Haus Di Thales | Provinz Riku

    • Der Stand der Dinge
      *Newsflash in der ganzen Provinz Riku, der Bericht des charismatischen Reporters wird mit entsprechenden Bildern hinterlegt*


      In der ganze Provinz Riku schreiten die Arbeiten am Wiederaufbau schnell voran. Vor allem die kaum betroffene Landbevölkerung ist eine große Stütze für die schwer getroffenen Städte, so haben viele Familien Kinder aus den Städten aufgenommen deren Eltern beim Wiederaufbau arbeiten. Die Kinder sind dadurch von der Zerstörung abgelenkt und verbringen schöne Wochen am Land.

      In den am schwersten getroffenen Städten Fiore und Riku wurden die Trümmer bereits entsorgt, die beschädigten Gebäude abgerissen und die ersten Pläne für den Neuaufbau stehen bereits. Priorität hat aber der zerstörte Raumhafen von Fiore, der auch jetzt noch nicht ganz geräumt werden konnte. Letzte Woche stieß das Räumkommando auf die sterblichen Überreste der Raumkontrollbesatzung, sie wurden unter höchsten Ehren auf dem alten Friedhof im Zentrum bestattet. Baroness Serena Di Thales hielt eine Rede über die Tapferkeit der Mannschaft und würdigte ihren Einsatz, der so vielen Wesen das Leben rettete.

      Bis der Raumhafen wieder aufgebaut ist dürfte es aber noch eine Weile dauern, in der zwischenzeit wurde bei der Messe ein Übergangs-Landeplatz vor allem für Frachter eingerichtet, die Messehallen dienen als Lagerräume für die Baumaterialien die auf diesem Weg dank des UGA-Abkommens auch nach Di Thales strömen. Für den neuen Raumhafen steht bereits ein Plan der durch alle Medien ging, ein Entwurf des verstorbenen Barons Aravon Di Thales, nach dem der Raumhafen auch benannt werden soll. Er soll Platz bieten für 2 große, 10 mittlere und 50 kleine Raumfrachter, einen eigenen Passagierterminal sowie einen vergrößerten Freihandelsbereich haben. Auch ein Hotel, eine Amüsiermeile sowie der direkte Anschluss an die Schwebebahn sowie die Schwebebusse soll gegeben sein. Die Besonderheit ist die möglichkeit für Firmen im Umkreis Unterirdisch einen direkten Anschluss an den Raumhafen zu errichten, was die Verkehrsbelastung oberirdisch drastisch verringern sollte. Die Bauzeit soll etwa 2 Jahre betragen.

      Während von Di Thales von der UGA vor allem Plasistahl und Beton bezieht und Riku mit Know-How aushilft können sie ihrerseits Durastahl und andere Metallprodukte exportieren, da die Bergung des abgestürzten Schiffes der Zakuul in Fiore voranschreitet. Das Gebiet ist immer noch Sperrgebiet, den Firmen, deren Grundstücke in diesem 3 Kilometer Radius um das Wrack umfassenden Sperrkreises liegen, wurden diese zu Marktüblichen Preisen abgekauft. Was mit dem Grundstück passieren soll ist noch nicht klar, liegt doch der Raumhafen in direkter nähe und die Hauptverkehrsader zwischen Innenstadt und Raumhafen führt direkt hindurch.

      Die Hochöfen im Industriebezirk laufen auf maximaler Leistung, denn obwohl laut offiziellen Stellen keine Technologie oder Elektronik aus den Schiffen geborgen werden konnte da diese mit einem Selbstzerstörungsmechanismus ausgestattet waren so kann dennoch das Metall wiederverwertet werden. Auch andere Bauteile werden, sofern nutzbar, weiterverwertet, so kann man jetzt bereits Baudroiden aus Zakuul-Teilen sehen.

      Das Schiff im Sund ist ebenfalls noch Sperrgebiet, das Wasser ist wieder abgeflossen, dabei wurde eine neue Verbindung zwischen Meer und Sund geschaffen, auch die Küstenlinie hat sich verschoben, die größeren Ansiedelungen sind jedoch allesamt wieder trocken und befinden sich zum Teil mehrere Kilometer vom Ufer entfernt. Die Räumungsarbeiten sind auch hier im vollen Gange, wie es weitergeht kann nur die Macht sagen.

      Es stehen nun auch die offiziellen Gefallenenzahlen für die Provinz Riku fest, so wurden in direkter Folge der Kampfhandlungen 978 Zivilisten sowie 3304 Soldaten getötet, dazu kommen 132 Zivilisten und 410 Soldaten die an den Folgen des Angriffes starben, sei es durch später eingestürzte Gebäude, verstreute Droideneinheiten oder mangelnde Medizinische Versorgung. Die Gesammtzahl der Opfer beläuft sich damit auf unter 5000, was im Vergleich mit den Zahlen in anderen Provinzen und Angesichts der Heftigkeit des Angriffs ein Wunder der Macht ist. Ein Monument am Mount Riku, dem höchsten Berg der Provinz, ist bereits in Planung, darauf sollen die Namen jedes Gefallenen stehen sowie der Spruch "Non Mergor", High-Galactic für "Ich gehe niemals unter!".

      Die Stimmung in der Provinz ist dennoch geradezu Euphorisch, man geht voller Elan an den Wiederaufbau, um ein besseres Riku aus der Asche zu erschaffen.
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