur schmunzelnd mit dem Kopf schütteln.

      Im direkten SC vs SC Konflikt-RP wird bei uns so gut wie nie gewürfelt. Eher entschließen sich die Spieler für sich selbst mal zu würfeln, aber mehr für ihren Char. Wenn das Gegenüber also eine tolle Aktion brachte, der eigene Char an sich allerdings diese relativ einfach abwehren könnte, dann würfeln manche für sich schonmal, ob der eigene Char es halt diesmal dennoch nicht schaffte oder zu überrascht war.
      (Klassiker: Der überraschende Tritt genau ins Gemächt.)

      Wir gehen jedoch davon weg, direkt vor dem Kampf einen Gewinner oder einen Verlierer zu bestimmen um dann schlicht eine Geben-und-Nehmen-Show zu emoten, wo es ebenso an Spannung fehlt. Es ist hier mehr so, dass man einander was gönnt. Jeder sollte mal gut aussehen, einstecken und dann lässt man einfach gute Manöver/Ideen oder Dinge des anderen auch mal durch, gerade dann wenn es gut emotet wurde.

      Selbst wenn das Power-Level an sich im Vorfeld schon deutlich zu Gunsten einer der Parteien verschoben liegt (Bspw. Sith vs, Lord), so hat dennoch der Sith immer die Chance ebenso zu triumphieren. Es wird nur nicht so einfach sein, da das Gegenüber vermutlich ein größeres Arsenal an Fertigkeiten und damit Antworten besitzt. Aber auch ein Lord kann nicht alles, auch ein Lord kann einen schlechten Tag haben oder eine einschränkende Verletzung.
      Das Ergebnis des Kampfes im SC vs. SC ist daher immer offen und auch spannend gehalten.
      (Bspw.: Der unterlegene Sith hat seine Waffe präpariert gehabt und in das Heft einen Sprengsatz gebaut. Er wusste, dass er im direkten Ehrenduell unterlegen wäre. Er wirft sein Schwert nach dem Gegenüber, dieser fängt selbstsicher das feindliche Schwert aus der Luft und der Sith zündet den Sprengsatz. Dann wird auch ein Lord, der dieses Schwert fing, als fairer RPler die Idee belohnen und vermutlich einen nun sehr zermatschte Hand haben - wenn noch was übrig ist. In diesem Beispiel würde ggfs. der Lord-Spieler für sich würfeln, wie schnell er noch reagiert und wie arg der Schaden für ihn ist. Wobei es dann nie ganz negiert oder direkt zu Char-Tot kommt, außer der Spieler will dies selbst.)

      Ich persönlich rate dir vom nicht besprochenen open-Konflikt-RP ab, wenn man nicht im Vorfeld mit dem Gegenüber sich kurz OOC verständigen oder es abklären konnte. Vielleicht spielt genau dieser Kopfgeldjäger ein ganz anderes Power-Level und sein Char ist der Ex-Militär, Ex-Mando und auch wenn er gerade nur als Türsteher die Mädels anflirtet, so könnte er jederzeit wie Rambo jeden Huttenpalast sprengen. Und dein Char dagegen ist echt nur ein normaler Söldner.



      Doch sollte es dennoch dazu kommen und du ja nach dem allgemeinen RP-System gefragt hast, so war zumindest vor knapp 2 Jahren üblich, dass man das typische Aktion-Reaktion-Spiel betrieb. (Aber ohne Würfel!)
      Man also eher darauf wartete, dass die eigenen Manöver vom Gegenüber als erfolgreich zugelassen wurden und andersherum. Es gab aber auch den Fall, dass man gegeneinander würfelte, wenn sich einfach keiner der Alles-Abkönner mal was einstecken wollte.
      Dann wurde meist Aktion vs. Reaktion gewürfelt und der höhere Wurf siegte. Das dies echt kein gutes System ist liegt auf der Hand. Denn dann kommt man mitunter bei unstimmigen Power-Verhältnissen in Erklärungsnot, wie Darth"Rutscht-auf-Robe-aus", Ladehemmung, Fliege ins Auge etc.


      Kläre kurz mit dem Gegenüber im OOC ab, wie ihr das machen wollt, im Idealfall ohne zu würfeln. Stellt euch vor - auch wenn IC ggfs. nicht vorhanden - als wären Zuschauer zu gegen und nun heißt es diese mit seinem Charplay zu unterhalten. Lieber stimmungsvolle Emotes, Einstecken, Austeilen, auch mal gutes Charplay dabei haben als nur Fertigkeiten zu emoten, Umgebung einbeziehen, kreative Lösungsansätze und und und. Auch muss so ein Kampf kein "Rache der Sith"-Finale werden und sich ewig ziehen, bei erlittenen oder gewährten Treffer nicht direkt wieder auf die Beine wie ein Flummi hüpfen und wieder angreifen - auch mal luftholend aussetzen und ggfs. mal bewusst eine Gelegenheit nicht ausnutzen.

      Erhältst du auf deine Anfrage ein direktes: "Na mal sehen, mein Char war immerhin XY, hat da also schon XY von Darth XY gelernt und ist voll krass, das wird echt schwer für dich und so!" Dann kann man sich direkt auf einen Gewinnen-Woller einstellen und es wird sowieso meeh, denn dann kommt eh keine Aktion in dem Ausmaß durch oder wird abgeschüttelt mit den lustigsten "Begründungen". Da würde ich das Konflikt-RP an sich meiden.


      LG :)

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Crissor ()

    • Danke erst einmal für die tollen Einschätzungen!
      Ich finde Crissors Statement dazu hervorragend nur, wie bereits angemerkt wurde, gibt es da immer jemanden der "Valkorion sein Urgorßvater" ist.
      Es wäre trotz all der besonderen Einschätzungen toll, wenn tatsächlich jemand ein tolles Würfelsystem vorstellen könnte, was rein stochastisch gesehen, Powerlevel, Mali und weitere Zusätze berücksichtigt und einbindet. Ein Würfelsystem, welches zeigt, dass sich jemand ordentlich Mühe gemacht hat^^.
    • Wenn wir hier nur über Würfelsysteme sprechen wollen, als solche, welche dem Konflikt-RP ein System geben sollen, welches einfach zu verwenden ist, wo möglichst viele Aspekte halbwegs realistisch beachtet werden, egal wer sie nutzt.

      Und nicht debattieren ob sie allgemein genutzt werden sollten…

      Kann ich dir ein solches bei Gelegenheit in Excel basteln. (Schreib mich dazu im Discord an :D!)
      Aber dann eher als Alternative zum RP mit der Berücksichtigung, dass es immer noch ein OOC miteinander ist.

      Systeme wo man OOC Gegeneinander spielt/schreibt unterstütze ich nicht. Denn meiner Ansicht nach verfehlt sowas seinen Zweck. Egal ob IC Mit oder Gegeneinander ich bin immer dafür, dass es OOC eine Geschichte sein sollte die man zusammen, Miteinander erzählt. Dabei gibt es keine Verlierer, nur Gewinner. Also diese "Ich will den anderen OOC besiegen, weil mein Char besser ist." Mentalität finde ich völlig fehl am Platz.

      Es sollte eher "Lass uns eine Szene ausspielen/erwürfeln die uns beiden und allen Anwesenheiten aufgrund der erzählten Geschichte selbst in Erinnerung bleibt" sein. RP sollte OOC niemals kompetitiv sein, auch Konflikt-RP nicht. #MeineMeinung
      Eine schöne Frau, die nur ein Lächeln trug, kletterte in mein Bett und fing an, mein Gesicht zu lecken. Ich streichelte ihren Arm und fand heraus, dass sie wirklich haarig war. Ich wachte dann aus meiner Langeweile auf und musste feststellen, dass es mein Hund war, der einen Spaziergang wollte - was seltsam ist, da ich keinen Hund habe..... 8|
    • Kyrem schrieb:

      Danke erst einmal für die tollen Einschätzungen!
      Ich finde Crissors Statement dazu hervorragend nur, wie bereits angemerkt wurde, gibt es da immer jemanden der "Valkorion sein Urgorßvater" ist.
      Das ist ja das Schöne als mündiger RPler. Man kann Uropa Valkorion sagen, dass man hier wohl nicht die selben Ansichten teilt und das RP nicht zustande kommen wird. Spieler, die Darth Marrs geheime Tochter sind, Revans Mutti, Malgus's Haustier... ach, da macht man einfach einen Bogen drum. Mein Highlite war da ein Darth Nihilus, der in Kaas City seine Rückkehr groß verlauten ließ... und dann Autogramme gab. Kann witzig sein, kann enorm die Immersion stören und meist tut es dies. Doch btt.:

      Kyrem schrieb:


      Es wäre trotz all der besonderen Einschätzungen toll, wenn tatsächlich jemand ein tolles Würfelsystem vorstellen könnte, was rein stochastisch gesehen, Powerlevel, Mali und weitere Zusätze berücksichtigt und einbindet. Ein Würfelsystem, welches zeigt, dass sich jemand ordentlich Mühe gemacht hat^^.
      Meinst du hierbei wahrlich für Konflikt-RP? Im Open mit unbekannten Spielern, wo sämtliche Basis für ein gemeinsames System fehlt oder für internes RP?
      Welches Setting? Sollen Jedi, Sith, diverse Soldaten, Mandos und andere Kampfkonzepte ebensp berücksichtigt werden?

      Geht es dir darum, wie es in Plots gehalten wird, wo man das gemeinsame Power-Level bereits abgeklärt hat? Denn da hat jeder SL seinen Stil. Da kann es von /roll 100, /roll 20, von hoch ist gut bis niedrig ist gut, von 50%+ ist Erfolg und drunter Versagen, bis hin zu wesentlich umfangreicheren Varianten gehen. Theoretisch könnte man sogar irgendwann dann das SWtoR-P&P System übernehmen, wenn man das wahrlich will.

      Erfahrungsgemäß muss ich aber sagen, dass ich so ein grobes Grundkonzept nur im Plot nutze, nur vs. NSC, oder bei RP-Events wie dem klassischen Spielautomaten oder das Wettschießen. Je mehr man versucht zu reglementieren im online-RP, umso mehr Widerstand wird dir seitens der Spielerschafft begegnen, eben da es keine einheitliche Basis gibt.
    • Ein ausgearbeitetes Würfelsystem im RP-Kampf ist unglaublich wichtig. Zwar stimme ich zu, dass wir als Rpler eigentlich alle unseren eigenen Machtstandart kennen sollten, doch ich denke mal viele haben bereits das Gegenteil erlebt und wurden durch die sog. Schneeflocken nach deren Emotes durch die Weltgeschichte geworfen oder mit Blitzen vollgepumpt, bis man selbst eine menschliche Batterie darstellt. Das ist ja nicht Sinn der Sache beim Rp. Meines Erachtens nach sind jene, die sich aktiv gegen ein solches Würfel-System aussprechen einfach zu schreckhaft und versuchen ihr Gesicht stehts in allen Situationen zu wahren. Mit einem vernünftigen Würfelsystem kann man die Macht eines Charakters einfangen und dem Gegner dennoch die Möglichkeit geben, den Kampf auch für sich entscheiden zu können.

      Außerdem sichert dir ein vernünftiges Rp-Kampf System folgenden Faktor: Es ist fair für alle Beteiligten.

      Als Mitglied meiner Gilde bin ich persönlich sehr froh, dass wir ein solches Kampf-System vorweisen können, was wir ohnehin auch innerhalb der Gilde nutzen.

      Bei Interesse an dem System kannst du mich einfach auf Discord anhauen: H3R0#6721

      Eine gute Sache, dass du dieses Thema angesprochen hast, da es scheinbar wirklich sehr zwiespältig betrachtet wird.

      Liebe Grüße
    • Tavon Darkos schrieb:

      Ein ausgearbeitetes Würfelsystem im RP-Kampf ist unglaublich wichtig. Zwar stimme ich zu, dass wir als Rpler eigentlich alle unseren eigenen Machtstandart kennen sollten, doch ich denke mal viele haben bereits das Gegenteil erlebt und wurden durch die sog. Schneeflocken nach deren Emotes durch die Weltgeschichte geworfen oder mit Blitzen vollgepumpt, bis man selbst eine menschliche Batterie darstellt. Das ist ja nicht Sinn der Sache beim Rp. Meines Erachtens nach sind jene, die sich aktiv gegen ein solches Würfel-System aussprechen einfach zu schreckhaft und versuchen ihr Gesicht stehts in allen Situationen zu wahren. Mit einem vernünftigen Würfelsystem kann man die Macht eines Charakters einfangen und dem Gegner dennoch die Möglichkeit geben, den Kampf auch für sich entscheiden zu können.
      Zum ersten Teil muss man ja nichts hinzufügen und ich denke mal es ist rein logisch das man die Person selbst drüber Informieren sollte, das man hier keine Hochspannungsleitung spielen möchte. Wobei ich für mein Teil eh mit Randoms jetzt kein Kampf im Betracht ziehen würde. Ich denke da hat jeder schon einmal das Erlebnis gehabt jemanden vor sich zu haben der einen wegschallern will mit Blitzen, Blaster oder sonstiges.

      Aber hierbei hilft es am besten ja immer nach zu helfen wenn es sich dabei um Neulinge handeln die jetzt nicht so die optimale Weitsicht dafür haben wie das im RP genau funktioniert.

      Wobei ich eher etwas verwirrt bin, ist im Bezug auf die Schreckhafte Darstellung um auch irgendwie das Gesicht zu wahren. Sry aber irgendwie klingt das bissel weird muss ich gestehen.

      Ich meine, ich greife nur selten auf ein Würfelsystem zurück, außer es ist mal nötig oder aber man hat hierbei mich mit jemanden drauf geeinigt. (Gilden RP übergreifend z.b)

      Wenn man seine eigene kleine Gruppe geschaffen hat...(Sei es nun auch eine Gilde) ...die halt gegeneinander das Vertrauen drauf legt das im RP jetzt nicht sowas fliegt. *Deutet nach Oben*
      Dann kann man sich Durchhaus ein Würfelsystem sparen.
      Bisher in all den Jahren verlief es bei mir recht flüssig im RP.
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    • Gut dazu muss man natürlich auch sagen, dass die persönliche Einstellung zum Würfel-System und dessen Notwendigkeit stehts auch auf den Erfahrungen im Rp basiert. Sofern es für den Großteil möglich ist einen würfellosen Kampf auszutragen, weil die Kämpfenden den Rahmen ihres Chars nicht sprengen, ist das mehr als angenehm.

      Habe nur in der Vergangenheit eher mit nicht so toleranten Spielern zu tun gehabt, die wie o.g. gern mal Valkorion persönlich sind und bin daher etwas geimpft.

      Aber bei vernünftig laufenden Rp-Kämpfen kann ich deine Meinung vollkommen nachvollziehen. :)
    • Das schwierige an dem Würfeln ist ja erst einmal ein zusehen das es eine Unterstützung einer RP Situation darstellt und kein Endergebnis. Schwieriger wird es da schon rein -unmögliche- Situationen zu vermeiden. Wobei sich das 100er System da eher schlecht eignet, weil es prinzipiell so möglich ist das ein Anfänger einen Meister "überwürfeln" kann. Ich für meinen Teil finde es da besser wenn man eine angewandte Fähigkeit durch 5 teilt. Das heißt zB "Machtschub" in 1-20;20-40;40-60;60-80;80-100. Diese 5 Stufen stellen nun das Fähigkeitenlevel dar mit dem der "Machtschub" angewandt werden kann. So ist die Möglichkeit eines Überwürfeln schon mal ausgeschlossen. Ich meine es ist wohl möglich das mal ein "Glückstreffer" gelandet wird, allerdings muss sich das Ergebnis eines solchen genauso nach dem Fähigkeitslevel richten. Denn ein "Machtschub" eines Anfängers ist eben nun mal eher ein laues Lüftchen im Gegensatz zu einem, der von einem Meister darin ausgeführt wird. Diese Aufteilung erinnert nun jeden von vornherein daran wo die Grenzen seines Chars liegen "sollten", falls er das doch einmal aus den Augen verlieren sollte. :D
      Im allgemeinen denke ich aber, das wenn sich jeder dessen bewusst ist, es gar keiner Würfel bedarf. Klar -verliert- man nicht gerne, aber man darf dabei nicht vergessen, dass man im RP eigendlich nur gewinnen kann, nämlich RP. Egal wie eine Kampfsituation ausgeht.
      Hier mein Geheimnis. Es ist ganz einfach: Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.

      ["Antoine de Saint-Exupéry, Der Kleine Prinz" ]
    • Würfelsysteme sind so eine Sache für sich. Ich brauche da jetzt nicht wiederholen was einige Vorredner bereits geäußert haben in Hinblick auf das Spiel mit Randoms/Unbekannten oder zwischen Gilden und Einzelspielern.

      Wo ich jedoch vehement widersprechen muss ist, dass Würfelsysteme nicht zwingend die Immersion stehlen oder Dynamik oder Spannung reduzieren. Ich habe in WoW in einer sehr alten Gilde gespielt die seit über zehn Jahren mit einem sehr ausgeklügelten Pen & Paper System spielt, dass an diversen Regelwerken orientiert und auf das Setting des Spiels und der Gilde natürlich angepasst wurde. Das System beinhaltete Grundlagen für sämtliches Konflikt- und Plotspiel innerhalb der Gilde und bot Möglichkeiten für abgespecktere Varianten für das Spiel mit Einwilligenden Gildenexternen.

      Die Basis des Systems liefert bestimmte Grundregeln die die Würfelmechaniken erklären und basiert auf einem D20 System. Jeder Charakter hat abhängig vom Konzept und der Erfahrung, des Alters, der Ausrüstung und Eigenschaften/Fertigkeiten eine bestimmte Anzahl an Schadenspunkten. Sinken diese auf 0 ist der Charakter Kampfunfähig (was nicht bedeutet, dass er tot ist. Das ist IMMER eine Entscheidung die dem Spieler des Chars obliegt!).

      Neben den Lebenspunkten spiegeln diverse Angriffs- und Verteidigungswerte in verschiedenen Spezialisierungen eine Rolle. Ist mein Charakter auf den Nah- oder Fernkampf spezialisiert? Ist er ein Magieanwender (hier wäre das natürlich ein Machtnutzer) Ist er ein Zwitter der vieles ganz gut kann, aber nichts wirklich richtig?
      Hier erhält jeder Charakter dann einen Bonus oder Malus auf seinen Basis 20er Wurf, der dann zum Würfelergebnis hinzuaddiert oder abgezogen wird. Im Plotspiel haben auch die Gegner die selben Voraussetzungen für den Kampf und eigene Charakter Sheets, gegen das immer gewürfelt werden muss, wenn eine Aktion ausgeführt wird (Die Gegneraktionen übernimmt in der Regel die Plotleitung).

      Jeder Charakter hat pro Runde Aktionen in denen er sich entweder bewegen oder aber eine Aktion wie einen Zauber, einen Schuss, einen Schlag ausführen kann. Am Ende/Anfang der Runde wird von der Spielleitung/Gegner wieder die (Re-)Aktion emotet.

      Darüber hinaus hat dann jeder Charakter spezielle Fähigkeiten, die in einem Regelbuch festgeschrieben werden, die Boni oder Mali auf bestimmte Aktionen ermöglichen. Ein Beispiel wäre hier zum Beispiel die Fähigkeit "Machtblitz", die dann über spezielle Voraussetzungen in Form von Ressourcen (sei es eine Aktion oder so etwas wie "Machtpunkte" (Manapunkte) ) verfügen und idR dann besonders viel Schaden machen. Die bestimmte Boni für kritische Treffer oder gar Fehlschläge haben und das Spiel im Ganzen interessanter gestalten.

      Es kann einem Charakter die Möglichkeit geben sich zu spezialisieren und diese Spezialisierung über sein Charactersheet auch festzuhalten. Es hilft dabei nicht nur einem selbst als Leitfaden für das Spiel zu dienen sondern bietet auch aktiv dokumentierte Möglichkeiten seinen Charakter wachsen zu lassen.


      Ja es KANN extrem komplex werden, bzw. wirken, aber meiner Erfahrung nach kann ich sagen, dass die Komplexität nach einiger Zeit komplett verschwindet sobald man ein paar Mal damit gespielt und die Mechaniken verstanden hat.

      Ich bin als Rollenspieler in der Gilde damals extrem gewachsen, habe viel neues gelernt und auch eine andere Sicht auf Kampf und Plot RP erhalten und wenn ich nicht so unfassbar faul wäre, hätte ich vermutlich längst versucht das System für Star Wars zu adaptieren, denn das war so ziemlich mit das beste Plotspiel dass ich je in fast 10 Jahren Rollenspielerfahrung gehabt habe.

      Fazit:
      Meiner Meinung nach kann ein gut durchdachtes und ausgeklügeltes Würfelsystem extrem viel Spaß machen und Plots konstant interessant halten. Es kann Konflikt RP auf ein anderes Level anheben und das Spiel miteinander ergänzen, allerdings muss man sich dann ein bisschen mehr damit beschäftigen und eine entsprechende Komplexität, bzw. einen entsprechenden Umfang schaffen damit auch gerade Powerlevel vernünftig dargestellt werden können.

      Des Weiteren sagt ja auch niemand, dass ein System fest in Granit geschrieben steht. Ein System wächst mit seinen Spielern und Erfahrungen konstant. Es kommen neue Fähigkeiten hinzu und andere verschwinden. Mechaniken können verändert werden, wenn sie sich in Plots nicht bewährt oder als zu umständlich entpuppt haben (rede hier von vielen Plots, nicht schon nach ein oder zwei :P)

      Wenn es also Leute gibt, die schon einmal Pen & Paper gespielt haben und sich gerne die Mühe machen für ihre Gilden ein entsprechendes System auszutüfteln, dann sollte man das nicht niederschmettern oder den Leuten die daran Interesse haben, Sprüche drücken wie: "Man braucht kein Würfelsystem wenn man ein vernünftiger Rollenspieler ist, das killt nur Dynamik und Spannung", denn das ist meiner Meinung nach absoluter Bullshit. Würfelsysteme können das Rollenspiel extrem bereichern.

      Just my two cents.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Steve ()

    • *liest die vielen Zeilen des Vorredners mehrmals im Gedanken still für sich durch, naja 'still' ... wenn man davon absieht, dass er dabei die ganze Zeit die Worte, welche er liest 'mitmurmelt' kann man es wohl 'still nennen. Dann runzelt er skeptisch die Stirn*

      Steve schrieb:

      Würfelsysteme können das Rollenspiel extrem bereichern.
      Haben doch alle mehr oder weniger so gesagt...

      Steve schrieb:

      "Man braucht kein Würfelsystem wenn man ein vernünftiger Rollenspieler ist, das killt nur Dynamik und Spannung", denn das ist meiner Meinung nach absoluter Bullshit.
      Es wurde lediglich gesagt, wenn die Rollenspieler auf einem gewissem Niveau spielen es völlig überflüssig ist.

      So ungern die Leute es auch hören, aber RP ist immer noch ein Miteinander auch wenn es Gegeneinander ist. Bei Würfelsystemen besteht immer die Gefahr, dass die Leute eine Wettkampfs Mentalität entwickeln und bei solchen Charaktersheets sich nur noch darum bemühen, wie sie ihren Char perfekt modifizieren können. ~ Wie dem auch sei damit so ein Würfelsystem funktioniert und auch passend ist, müssen die Spieler sich da entsprechend einigen. Die üblichen einfachen Würfelsystem die eben nicht komplex sind -> Sind eben genau das -> Immersionsstörend und Pfad.
      Das ein ausgeklügeltes Würfelsystem durchaus brauchbar sein kann will ich gar nicht abstreiten.

      Aber nochmal zu meinem Lieblingsvergleich :F -> Beim e-RP oder normalen Unterhaltungen im RP, also dem Dialog zwischen zwei Spielern kommt auch keiner auf die Idee ein Würfelsystem hierzu zu entwickeln. Und bevor jemand jetzt sagt -> Das ist da völlig anders und der Vergleich hinkt... nein eben nicht denn:

      Glaubt mein Char dem anderen seine Lüge oder nicht? <- Könnte man Würfeln (Überzeugungskraft)
      Finde ich den Char Charismatisch oder nicht? <- Ginge auch (Charisma check)
      Finde ich das Outfit von dem Char ansprechend? <- cause Why not? (Optik Check)
      Lasse ich mich beeindrucken?
      Lasse ich mich einschüchtern?
      Lasse ich mich bezirzen?
      War das Ale eins zu viel?
      Trage ich heute das blaue oder das rote Kleid?
      Bemerke ich irgendwas, dass der andere beschreibt oder nicht?
      Gefällt mir der Char oder nicht?
      usw ... würfeln lässt sich überall anwenden auch in sinnvoller Art und Weise mit dem passendem System.
      All diese Würfel-Abfragen gibt es schließlich auch in Pen & Paper (Auf die ein oder andere Weise)
      (Und Charakter Sheets lassen sich auch zu jedem Detail basteln...*hust hust hust*)

      Dennoch steht es in anderen Bereichen außer dem Konflikt RP selten zur Debatte und wieso?
      Weil beim normalen RP die Leute meist miteinander spielen. ~ Warum auch immer sie es beim Kampf-RP nicht können ist mir ein Rätsel ~
      Daher auch die Aussage -> Wenn man das Rollenspiel richtig angeht, dann BRAUCHT man auch kein Würfelsystem.
      (Das heißt nicht, dass man es nicht trotzdem benutzen kann ~ oder es nicht Sinnvoll oder Witzig oder belebend sein kann)
      Eine schöne Frau, die nur ein Lächeln trug, kletterte in mein Bett und fing an, mein Gesicht zu lecken. Ich streichelte ihren Arm und fand heraus, dass sie wirklich haarig war. Ich wachte dann aus meiner Langeweile auf und musste feststellen, dass es mein Hund war, der einen Spaziergang wollte - was seltsam ist, da ich keinen Hund habe..... 8|

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Rakun ()

    • Manchmal kann ein Würfelsystem auch helfen, Spieler dafür zu sensibilisieren, dass ein Scheitern nicht direkt bedeutet, dass ihr Charakter auf ganzer Linie versagt hat und das RP/der gesamte Plot damit ruiniert wurde.

      Ich habe leider oft genug erlebt, dass es Spieler gibt, die erstmal irritiert reagieren, wenn die Aktion, die ihr Charakter ausführt nicht auf Anhieb funktioniert, egal ob in einer Kampfsituation oder nicht. Diese Spieler an der Hand zu nehmen und mit Fehlschlägen zu konfrontieren (aka gescheiterten Würfen), hat - zumindest in vielen Fällen - dafür gesorgt, dass sie sich positiv weiterentwickelt haben und Spaß dran entwickelten, um ein Problem herum zu spielen. Sie haben gemerkt, dass auch ein Fehlschlag eine Chance für interessantes RP bedeuten kann und keine alles aufhaltende Blockade darstellt.

      Es gibt genug Leute, die manche Ergebnisse bewusst und ohne SL-Aufforderungen in die grausamen Klauen der Würfelgötter legen, eben um dem Spiel einen gewissen Zufallsfaktor und eine neue Dynamik durch fehlende Kontrolle zu geben, anstatt das Ergebnis selbst zu definieren.

      Gleichzeitig muss man als Spielleiter / fürs Würfelsystem-Verantwortlicher natürlich auch aufpassen, wie man es einsetzt. Handlungen auszuwürfeln, die für den Charakter eigentlich problemlos zu bewältigen sein sollten, kann negative Auswirkungen auf den Spielspaß der Leute haben. Ein gesunder Jedi mit einigen Jahren Lebenserfahrung sollte nicht würfeln, ob er einen Drei-Meter-Sprung schafft; will er gleichzeitig aber Blasterschüsse abwehren, blutet aus drei Wunden und hat einen angepissten Akk-Hund am Hintern hängen, sieht die Sache schon wieder anders aus ...

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