Angepinnt [Rp/IG]Vestarin und Alderaan: Holo-News, Gerüchte, Nachrichten


  • (Ereignis/Nur informierten Kreisen bekannt/Vertraulich):
    SaJolee, Flugfeld Kleusters, 11:27 Uhr. Eine aus Pareen kommende Regierungsmaschine landet auf dem Flugfeld des mondänen Wintersportorts in den Nekboreabergen. Die Landungstreppe hat sich noch nicht geöffnet, als von den Kontrollgebäuden am Rande des Flugfelds eine Gleiterkolonne heranbraust. Uniformierte Beifahrer springen aus den Gleitern und salutieren, als die aussteigenden Fluggäste sichtbar werden. Es sind Ihre Exzellenzen, der Minister des Inneren, Keletorian Mahanas (NL), und der Minister der Finanzen, Darrian Rieekan (LPV) - die nach dem Premierminister wichtigsten Amtsträger im Gräflichen Kabinett. Sie besteigen eine der Gleiterlimousinen, die sie unter dem Geleit von Swoopern sogleich zum Bergjagdhof des Caunte bringt.



    (Ereignis/Nur informierten Kreisen bekannt/Vertraulich):
    SaJolee, Flugfeld Kleusters, 15:01 Uhr. Nachdem sie dem Staatsoberhaupt über die Entwicklungen in Nar Shaddaa referiert haben, besteigen die beiden Minister die wartende Regierungsmaschine und fliegen nach Pareen zurück.
    "Perchè io so io e voi non siete un cazzo!"
    Marchese Onofrio del Grillo

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von RoV ()



  • (offizielle amtliche Verlautbarung):





    Das Ministerium des Erlauchten Gräflichen Hauses Vesta





    Zhelltag, 04:01:23 nVC
    Pressemitteilung: 10
    Ausgabejahr: 23 nach Vertrag Coruscant



    S. Sr., Alessio IV., geben den traditionellen Neujahrsempfang in Dero Bergjagdhof in SaJolee.



    Der Sprecher des gräflichen Hauses, OTL a.D. Gerimar de Tek gibt bekannt:



    Seine Serenität, der 42. Graf Vesta geruhen, den traditionellen Neujahrsempfang für Persönlichkeiten des vestarinischen Kultur-, Geistes- und Wirtschaftslebens sowie besonders ausgezeichnete Partner des Landes in diesem Jahr erstmalig in Dero Bergjagdhof zu SaJolee zu geben. Das bedeutsame gesellschaftliche Ereignis wird am morgigen Bendutag, 05:01: um 16:00 Uhr stattfinden.

    Vestarin blickt, wie Seine Serenität feststellten, auf ein Jahr des wirtschaftlichen Aufschwungs und der Konsolidierung zurück. Zwar seien noch nicht alle aufgrund der cimoonischen Besatzung entstandenen Kriegsfolgeschäden behoben und die besonders betroffene Verwaltungsbaronie Sanaaka sei nach wie vor im besonderen Augenmerk der Gräflichen Regierung, dennoch wiesen die ökonomischen Rahmendaten vor allem in den Bezirken Pareen, Sajaan und Bartyn in eine positive Richtung. Mit der Wiedereröffnung der Vestarinischen Hof- und Nationaloper in Pareen sei Vestarin darüber hinaus auch in kultureller Hinsicht auf dem besten Wege, seine von alters her behauptete Stellung innerhalb des Konzerts der alderaanischen Kulturinstitutionen wiederzuerlangen.

    Für das kommenden Jahr erwartet unser allergnädigster Vatrono und Landesherr eine weitere Verstetigung der positiven Tendenzen sowohl in der vestarinischen Landeswirtschaft als auch im Hinblick auf Vestarin als Kultur- und Wissenschaftsstandort. Primäres außenpolitisches Ziel der Gräflichen Regierung sei es, so Seine Serenität, die vestaro-cimoonischen Beziehungen auf ein dauerhaftes Friedensfundament zu begründen, worauf hin man - trotz des von Cimoon provozierten, jüngsten Grenzzwischenfalls - im Rahmen der in Aldera unter der Schirmherrschaft des Adelsrates stattfindenden Konsultationen arbeiten wird.



    "Perchè io so io e voi non siete un cazzo!"
    Marchese Onofrio del Grillo

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von RoV ()


  • (Ereignis/Nur informierten Kreisen bekannt)
    Gräflicher Bergjagdhof Sajolee, 16:50 Uhr. Zardul Surak sitzt über der Gästeliste des morgigen Neujahrsempfang und seuzft. Der Graf hatte ihm gesagt, es solle alles ein gemütliches, zwangloses Beisammensein werden. Inzwischen aber hat sich dieses >Beisammensein< zu einem veritablen Großereignis entwickelt. Mehrfach hat Surak mit den in Pareen verbliebenen Hofstäben gesprochen, vor allem mit dem Obristhofmarschall und Protokollchef des erlauchten Gräflichen Hauses, Gaul-Rehan Sesslin de Sesslin. Dieser war nicht müde geworden, dem Kammerdiener - auf dem nun sowohl die gesamte Arbeit wie auch die Verantwortung lasten - wertvolle Tipps zu geben. Gerade noch meldete sich Ministerialrat Neflin, um ihm mitzuteilen, daß sich Schaan Spexter - der milliardenschwere Erbe der Spexter-Konzerns - im GranHotel >Moarini< in SaJolee aufhalte und es doch eine gute Gelegenheit sei, den Industriellen durch eine Einladung beim Caunte näher an Vestarin zu binden. Außerdem hatte er mitgeteilt, daß sich auch Giza Sivron in der Nähe befände. Zwar sei Frau Sivron >nur eine Gleiterhändlerin aus Nar Shaddaa und lediglich eine Goldsponsorin der Tour-de-Swoop< gewesen, doch da ihr Rennstall immerhin den Graf-Narin-Preis geholt habe, würde ihre Anwesenheit ein wenig sportlichen Glamour mit sich bringen - so zumindest die Auffassung des Wirtschaftsministeriums. Surak hatte sich dagegen verwahrt und dem Ministerialbeamten entgegnet, Frau Sivron sei die führende Gleiterhändlerin auf Nar Shaddaa und es sei ja wohl eine Selbstverständlich, daß der Caunte von Vestarin eine so bedeutende Vertreterin eines für Vestarin so wichtigen Absatzmarktes empfange.

    Zadrul Surak seufzt. 'Giza wieder in Vestarin'! Seine Gedanken schweifen zu der schönen Twi'lek, zu den gemeinsamen Erlebnissen und den Erinnerungen an ihren letzten Besuch - an das Abendessen im >Ol Vingas< und wie sie gemeinsam getanzt hatten. Er blickt auf seine Chrono. In zehn Minuten würde er T'iil im kleinen Salon servieren müssen! Der Kammerdiener packt seinen Datenpad und eilt nach unten in die Gesellschaftsräume, wobei er ein Lied auf den Lippen hat:


    "Ay! Ich hab das große Glück gesehen!
    Es wollte nimmermehr vergehen!
    In einem Kuß kam es zu mir! Pareen, Pareen...
    la, la, la, la-la ra-la-la..."


    Nachdem er T'iil und Gebäck vorbereitet hat, geht er ins >Uwaholzgetäfelte Zimmer<, das seinen Namen von der Wandverkleidung aus dem intensiv roten, aromatisch duftenden Holz dieses Baumes hat und in dem der Caunte eben mit Prinzessin Beryl plaudert:


    "Willst' wirklich nicht bleiben?"

    "Woll'n schon, aber es hilft ja nichts! Ich muß nach Aldera. Ich bin Botschafterin von unser'm Haus im Adelsrat und morgen ist der Neujahrsempfang im Ratspalast..."

    Zardul Surak räuspert sich leise:

    "Es ist angerichtet."

    Der Caunte nickt und die beiden durchmessen die Haupthalle des Bergjagdhofes, um in den benachbarten, kleinen Salon zu gelangen. Zardul Surak folgt den beiden. Nach dem T'iil geleitet Alessio seine Verlobte zur wartenden Gleiterlimousine, um sich von ihr zu verabschieden. Als der Caunte zurück im Haus ist, spricht ihn sein Kammerdiener an:


    "Ich habe mich nochmals mit der Hofkanzlei ins Benehmen gesetzt. Wegen der Liste der für morgen einzuladenden Gäste. Die Daten sind inzwischen abgeglichen und dürften soweit in Ordnung gehen..."


    Der Graf läßt sich das Datenpad geben und wirft einen flüchtigen Blick darauf:


    "Viele Leute, was?"

    "Außerdem hat das Wirtschaftsministerium noch empfohlen, zwei weitere Persönlichkeiten dazu zu bitten:
    zum ersten wäre da Schaan Spexter von Spexter Industries. Er ist zufällig gerade in SaJolee..."


    "Ah ja..."

    "Und dann noch Giza Sivron, Eure Serenität..."


    "Wer?"


    "Na, Giza. Giza Sivron! Das ist die führende Gleiterhändlerin auf Nar Shaddaa! Außerdem hat ihr Rennstall den Graf-Narin-Preis gewonnen!"

    "Ah. Ach so... ...Na, dann..."
    "Perchè io so io e voi non siete un cazzo!"
    Marchese Onofrio del Grillo

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von RoV ()


  • (Nur informierten Kreisen bekannt):
    Noch am Abend gehen zwei Einladungen aus:



    Seine Serenität,
    Graf Alessio IV. Vesta,



    geben sich die Ehre,






    Giza Sivron






    für morgen um 16:00 Uhr zum Neujahrsempfang
    in den Gräflichen Bergjagdhof, SaJolee, einzuladen.
















    Seine Serenität,
    Graf Alessio IV. Vesta,



    geben sich die Ehre,






    Schaan Spexter






    für morgen um 16:00 Uhr zum Neujahrsempfang
    in den Gräflichen Bergjagdhof, SaJolee, einzuladen.










    "Perchè io so io e voi non siete un cazzo!"
    Marchese Onofrio del Grillo

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von RoV ()


  • (Pressemeldung/Quelle: HNP)
    Der Bartyner Winzer Darroi de Toth ist tot. Wie erst gestern bekannt wurde, starb der 86-Jährige bereits am Neujahrstag auf dem Familiensitz in Tothvil. Die Nachricht löste beim Vestarinischen Weinbauverband (VWV), beim Verband Vestarinischer Winzereigenossenschaften (VVWG) und bei der Gesellschaft der Graval-Weingüter, deren Mitglied de Toth war, große Trauer und Bestürzung aus. Ray Sesslin de Sesslin, Präsident des Vestarinischen Weinbauverbandes, bezeichnete Darroi de Toth als bedeutenden Chimbakwinzer, der nicht nur stets hohe Qualität erzeugt habe, sondern bei den Kollegen auch für seine aufrichtige Art und für seine stets konstruktive Kritik geschätzt wurde.
    Darroi de Toth habe wie kein Anderer für die traditionelle alderaanische Rotweinerzeugung gestanden, so Sesslin de Sesslin, wobei er auch neuen Entwicklungen offen gegenüberstand und dabei Trends gesetzt habe. Insbesondere seien die unter seiner Ägide erstmalig produzierten Hangarweine des Guts zu nennen - unverschnitten aus einzelnen Spitzenlagen geklelterte Weine, die in extrem geringen Produktionsmengen auf den Markt kommen und die der Alderaanischen Weinproduktion in der Galaxis im höchsten Preis- und Qualitätssegment eine unbestrittene Führungsrolle gesichert haben.
    Verbandspräsident Sesslin de Sesslin wünschte dem Bruder des Verstorbenen, Professor Dr. Davryl de Toth, der als neues Familienoberhaupt auch die Leitung des Gutes übernehmen wird, den Segen der Macht und eine glückliche Hand im Umgang mit dem kulturell so bedeutenden Erbe dieses jahrhundertelang in Familienbesitz befindlichen Weinguts.
    "Perchè io so io e voi non siete un cazzo!"
    Marchese Onofrio del Grillo

  • (Ereignis/Vertraulich):
    OT Jolistan Kassin, Kdr./Garde-Btl. 11 "Blasterinieri a Caunte" ernennt Hpt. Forsafin Nehro zum Stabsoffizier und befördert ihn mit gleicher Wirkung zum Major. Mit gleicher Wirkung wird Maj. Nehro vom Ministerium des Hauses Vesta für Verteidigung bis auf Weiteres an das Amt des Premierministers in der Kanzlei des Gräflichen Hauses abgeordnet und als Militärattaché an die Diplomatische Residentur der freien und kronunmittelbaren alderaanischen Grafschaft Vestarin im Huttenraum auf Nar Shaddaa entsandt.
    "Perchè io so io e voi non siete un cazzo!"
    Marchese Onofrio del Grillo

  • (Pressemeldung/Quelle: Alderaanische Nachrichtenagentur - ANA):
    Pareen. Das gräfliche Kabinett hat in seiner ersten Sitzung im neuen Jahr den vom Gräflichen Ministerium für Wirtschaft, Handel und Tourismus vorgelegten Landesentwicklungsplan "Vestarin Nord" beschlossen. Ziel ist eine Entlastung der öffentlichen Haushalte sowie die Bewältigung sowohl von besatzungs- und kriegsbedingten Altlasten als auch von künftigen Herausforderungen durch strategische Investitionen und Fördermaßnahmen.

    Der Landesentwicklungsplan (LEP) war von Beamten und Juristen des gräflichen Wirtschaftsministeriums aufgrund von Vorschlägen einer von SSr. Graf Alessio IV., einberufenen Zukunftskommission aufgestellt worden. Das aus galaktisch renommierten Wissenschaftlern verschiedener Disziplinen, Vertretern des Wirtschaftsministeriums, der synthproduzierenden und -verarbeitenden Industrie, des Fischerei- und des Tourismusfachverbands sowie aus Vertretern der Bürgerschaft und weiterer Verbände bestehende Expertengremium legte seinen Kommissionsbericht bereits Ende des letzten Jahres vor. In dem in enger Abstimmung mit dem Wirtschaftsministerium entstandenen Abschlußdokument fanden - so bekräftigte der der LPV nahestende Wirtschaftsminister Visso Farami - auch die Ansprüche widersprüchlicher gesellschaftlicher Interessen Eingang.

    "Auch wenn man" - so der Minister weiter - nicht jede der in dem Papier formulierten Forderungen habe berücksichtigen können, "bemüht sich der auf seiner Grundlage entstandene Landesentwicklungsplan den unterschiedlichen politischen Forderungen Rechnung zu tragen und folgt größtenteils den formulierten Handlungsempfehlungen und -strategien." Vor allem in der Verwaltungsbaronie Sanaaka sieht der von der Gräflichen Regierung heute beschlossene LEP umfangreiche Strukturfördermaßnahmen, raumordnungspolitische Eingriffe sowie langfristige Investitionen in Milliardenhöhe vor. So sollen die für den Synthabbau ausgewiesenen Flächen deutlich ausgeweitet, die Verkehrsinfrastruktur verbessert und die Rahmenbedingungen für die Tourismusindustrie optimiert werden. Mittelfristiges Ziel sei hier eine Erhöhung der Gesamtförderkapazität der Seilbahn- und Turboliftanlagen um 23 % auf eine Rate von 450.000 Personen/Stunde sowie die Erweiterung der Beherbergungskapazität um 32 % auf 525.000 Betten.

    Naturschutzverbände sowie Vertreter politischer Parteien - v.a. von BüKuK (Bündnis für Kunst und Kultur) und PGA (Partei für ein ganzheitliches Alderaan) - kritisierten den an die Öffentlichkeit durchgestochenen Plan scharf und kündigten im Rahmen des bevorstehenden Gesetzgebungsverfahrens Protestkampagnen und Gegendemonstrationen an. Insbesondere in der Kritik steht die weitere Ausweitung des Synthabbaus. Laut PGA-Generalsekretär Teini Menassi habe sich die Gräfliche Regierung zwar anfangs bemüht, die unter der Regierung Lois zutage getretenen Mißstände zu begrenzen - etwa durch das Ende `21 eingebrachte Emissionsbegrenzungsgesetz; diese Maßnahmen würden aber duch den nun vorgelegten Landesentwicklungsplan konterkariert bzw. sogar ins Gegenteil verkehrt. Allein aufgrund der im LEP vorgesehenen Abbauflächenneuausweisungen sei mit einer Intensivierung des Synthabbaus von bis zu 25 % zu rechnen. Wegen des durch die Produktionssteigerung notwendig werdenden Ausbaus der Verarbeitungskapazitäten sei daher eine erhebliche Emissionssteigerung zu erwarten, die zu einer vergleichbar hohen Umweltbelastung führe wie vor der Gesetzesverschärfung.

    Widersprüchlich wird auch die weitere kartellhafte Konzentration der lokalen Tourismusverbände nach dem Vorbild des Ganzjahres-Gletscherfreude-Sportgebiets >Hohboree-Jenaglan< gesehen. Durch Zusammenschlüsse einzelner Bergbahnen, lokaler Tourismusverbände sowie der ansässigen Beherbergungs- und Gaststättenbetriebe zu überregional operierenden Körperschaften öffentlichen Rechts würden in Sanaaka nahezu 80 % aller im Fremdenverkehrssektor arbeitenden Einrichtungen und Betriebe durch umfangreiche Kooperations- und Umsatzverteilungs-Vereinbarungen zentralistisch gebunden. Dies bedeute - wie der Vorsitzende der BüKuK, Jostav Peiperin, erklärte - nicht nur eine undurchsichtige Bündelung wichtiger Entscheidungs-, Kontroll- und Erlösaufteilungsfragen, sondern vor allem auch eine einheitliche Preisfestsetzung. Eine solche verbiete es nicht nur den teilhabenden Bergsportregionen und Skigebieten, eigene Wander- und Skipässe oder Liftkarten anzubieten, sondern wirke sich auch auf die unbeteiligten Nachbarregionen negativ aus. Erhebliche Preissteigerungen seien demnach zu erwarten.

    Wirtschaftsminister Farami wies diese Befürchtungen als gegenstandslos zurück und erklärte, daß sich die gräfliche Regierung dem Erhalt des Reichtums der vielgestaltigen vestarinischen Kulturlandschaften und dem galaktischen und alderaanischen Kultur- und Naturerbe verpflichtet fühle. Demgegenüber sähe man sich aber auch den Bürgern in der Region und vor Ort im Wort. Auch diese hätten ein in der Landesverfassung garantiertes Recht auf gleichwertige Lebensverhältnisse. Der Minister zeigte sich aber davon überzeugt, daß man sowohl den Bedürfnissen der Bewohner als auch den Forderungen des Natur- und Umweltschutzes umfangreich Rechnung getragen habe. Der Bestand der vestarinischen Kulturlandschaften werde durch den vom Kabinett gebilligten Gesetzesentwurf nicht nur nachhaltig garantiert; durch eine Vielzahl an Erschließungsmaßnahmen könnte die Region mittel- bis langfristig sogar noch attraktiver ausgestaltet werden. Wirtschaftsminister Farami kündigte an, daß die gräfliche Zukunftskommission nach dem erfolgreichen Abschluß ihrer Tätigkeit im Bezug auf das nördliche Vestarin in ähnlicher Weise auch für die Regionen "Vestarin Süd" und "Vestarin Mitte" Handlungsempfehlungen erarbeiten solle. GVB.
    "Perchè io so io e voi non siete un cazzo!"
    Marchese Onofrio del Grillo

    Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von RoV ()


  • (Ereignis/Gesellschaftliches Thema):
    Pareen, Vestarinische Hof- und Nationaloper, kurz vor 19:00 Uhr. Auf dem Graf-Elmond-Forum fährt eine Vielzahl von Limousinengleitern und Robo-Taxis vor – es steht die Premiere der von Vacin Sin komponierten Oper „Der Barbier von Aldera“ bevor. Zu der mit Spannung erwarteten alderaanischen Erstaufführung des Skandalstücks ist alles gekommen, was in Pareen Rang und Namen hat. Unter dem Blitzlichtgewitter der Holokameras betreten Herren in festlicher Abendgarderobe und in edle Pelze gehüllte Damen das festlich erleuchtete Gebäude. Von ferne sind Sprechchöre zu hören, die von einer kleinen Demonstrantengruppe skandiert werden. Doch dies vermag dem Glanz des Abends keinen Abbruch zu tun.

    Im Innern füllt sich langsam der mit ottegianischen Seidentapeten und geschnitzten und vergoldeten Uwaholzornamenten geschmückte Theatersaal. An der Brüstung der zuoberst gelegenen Galerie drängen sich die wenigen Normalsterblichen, denen es gelungen ist, für das Ereignis eine Eintrittskarte zu ergattern. Neugierig beobachten sie von dort oben den Aufzug der Prominenz im Parkett, im ersten Rang und den Logen. Graf und Gräfin Debris mit ihrer reizenden Tochter haben soeben im Ersten Rang Platz genommen, der dem landständischen Adel und den Landes-Klerikern vorbehalten ist. Nicht weit von ihnen sitzen Graf und Gräfin Sesslin nebst ihrem Sohn, der die Hofgalamontur der Blasterinieri a Caunte trägt und nur Augen für die kleine Komtesse zu haben scheint. Gräfin de Guhn winkt indessen zur alten Vitzgräfin von Glorio hinüber, die neben der Erzpresbyta von Pareen sitzt.

    Im Parkett treffen sich die Spitzen des vestarinischen Kultur- und Geisteslebens mit den Vertretern des Geldadels; den Synthbaronen und Industriellen. Eben sucht der Dekan der Technischen Fakultät, Reyne Flavius, seinen Platz. An seinem Sitz in der 12. Reihe angekommen, grüßt der berühmte Erfinder Professor Dr. Davryl de Toth, der an der Gräflichen Universität Pareen ältere galaktische Geschichte lehrt und vor kurzem die Leitung des galaxisweit bekannten Weinguts seiner Familie übernommen hat. Zwei Reihen davor plaudert die bekannte Kunstsammlerin und Mäzenin Crysofina Menassi mit dem gefragten Hofmaler Ornas Lodin. Im hinteren, erhöhten Bereich des Parketts, dem >Balkon<, hat sich die politische Prominenz eingefunden. Angeregt unterhält sich dort der Generalsekretär der regierenden Patriotenliga, Gura Tekler mit dem Oppositionsführer Rana Men-Dan von den Republikanern.

    In der Proszeniumsloge links ist General-Brigadier de Briess soeben an die Brüstung getreten und läßt seine Blicke in dem Theaterrund schweifen. Der Oberbefehlshaber der vestarinischen Streitkräfte scheint gegenüber jemanden entdeckt zu haben, denn er salutiert leger in diese Richtung. In der Loge darüber hält Regentisssa Alyssa IX. von Riethal wie eine Königin Hof. Hinter vorgehaltenem Fächer unterhält sie sich mit ihrer Begleiterin, Stiftsdame Laria Gräfin Panteer, der Stifts-Vitzhauptmeisterin des kronunmittelbaren Damenstifts. Daneben teilt sich Erbprinzessin Fasha Organa-Teral ihre Loge mit Herzog Dagult Carlist und dessen Verlobter, Baronin Bakvalen, denn auch aus Aldera sind Gäste zu dieser Premiere angereist – wenngleich weniger als zu der sensationellen Uraufführung der Revanoper vor zwei Monaten. Mit Herzog Horis und Herzogin Nolina ist auch Haus Thul prominent vertreten.

    In der Galerieloge links tuschelt Fürstin Pina Aldrete mit ihrer Nachbarin, Gräfin Dariana Frayus. Immer wieder lehnt sie sich über die Brüstung, blickt durch ihren Stil-Visor und mustert die Details der von Baronin Bakvalen getragenen Toilette und vor allem der herrlichen Beolar-Parure. Halblaut raunt die Fürstin:

    „Ich weiß nicht, was üppiger ist – ihr Kollier oder die Auslage, auf der sie dieses präsentiert...“

    Kopfschüttelnd entgegnet ihre Nachbarin:

    „Als gäb`s unter den Großen Häusern Alderaans keine heiratsfähigen Kandidatinnen mehr! Diese Corellianerin ist wohl kaum eine standesgemäße Partie für den Chef eines königlichen Hauses! Man fragt sich, was ein Herzog Carlist an so einer Person findet...“

    „Naja, vielleicht hat der gute Daggi nur einen Ort g'sucht, um den Familienschmuck aufzubewahren. Und Stauraum für Kolliers hat die Dame durchaus reichlich...“

    Die Damen richten kichernd ihre Stilvisoren wieder ins Theaterrund aus. Gräfin Frayus macht Graf und Gräfin Hanarist aus:

    „Schau an, die Hanarists sind auch da. Mutter der Monde! Die Gute ist ja völlig aus dem Leim gegangen!“

    – ätzt die Gräfin, ehe sie den soeben Eingetroffenen fröhlich zuwinkt:

    „Huhu! Huhu!“

    Ohne ihr Lächeln dabei aufzugeben, zischt sie zu der neben ihr sitzenden Fürstin:

    „Wie das wohl kommt? Ihr Gemahl geht wohl zu häufig auf die Jagd...“

    „Wobei er ja nur mageres Wildpret auf`s Korn nehmen soll!...“

    „Ach? Während er nun die schlanken Bambinen schießt,...“

    „...sitzt Sie jammernd zuhause und stopft Süßwerk in sich hinein! Aber das kennt der Herr ja! Auch die wilden Grazer im Walde halten auf Eigelmast!“

    Die Damen kichern in ihre Fächer. In diesem Moment betritt der Neffe der Fürstin, Fürst Agirres II. Aldrete die Loge und die Damen sind abgelenkt.

    „Da bist du ja endlich, Aggi!“

    Der Fürst küßt seine Tante auf die Stirn, dann begrüßt er die Gräfin.

    „Fürstin Pina hat g'sagt, Ihr hättet das Stück schon vor zwei Jahren in der Cormonder Oper gesehen, lieber Fürst?“

    „In der Tat, meine Liebe. Und auf Brentaal war´s ein rechter Reißer!“

    „Worum geht es denn?“

    „Also: Im ersten Akt beklagt sich die Kurtisane Sora Cockatrìzia,...“

    „Die Hauptdarstellerin ist eine Gunstgewerblerin? Skandalös!“

    „Und die Titelfigur ein Friseur! Geschmacklos!“

    „Aber nicht minder amüsant, meine Damen! Also: Sora Cockatrìzia beklagt sich bei Doktor Brontolo darüber, daß ihr Geliebter – ein alderaanischer Herzog – ein alter Mann sei, sich nur für die Jagd interessiere und sie nicht mehr so recht zu beglücken wisse...“


    „Solch eine Groteske kann auch nur diesem Bo Marjes einfallen! Wie geht es weiter?“


    „Nun, der Doktor verspricht, sein Möglichstes zu tun. Kaum, daß er von der Bühne ist, tritt Rifagio auf, der gefragteste Friseur von Aldera! Cockatrìzia wendet sich in ihrer Not an ihn und dieser verspricht, ihr einen feurigen, neuen Geliebten zu besorgen. Als Faktotum der Stadt hat er schließlich zu allen Großen Häusern zutritt und prompt hat er auch bereits die Holobotschaften zwei mögliche Kandidaten in der Tasche!“


    Gräfin Frayus verdreht die Augen und meint halbernst:


    „Ich wollt', in Aldera gäb's wirklich so einen Haarkünstler!“

    „Ich muß doch sehr bitten, Gräfin!“

    „Wo war ich stehen geblieben?...“


    „Bei den zwei Kandidaten!“


    „Richtig. Also der eine ist der reiche Kaufherr Pantalao, der sich als Baron ausgibt, seinen Freiherrntitel aber nur gekauft hat, und der andere ist der Raumschiffkapitän Graf Fricaz. Beide werben um ihre Gunst und kündigen ihren baldigen Besuch an. Sora Cockatrìzia ist entsetzt!“

    „Wieso?“

    „Der erste ist ihr viel zu alt und hat weniger Geld als der Herzog, und der andere hat auf der Hydianischen Handelsroute durch einen Navigationsfehler Schiffbruch erlitten und hat gar nichts außer seinem Titel. Also bittet sie Rifagio, ihr die beiden vom Leib zu halten...“


    „Verwickelt!“

    „Es kommt noch besser, meine Damen! Kaum daß Rifagio aus dem Zimmer ist, hört man von draußen eine Stimme! Es ist Amaldo, ein ebenso reicher wie gutaussehender Jüngling der einem der großen Häuser Alderaans entstammt. Auf ihn nun richtet sich Sora Cockatrìzias´ Begehr. Sie signalisiert ihm ihre Gunst, vertröstet ihn aber auf den Abend, wo er sich im Garten der Riethaler Enklave in Aldera einfinden soll. In Vorfreude und Erwartung endet der Erste Aufzug!“


    „Und wie geht's weiter?“


    Fürst Aldrete läutet nach dem Logendiener-Droiden und läßt sich ein Täßchen StimCaf bringen, ehe er mit der Inhaltsbeschreibung des zweiten Aktes fortfährt:


    „Das nächste Bild zeigt die Eingangshalle in Sora Cockatrìzias Anwesen: Ser Pantalao singt ihr ein klägliches Ständchen, dem die Angebetete abschlägig bescheidet, indem sie mit einer Vase nach ihm wirft. Der hinzukommende Haarkünstler erklärt ihm aber, daß sie ihn liebe, ihn aber nicht empfangen könne, da der Herzog sehr eifersüchtig sei...“


    „Aber der lügt doch wie gedruckt!“

    – protestiert die Gräfin und die Fürstin quittiert achselzuckend:


    „Friseure als Titelfiguren! Was will man anderes erwarten!?“

    Der Logenportier serviert ein Caf-Gedeck, dem Fürst Agirres zuspricht. Während er an dem belebenden Getränk nippt, erklärt er:


    „Hören Sie weiter, meine Damen: Gegen Geld sagt Rifagio aber nun Pantalao zu, ihm ein Stelldichein verschaffen zu wollen: Er solle sich zu diesem Zwecke abends in den Garten des Riethaler Stadtkonvents in Aldera begeben – allerdings als Stiftsdame verkleidet, um nicht entdeckt zu werden! Der Garten läge schließlich unmittelbar neben dem Palast des Herzogs!...“

    „Moment! Neben dem Garten des Stadtkonvents liegt in Aldera eigentlich nur der Palast des Herzogs Carlist...“


    Der Fürst lächelt vielsagend, seiner Tante entfährt ein verblüfftes:

    „Nein!“

    Nervös beginnt sie mit ihrem Fächer zu wedeln. Auch Gräfin Frayus beginnt es, zu dämmern:

    „Dann bezieht sich das Ganze Stück auf Herzog Dagult??? Der war doch auch einmal mit so einer... ...Mutter der Monde! Was für ein Skandal!!! Und wer ist das Vorbild für die anderen? Den Raumfahrer, den falschen Baron und diesen jüngeren?“

    Grinsend meint Fürst Agirres:

    „Ich kann nur soviel sagen, daß, was letzteren betrifft, Amaldo ein begeisterter Dichter ist...“

    „Ich kenne nur einen von uns, der gerne dichtet: den Almo...“

    – grübelt Fürstin Pina und Gräfin Frayus meint:

    „...Graf Almedin? Den jüngeren Bruder von Calli Metara? Aber der ist doch tragisch veranlagt!...“

    Ohne das Rätsel aufzuklären, fährt Fürst Agirres mit seiner Inhaltsangabe fort:

    „In jedem Fall erscheint kurz darauf auch Fricaz, dem Rifagio das Nämliche verspricht. Auch er soll sich in den Stadtgarten der Riethaler Stiftsdamen begeben...“

    „Wie perfid!“

    „Was für eine verwickelte Geschichte!“

    „In der Tat, meine Damen!“

    Gräfin Frayus ist verwirrt:

    „Und wieviele kommen jetzt in diesen Garten?“

    „Pantalao, Fricaz...?“

    „...Amaldo, natürlich auch Rifagio und nicht zuletzt: Sora Cockatrìzia!“

    „Also alle fünf!?! Mutter der Monde!“

    „Und der dritte Aufzug spielt nun auch in besagtem Garten: Dort wartet Cockatrìzia auf Amaldo. Statt seiner kommt aber Rifagio. Er teilt ihr seinen Plan mit. Sie verbergen sich, denn der als Riethaler Stiftsjungfrau verkleidete Raumfahrer betritt laut brüllend den Garten.“

    „Nein! Wie köstlich!“

    „Und Vacin Sin hat es auch in eine überaus amüsante Musik gesetzt! Doch laßt mich fortfahren: Bald kommt auch der ebenfalls als Stiftsdame verkleidete Pantalao dazu und beide verwechseln einander jeweils mit der angebeteten Cockatrìzia...“

    „Nein, ist das komisch!“

    Der junge Fürst macht eine beschwörende Geste und verleiht seiner Stimme einen mysteriösen Ton:

    „Jetzt wird es spannend, denn in diesem Augenblick taucht der als Herzog verkleidete Rifagio auf! Die beiden fürchten, ertappt zu werden und entfliehen! Nun ist die Bahn frei für Amaldo, der aber nur die Dichtkunst im Sinne hat und sich deswegen als völliger Versager entpuppt.“

    „Der auch?!? Die Sora könnt' einem fast leid tun!“

    „Ja, in der Tat, liebe Gräfin, denn er bekennt obendrein, sich in Rifagio verliebt zu haben und die Kurtisane nur auf Drängen seines Bruders aufgesucht zu haben.“


    „Mutter der Monde!“


    „Ich darf Ihnen versichern, meine Damen, daß Sins Verzweiflungsarie der Cockatrìzia wirklich berückend ist. Doch weiter: Nachdem er den liebestollen Amaldo losgeworden ist, wähnt sich Rifagio an der Reihe, der Dame aufzuwarten; doch dann gibt es eine überraschende Wende im Stück, die ich noch nicht verraten möchte.“

    „Ihr spannt uns auf die Folter, Aggi!...“

    Während der Fürst den Damen die Handlung erklärt hat, hat sich das Theatergebäude langsam gefüllt und auch die Mitglieder des Orchesters haben sich eingefunden und damit begonnen, die Instrumente zu stimmen. Schließlich betritt Graf Alessio die Mittelloge und das Orchester intoniert die Landeshymne, ehe der Abend mit einer rasanten Ouvertüre beginnt...
    "Perchè io so io e voi non siete un cazzo!"
    Marchese Onofrio del Grillo

    Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von RoV ()


  • (Holonetz-Übertragung):





    Sendeanstalt: HoloNetPareen - HNP Vestarin





    17:01:23


    T = 18:59


    *** Holokamera 1 zeigt das HNP-Studio mit dem abgedunkelten Moderator. Die zirpende Titelmelodie der Hauptnachrichtensendung beginnt, ein eingeblendetes Laufband zählt dazu die Standardsekunden abwärts 18:59:50, 18:59:55,...***




    T = 19:00


    HNP
    HoloNetPareen


    Abendschau


    *** Die Musik zitiert das Fanfarenmotiv der Landeshymne, das Laufband blendet aus, Licht auf den Moderator ***




    Moderator: „Guten Abend Vestariniere und Vestarinieri, hier ist HoloNetPareen, Ihr Heimatkanal, mit der Abendschau und mein Name ist Myon Celchu.“


    *** Holokamera1 zoomt auf Moderator, neben ihm eine Bildblende im Standbild ***


    Moderator: „Pareen. Soeben beginnt in der Gräflichen Hof- und Vestarinischen Nationaloper die alderaanische Erstaufführung der umstrittenen Oper "Der Barbier von Aldera" mit Gusa Rini in der Titelpartie, dem Starbariton der königlichen Oper Aldera. Die weibliche Hauptrolle der Cockatrìzia singt die gefeierte Diva Maiwen La Plava. Der alderaanische Publikumsliebling Sinfal Elmondis, der eigentlich den Raumfahrer Fricaz singen sollte, ist krankheitsbedingt ausgefallen. Statt seiner singt Tuzzio Bruffis. Zu sehen ist auch Leto MecSan in einer Hosenrolle. Für die Regie zeichnet der Star-Regisseur Belym Goreg verantwortlich, der zuletzt in Coruscant mit seiner >Schatten der Twi'lek< Aufsehen erregte und die Gräfliche Hof- und Staatskapelle spielt unter der Leitung von Gerog Liederich Rakajani.
    Das von dem Gesellschaftskritiker Bo Marjes verfasste Stück wurde vor zwei Jahren auf Brentaal uraufgeführt und bisher auf Alderaan aufgrund eines Verbots des Adelsrates nicht gezeigt. Wie Seine Serenität aber gegenüber AHN-3 während eines Interviews erklärten, das unser allergnädigster Caunte im Salon der Grafenloge unmittelbar vor Vorstellungsbeginn gab, habe Dero Regierung sich verpflichtet gesehen, der in Vestarin von Seiten der Verfassung gebotenen Freiheit der Künste und Wissenschaften den Vorrang zu geben. Es könne nicht Aufgabe der Regierung sein, in den Spielplan eines künstlerisch unabhängigen Generalintendanten einzugreifen.
    Kritisiert werden im Allgemeinen das um einen Friseur und eine Gunstgewerblerin kreisende Sujet sowie die Zeichnung der im Stück auftretenden Adeligen. Mix Stallecenetzki, der führende Musikkritiker vom >Galaktischen Herald< erläuterte, daß man für einen so mutigen Spielplan dankbar sein muß. Guldo Bendis hat bereits mit der Uraufführung der Oper >Revan< bewiesen, daß er bereit ist, an seinem Theater auch kontrovers diskutierte Themen aufzugreifen. Außerhalb Alderaans ist das Stück mit großer Begeisterung aufgenommen worden und man darf ein solches Stück - trotz der darin vorkommenden Gesellschaftskritik - dem alderaanischen Publikum nicht vorenthalten. Zur Stunde überträgt unser Partnersender AHN-3 live das Spektakel.

    Am Rande der glanzvollen Veranstaltung kam es zu Krawallen einiger Unruhestifter und Politgammler, die gegen den Landesentwicklungsplan >Vestarin Nord< protestierten, über den morgen in der Landstandschaft in erster Lesung debattiert werden soll. Hinter der wohl vom Demonstrationsrecht gedeckten Aktion dieser aufgehetzten Radaubrüder - die zur Stunde noch andauert und denen die Pareener Polizei den Zutritt zum Graf-Elmond-Forum bislang erfolgreich verwehrt - stecken mutmaßlich Anhänger der linkspopulistischen Partei für ein ganzheitliches Alderaan. Sowohl PGA als auch das Bündnis für Kunst und Kultur (BüKuK) lehnen den von der Gräflichen Regierung gebilligten Gesetzesentwurf zur nachhaltigen Verbesserung der Lage unserer notleidenden Mitbürger in den kriegsgeschädigten Regionen Sanaakas radikal ab und kündigten gegen das verfassungsgemäße Gesetzgebungsverfahren Proteste an."

    *** Es folgen weitere Nachrichten… ***
    "Perchè io so io e voi non siete un cazzo!"
    Marchese Onofrio del Grillo

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von RoV ()


  • (Ereignis/Nur informierte Kreise):
    Fond der Gleiterlimousine von Herzog Carlist auf der Fahrt von der Oper am Graf-Elmond-Forum zum Royal Panteer an der Cornisse, 22:48 Uhr. Baronin Bakvalen blickt durch die getönten Scheiben des Luxusgleiters nach draußen. Mißvergnügt meint sie:

    „Ein fürchterliches Stück!!!“


    „Aber geh, Boobsie! Mir hat’s g’falln! Und die Musik war doch auch recht schmissig!“


    „Ich spreche nicht von der Musik. Ich spreche von der Handlung!“

    „Ah geh! Das war doch lustig. Tz. Dieser alte Trottel...“

    „Aber Bürschi! Siehst du denn nicht, dass mit diesem Machwerk der gesamte alderaanische Adel auf’s Korn genommen, ja, bloßgestellt wird? Amaldo wird als versponnener Versager dargestellt, der falsche Baron als Trottel, der echte Graf als Aufschneider und der Herzog als amoralisch!“


    „Ja, das schon. Aber...“

    - der Herzog kann ein Lachen kaum unterdrücken -

    „...wie dann zum Schluß der Doktor gekommen ist mit dem Untenrum-Proteserl, so daß der Herzog wieder können hat...! Das war schon ein G’spaßettel...“

    "Wir hätten nicht herkommen sollen!"

    "Aber geh, Boobsie! Sowas sieht man in Aldera nicht. Da muß man nach Pareen kommen..."


    "Allerdings!"

    Die Baronin seufzt. Da sie mit ihren Bedenken nicht durchdringen kann, beschließt sie, das Thema zu wechseln:

    „Aber zu etwas anderem: Gibt es etwas Neues von diesem Verbrecher?“


    Das Gesicht des Herzogs verdüstert sich schlagartig.


    „Noch nicht. Aber jetzt is’ der ganze Geheimdienst hinter dem Schuft her! Ich hab dreingeschlagen, daß es nur so gestaubt und gescheppert hat! Kannst mir’s glauben, Boobsie!“


    Nach einer kurzen Pause - die Nobelkarrosse biegt eben in die Cornisse ein - meint die Verlobte des Herzogs:


    „Meinst nicht, wir sollten doch zahlen?“


    „Nie! Ein Herzog von Carlist laßt sich doch nicht erpressen! Du bist doch unschuldig, mein Manka-Katzerl! Glaub mir: den werd’ ich rupfen, wenn ich den in die Finger krieg! Zum Rancor werd' ich werden...“
    "Perchè io so io e voi non siete un cazzo!"
    Marchese Onofrio del Grillo

  • (Ereignis/Nur informierte Kreise):
    Nar Shaddaa, Raumhafen Deucalon, Hangar 1, 36:08 Uhr Ortszeit. In Andockbucht 4 eines der beiden wichtigsten Raumhäfen von Nar Shaddaas Promenadenbezirk ist vor wenigen Minuten eine vestarinische Regierungsmaschine gelandet. Major Forsafin Nehro tritt aus dem Turbolift und zückt seinen ID-Stick. Der darauf ausgewiesene Diplomatenstatus ermöglicht es ihm, die Einreisekontrollstelle ohne langwierige Prozeduren hinter sich lassen zu können. Der der vestarinischen Residentur beigeordnete Stabsoffizier trägt zivil, um nicht unnötige Aufmerksamkeit zu erregen. Er wendet sich nach links, durchmißt einen quadratischen Nebenraum, betritt einen davon abgehenden Korridor und steigt eine kurze Rampe empor. Nach wenigen Schritten hat Nehro das Freie erreicht und vor ihm weitet sich der Blick auf das Panorama des Huttenmonds.

    Vor einem von purpurfarbenen Wolken verhangenen Himmel zeichnet sich ein Meer von Hochhäusern ab, an deren Fassaden riesige Holowerbeflächen flimmern. An einem Gebäude werben die orangen Silhouetten zweier kloospielender Bith für Live-Musik in einem nahen Club, an einem anderen werden neue Swoop-Modelle angepriesen und selbst auf neu entwickelte Blasterwaffenmodelle wird offen aufmerksam gemacht. Hoch über Major Nehros Kopf schweben einige runde Repulsor-Paläste und die Atmosphäre ist erfüllt vom Gewirr der Stimmen und vom Lärm der vorbeirasenden Gleiter, die miteinander zu einem beständigen Hintergrund-Raunen verschwimmen. Der Offizier geht über eine Rampe hinunter und betritt eine aus dem Raumhafengebäude auskragende Plattform, an deren halbrundem Ende Taxi-Landeplätze liegen. Nachdem er einen Droiden passiert hat, der ihm einen angenehmen Aufenthalt wünscht, besteigt Nehro das Robo-Taxi:

    "Promenadenbezirk Plattform 0933 - Vesta-Tower bitte."

    Mit metallischem Klang antwortet der Bordcomputer.

    "Ungenaue Zieleingabe. Unter Promenadenbezirk, Plattform 0-9-3-3, ist nur ein Glabro-Tower gelistet. Bitte Zieleingabe bestätigen oder neues Ziel eingeben."

    "Das Ziel ist korrekt: Glabro-Tower ist lediglich die alte Bezeichnung."

    "Bitte Zieleingabe bestätigen oder neues Ziel eingeben."

    "Eingabe bestätigt."


    Das automatische Taxi erhöht die Repulsor-Leistung und steigt in eine der Gleiterverkehrsspuren hinauf...
    "Perchè io so io e voi non siete un cazzo!"
    Marchese Onofrio del Grillo

    Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von RoV ()


  • (Ereignis/Nur informierte Kreise/Geheim):
    Nar Shaddaa, Promenadenbezirk, Plattform 0933, Vesta-(vormals Glabro-)Tower. 36:12 Uhr Ortszeit. Das Robo-Taxi hält an der Landeplattform der vestarinischen Residentur. Major Forsafin Nehro führt seinen Credit-Stick in die Bezahlvorrichtung ein, dann steigt er aus und geht zu dem von makebitischen Tierfiguren flankierten Eingangsportal hinüber. Nachdem er die dort wachehaltenden, vestarinischen Soldaten militärisch gegrüßt hat, betritt er durch das Rundtor den dahinter liegenden, weiträumigen Gardesaal. Der Stabsoffizier durchmißt den fast halbrunden, statuengeschmückten Raum, steigt einige Stufen empor und meldet sich beim Empfang:

    "Ich bin Major Nehro, der neue Militärattaché. Ich habe einen Termin beim Residenten."

    "Guten Tag, Herr Major. Herzlich willkommen an ihrer neuen Wirkungsstätte. Wir haben Ihre Ankunft bereits erwartet. Ich informiere nur kurz Sergeant Major Hernis. Er ist Ihr Büroleiter im Militärattachéstab. Haben Sie noch Gepäck?"

    "Ja, aber das kommt noch vom Raumhafen."

    Wenig später wird Nehro von dem Portepee-Unteroffizier begrüßt und durch den anschließenden Vorraum mit der Paß- und Visastelle über eine Treppe in den Festsaal der diplomatischen Vertretung geleitet. Durch einen runden Salon geht es über eine geschweifte Treppe ins Obergeschoß.

    Spoiler anzeigen

    Im Empfangssalon des Residenten knistert ein Holokamin, über dem ein großer Monitor hängt; aufgestellte Holobüsten zeigen den heiligen Grafen Elmond und Graf Narin VII., den leiblichen Vater des regierenden Caunte. Major Nehro wird von einem Herrn in weißer Diplomatenuniform empfangen.

    "Herzlich Willkommen auf Nar Shaddaa, Major Nehro. Ich bin Elmond Rahdis Savin, der diplomatische Resident des erlauchten Grafenhauses und dies..."

    - der Diplomat weist auf den neben ihm stehenden Herrn -

    "...ist mein Stellvertreter, Geschäftstragender Legationsrat De Vil. Sie werden nächstens mit ihm öfter zu tun haben, da ich zu den vestaro-cimoonischen Friedensverhandlungen nach Aldera reisen werde..."

    "Sehr erfreut, Herr Major."

    Nachdem sie in der Sitzgruppe vor dem Kamin Platz genommen haben, eröffnet der Resident das Gespräch:


    "Wie lautet Ihre Agenda, Major Nehro? Wo werden Sie Schwerpunkte setzen?"

    "Nun, Exzellenz, jenseits der Tatsache, daß ich Eurer Exzellenz selbstverständlich als Berater bei allen Belangen der Militär- und Verteidigungspolitik des Huttenraums zur Verfügung stehe, möchte ich zunächst einen Schwerpunkt auf die Analyse und Lagebeurteilung der militärischen Aktivitäten der wichtigsten Kajidics legen. Schließlich ist es im Interesse unserer Regierung, Vorkommnisse wie die zuletzt geschehenen, möglichst ausschließen beziehungsweise bereits im Vorfeld abwenden zu können. Darüber hinaus..."

    Der Major zögert kurz, worauf ihm der Resident versichert, daß der Raum abhörsicher sei. Dann fährt Nehro fort:

    "Darüber hinaus ist es mein Ziel, auch die Möglichkeiten zu sondieren, um mit außerhalb des republikanischen Raums operierenden Unternehmen vor allem der Rüstungsindustrie in Kontakt zu treten. Das Verteidigungsministerium erwägt, mittelfristig die Bewaffnung der Truppe zu optimieren und wir wollen prüfen, inwieweit das auf Sernpidal angesiedelte Unternehmen Kavka Solutions hier ein Partner werden könnte."

    Rahdis Savin hebt skeptisch eine Augenbraue:

    "Beliefert diese Firma... ...das Imperium?"

    "Nicht ausschließlich, Exzellenz. Kavka Solutions handelt auch mit neutralen Mächten. Außerdem besteht eine strategische Partnerschaft mit dem Königlich Alderaanischen Ingenieurskorps."

    "Nun, wenn das so ist..."

    Nun mischt sich Legationsrat De Vil ein:

    "Ich habe gehört, Kavka sei auf der schwarzen Liste der Republik?"

    "KS produziert verschiedenste Waffensysteme; von Blastern bis zu Feldartillerie-Geschützen, von Granaten bis zu Großsprengköpfen und von gepanzerten Gleitern bis hin zu schweren Panzern..."

    "...und unerlaubte Massenvernichtungswaffen."


    "Das würde ich so nicht nennen. Reichweitenstarke Kampfmittel zum Zwecke der Durchsetzung flexibler militärisch-operativer Antwortstrategien, das ja, aber Massenvernichtungswaffen?!? Dies würde ich jederzeit mit der gebotenen Schärfe zurückweisen, Herr Legationsrat!"

    "Die Republik ist in einigen Dingen etwas sensibel..."

    "Hypersensibel. Aber Sie haben natürlich Recht, Herr Legationsrat: es gilt selbstverständlich, eine gewisse Vertraulichkeit obwalten zu lassen. Und sollte ernsthaft jemand behaupten, Kavka würde unerlaubte Waffen produzieren, wäre es geboten - zumindest ist dies die Position des Gräflichen Verteidigungsministeriums - entschieden dagegen zu protestieren und sich gegebenenfalls rechtliche Schritte vorzubehalten, gegen derartig infame Unterstellungen vorzugehen..."


    Schließlich meint der Resident:

    "Hm. Wir sollten diesen Punkt jetzt nicht vertiefen. Ich danke aber den Herren für die Offenheit des Meinungsaustausches. Bitte teilen Sie mir mit, Herr Major, wenn ich Ihnen behilflich sein kann. Sie haben selbstverständlich meine vollste Unterstützung. Umgekehrt aber erwarte ich mir auch Ihrerseits eine enge Zusammenarbeit..."

    "Selbstverständlich, Exzellenz..."
    Nachdem sich der Resident, sein Stellvertreter und der neue Militärattaché über die wichtigsten Punkte ausgetauscht haben, bezieht Major Nehro seine Dienst- und seine Wohnräume innerhalb des Gebäudes...
    "Perchè io so io e voi non siete un cazzo!"
    Marchese Onofrio del Grillo

    Dieser Beitrag wurde bereits 26 mal editiert, zuletzt von RoV ()


  • (Holonetz-Übertragung):





    Sendeanstalt: HoloNetPareen - HNP Vestarin





    27:01:23


    T = 18:59


    *** Holokamera 1 zeigt das HNP-Studio mit dem abgedunkelten Moderator. Die zirpende Titelmelodie der Hauptnachrichtensendung beginnt, ein eingeblendetes Laufband zählt dazu die Standardsekunden abwärts 18:59:50, 18:59:55,...***




    T = 19:00


    HNP
    HoloNetPareen


    Abendschau


    *** Die Musik zitiert das Fanfarenmotiv der Landeshymne, das Laufband blendet aus, Licht auf den Moderator ***




    Moderator: „Guten Abend Vestariniere und Vestarinieri, hier ist HoloNetPareen, Ihr Heimatkanal, mit der Abendschau und mein Name ist Myon Celchu.“


    *** Holokamera1 zoomt auf Moderator, neben ihm eine Bildblende im Standbild ***


    Moderator: „Pareen. Die vestarinische Landstandschaft hat heute in zweiter Lesung das von der Gräflichen Regierung eingebrachte >Gesetz über den Plan zur Landesentwicklung des nördlichen Vestarin zur Bereinigung von besatzungs- und kriegsbedingten Belastungen sowie zur Finanzierung nachhaltiger Maßnahmen zur Verbesserung von Infrastruktur und Wirtschaft< mit der dafür nötigen Regierungsmehrheit verabschiedet. Der von Beamten und Juristen des gräflichen Wirtschaftsministeriums auf Basis der Empfehlung einer Expertenkommission ausgearbeitete Landesentwicklungsplan (LEP) sieht umfangreiche Strukturfördermaßnahmen, raumordnungspolitische Eingriffe sowie lang- und mittelfristige infrastrukturelle Investitionen in Milliardenhöhe vor. In seinem Rahmen sollen die für den Synthabbau ausgewiesenen Flächen deutlich ausgeweitet, die Verkehrsinfrastruktur verbessert und die Rahmenbedingungen für die Tourismusindustrie optimiert werden. Mittelfristiges Ziel sei hier unter anderem eine Ausweitung der Gesamtförderkapazität der Synthbrüche um 750 Megajota pro Jahr sowie eine Erhöhung der Leistungsfähigkeit der Seilbahn- und Turboliftanlagen in der Region um 23 % auf eine Kapazität von 450.000 Personen/Stunde. Außerdem ist eine Ausweitung der Übernachtungskapazitäten vorgesehen.

    Im Rahmen der Parlamentssitzung des Unterhauses kam es auf dem Landstandschaftsforum zu teils gewalttätigen Ausschreitungen einiger Hundert Chaoten und Fortschrittsverweigerer, die von Vertretern nicht in der Landstandschaft vertretener Parteien zu Protesten aufgehetzt worden waren. Wirtschaftsminister Farami erkennt in dem Verhalten namentlich von Führungsverantwortlichen der PGA - Partei für ein ganzheitliches Alderaan - und BüKuK - Bündins für Kunst und Kultur - ein Ausscheren aus dem gesellschaftlichen Diskurs und kritisierte mit scharfen Worten, die Demonstranten (Zitat) >verweigerten sich der nachhaltigen Verbesserung der Lage unserer notleidenden Mitbürger in den kriegsgeschädigten Regionen Sanaakas und Rie'ekans.< Hauptkritikpunkt der Gegner des beschlossenen Landesentwicklungsplans ist die von ihnen angenommene Ausweitung von umweltschädigenden Eingriffen unter anderem durch die durch die Erhöhung der Synthförderquoten zu gewärtigende Synthfeinstaub-Mehrbelastung in den angrenzenden Gebieten.

    Außerdem gehen die Protestler davon aus, daß durch den Zusammenschluß weiterer Wintersportanbieter zu überregional operierenden Tourismus-Plattformen kartellähnliche Strukturen entstehen könnten, die angeblich zu verbotenen Preisabsprachen führen würden. Der Wirtschaftsminister wies dies in einem Dementi umgehend zurück und verwies darauf, daß sich die gräfliche Regierung sowohl dem Erhalt des Reichtums der vielgestaltigen vestarinischen Kulturlandschaften und dem galaktischen und alderaanischen Kultur- und Naturerbe verpflichtet fühle, als auch dem Gemeinwohl der Bürger in der Region. Die Polizei der Hauptstadt ließ die Politgammler zunächst gewähren und griff erst ein, als einige der Querulanten versuchten, in den gesperrten Bezirk um das Plenargebäude einzudringen. Die ergriffenen Maßnahmen erfolgten - laut Polizeisprecher Fraxa Vanninghier - mit den nötigen Augenmaß und zielten lediglich auf eine sichere Gewährleistung des parlamentarischen Betriebes ab."

    *** Es folgen weitere Nachrichten… ***
    "Perchè io so io e voi non siete un cazzo!"
    Marchese Onofrio del Grillo

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von RoV ()