Angepinnt [Rp/IG]Vestarin und Alderaan: Holo-News, Gerüchte, Nachrichten

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  • (Offizielle amtliche Verlautbarung/Pressemitteilung Quelle: Alderaanische Nachrichtenagentur - ANA)
    Pareen. Seine Radianz, Far Demanna RVO, wurde heute morgen von S.Sr. Graf Alessio IV. im Neuen Schloß in Privataudienz empfangen. Der General-Firstian des Revaniterklosters Samrevan Pareenis übergab bei dieser Gelegenheit dem regierenden Caunte eine Denkschrift, in der sich die Vertreter der Revaniterkirche kritisch zum Vorhaben der Vestarinischen Hof- und Nationaloper äußerten, das Haus mit einer Oper wiederzueröffnen, die das Leben von Darth Revan zum Thema haben soll. Mehrheitlich teilten die Ordensoberen die Sorge, das Libretto könne blasphemische Passagen beinhalten, weswegen sie sich dafür aussprachen, die Uraufführung verbieten zu lassen.

    Im Anschluß an die Übergabe tauschte man sich in einem Klima des gegenseitigen Verständnisses offen über die Stellung der Drittwegskirchen in Vestarin aus, im Besonderen über die landesherrliche Kirchengewalt des Vatrono, auch in geistlichen Belangen tätig zu werden. So hat der Caunte die Möglichkeit – etwa durch das Nominationsrecht – auch in Fragen der Besetzung der höchsten Leitungsstellen einzugreifen, oder durch das Aufsichtsrecht die Rechts- und Amtsaufsicht auch in innerkirchlichen Angelegenheiten auszuüben. Dennoch müssten diese Vorrechte – so der Graf nach Aussage Seiner Radianz in einer von ihm im Revaniter-Meditatorium in Pareens Altstadt abgehaltenen Pressekonferenz – mit der gebotenen Umsicht ausgeübt werden. Insbesondere in inner- und zwischenkirchlichen Fragen etwa der Lehre und der Bekenntnisse sei es angezeigt, dass sich der Landesherr jeglicher Parteinahme enthalte.

    Seine Serenität stimmten laut Far Demanna mit der Kirchenleitung allerdings dahingehend überein, daß der vom Grafen geführte Titel eines "Verteidigers des Dritten Weges" keineswegs nur ein Ehrentitel sei, sondern dem Vatrono – über die vorstehend genannten Privilegien hinausgehend – durchaus weitreichende Eingriffsrechte und auch -pflichten verleihe. In der Frage des Anliegens des Revaniterordens seien nach der Auffassung des Grafen jedoch zwei verfassungsrechtlich bedeutsame, hohe Rechtsgüter gegeneinander abzuwägen, nämlich einerseits die Freiheit der Kunst und andererseits die Unbeschadetheit der Kirchlichen Lehren. Daher bestehe zwischen der Ordensleitung und dem Grafen hinsichtlich der geplanten Uraufführung zwar noch Abstimmungsbedarf, jedoch habe der Vatrono zugesagt, die überreichte Denkschrift sehr wohlwollend prüfen zu wollen. Darüber hinaus habe Alessio IV. Seiner Radianz versichert, sich das zur Vertonung vorgesehene Libretto vorab zur Prüfung übersenden zu lassen und womöglich strittige Punkte gegebenenfalls einer Kommission weiterzuleiten, die aus Vertretern aller Drittwegskirchen gebildet werden könnte - aus Altgläubigen, Reformierten, Revanitern und Meloditen.

    Trotz dieser Einschränkung zeigten sich Seine Radianz aber davon überzeugt, daß der Graf Verständnis für die Besorgnis der Gläubigen habe, diesen Rechnung tragen und sicherlich einen für alle Seiten billigen Ausgleich finden werde.
    "Perchè io so io e voi non siete un cazzo!"
    Marchese Onofrio del Grillo

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  • (Ereignis/Nur informierten Kreisen bekannt):
    Um 22:03 Uhr verlassen 4 dunkle Gleiter mit getönten Scheiben den Oberen Gleiterhangar des Royal Panteer Calton, Pareen, und fahren über die Cornisse, Graf-Telon-Allee und Raumhafenallee zum Raumhafen Pareen-Graf-Elmond. Am Flugfeld PGE-V besteigen einige Personen die 230-LEX Luxus-Raumyacht des Herzoglichen Hauses Carlist, die mit der Flugkennung Clt-01 um 23.09 Uhr abhebt und mit Ziel Trifalis in westlicher Richtung davon fliegt.
    Wer davon Kenntnis hat: das Personal des Royal Panteer, Beamte und Droiden der Raumflugsicherung, der Raumhafenabfertigung, sowie teilweise auch zufällige, aufmerksame Passanten.
    "Perchè io so io e voi non siete un cazzo!"
    Marchese Onofrio del Grillo

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  • (Ereignis/Nur informierten Kreisen bekannt):
    In der Flur Gorakfang, Gemarkung Gorakmoor. In der Nähe des stiftisch Riethalischen Hofguts Hohenriethal hat sich eine kleine Gruppe von Stiftsdamen eingefunden. Seit den frühen Morgenstunden durchstreifen sie mit jeweils einem Gehilfen die umliegende Hochmoorlandschaft in einer langen Kette, während die losgelassenen Akk-Hunde der Meute das Terrain queren, um das Wild aufzustöbern. Flattert ein Gorak auf, knallen die Jagdblaster und Apportier-Akks bringen die Beute zum Sammelplatz.

    Um 11.32 Uhr piepst beim Gorakfang, einem uralten Gemäuer aus den frühen Tagen der Republik, das Signal des Holotransmitters. Stiftsfrau Malarande öffnet einen Kommunikationskanal, das Bannerzeichen des Hauses Antilles wird sichtbar und bald flimmert ein holographisches Bild des herzoglichen Sekretärs auf, der sich nach der Regentissa erkundigt. Die Stiftsfrau knickst artig und erklärt dem Herrn, dass diese zur Gorakpirsch sei, es wohl aber nicht mehr lange dauern könne, bis die Jägerinnen zum Sammelplatzt zurückkehren würden, da bereits das Signal zum Sammeln abgeblasen worden sei. Mit der Bitte, den Herzog auf Schloß Beheran zurückrufen zu wollen, endet das Gespräch.

    Nach und nach kehrt die muntere Jagdgesellschaft zum Sammelplatz zurück, wo von den Jagdgehilfen die Strecke bereits dekorativ ausgelegt wurde. Endlich fährt auch die Jagdherrin, Ihre hochfürstliche Serenität, Alyssa IX. von Riethal in einem leichten Jagdgleiter vor. Nachdem die Jagd feierlich abgeblasen wurde und ehe sich die Gesellschaft zum zünftigen Jagdpicknick aufmacht, berichtet Stiftsfrau Malarande von dem Holo-Ruf des Herzogs. Unverzüglich läßt sich die Regentissa mit Schloß Beheran verbinden. Es dauert nicht lange, bis der Herzog über dem Reiseholoprojektor zu sehen ist:


    H.R.: "Lyssa, meine Liebe! Welche Freude, Euch zu sehen! Wie ich sehe, seid Ihr auf der Gorakpirsch? Das braune Jagdkostüm steht Euch. Hanteriduh joho!"


    A: "Hanteriduh und Dank. Die Freude ist ganz auf meiner Seite, teurer Cousin..."

    H.R.: „Wie war die Jagd?“


    A: „Man kann nicht klagen. Die Viecherl haben sich über den Sommer prächtig vermehrt und hinter jedem Busch wartet ein Gorak geradezu darauf, sich schießen zu lassen.“

    H.R.: „Das hört man gern. Und damit sind wir ohnehin schon beim Grund meines Rufs: Am 20: beginnt bei uns die Saison mit der großen Staatsjagd und ich wollt' Euch fragen, ob Ihr nicht Lust hättet, vorbeizuschau'n, liebe Cousine. Und vielleicht mögt Ihr auch Euern Adoptivsohn mitbringen.“

    A: „Das ist aber lieb, Raiki, daß Ihr an mich denkt...“

    H.R.: „Aber das versteht sich doch, Lyssa. Jetzt – wo Ihr wieder in unseren Kreisen seid...“

    A: „Ich fürcht' nur, dass ich meinen guten Lessy nicht überzeugen kann...
    Er macht sich so gar nichts aus Sport...“


    H.R.: „Gar nichts?“

    A: „Leider. Es ist mir selbst z’wieder. Naja, seine Blutlinie...“

    H.R.: „Ja, ja. Aber um so mehr sollt’ man sie aufbessern! Vielleicht überlegt er sich’s ja, wenn er erfährt, dass Beryl auch dabei sein wird. Wenn Ihr mögt, kommt doch schon am 19: vorab, dann können wir beide alles besprechen.“

    A: „Ach, darum geht’s... Gern. Aber sagt: Auf was geht es denn? Was muß ich mir denn mitnehmen?“

    H.R.: „Am 20. selbst reiten wir auf Hochwild – für die Damen eingestellt, die Herren zu Thranta. Aber ich nehme an, Ihr wollt mitreiten...“

    A: „Natürlich, Raiki. Oder denkt Ihr, ich wär’ eingerostet?...“

    H.R.: „Aber Lyssa! Wie könnt’ ich? Anders als ich scheint Ihr mir bestens in Form! Na, ja, am 21. beizen wir dann in Chionara auf Stelzenvögel...

    A: "Gut. Also dann die rote und die blaue Jagduniform..."


    H.R.: "...und am 22. geht es auf Vorn-Tiger...“

    A: „Was? Auf Vorn-Tiger?"


    H.R.: "Ja. Seit den Kiliks haben sie sich arg vermehrt..."

    A: "Also, dann werd’ ich mir auch noch meine Schwarze einpacken lassen. Wie in den guten, alten Zeiten. Ich freu mich!“

    H.R.: „Na und ich erst...“

    A: „Bis zum 19.,...“

    Nachdem das Gespräch beendet ist, kehren Ihre Serenität zur Jagdgesellschaft zurück.


    Wer davon wissen kann: Hofstäbe des Herzogs Antilles und des Stifts Riethal
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    Marchese Onofrio del Grillo

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  • (Nur informierten Kreisen bekannt):
    Am Vormittag gehen zwei Einladungen im Royal Panteer Calton ein:


    Seine Serenität,
    Graf Alessio IV. Vesta,


    geben sich die Ehre,


    Gräfin de Mankas



    für morgen zu T'ill und anschließendem Diner
    in die Villa Maris einzuladen.









    Ein handschriftlicher Zusatz lautet: "Ich würde mich freuen. Alessio." Eine gleichlautende Einladung ist an Baron Oromont adressiert. Im Falle einer Zusage würde anderntags um 16.00 Uhr ein Gleiter des Grafen die Gäste abholen.
    Wer davon Kenntnis hat:
    Das Hotelpersonal des Royal Panteer sowie gräfliche Hofstäbe
    Nicht Hell Nicht Dunkel. Wahlspruch des Hauses Vesta



    Wenn die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.Karl Kraus

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  • (Ereignis/Vertraulich):
    Pareen, 22.31 Uhr. Abgeschirmt von einem Zimmerpflanzenarrangement sitzt „Gräfin de Mankas“ nach dem Abendessen im roten Salon des Royal Panteer und nippt an ihrem Faenel – dem exquisitesten Weinbrand Alderaans – als ein Hotelangestellter zu ihr tritt:

    „Verzeihung, Frau Gräfin. Ein Holoruf. Aus Trifalis.“

    „Aus Trifalis? Ich nehme den Ruf auf meinem Zimmer entgegen.“

    „Sehr wohl, Frau Gräfin.“

    Augenblicke später fährt sie ins oberste Geschoß des Hotels und betritt die Kronprinzensuite. Der ihr vom Hotel zur Verfügung gestellte Butler begrüßt sie mit einer tiefen Verbeugung und geleitet sie vom Vor- durch das Empfangszimmer in den Salon. Dort öffnet er einen Holokanal, das Bannerzeichen des Hauses Carlist flammt auf und wenig später ist Herzog Dagult XVIII. zu sehen.

    S. B.: „Na endlich, Daggi! Ich dachte schon, du meldest dich gar nicht mehr!“

    D.C.: „Aber geh, Boobsie! Du kannst dir nicht ausmalen, was für einen Ärger ich hier gehabt hab, unsretwegen. Die haben mir die Hölle heiß gemacht...“


    S. B.: „Die Hölle heiß? Ja, bist du jetzt der Chef oder nicht?“

    D.C.: „Natürlich bin ich der Chef. Aber mein Ältester ist gar nicht begeistert...“


    S. B.: „Und?“

    D.C.: „Na, dreingefahren bin ich! Daß es nur so staubt und scheppert. Dann war eine Ruh’! Jetzt müssen wir nur noch a paar gesetzliche Regelungen treffen; wegen der Nachfolge... Und dann komm ich wieder zu dir, mein Mankakatzerl. Ich komm geflogen!“

    S. B.: „Hoffentlich. Ich langweile mich zu Tode ohne dich...“

    D.C.: „Geh, Boobsie. Was glaubst, wie’s mir fad ist? Aber glaub mir, sobald ich wieder da bin, lassen wir richtig die Twi’leks tanzen. Du, das versprech ich dir. Wir könnten zum Beispiel auf die Gorak-Pirsch gehen, was meinst?“

    S.B.: „Gorak-Pirsch?“

    D.C.: „Ja! Zuerst schießen wir obenrum, und dann schießen wir untenrum... Hauptsache wir knallen...“

    S.B.: „Aber Daggi, nein. Ich mag die ewige Knallerei nicht...“

    D.C.: „Schad.“

    S. B.: „Ich möchte mit dir lieber ganz intim sein...“

    D.C.: „Ich kann mir nichts Intimeres vorstellen, als eine Gorak-Pirsch, Boobsie...“


    S.B.: „Das wird nichts, Daggi. Außerdem haben wir eine Einladung. Vom Grafen...“


    D.C.: „Was?!? Wir zwei??? Aber wir sind doch inkognito da...“

    S.B.: „Es ist ja auch eine Einladung an die Gräfin de Mankas. Und du hast eine Gesonderte bekommen. Adressiert an Baron Oromont.“

    D.C.: „Na, dann ist ja gut. Ich hab schon gefürchtet, wir wären aufgeflogen. Das können wir uns nämlich nicht leisten...“


    S.B.: „Ja, und wann willst du es dann bekannt geben?“


    D.C.: „Nach unsrer kleinen, intimen, Inkognito-Sommerfrische.“

    S.B.: „Versprochen?

    D.C.: „Versprochen.“

    S.B.: „Und wann kommst du jetzt endlich? Schaffst du’ s bis morgen?“

    D.C.: „Bis morgen?!?“

    S.B.: „Ja, Daggi. Wegen dem Grafen...“

    D.C.: „Ah so... ...ja... ...na, ja... ...wenn’s sein muß...“

    S.B.: „Aber Daggi. Mir zur Freude. Außerdem schreibt der Graf „Formlose Garderobe!“ Du brauchst nicht einmal Uniform und ich zieh mein kleines Rotes an. Extra für dich... ...Bürschi?...“

    D.C.: „Na. Also. Meintswegen. Ich werd’ schau’n was ich tun kann...“

    S.B.: „Gut. Dann sag ich dem Grafen zu...“
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    Marchese Onofrio del Grillo

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  • (Ereignis/Vertraulich):
    In der Privatkanzlei des Grafen trifft die Zusage der Gräfin De Mankas ein. Der treue Kammerdiener Zardul Surak begibt sich daraufhin zu seiner Serenität, um den Grafen davon zu unterrichten. Der besonderen Delikatesse der Situation seiner Gäste eingedenk, hat der Graf die Idee ein Maskenfest zu veranstalten, um das Incognito der Herrschaften zu wahren. Innerlich seufzend begibt sich Zardul Surak eine Stunde später zu Bett in dem Bewußtsein, anderntags einen Satz Masken auftreiben zu müssen – für 24 Gäste: 25 versilberte Katzen - und 25 vergoldete Schnabelmasken, sowie Halbmasken für die Dienerschaft.
    Nicht Hell Nicht Dunkel. Wahlspruch des Hauses Vesta



    Wenn die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.Karl Kraus

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  • (Ereignis/Vertraulich):
    Neues Schloß Pareen - Naberrie-Flügel, Gemächer des regierenden Grafen. 10.03 Uhr. Zardul Surak hat seiner Herrschaft ein leichtes Frühessen serviert und anschließend angekleidet; wobei sich der Graf - gegen jede Sitte - kaum dabei helfen läßt. Nachdem Graf Alessio zur Villa Maris aufgebrochen ist, schwingt sich Surak auf sein Swoop-Bike und düst über die Natrisse in die erwachende Hauptstadt hinunter. Während Pareen abends in pulsierendem Getriebe schwelgt, ist so früh am Morgen noch kaum etwas los. Surak seufzt. Was für eine närrische Idee, jeden Gast mit zwei Masken auszustatten, nur weil der Herzog von Carlist und seine Geliebte inkognito in Vestarin weilten! Dabei macht sich Surak weniger Gedanken darüber, die Masken als solche aufzutreiben. Im feierwütigen Pareen findet sich fast das ganze Jahr hindurch ein Anlaß, ein Maskenfest zu geben - und sei er noch so nichtig. Dementsprechend gehören die kunstvollen, meist aus corellianischem Leder gefertigten Masken zum Standardrepertoire der zahllosen Modistenateliers. Vielmehr sorgt sich Surak darüber, für die wenigen Gäste des Grafen 25 genau gleich gestaltete Schnabel- und ebenso viele Katzenmasken auftreiben zu müssen.
    Sein erster Weg führt ihn in das Galiondor an der Alde-Plaza, eines der elegantesten und bestsortierten Kaufhäuser der Galaxis, das unlängst auch in Pareen eine Filiale eröffnet hat. An der Auffahrtsallee parkt er sein Gefährt und begibt sich hinauf in die Modeabteilung.
    "Volltreffer!" - quittiert Surak, als er gleich in der ersten Vitrine eine prachtvolle Schnabelmaske erblickt. Der diensteifrige Verkäufer, ein gelber Twi'lek mittleren Alters mit etwas femininem Auftreten, weiß auch die Vorteile des Modells anzupreisen. Die Maske sei nach dem Vorbild eines alderaanischen Stelzenvogels gestaltet, atmungsaktiv und selbsthaftend sowie dabei überaus strapazierfähig.

    V: "Hochsensible servotronische Mustersensoren passen zudem die zweifach verspannte Federkern-Polsterung auf der Innenseite der individuellen Physiognomie des Trägers an, so daß an diesem Modell selbst Spezies wie Quarren oder Ithorianer und auch Nonhumanoide ihren Spaß haben. Zudem ist das Modell >Hagestelz< für Tanzvergnügen besonders geeignet, denn die schweißabsorbierenden Nano-Evaporatoren sorgen für exklusiven Tragekomfort auch bei anstrengenderen körperlichen Betätigungen. Gell?"


    Z.S.: "Ideal! Gibt es die auch in vergoldet?"

    V: "Selbstverständlich, der Herr."


    Z.S.: "Ausgezeichnet. Haben Sie auch Katzen?"

    V: "Gewiß doch, der Herr. Die Haustierabteilung ist im 12. Obergeschoß."

    Z.S.: "Nein, nein. Ich meine Katzenmasken."

    V. "Oh. Das ist natürlich etwas anderes. Wenn Sie sich bitte hier herüber bemühen wollen!"

    Sie gehen einige Schritte, vorüber an Vitrinen in denen als Ganzkörpermodelle dienende Klasse-5-b Droiden ganze Kostümkollektionen nebst Accessoires präsentieren. Der Verkäufer deutet auf einen Schaukasten, in welchem drei verschiedene Katzenmasken in von Repulorgeneratoren generierten Kraftfeldern schweben.


    V: "Da haben wir zunächst das Halbvisier >Vorn-Tiger<. Es besticht durch seine semiopake, transluzide Doppelfarbbeschichtung und ist sehr angenehm beim Tragen. Ich habe es selbst schon probiert. Gell?"

    Z.S.: "Ja, äh... ...nein. Welches der Modelle ist für schweißtreibende Betätigungen besonders geeignet? Ich meine, welche Maske ist genau so hochwertig verarbeitet, wie die Schnabelmaske von vorhin?"

    V: "Da kann ich Ihnen die Halbmaske >Pussy< empfehlen. Formschön und überaus..."

    Surak schneidet seinem Gegenüber das Wort ab:

    Z.S.: "Gibts die versilbert?"

    V: "Auf Wunsch können wir das Modell auch mit 25%iger Silberauflage liefern. Übrigens verfügt das Modell >Pussy< über eine programmierbare Dehäsions-Funktion. Das heißt, der Gastgeber kann - falls gewünscht - das Lüften der Masken vorab festlegen. Zum eingegebenen Zeitpunkt fallen dann die Masken ganz von alleine. Das gibt dann ein großes Hallo bei allen Beteiligen. Gell?"


    Z.S.: "Sehr gut. Dann nehme ich das Modell >Pussy< fünfundzwanzig mal in versilbert, und das Modell >Hagestelz< fünfundzwanzig mal in vergoldet."

    V: "Sehr gerne, der Herr. Wann brauchen Sie die Ware?"

    Z.S.: "Sofort."

    V: "Wie? Sofort?"

    Z.S.: "Packen Sie das Zeug einfach ein. Ich nehme es gleich mit."

    Der Verkäufer protestiert:

    V: "Aber mein Herr, das sind alles Einzelanfertigungen! Gell?"


    Z.S.: "Guter Mann. Seine Serenität geben heute abend eine Soiree in Maske und möchten Dero Gäste damit überraschen. Sie wollen doch wohl nicht, dass Seine Serenität deswegen indigniert werden, nur weil Galiondor nicht liefern kann."

    V: "Ich werde sehen, was ich tun kann."


    Der Verkäufer zieht ein Datenpad hervor, auf dessen Display er wischt und tippt.

    V: "Wann genau benötigen Sie die Lieferung?"


    Z.S.: "Das Diner beginnt um 20.00 Uhr. Die Masken sollen auf den Gästezimmern bereitliegen... ...Also spätestens um 18.30 Uhr!"


    V: "Um 18.30 Uhr... ...Hm..."

    Wieder beschäftigt sich der Angestellte mit den Daten auf seinem Pad.

    V: "Wären sie auch mit einer Ölspritz-Vergoldung einverstanden?"

    Z.S.: "Wie bitte?"

    V: "Sehen Sie: Wir verkaufen das Modell >Hagestelz< normalerweise nur in handvergoldeter Qualitätsausführung. Ausnahmsweise könnten wir für den Grafen - weil er die Masken ja so dringend benötigt - auch in minderer, droidengeführter Arbeit liefern. Dabei ist der Goldauftrag deutlich gleichmäßiger als bei echter Handarbeit. Dadurch verliert die Maske natürlich an individueller Lebendigkeit und ist weniger hochwertig. Gell?"


    Z.S.: "Also meinetwegen. Ölgespritzt."


    V.: "Sehr wohl!"


    Nachdem die letzten Details verhandelt sind und er auch noch 60 Halbmasken für das Personal besorgt hat, macht sich Surak wieder auf den Weg zurück ins Schloß.
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    Marchese Onofrio del Grillo

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  • (Ereignis):

    Pünktlich um 5 Minuten vor Vier landet auf dem Dach des Royal Panteer ein Gleitershuttle der gräflichen Hofgleiterburg. Fünf Minuten später betritt eine Dame - von ihrer Kammerzofe sowie einigen Hotelpagen begleitet, welche u. a. einen Schrankkoffer transportieren - den hoteleigenen Landeplatz. Sie besteigt zusammen mit ihrer Kammerzofe den Gleiter, welcher drei Minuten später abhebt und in südöstlicher Richtung davonfliegt.
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  • (Ereignis/Vertraulich/Nur informierten Kreisen bekannt):
    Einige Klicks südöstlich von Pareen, Villa Maris, ca. 21.15 Uhr: Im Großen Salon intoniert das Rancor-Trio gerade den beliebten Song >Brauner Durchschnitts-Wookiee<.

    Zardul Surak blickt über die versammelte Festgemeinde. Ein zufriedenes Lächeln zaubert sich auf seine Lippen. Gewiß - dies ist nicht die erste Party, die man hier feiert. Im Gegenteil! Seitdem die Villa Maris vor etwa zwei Monaten bezugsfertig geworden war, hatte man beinahe jedes Wochenende und auch schon größere Gesellschaften gehabt. Synthbarone und Landespolitiker hatte man empfangen, den vestarinischen Adel und in Pareen gastierende Künstlerpersönlichkeiten. Auch königliche Hoheiten waren schon zu Gast gewesen - Prinzessin Beryl Antilles etwa. Doch das heutige Fest hat eine besondere Note!

    Bis zuletzt hatte die Organisation dieses Abends Suraks volle Aufmerksamkeit in Anspruch genommen: Zur Freude seines Dienstherrn hatte er zu dem bereits engagierten Rancor-Trio auch noch die Südsektor-Boppers engagieren können – eine der führenden Musikerformationen der Galaxis, die derzeit im Nachtclub Bootana Granja gastiert und nach dem Essen zum Tanz aufspielen wird. Dann war da auch noch der Umstand mit dem Herzog gewesen! "Baron von Oromont", wie er sich inkognito nennt, hatte tagsüber noch in der am Wuitho gelegenen herzoglich-carlistschen Hauptstadt Trifalis geweilt und war erst kurz nach 19.00 Uhr in Pareen eingetroffen. Surak hatte ihn mit einem Gleitershuttle direkt am Raumflughafen Graf Elmond abholen lassen. Inzwischen war er hier und noch pünktlich zum Aperitif gekommen. Glücklicherweise hatte auch das Galiondor die bestellte Ware bereits um 17.30 Uhr einwandfrei angeliefert, so daß die eintreffenden Gäste die ihnen für den Abend zugedachten Kostümierungen schon auf ihrem Zimmer vorfinden konnten.

    Angesichts dieser Mühen ist Surak überaus zufrieden. Schon bei der zuerst servierten Kristallpilzsuppe hatte man sich bei Tisch angeregt unterhalten und nun, nach dem sautierten Frühlingsgemüse von fünf Planeten, ist die Stimmung geradezu ausgelassen. "Baron von O." plaudert leutselig mit den übrigen Gästen und besonders "Gräfin de M." gibt sich ganz ungezwungen.
    "Königliche Hoheiten!" - lächelt Surak in sich hinein, ehe er zu der kleinen Dienstbotentüre geht, die sich lautlos öffnet und sich ebenso diskret hinter ihm wieder verschließt.

    Hier - hinter den Kulissen, vor denen sich die Reichen und Schönen bewegen - herrscht eine hektische Betriebsamkeit. Gerade macht sich die Dienerschaft daran, den nächsten Gang einzusetzen – Graupenkotelette an Lichtnußsauce. Als Kammerdiener und persönlicher Vertrauter des Grafen gilt Surak vor den Dienstboten als Respektsperson. Er will eben zur Küche gehen, als völlig unvermittelt eine weibliche Stimme hinter ihm plärrt:
    "Tingo! Tingoooo!" Zardul Surak fährt zusammen. Ärgerlich will er sich diesen ungehörig-lauten Ton verbitten, doch als er sich umdreht, steht eine spärlich bekleidete, gelbe Twi'lek vor ihm – die Sängerin der fünfköpfigen Südsektor Boppers! Abschätzig mustert sie ihn von oben bis unten. Dann dreht sie sich um und herrscht den verblüfften Kammerdiener über die Schulter an: "Guter Mann, machen Sie mir mal den Lekkudämpfer auf! Den brauch ich hier nicht." Surak ignoriert diese Zurücksetzung seiner Person, tut, wie ihm geheißen und hilft der Sängerin aus der einengenden Kopfbekleidung.

    Nachdem er seinen delikaten Auftrag erledigt hat, macht sich der Kammerdiener auf den Weg zur Küche. C0-0 109, ein Kulinar-Droide der FDP-1000er Serie, bereitet bereits das abschließende Dessert vor: Soufflé Lothal an Joganfrucht-Drizzle. Während er mit einem seiner drei Armpaare das Soufflé schlägt, presst er mit einem weiteren den Saft aus den teuren, violettfarbenen Beerenfrüchten, indes das dritte an den Hitzereglern des Induktionsherdes hantiert. Surak verfolgt noch die fein choreographierten Armbewegungen des mit einem automatisierten Nahrungs-Prozessor Gourmet-Master 100 ausgestatteten Droiden, als einer der Domestiken durch die Küchentüre hereinblickt:
    "Verzeihung, Herr Surak. Sie werden bei Tisch verlangt." Zardul Surak atmet kurz durch und macht sich auf den Weg – dabei in Gedanken das Lied auf den Lippen: "Alles maskiert, alles maskiert! Wie herrlich und amüsant das wird..."
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    Marchese Onofrio del Grillo

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  • (Ereignis/Nur informierten Kreisen bekannt):
    Kurz nach drei Uhr morgens hebt ein Gleitershuttle der gräflichen Hofgleiterburg vom Landeplatz der Villa Maris ab. Durch die Dunkelheit fliegt es über eine spiegelglatte See nach Nordwesten in Richtung Pareen. Herzog Dagult blickt aus dem Fenster hinaus:

    D.C.: "Müd bin ich! Diese neumodischen Tänze sind doch recht anstrengend..."


    Die ihm gegenüber sitzende Dame erwidert mit gespieltem Tadel:

    S.B.: "Na, du hast ja vom Tanzen auch nicht genug kriegen können, Daggi!"

    D.C.: "Ja, eh! Wie geht das alte Jägersprichwort? >Im Herbst, da sind die Bockerl in Brunft!< Da will er hinaus, da will er röhren, sich bewegen... ...also der Bock!"

    Lachend wehrt sie ab:

    S.B.: "Du und deine Böcke!... ...Aber ja, es war ein amüsanter Abend..."


    D.C.: "
    Na, das will ich meinen! Charmant. Sehr charmant!
    Also dieser Alessio... ...tz... ...Ideen hat der! Meiner Treu... ...ein feiner Kerl..."


    S.B.: "Ja, das finde ich auch. Und es war lustiger als auf der Gorak-Pirsch!"

    D.C.: "Naja, das jetzt g'rad nicht... ...aber zumindest nicht fader."

    Nach einer kurzen Pause fügt er an:

    D.C.: "Du gell? Ich muß aber nicht eifersüchtig sein?"

    S.B.: "Auf wen? Auf den Grafen? Aber Daggi! Wo denkst du hin?"

    D.C.: "Naja, grad' häßlich ist er ja nicht. Und eines muß man dir lassen, Boobsie..."


    Galant blinzelnd ergreift der Herzog die Hand seines Gegenübers:

    D.C.: "...Du hast heut noch besser ausgeseh'n, als in deinem kleinen Roten, du goldiges Manka-Katzerl, du..."

    Lächelnd winkt die Angesprochene ab:


    S.B.: "Bürschi! Alter Charmeur!..."

    Der Herzog erwidert aufgekratzt-heiter:


    D.C.: "Ich schwör dir's. Großes Jäger-Ehrenwort...

    Dann hält er kurz inne und wird ernst:

    D.C.: Glaub mir, Boobsie: Wir Jäger wissen ganz genau, wann die Böcke springen!..."

    – und auf sein Herz weisend, fügt er beteuernd hinzu –

    D.C.: "...Und jetzt sag ich dir, Boobsie, was der Jäger in mir ganz tief da drin empfindet:
    "Die Bockerl sind heut' geradezu rabiat geworden..."


    Während er ihre Hand glühend mit Küssen bedeckt, erwidert die derart Umworbene mit gespielter Entrüstung:

    S.B.: "Bürschi!"

    Plötzlich unterbricht der Herzog sein Tun:

    D.C.: "Ach, übrigens: Der Raiki hat mich für den 20. zu seiner Staatsjagd eingeladen."

    S.B.: "Herzog Antilles?"

    D.C.: "Ich hab ihm aber gleich g'sagt, daß ich nicht ohne dich komm'!"

    S.B.: "Was? Wir fahren zusammen?"

    D.C.: "Nein. Natürlich nicht. Du kriegst eine Extra-Einladung! Als Gräfin de Mankas. Zumindest noch vorerst..."

    S.B.: "Na, das seh auch die Macht vor..."

    Die Baronin seuzft. Nach einem kurzen Moment der Stille meint Herzog Dagult:

    D.C.: "Du, Boobsie? Meinst, wir könnten morgen auf die Gorakpirsch gehen?"

    Bald tauchen am Horizont die sich im Wasser der Bucht von Pareen spiegelnden Lichter der vestarinischen Hauptstadt auf und wenig später setzt das Shuttle beim Landeplatz des Royal Panteer zur Landung an.
    "Perchè io so io e voi non siete un cazzo!"
    Marchese Onofrio del Grillo

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  • (Ereignis/Nur informierten Kreisen bekannt):

    An diesem Morgen steht der Graf etwas später auf als sonst. Nach einer- ebenfalls etwas längeren - Dusche läßt er sich von seinem Kammerdiener Zardul Surak den Stimcaf servieren. Auch der Kammerdiener ist an diesem Morgen nicht der Frischeste, zeigt aber - wie stets - eine tadellose Haltung.

    Z.S.: Guten Morgen euer Serenität, ich hoffe euer Serenität haben wohl geruht und fühlen sich erfrischt und...

    Der Graf winkt ab.

    A.V.: Schon gut Zardul.

    Dann grinst er.

    A.V.: Nette Party gestern, muss ich sagen...

    Zardul eifrig.

    Z.S.: Oh ja Euer Serenität, nicht wahr, ein gelungenes Fest... Und dafür dass alles so kurzfristig angesetzt wurde, war es doch ein voller organisatorischer Erfolg! Ich glaube man kann sagen alle haben sich ganz prächtig amüsiert - wenn ich mir diese Bemerkung erlauben darf. Auch seine Luminenz schien heute Morgen in bester Stimmung als ich ihn am Pool sah. Er hat übrigens darum gebeten eure Serenität später kurz sprechen zu dürfen.

    Der Graf nickt und nippt an seiner Tasse mit starkem, köstlich duftendem Stimcaf.

    A.V.: Jaja später Zardul... Hm ja... gelungenes Fest das kann man so sagen... nur...

    Zardul stutzt.

    Z.S.: Äh..."nur"... Euer Serenität?

    A.V.: ... Nur die Vergoldung der Masken war nicht ganz von der Qualität, die man hätte erwarten dürfen.

    Z.S.: ... O_O ...
    Nicht Hell Nicht Dunkel. Wahlspruch des Hauses Vesta



    Wenn die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.Karl Kraus

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  • (Ereignis/Nur informierten Kreisen bekannt):
    Villa Maris, Terrassengeschoß, ca. 15 Uhr. Mit einem angenehm leisen Surren öffnet sich die Tür des Aufzugs. Graf Alessio - gehüllt in einen Bademantel aus weißem, frottiertem Hispseidenrips - betritt den Korridor, der zum großen Pool führt. "Ah. Serenität. Gut, dass ich Euch treffe!" - hört er hinter sich eine Stimme. Es ist der Erz- und Großabbas von Samkelletor a Mauntis, Vara Burkassi. Auch er trägt einen Bademantel - wie der des Grafen mit einer kleinen, aus goldgelber Hispseide gestickten Grafenkrone auf der linken Brust.

    A.V.: "Die Macht möge mit Euch sein, Luminenz."

    V.B.: "Und mit Eurer Gnaden. Ihr geht auch zum Pool?"

    Graf Alessio nickt, der Kirchenfürst gesellt sich zu ihm und sie machen die wenigen Schritte gemeinsam.

    V.B.: "Also dieses gestrige Fest, Serenität,... Mutter der Monde!..."

    A.V.: "Es freut mich, wenn es Euch gefallen hat..."

    V.B.: "Gefallen? Es war großartig! Und diese überaus charmante Idee, die Damen als Katzen und die Herren..."


    Burkassi ringt um Worte, macht die Geste eines Stelzenvogelschnabels und schnaltzt schließlich genießerisch mit der Zunge.

    V.B.: "Einfach großartig! Und dann erst diese Band!..."


    A.V.: "Die Südsektor-Boppers?"

    V.B.: "Genau! Und diese süße kleine Twi'lek... Wenn die >Doe Azalus Ootmian< singt, läuft es mir ganz heiß und kalt über den Rücken..."

    Summend öffnet sich die Tür zur großen Dachterrasse. Um den zentralen Pool stehen Liegestühle, weiter hinten ist eine Bar. Auf einem der Liegestühle räkelt sich eine gelbe Twi'lek - die Sängerin der fünfköpfigen Band, die gestern im Salon zum Tanz aufspielte. Graf und Kirchenfürst halten kurz inne.

    A.V.: "Na, da ist sie ja schon. Welch ein Zufall!"


    V.B.: "Nicht ganz, Eure Serenität. Nun,... ...äh... ...ich bin mit ihr verabredet..."


    Alessio entgegnet mit gespieltem Erstaunen:

    A.V.: "Nein! Luminenz, das hätte ich nicht von Euch erwartet. Ihr seid ja ein richtiger Draufgänger!"


    V.B.: "Serenität schmeicheln mir... ...aber, weswegen ich Euch sprechen wollte... ...wir hatten doch dieser Tage die Versammlung der Generalkapitulare der Altgläubigen Kirche des Dritten Weges in Samkelletor a Mauntis..."


    A.V.: "Ja, man hat mir davon berichtet."

    V.B.: "Es dabei ging um die geplante Revanoper. Radianz Demanna hat ja deswegen so einen Aufstand gemacht... ...also sich deswegen ziemlich empört. Gut - man muß dafür Verständnis haben! Er ist Revaniter..."

    A.V.: "Radianz Demanna hat mir in der Tat dieser Tage eine Denkschrift in dieser Angelegenheit überreicht..."


    V.B.: "Eben. Deswegen. Also... Wir sind da gespalten. Also in dieser Opernfrage. Es gibt Tempelobere, die lehnen das Vorhaben rigoros ab - Erzpresbytin Zog'saja etwa, vom Tempel in Pareen - während andere sich darüber sehr positiv ausgesprochen haben..."

    A.V.: "Und welche Auffassung vertreten Eure Luminenz?"

    V.B.: "Ich? Keine. Ich werde mir das Ding erst einmal ansehen..."

    A.V.: "Etwas ähnliches habe ich auch Radianz Demanna gesagt. Über ungelegte Eier..."

    V.B.: "Ich sehe, wir sind uns einig, Graf..."


    A.V.: "Absolut, Luminenz. Aber ich möchte Euch nicht von Eurem Rendezvous abhalten..."

    Graf Alessio blickt auf die am gegenüberliegenden Ende des Pools sonnenbadende Twi'lek.


    V.B.: "Ich habe mich des armen Dings angenommen und sie zu einem,... ...äh... ...Missionsgespräch gebeten."

    Als der Kirchenfürst bemerkt, dass sich im Gesicht des Grafen kein Muskel regt, sondern er ihm noch immer interessiert zu lauschen scheint, fügt Burkassi vertraulich an:

    V.B.: "Stellt Euch vor, Serenität! Diese hochtalentierte Künstlerin ist gezwungen, auf dem huttischen Verbrechermond Nar Shaddaa aufzutreten!"

    A.V.: "Nein!!!"

    V.B.: "Doch! In einer Cantina!!! Oder so etwas Ähnlichem! Ich verkehre ja nicht in derartigen Etablissements...
    ...Sie nannte heute morgen auch den Namen dieses Schuppens... ... wie war der noch gleich... ...ah ja: Glatteis-Cantina."


    A.V.: "Wie schlüpfrig!"

    V.B.: "Nicht wahr? Nun ja. Ich habe es mir jedenfalls zur Aufgabe gemacht, ihr aus dieser misslichen Lage zu helfen."

    A.V.: "Das ist der Macht sicherlich gefällig..."

    In diesem Augenblick hat die Twi'lek die Beiden bemerkt. Sie beginnt zu winken:

    Tw.: "Huhu! Hier bin ich!"

    A.V.: "Mir scheint, die Dame möchte bekehrt werden..."


    V.B.: "Ja,... ...Serenität... ...ich..."

    Vara Burkassi winkt kurz zurück und ruft:

    V.B.: "Ich komme gleich, Putzi!"

    Dann wendet er sich wieder dem Grafen zu. Dieser aber meint nur lächelnd:


    A.V.: "Laßt Euch nicht aufhalten, Luminenz. Ich wünsche gutes Missionieren!"


    V.B.: "Danke, Serenität."

    Serenität und Luminenz trennen sich. Während Graf Alessio über die wenigen Stufen zu der für ihn reservierten Aussichtsplattform hinaufsteigt, eilen Luminenz Burkassi ans andere Ende des Pools:

    V.B.: "Sooo Putzi! Jetzt kommt dein zahmer, roter Vorn-Tiger...

    Auf seiner privaten Aussichtsplattform angekommen, setzt sich der Graf an seinen improvisierten Arbeitsplatz unter dem Sonnensegel, zupft seinen Bademantel zurecht und öffnet das Datenpad um die Tageskorrespondenz zu studieren. Nach einiger Zeit betätigt er eine Taste des am Tisch installierten Kommunikators:

    A.V.: "Ah. Zardul. Bitte ein L'lash an den Pool..."


    Z.S.: "Sehr wohl, Herr Graf..."
    "Perchè io so io e voi non siete un cazzo!"
    Marchese Onofrio del Grillo

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  • (Ereignis):
    Gegen 10.30 Uhr biegt ein Gleiter von der Auffahrtsallee in die Straße Ai Scrumblas ein. Kurz bevor die Straße den Kanzlersteig kreuzt, schert der Gleiter nach links in den halb unterirdisch gelegenen Gleiterhangar des Gebäudes V der mondänen Alde-Plaza ein, wo er zum Stehen kommt. Zwei Beamte der Gewerbeaufsicht entsteigen dem Gleiter und begeben sich - nicht ohne einen kritischen Blick auf die Lieferzone geworfen zu haben - zu einem der Aufzüge, der mit leiser Musik beschallt wird.



    Die unter dem Namen "König-Darrus-Zentrum" geplante, zwischen Kanzlersteig, Natrisse/Auffahrtsallee und Ai Scrumblas zu Füßen des Maunte Pilotta errichtete Anlage umfasst mehrere, größtenteils unterirdisch erschlossene Gebäude, die um einen erhöhten, zentralen Fußgänger-Promenadenbereich angelegt wurden:

    • Alde-Plaza I - III beherbergt das Luxushotel Makeb Gardens des Glabro-Consortiums mit dem exklusiven Nachtclub Bootana Grancha. In dem Trakt
    • Alde-Plaza IV hat die Premium-Kaufhauskette Galiondor ihre Filiale.
    • Alde-Plaza V verfügt über zwei Verkaufsebenen für insg. 45 Einzelhandelsunternehmen überwiegend aus dem Elektronik- und Modebereich. Die Gebäude
    • Alde-Plaza VI - IX. beherbergen sowohl Nahversorgungseinrichtungen (Lebensmittel), ein Medi-Center, ein Droiden-SPA, ein Kulturzentrum sowie weitere Premium-Einzelhandelsunternehmen.

    DIe Beamten fahren in das zweite Obergeschoß hinauf und betreten wenig später die mit spiegelblank poliertem chandrillanischem Marmor ausgelegte obere Verkaufsmall. Doch die beiden haben keinen Blick für die in den glitzernden Auslagen präsentierten Luxuswaren. Ihr Ziel ist die Pareener Filiale der Sei'kal Corporation. Dort angekommen, weisen sie sich aus und der Größere der beiden, der eine Brille trägt, fragt einen Droiden nach dem Filialleiter:

    "Guten Tag. Ich bin der Oberinspektor Griter Peffin vom Gewerbeaufsichtsamt, Freiherrschaft Pareen. Das ist mein Kollege, Amtmann Chreese. Uns liegt eine Anzeige vor wegen missbräuchlicher Nutzung und Fehlbelegung von Gewerbeflächen sowie wegen Verstoß gegen die gräfliche Baunutzungsverordnung..."

    Wer davon wissen kann:
    Zufällige Besucher und Kunden des Einkaufszentrums, benachbarte Geschäftsinhaber und dort Angestellte bwz. Droiden.
    "Perchè io so io e voi non siete un cazzo!"
    Marchese Onofrio del Grillo

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  • Noch ehe der Verkaufsdroide etwas sagen kann, eilt der Geschäftsführer, ein kleingewachsener Wookiee mit Knubbelnase herbei, der aber für seine Species hervorragend Basic spricht:

    "Guten Tag, Meine Herren. Was kann ich für Sie tun?"

    Oberinspektor Peffin wiederholt seine Einlassungen von vorhin, worauf sie der Filialleiter in den rückwärtigen, für das Personal reservierten Bereich bittet. In seinem Büro hängen an der Wand zwei Holo-Installationen. Eine zeigt das Bild eines reinblütigen Sith mit roter Haut, die andere das eines Menschen mit rötlich-braunen Haaren – wohl Portraits der Firmenchefs.

    "Oi, wei, wei, wei... Diese Anschuldigungen können nur auf einem Mißverständnis beruhen. Die Sei'kal Corporation ist in nur 6 Jahren zu einem etablierten und stark expandierenden Konzern herangewachsen. Wir agieren mittlerweile in vielen Teilen der Galaxis - und das mit Sparten in den verschiedensten Industriezweigen! Die Bilanz dieser Filiale ist überaus erfreulich, die Droiden verkaufen sich gut und im Rahmen der Strategie 30nVC unseres Unternehmens erwarten wir..."


    Oberinspektor Peffin winkt ab:

    "Wie gesagt, wir schau'n uns nur amal um. Und dann seh' n wir schon..."

    Ausführlich inspizieren die Beiden sowohl die Lager- und Administrativ-Räume als auch den Aufenthalsraum für das Personal, die Ladestation für die Droiden und die Lieferzone. Dann nehmen sie die Verkaufs- und Ausstellungsfläche in Augenschein, wo auf sich langsam drehenden, ansprechend ausgeleuchteten Podien auf Hochglanz polierte B-01 und W-01-Droiden im typischen scc-gelb präsentiert werden. Anschließend inspizieren sie das von der Verkaufsfläche abgetrennte, aber zur Sei'kal gehörige Reisebüro für Charterflüge.
    Als sie in das Büro des Filialleiters zurückgekehrt sind, meint der Oberinspektor mit der Brille:


    "Wir wären dann jetzt so weit..."

    "Und?"

    "Ja... Nix."

    "Nichts? Aber wer hat uns denn angezeigt?"

    "Das darf ich Ihnen leider nicht mitteilen. Das ist vertraulich. Amtsgeheimnis. Aber wir haben jetzt uns alles amal angeschaut. Sie kriegen dann einen abschließenden Inspektionsbericht zugesendet."

    "Und was ist das Ergebnis?"

    "Es ist nix Gravierendes.
    Nur hinten an der Droidenladestation,... Nicht wahr? Ihr Reisebüro lagert da Prospektmaterial. In dem engen Gang ist das eine nicht unerhebliche Brandlast. Nicht wahr? Stellen's Ihnen vor, nicht: Einer von Ihren Blechkam'raden leckt ein bissel: Schmieröl am Boden! Dann braucht's nur noch einen überspringenden Funken, gell, wenn er an der Ladestation angeschlossen ist, und dann... Nicht wahr? Dann hab'n wir den Ruica-Salat! Nicht wahr?"

    "Ich lasse das Werbematerial selbstverständlich sofort entfernen."


    "Machen's das. Dann hat sich's ja eh..."


    Die beiden Beamten verabschieden sich freundlich grüßend und gehen zu einem der Aufzüge, um zu ihrem im Hangar geparkten Gleiter zu gelangen...
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    Marchese Onofrio del Grillo

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  • (Ereignis/Nur informierten Kreisen bekannt):
    Um 16:44 Uhr landet ein Linienraumflug von Andara kommend auf dem Raumflughafen Graf-Elmond-Pareen. Noch vor den übrigen 1.-Klasse-Passagieren verläßt eine von einigen Leibwächtern sowie zwei Zofen begleitete junge Dame den Raumer und wird noch am Flugfeld von zwei Blasterinieri-Offizieren in Empfang genommen und zu einem Personengleiter gebracht, der sie zum gesonderten Flugfeld V bringt. Dort besteigt sie ein Gleitershuttle und fliegt mit Ziel Riethal-Domana Damas in südwestlicher Richtung davon.
    Wer davon Kenntnis hat:
    Beamte und Droiden der Pareener Raumflugsicherung, des Innenministeriums, der Kanzlei des Premierministers sowie Hofstäbe.

    Spoiler anzeigen
    Bei der Dame handelt es sich um Gräfin Maelrice Vesta, die Stiefschwester des regierenden Caunte.
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    Marchese Onofrio del Grillo

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  • (Ereignis/Nur informierten Kreisen bekannt):
    Um 11:47 Uhr liefert ein Frachtgleiter der stiftischen Hofgleiterburg am Flugfeld Riethal-Domana Damas mehrere Frachtcontainer mit Jagd-, Tages- und Abendgarderobe, Jagdwaffen und Sätteln an, die an Bord der >Suprima< – einer leichten Corvette der Defender-Klasse – gebracht werden. Um 12:32 Uhr bringt ein weiterer Lastengleiter eine Thranta-Transportbox des stiftischen Hofthrantastalls, die unter Aufsicht des stiftischen Hofstallmeisters, Baron de Ufas, und den wachsamen Augen des Stiftsveterinärs Dr. Inivon in den Frachtraum der Corvette verladen wird. Darin befinden sich die Thranta-Stuten Hoti und Prauda, letztere das Leibthranta Ihrer Serenität.
    Wer davon Kenntnis hat:
    Beamte und Droiden der Raumflugsicherung Pareen sowie der Raumflugsicherung Domana-Damas, Riethaler Hofstäbe.


    (Ereignis/Nur informierten Kreisen bekannt):
    Um 12:56 Uhr kommen am Flugfeld Riethal-Domana Damas mehrere Staatsgleiter an, denen Ihre Serenität, die hochfürstliche Regentissa, deren Tochter Maelrice, sowie zwei Stiftsdamen und acht Stiftsjungfrauen entsteigen, um an Bord der >Suprima< zu gehen.
    Um 13:07 Uhr startet diese unter dem Prioritäts-Flugkennzeichen Rth-01 und fliegt in einer großen Schleife westwärts mit Ziel Beheran.
    Wer davon Kenntnis hat:
    Beamte und Droiden der Raumflugsicherung Pareen sowie der Raumflugsicherung Domana-Damas, Riethaler Hofstäbe.


    (Ereignis/Nur informierten Kreisen bekannt):
    Um 15:03 Uhr landet die >Suprima< auf dem Raumflughafen Beheran, wo die Fluggäste noch am Flugfeld von Staatsgleitern des Hauses Antilles abgeholt und in den Antilles-Palast gebracht werden. Die Thrantas sowie die übrige Fracht werden nach dem Löschen ebenfalls in das Antillesschloß gebracht.
    Wer davon Kenntnis hat:
    Beamte und Droiden der Raumflugsicherung Beheran, des Innenministeriums, der Kanzlei des Premierministers und Hofstäbe des Hauses Antilles sowie aufmerksame Beobachter und zufällige Passanten am Raumflughafen Beheran.
    "Perchè io so io e voi non siete un cazzo!"
    Marchese Onofrio del Grillo

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  • (Ereignis/Nur informierten Kreisen bekannt):
    Um 13:15 Uhr fährt eine Kolonne von 3 Gleitertaxis vor dem Royal Panteer Calton vor. „Gräfin de Mankas“ verläßt zusammen mit ihrer aus drei Zofen, einem Protokolldroiden sowie fünf Leibwächtern bestehenden Entourage das Hotel. Sie trägt ein ihren Körper betonendes, grünes Reisekostüm mit großem Strohhut sowie eine große Sonnenbrille und besteigt den mittleren der drei Gleiter. Von der Cornisse biegen die Taxen nach links in die Graf-Telon-Allee ein, der sie – die kreuzende Auffahrtsallee querend – bis zum Landstandschaftsplatz folgen, um auf der Raumhafenallee Pareen zu verlassen.
    Wer davon Kenntnis hat:
    das Hotelpersonal sowie Gäste des Royal Panteer, die die Szene zufällig beobachtet haben.


    (Ereignis/Nur informierten Kreisen bekannt):
    Nach etwa halbstündiger Fahrt erreichen die Gleiter den Raumhafen Graf Elmond. Um 14:35 hebt von dort eine SoroSuub-300-LEX von dem für Charter- und Privatflüge reservierten Flugfeld PGE – F ab und fliegt in westlicher Richtung mit Ziel Berehan.
    Wer davon Kenntnis hat:
    Beamte und Droiden der Raumflugsicherung Pareen.


    (Ereignis/Nur informierten Kreisen bekannt):
    Um 17:04 Uhr landet die SoroSuub-300-LEX auf dem Raumflughafen Beheran, wo die Fluggäste noch am Flugfeld von Staatsgleitern des Hauses Antilles abgeholt und in den Antilles-Palast gebracht werden.
    Wer davon Kenntnis hat:
    Beamte und Droiden der Raumflugsicherung Beheran, des Innenministeriums, der Kanzlei des Premierministers und Hofstäbe des Hauses Antilles sowie zufällige Passanten am Raumflughafen Beheran und erste Schaulustige, welche das zu erwartende Schaulaufen des Alderaanischen Who-is-Who beobachten wollen.
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    Marchese Onofrio del Grillo

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  • (Ereignis/Gerüchte):
    Ab 15.01 Uhr schalten die Ampeln auf der Graf-Telon-Allee auf grün. Während sich die dort fahrenden Verkehrsteilnehmer über den unbehinderten Verkehrsfluß freuen, staut sich in den Seitenstraßen der Verkehr. Auch in der Auffahrtsallee staut sich der Verkehr in beiden Richtungen, da schon seit einigen Minuten die Verkehrszeichen nicht auf Grün springen wollen. Bald wird gehupt, Passanten bleiben stehen, hitzige Diskussionen entbrennen.
    Wer davon wissen kann:
    Zufällige Verkehrsteilnehmer und Passanten an der Strecke Cornisse - Graf-Telon-Allee - Raumhafenallee.


    (Ereignis/Nur informierten Kreisen bekannt):
    Um 15:04 Uhr besteigt "Baron Oromont" den mittleren einer aus insgesamt fünf Staatsgleitern bestehenden, im oberen Gleiterhangar des Royal Panteer vorgefahrenen Gleiterkolonne. Unter dem Schutz von fünf Polizisten auf Swooper-Bikes verläßt die Kolonne den Hangar des Hotels und braust über die Cornisse in Richtung Yachthafen. Dort biegt sie in die Graf-Telon-Allee ein und fährt mit hoher Geschwindigkeit in westlicher Richtung. Sobald die Kolonne vorbei ist, werden die Verkehrszeichen wieder auf Normalbetrieb gestellt.
    Wer davon Kenntnis hat:
    das Hotelpersonal, Beamte des Innenministeriums, der Kanzlei des Premierministers und innerste Hofkreise.


    (Ereignis/Nur informierten Kreisen bekannt):
    Um 16:17 Uhr hebt mit dem Prioritätsflugkennzeichen Clt-01 eine Luxusraumyacht vom Typ 230-LEX vom Flugfeld GEP - V ab und fliegt mit Ziel Beheran Richtung Westen.
    Wer davon Kenntnis hat:
    Beamte und Droiden der Raumflugsicherung, der Raumhafenabfertigung, des Innenministeriums und der Kanzlei des Premierministers sowie zufällige, sehr aufmerksam beobachtende Raumfluggäste am benachbarten Terminal G).


    (Ereignis/Gesellschaftliches Thema):
    Um 18:59 Uhr erreicht die SoroSuub-230-LEX den Antilles-Luftraum, kann aber noch nicht sofort landen, da dort gerade Herzog Organas Schiff zur Landung ansetzt. So reiht sie sich hinter den Schiffen des Fürsten Malfus, des Grafen Teral und des Herzogs Baliss ein und dreht zwei Runden, ehe sie auf dem Raumflughafen Beheran landen kann. Dort werden die Fluggäste noch am Flugfeld von Staatsgleitern des Hauses Antilles abgeholt und in den Antilles-Palast gebracht.
    Wer davon Kenntnis hat:
    Beamte und Droiden der Raumflugsicherung Beheran, des Innenministeriums, der Kanzlei des Premierministersund Hofstäbe des Hauses Antilles sowie die zahlreichen, aufmerksam beobachtenden Zaungäste auf der Aussichtstribüne des Raumflughafens Beheran.
    "Perchè io so io e voi non siete un cazzo!"
    Marchese Onofrio del Grillo

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  • (Ereignis/Gesellschaftliches Thema):
    Auf Schloß Beheran kommen zu dieser Stunde die Gäste der morgen beginnenden Staatsjagd des Hauses Antilles zu einem Souper zusammen. Die Stimmung ist heiter gelöst angesichts der bevorstehenden, dreitägigen Festlichkeiten und man blickt erwartungsfroh auf die kommenden Tage.



    (Ereignis/Nur informierten Kreisen bekannt):
    In dem überwiegend von Studenten bewohnten Seeviertel Beherans treffen sich im Hinterzimmer der Studentencantina >Roter Rancor< dem Bündnis für Kunst und Kultur (BüKuK) und der Partei für ein ganzheitliches Alderaan (PGA) nahestehende Studentenvertreter mit ansässigen und angereisten Tierschutzaktivisten und auswärtigen Jagdgegnern, um ihre morgige Strategie zu besprechen. Man gibt Vorn-Tiger-Masken aus.
    "Perchè io so io e voi non siete un cazzo!"
    Marchese Onofrio del Grillo

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  • (Ereignis/Gesellschaftliches Thema/Nur informierten Kreisen bekannt):
    Kurz nach 9.00. Im Panoramasaal von Schloß Beheran hat sich die Crème de la Crème des Alderaanischen Adels versammelt. Damen wie Herren tragen hochrote Jagduniformen mit weißem Unterzeug. Die Jagd hätte schon vor Stunden beginnen sollen. Statt dessen wartet man noch immer auf deren Beginn. Anstelle des geplanten Jagdpicknicks im Freien servieren die livrierten Lakai-Droiden die vorbereiteten kleinen Häppchen und den heißen T'ill inzwischen im Saal des Schlosses, denn davor haben Jagdgegner sich zur Abschlußkundgebung unter dem Motto "Jagd ist Mord" eingefunden. Um die Gäste nicht mit dem Schrillen der Trillerpfeifen und den skandierten Parolen zu belästigen, hat Herzog Raymus den Hofjägern und Jagdadjunkten befohlen, auf der Schloßterrasse Aufstellung zu nehmen und "Konzert" zu blasen. Zum festlichen Klang der Jagdbläser intoniert im Wechsel die herzogliche Hofkapelle zarte Weisen.

    Musikalische Untermalung:

    Ihre Serenität, Alyssa IX. Vesta-Alde, die in Begleitung ihrer Tochter Gräfin Maelrice Vesta erschienen ist, begrüßt soeben Fürstin Pina Aldrete:

    A.: "Pina. Welche Freude. Ihr seht ja blendend aus, teure Cousine!"

    P.A.: "Guten Morgen, Lyssa. Schön, daß Ihr wieder bei uns seid."

    A.: "Ja, es wurde wirklich Zeit. Darf ich Euch meine Tochter Mellie vorstellen?"

    Die junge Dame knickst artig.

    P.A.: "Charmant! Ist das Eure erste Staatsjagd, mein Kind?"

    M.: "Bedauerlicherweise hatte ich noch nicht allzu viele Gelegenheiten..."

    P.A.: "Es gibt nichts Glanzvolleres und auch nichts Erfrischenderes als die Staatsjagd bei Raiki. ...Obwohl es heute gar nicht loszugehen scheint...
    Man muß natürlich sein Thranta beherrschen!"


    M.: "Ich reite mit großer Leidenschaft. Wobei natürlich eine Jagd zu Thranta etwas anderes ist, als ein simpler Ausritt im Gelände...

    P.A.: "Haltet Euch nur immer im Mittelfeld, mein Kind; gefährlich wird's nur ganz vorn' und ganz hinten..."

    M.: "Das gilt aber wohl nicht nur für die Jagd..."

    P.A.: "Schlagfertig seid Ihr also auch noch... ...ich bin entzückt..."

    A.: "Mellie ist zur Zeit an der Utare-Führungsakademie auf Andara."

    P.A.: "Donnerwetter! Dann wollt Ihr wohl in die Fußstapfen Eurer berühmten Mutter treten?"

    Gräfin Maelrice repliziert lächelnd:

    M.: "Aufgrund der derzeitigen politischen Situation auf Alderaan bleibt mir eine Karriere im Senat wohl bis auf weiteres erspart..."

    P.A.: "Gewiß..."

    In diesem Augenblick gesellt sich der Neffe der Fürstin zu den Dreien.

    A.A.: "Guten Morgen, Tante Pina, stellt Euch vor..."

    Der junge Fürst bemerkt, daß seine Tante im Gespräch ist und unterbricht sich.

    P.A.: "Aggi!!! Das trifft sich hervorragend! Darf ich Euch vorstellen:
    Gräfin Alyssa Vesta-Alde, die Regentissa von Riethal, und ihre überaus charmante und intelligente Tochter, Gräfin Maelrice Vesta...
    Das ist mein Neffe Agirres..."


    Fürst Agirres II. Aldrete begrüßt die Damen mit Handkuß. Dann beginnt er zu erzählen:

    A.A.: "Man stelle sich das vor, meine Damen: Diese Jagdgegner halten draußen den Schloßplatz besetzt. Sie haben sich einfach hingesetzt und hindern die Meuteführer am Ausreiten."

    P.A.: "Eine Sitzblockade?!? Die Macht stehe uns bei! Das ist die Revolution!"

    A.: "Das sehe die Macht vor. Soweit sind wir noch nicht. Aber ja, diese weitere Verzögerung es ist ärgerlich..."

    Fürstin Pina wendet sich an Fürst Agirres:


    P.A.: "Seid doch so gut, Aggi, und kümmert Euch doch bitte um Gräfin Maelrice. Ich habe etwas mit Gräfin Alyssa zu besprechen..."


    A.A.: "Aber liebend gerne. Gnädiges Fräulein?"


    Der Fürst bietet der Gräfin seinen Arm. Sobald die beiden jungen außer Hörweite sind, raunt Fürstin Pina Alyssa Vesta-Alde zu:

    P.A.: "Eure Tochter ist ja hinreißend! Gutaussehend und intelligent dazu... Eine Zierde Eures Geschlechts! Ich hoffe nur, die beiden verstehen sich... Er hat so gar kein Glück mit den Frauen! Wen hab ich ihm nicht alles vorgestellt!?! Die Carlist, die kleine Malfus, sogar Eure Cousine..."

    A.: "Renata?"

    P.A.: "Nichts zu machen! Noch nicht einmal die junge Panteer hat er woll'n! Dabei wär' das eine Partie gewesen!..."


    A.: "Die Herzogin? Aber geh. Das sieht man ihm gar nicht an. Er ist doch ein charmanter Kavalier, aus gutem Haus, vermögend und gutaussehend ist er auch... Er wird doch nicht tragisch veranlagt sein, wie der kleine Teraan?"

    P.A.: "Aggi?!? Tragisch veranlagt? Aber nein! Das ist es ja gar nicht. Aber er findet unintelligente Frauen einfach langweilig... >Ich kann keine Frau lieben, die ich nicht auch geistig bewundern kann.< - sagt er. Als wenn's darauf ankommen tät! Aber bei solchen Ansprüchen wird die Luft halt schnell sehr dünn. Zumindest im Hochadel. Und Lyssa, Ihr wißt selbst, was hier so alles rumläuft! Aber Eure Tochter, meine Liebe, ist wirklich eine Perle. Nicht auf den Kopf gefallen, sieht blendend aus und noch dazu zur Hälfte eine Alde. Das fehlt uns ja leider immer noch in unser'm Stammbaum. Ein bissel Königliches Blut..."

    A.: "Nun ja. Gegen eine Verbindung mit den Aldretes hätt' ich gar nichts einzuwenden..."

    P.A.: "Ach so? Ich hab immer gedacht, bei den Aldes gibt es den Wahlspruch: "Altes Blut und junges Geld verträgt sich nicht."

    A: "Das schon. Aber erstens ist Euer Haus ganz so jung ja auch nicht mehr und zweitens ist sie eine halbe Vesta. Außerdem hat meine Tante Pabel immer gesagt: >Brauchst dir nix denken, Lyssa, wenn nicht hin und wieder ein Kammerdiener mitgemischt hätt', dann wär'n wir längst völlig degeneriert... "

    P.A.: "Lyssa, meine Liebe! Das wär' großartig! Aldrete und Vesta. Das wird das Ereignis des Jahres!"

    A: "Naja. Dafür ist es noch zu früh. Sie soll erst ihr Studium auf Andara fertig machen. Aber womöglich eine Verlobung? Vielleicht macht Ihr mir ja mal die Aufwartung in Riethal. Zum T'ill?"


    In diesem Moment erscheint Seine Königlichen Hoheit, Herzog Raymus Antilles mit Erbprinzessin Beryl an seiner Seite und bittet um kurze Aufmerksamkeit:

    H.R.: "Meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde:
    Der Beginn der Staatsjagd verzögert sich wegen einiger Demonstranten, welche die berittenen Führer der Akk-Hund-Meute am Ausreiten hindern. Wir haben aber jetzt die Räumung anbefohlen. Es kann also nicht mehr lange dauern..."


    Fürstin Aldrete entdeckt Herzog Dagult Carlist.

    P.A.: "Ah schau an! Daggi ist auch da! Aber mit wem plaudert er denn da so angeregt? Kennt Ihr die Person?"

    A: "Nein. Die Dame ist mir auch nicht bekannt. Ich glaub nicht, daß das eine Hiesige ist... Ich werd' sie mir mal näher anschau'n. Wir seh'n uns, Pina, gell?"

    Die Regentissa von Riethal verabschiedet sich und geht zu Herzog Dagult hinüber:

    A: "Daggi, meiner Treu! Schön, Euch zu sehen!"

    D.C.: "Na! Wen seh ich!?! Lyssa, meine Teure! Das ist ja eine Freud', daß der Rancor von Vesta auch da ist!
    Und guuut seht Ihr in diesem Jagdkostüm aus! Ist ja goldig.
    Darf ich Euch Gräfin de Mankas vorstellen? Gräfin de Mankas: Gräfin Vesta-Alde..."


    A: "Guten Morgen, meine Liebe. Ich hoffe, Ihr langweilt Euch nicht allzusehr bei dieser vertanen Jagd..."

    S.B.: "Königliche Hoheit!"

    A: "Bitte! Keine Umstände! Wir sind doch hier unter Freunden..."


    D.C.: "Sie stammt von Corellia..."


    A: "Ach, wie reizend! Ihr seid von Corellia?
    Ich habe gehört, mit der Beseitigung der Bürgerkriegsschäden geht es voran..."

    S.B.: "Es geht langsam, aber zielstrebig..."

    D.C.: "Sagt, amal, Lyssa: Wo ist denn eigentlich der Lessy?"

    A: "Der hat heute Verpflichtungen. Eventuell kommt er morgen zur Beize vorbei... Aber, woher kennt Ihr denn meinen Neffen?"

    S.B.: "Wir haben ihn in der Villa Maris kennengelernt."

    A: "So?"

    D.C.: "Ein feiner Kerl! Und Ideen hat der..."

    A: "Ja, Ideen hat er..."

    Gräfin Alyssa wendet sich in freundlichem Plauderton an "Gräfin de Mankas":

    A: "Ich nehme an, Ihr werdet eingestellt jagen, meine Liebe?"

    S.B.: "Nein, nein. Ich werde schon reiten. Ich möchte es zumindest versuchen. Ich hatte bisher kaum Gelegenheit, auf einem Thranta zu sitzen, daher habe ich Herzog Raymus um ein älteres, gut eingerittenes Tier gebeten. Auch werde ich nicht im Damensattel reiten. Auf einem Thranta ist mir das zu gefährlich!"

    A: "Wie burschikos!"

    D.C.: "...Und überaus tapfer! Wie eine echte Manka-Katz'!"

    Herzog Raymus und Erbprinzessin Beryl gesellen sich zu der Dreiergruppe.


    H.R.: „Guten Morgen Lyssa, hallo Daggi, Gräfin de Mankas. Ich bedauere zutiefst diese Unannehmlichkeiten. Aber die Verantwortlichen von der BüKuK und von der PGA haben uns eigentlich versichert, daß wir um 9 Uhr beginnen können. Und jetzt ist es schon fast halb 10! Sitzen doch da draußen zweihundert Leute, alle als Vorn-Tiger verkleidet und behindern die Meuteführer..."

    D.C.: "Was? Als Vorn-Tiger? Das ist ja spaßig...
    Na, hoffentlich schießt keiner auf die..."

    A: "Zumindest kämen wir dann wenigstens noch zum Jagen..."

    Erbprinzessin Beryl erklärt mit einem entschuldigenden Lächeln auf den Lippen:

    P.B.: "Es kann nicht mehr lange dauern. Die Polizei räumt jetzt gerade den Platz!"

    In diesem Augenblick nähert sich ein stattlicher Herr in schwarzer Reituniform. Er scheint erhitzt, sein Kopf ist hochrot angelaufen:

    B.R.: "Königliche Hoheiten, meine Damen. Verzeihung Königliche Hoheit. Darf ich Euch kurz sprechen?"

    H.R.: "Das ist Baron Retrac, mein Obristjägermeister... Was ist denn geschehen, Baron?"

    B.R.: "Ich bedaure zutiefst, Königliche Hoheit. Aber... Diese ständige Plärrerei! Und die Trillerpfeifen! Die haben die Tauntauns ganz verrückt gemacht... Und als sie mir dann noch in die Zügel greifen wollten, da habe ich ihnen einfach mit der Reitgerte eines übergezogen. Es tut mir leid... aber..."

    H.R.: "Schon gut, mein lieber Retrac, das kann schon mal vorkommen. Das ist ja menschlich verständlich!..."

    D.C.: "Noch dazu, wo sich diese Banditen als Vorn-Tiger verkleidet haben! Das muß einen ja verwirren..."

    B.R.: "Ich fürchte, königliche Hoheit, es wird jetzt polizeilicherseits Nachfragen geben..."

    H.R.: "Ach so? Tja..."

    P.B.: "Laßt nur, bester Vater, ich kümmere mich darum..."

    H.R.: "Danke, Beryl."


    Erbprinzessin Beryl und Baron Retrac entfernen sich und auch Herzog Dagult und "Gräfin de Mankas" ziehen sich zurück.
    Leise meint Alyssa Vesta-Alde zu Herzog Raymus:


    A.: "Gratuliere zu Eurer Tochter, Raiki. Sie wäre eine großartige Herzogin Antilles geworden! Habt Ihr denn schon mit Ihr über unsere gestrigen Überlegungen gesprochen?"

    H.R.: "Nein, noch nicht. Kommt denn Euer Adoptivsohn morgen?"


    A.: "Ich hoffe es..."

    "Perchè io so io e voi non siete un cazzo!"
    Marchese Onofrio del Grillo

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