Der Umgang mit dem totalitären System InGame

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Der Umgang mit dem totalitären System InGame

      Hallo zusammen,
      nachdem es in diesem Thread
      Kein Umgang mit einem totalitären System im Spiel?
      etwas chaotisch zuging hier nun die Neuauflage des Threads.
      Bitte achtet auf das Topic! Allgemeine Hintergrunddiskussionen wie Diskussionen um den Sinn von Diskussionen und vor allem auch persönliche Spitzen sind hier nicht erwünscht.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Deidree ()

    • Ich zitiere mich einmal selbst und schicke folgendes noch mit auf den Weg:

      Achtet auf das eigene Powerlevel.

      Höhere Ränge müssen dargestellt werden.
      Salopp gesagt: Wenn keine "Befehlsempfänger" da sind dann sollte man nicht denken, dass man im Open-RP einfach auf "freie Spieler" ausweichen kann.

      Ein General hat seine Truppen. Der läuft nicht durch Kaas City und stellt seine Befehlsgewalt dadurch dar, dass er Truppen, die eigentlich gar nicht unter seinem Kommando liegen, Befehle erteilt.
      Ein General, genauso wie ein Admiral oder Darth, gehört, meiner subjektiven Meinung nach, maximal an die Spitze einer Gilde oder eines Projekts wo er vor allem RP-Motor ist.

      Wenn man auf einer niedrigeren Stufe der Nahrungskette steht gehört es dazu, dass man sich auch darauf einlässt, dass andere Charaktere mal mehr zu sagen haben.
      Möchte man "freiheitliches"-RP: Finger weg von totalitären Regimen. Da zählt Nar Shaddaa genauso zu wie das Sith-Imperium!

      Zusätzlich sollte man sich immer die Frage stellen:
      "Macht es gerade Sinn, dass man Charakter hier ist?" bzw. "warum ist mein Charakter hier?"

      Wenn die Antwort lautet "weil ich OOC weiß, dass hier gerade RP stattfindet" und man keine IC antwort findet dann sollte man auf einen anderen Charakter loggen.
      Es wird IC auffallen, dass man eigentlich gar keinen IC Grund hat irgendwo unterwegs zu sein. Immer!

      Für alles andere mein altes Statement!

      Malycus schrieb:

      Hier machen sich geballt einmal nahezu alle Fragen und Diskussionen zum Spiel im Sith-Imperium breit, die nichts direkt mit Interpretationen von Handlungen im Detail zutun haben (also jene Aspekte die man interpretieren könnte), sondern auf einem sehr abstrakten Level bleiben.

      Etwa:
      • IC/OOC Trennung - Möglich?
      • Persönliche Präferenz überhaupt totalität zu spielen - und kann man, wenn man keine Lust hat das auszuspielen überhaupt konsequent imperial spielen?
      • Machtgefälle im Imperium - will man das im ausgespielten RP?
      • Machtgefälle zwischen Charakteren - darf man sowas überhaupt spielen?
      • Kontrolle über den eigenen Charakter - kann man alles kontrollieren was dem eigenen Charakter passiert?
      IC / OOC - Trennung

      Eloun hat mit der generellen Aussage recht, dass niemand konsistent immer in der Lage ist zu trennen.
      Das würde ich absolut so unterschreiben. Dann kommt aber gleich das dicke aber:


      Aber: Es sollte versucht werden. Permanent! Wenn einem auffällt, dass man IC und OOC gerade nicht trennt, dann sollte man danach bestrebt sein diese Trennwand wieder hochzziehen.

      In der Hitze des Gefechts, bei schnellem, emotionalen, Spiel kann diese Trennwand schon einmal bröckeln. Dennoch sollte jeder Spieler nach maximaler Trennung zwischen IC und OOC streben.

      Bei uns im Vampire-Live gab es einen saloppen Spruch der absolut selbstironisch gemeint war und immer angebracht wurde wenn jemand IC und OOC Wissen aus versehen vermischte:
      "Ich bin halt n schlechter Rollenspieler und kann IC und OOC nicht trennen."

      Da steckt etwas Wahrheit hinter.
      "Gutes Rollenspiel" ist: In der Rolle bleiben und rollenspielen.
      "Schlechtes Rollenspiel" ist: Aus der Rolle fallen.

      Wenn man also von "schlechtem" Rollenspiel redet, wenn ich persönlich davon rede, dann trifft das auf Spieler zu die IC und OOC nicht getrennt bekommen. Schliesslich "rollenspielen" die dann nicht. Sie spielen keine andere Rolle. Sie stellen sich selbst dar.

      Hintergründe zu ignorieren, Fan-Fiction einzubinden, den Hintergrund einfach umzuschreiben und zu fordern, dass alle anderen mit einem weiterhin spielen und das "tolerieren" ist kein "schlechtes Rollenspiel". Das ist dreisste Ignoranz.

      Wenn ein Spieler es nicht besser weiß, dazu schrieben ja auch Setus und Sateera etwas, dann ist das eben so. Neuen Spielern kann man helfen. Neue Spieler freuen sich meist über jedes Fetzen Hintergrundmaterial. Die, die Hintergrundaufbereitungen mit Flaming beantworten sind keine "Neuspieler", die es nicht besser wissen und nicht "belästigt" werden wollen. Das sind zumeist Spieler, die es eigentlich besser wissen könnten und einfach keinen Bock haben: Ignoranten.

      Ausnahme:
      Und hier muss ich Eloun dann doch wiedersprechen:

      Für mich sind OOC motivierte "ignores" von Dingen im IC absolut gerechtfertigt wenn sie absolut hahnebüchernder Schwachsinn sind.
      Wenn man sich OOC motiviert dazu entschließt, die hermaphroditisch-nymphomane halbnackte Reinblut-Lord an der Slice-Theke einfach zu ignorieren, dann ist das kein Zeichen von "schlechtem Rollenspiel", da man IC und OOC vermischt, sondern von Selbstschutz.

      Das Sith-Imperium ist ein totalitäres Regime - Punkt


      Hier muss man gar nicht diskutieren.
      Wie ich und andere es schon schrieben hat das auch nichts mit Interpretation des Hintergrunds zu tun. Man muss schon völlig blind und ignorant durch die Spielwelt laufen um auf den Trichter zu kommen, dass das Sith-Imperium auch nur den kleinsten Funken eines demokratischen Rechtsstaates besitzt. Das hat es nicht!

      Da gibt es nichts zu deuten, nichts zu interpretieren.

      Was ist nun wenn man auf ein solches Regime keine Lust hat?
      Dann spielt man es nicht!
      Man kann aber nicht verlangen, dass alle anderen Mitspieler um einen herum "mitziehen" wenn man sagt:
      "Ich möchte aber einen imperialen Offizier spielen. Da ich auf autokratischen Totalitarismus keine Lust habe spiele ich das einfach nicht mit. Toleriert das und bindet mich gefällligst trotzdem ins Spiel ein!"
      Das wird nicht passieren. Oder wie Alan zu sagen pflegte: "Ich glaube nicht, Tim."

      Hier geht es um die Kernatnmosphäre des Sith-Imperiums.

      Man kann nun über Details streiten und diskutieren wie man möchte. Über Rassismus, über Fremdlinge in den imperialen Reihen, inwiefern die ihre eigenen kulturellen Eigenschaften einbringen oder nicht. Da kann man fröhlich diskutieren ob der individuelle Charakter, etwa der eingebürgerte Twi'lek, der nun Private wurde, noch seine kulturellen Eigenheiten ausleben darf (ich würde klar sagen: Nein. Das Sith-Imperium assimiliert, es integriert nicht). Über diese Details kann man fröhlich diskutieren.

      Am Ende bleibt eine Überschrift bestehen:

      Das Sith-Imperium ist ein kulturrassistisches Regime in dem Ungleichheit, das Recht des Stärkeren, Überwachung und Repressionen absolut und elementar Teil des Lebens sind.
      Jeder Imperiale Bürger weiß das. Jeder imperiale Bürger ist damit aufgewachsen. Die imperialen Bürger halten dieses System für das einzig richtige. Sie sehen sich selbst, selbst der kleine Normale Bürger, als "im Recht".

      Man darf das hier auch nicht mit dem Galaktischen Imperium verwechseln. Hier gab es keinen "falschen Krieg" (den Klonkrieg), der nur dazu da war Angst unter der Bevölkerung zu sähen, den Wunsch nach Sicherheit und einer "harten Hand" entstehen zu lassen und dann schlussendlich den Obersten Kanzler zum Imperator eines neuen Galaktischen Imperiums zu erheben, damit die angebliche (und reale) Korruption der demokratischen Organe in "sichere" und "friedliche" Bahnen gelenkt werden konnten.

      Im Sith-Imperium war das schon immer so. Seit Tausenden und Tausenden von Jahren. Und das wird weiter aufrechterhalten durch Überzeugung, Erziehung und staatliche Propaganda.

      Wenn man das nicht bespielen möchte dann muss man es schlicht lassen.
      Die Atmosphäre stört es hingegen immens, wenn der "Freidenker" zur Normalität wird. Natürlich kann der immer vorkommen. Der kam auch immer mal wieder vor. Das ein Soldat nach 4 Jahren an der Front Dinge erlebt hat die ihn Zweifeln lassen kann ganz normal sein. Das sollten aber schon "gravierende" Dinge sein. Jeder Bürger im Imperium ist auf Krieg gedrillt. Das gesamte Sith-Imperium ist eine einzige, auf Krieg ausgerichtete, Maschinerie. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass ein Soldat umkippt "nur" weil er Freunde hat sterben sehen, weil er an Fronten ohne Sinn kämpfte oder weil ein Sith, oder ein Offizier, Selbstmordmissionen angeordnet hat. Das ist etwas völlig normales für einen imperialen Soldaten!

      Und wenn ein Soldat umkippt, wenn er dazu mehr Grund hat als "mein Charakter hat 4 Jahre an der Front verbracht und dann, plötzlich, fiel ihm ein: Krieg ist schlecht. Unsere Gesellschaft ist böse, weil wir Krieg fördern. Wir müssen uns ändern!", dann wird das auch wiederum auffallen. Überwachungsstaat, Hallo! Auf Loyalitäten wird geschaut.

      Unter dem Strich kann so etwas passieren, ja. Es sollte aber nicht dazu führen, dass die Kernatmosphäre des imperialen Spiel verwässert wird.
      Wenn auf den Straßen von Kaas City nur "aufgewachte Bürger" unterwegs sind, die alles "böse" finden, die die Sith ganz "böse" finden, die willkür per se "böse" finden, dann kippt die Atmosphäre.

      Sith in ihrem Imperium

      Apropos Sith: Sith sind nicht "die da oben, die politische Elite, die nie was macht" und die da unten sind nicht "das Volk, dass von denen da oben betrogen wird". Zumindest nicht in der Wahrnehmung der Bürger. Die Sith herrschen. Und das tun sie unter völliger willfähriger Annahme der Bürger ihres Imperiums.

      Man mag nun im Detail wieder darüber diskutieren können was der Angriff der Zakuul, der Zusammenbruch des Rats der Sith, etc. alles für Auswirkungen auf die Sith insgesamt hatte.
      Bisher wurde allerdings noch nirgendwo auch nur angedeutet, dass die Sith ihren Stand in ihrem Imperium verloren hätten. Und ja, ich schreibe bewusst "in ihrem Imperium":

      Stellung der Sith im Sith-Imperium

      Ruled by Sith

      Sith command respect, fear, and reverence of all non-Force-users in the Empire. Even the lowiest Sith, fresh out of training, is regardet as a god among the people.
      Decorated Imperial military veterans often bridle at calling a brash young Sith "my Lord", but insults are rare, as the vast majority of Imperial citizens tremble from dread and admiration whenever a Sith enters their presence. The consequences for not showing proper respect are swift and brutal. When Sith Lord Praven was insulted by the lack of respect shown him by a stubbom Imperial major, he chocked the insolent officer and forced the man´s apology before braking his neck.
      It is called the Sith Empire for a reason. Though ordinary Imperial citizens outnumber their Dark Lords 10.000 to one, the awe-inspiring Sith rule with supreme authority. A Sith commands are obeyed without hesitation - whether they are shouted on the battlefield, declared in the halls og gouvernment, or whispered from the blackest shadows. To ignore a Sith invites immediate punishment; to disobey one promises a lingering death. No matter how high-ranking an Imperial officer or distinguished a gouvernment minister, all know they are mere puppets dancing at the whims of cruel and capricious Sith Masters. Yet, the greatest Sith leaders engender more than fear in their subjects. Many are adored and exalted as living legends...and all that stands between the Empire´s people and extermination by the hateful Republic.
      - SWTOR-Encyclopedia


      Wie geschrieben: Es mag sich an der Zahl und der Art der Organisation der Sith etwas geändert haben was wir noch nicht wissen da es bisher recht wenig Inside-Infos zum Sith-Imperium in KotFE gab. Es gibt aber, bis auf den Zusammenbruch des Rats der Sith und der Einsetzung Kaiserin Acinas, keine Hinweise darauf, dass sich sie Sicht auf die Sith im Imperium auch nur einen Grad geändert hätte.

      Öfter lese ich dann "ja, aber die Bürger haben dann ja jetzt gesehen, dass die Sith auch verlieren können und nicht sooo mächtig sind". Das haben sie früher auch schon. Das haben sie in internen Kämpfen unter Sith. Das haben sie bei putschen. Das haben sie gesehen, als Vitiate vor 300 Jahren den gesamten Rat töten ließ. Das haben sie auch gesehen als der Große Hyperraumkrieg verloren wurde, was ja mit keiner Silbe verheimlicht wird.

      Aber hier sind wir wieder bei Details. Selbst wenn man an den Sith etwas drehen würde bleibt die Grundatmosphäre des Sith-Imperiums erhalten.

      Aber was ist mit der Feier auf Dromund Kaas?

      Und nun kann man auch sagen, dass es ja die Feier auf Dromund Kaas gibt. Also müsste es ja ausgelassenere "Hurra"-Stimmung und "Frohsinn" unter der Bevölkerung geben, oder?

      Die Wurzel der Festwoche auf Dromund Kaas möchte ich gerne noch einmal zitieren:

      "Heroes of the Empire:

      The Sith-Empire would have collapsed millennia ago if its leaders did not comprehend how to motivate their people with more than just threats and intimidation. Sith Lords are generous to their subjects, showering common citizens with rich spoils of conquered worlds. Enslaved populations are parceled out to Imperial households as servants and laborers, ensuring lives of comfort and luxury for their masters.
      Every equinox on Dromund Kaas heralds an indulgent week-long feast, reminding the people of what they fight for and stand to lose. Vaverone Zare, one of the most beguilingly beautiful Sith Lords in the Empire, is often seen leading decadent parades through the streets of Kaas City, encouraging citizens to join her. Whether people accept her invitations with fear or love is immaterial; what matters is that Sith and subject stand united."
      - SWTOR: Encyclopedia
      Die Festwoche ist nicht Spielererdacht. SIe gründet auf etwas was im Hintergrund definiert ist. Und so haben wir auch 2013 darauf gründend die erste Festwoche ins Spiel übernommen.
      Schön und erfreulich ist, dass sie weiter frequentiert wird. Aber halten wir es wie der Imperiale Bergungsdienst und vergessen nicht was sie eigentlich ist: Ein Propagandafest.

      Fazit:
      Was also wenn man auf die Atmosphäre keine Lust hat? Sein lassen.


      Machtgefälle im Sith-Imperium - Auch zwischen Charakteren?

      Ja, das Sith-Imperium fördert und strukturiert Ungleichheit unter seinen Bewohnern.

      Will man das sehr abstrakt ausdrücken so gilt:

      Sith > Rest

      Unter dem Rest gilt:

      Offizier > Soldat > Imperialer Bürger > Unterworfener > Fremdweltler > Sklave

      Ungleichheit gibt es im übrigen auch in anderen Systemen. Ich wundere mich immer warum gerade Nar Shaddaa Spieler so tun als wäre da alles "freiheitlich".
      Man möge mir den folgenden, bewusst saloppen, Ausspruch verziehen: Nar Shaddaa und Freiheit? Am Arsch.

      Auch auf Nar Shaddaa gibt es Sklaverei, Gewalt, Prostitution, Gangs, und über allem thront das Huttenkartell dem dieser verdammte Mond gehört. Auf Nar Shaddaa passiert gar nichts ohne dass die Hutten irgendeine Form von Profit daraus schlagen.

      Die Hutten bespielt man nur nicht, imperiale Offiziere, Soldaten und Sith hingegen schon.
      Ist das jetzt schlimm? Mitnichten.

      Es wurde gefragt ob man auch dann für das Machtgefälle wäre wenn man selbst den keinen "Gangsta" neben dem Nexus spielen würde der von einem Offizier aufgemischt wird.
      Ja! Natürlich.

      Die Vorstellung, dass jeder Charakter "balanced" ist, also dasselbe kann, sich entsprechend auch gegen jeden behaupten kann, ist Nonsens.
      Natürlich kann ein hochgerüsteter Mando, oder der Elite-Kopfgeldjäger ala Cad Bane, sich auch gegen einen Sith behaupten. Der kleine "Karl Arsch Gangsta" mit seinem Handblaster aber wohl kaum.
      Vertickt der gerade neben dem Nexus Spice ohne Genehmigung an eine Gruppe Aufständischer und eine Gruppe Soldaten taucht auf, dann sind die Asche wenn sie sich wehren.
      Ist der kleine Gangsta da alleine und sickt gerade einen Sith an, dann wird der Sith im Zweifel das Lichtschwert ziehen und den Disput schnell beenden.

      Oft wird dann gesagt "aber aber...das geht so nicht! Die müssen doch eine Chance haben!"
      Haben sie. Zuallererst könnten sie ihren Charakter konsequent bespielen. Wie wäre es wenn man damit anfängt? So wird der kleine "Gangsta" den Sith überhaupt nicht doof anquatschen.
      Wenn er das doch tut dann nötigt er eine Reaktion ab. Das tut er auch von dem Trupp Wachsoldaten.

      Was wäre wenn der kleine Gansta gegen den Sith bestehen könnte und dann auch noch alleine, zu Fuss oder mit seinem ramponierten Gleiter, zum Raumhafen entkommt und wegfliegt?
      Man würde alle anderen Spieler wie Deppen dastehen lassen und würde auch die, laut Hintergrund deutlich mächtigeren Charaktere, herabwürdigen.
      Der kleine Freizeitgangsta der von Nar Shaddaa kommt und mit einem Handblaster (das schießen hat er sich selbst beigebracht) auf offenem Feld gegen einen Sith besteht der ihn nicht binnen 20 Sekunden einfach in zwei Teile schneidet? Absolut unglaubwürdig.

      Heisst das nun, dass man solche Charaktere einfach töten sollte? Das habe ich nicht geschrieben.
      Es wird aber gerne so getan als wären "Fähigkeitsgefälle" grundsätzlich schlecht. Als müsse der ausgespielte Mini-Ganove auch gegen einen Darth eine "Schnitte" haben, als müssten kurz gesagt alle ausgespielten Charaktere "balanced" sein. Das sind sie aber im Hintergrund nicht, entsprechend sind sie das auch im Rollenspiel nicht. Das zu konstruieren ändert den Hintergrund und die Atmosphäre!

      Natürlich sollten Spieler sich nicht unabgesprochen töten und auch keine unabgesprochenen Langzeitfolgen aufzwingen.
      Das gilt aber für beide Seiten!

      Ein Sith sollte nicht durch die Stadt laufen und willkürlich Spielercharaktere töten. Natürlich ist das großer Mist!
      Der kleine "Gangsta" sollte aber wiederum auch nicht "erzwingen", dass er umgenietet wird indem er seine Rolle konsequent bespielt. Wer weiß, dass er den "kleinen Gangsta" spielt, der IC eigentlich weiß wie er sich zu verhalten hat (sonst wäre er vermutlich schon lange tot), der sollte den anderen Spieler nicht dazu nötigen sich entscheiden zu müssen ob er aus seiner Rolle fällt (der Sith macht nichts obwohl er total schwer auf offener Straße beleidigt wird) oder den anderen Charakter umhaut.

      Natürlich kann man auch die ersten Male "mildere Strafen" einbauen. Wie ich aber früher schon schrieb: Irgendwann ist das Maß schlicht voll.

      Spieler, die nur Macht missbrauchen

      Natürlich kann ich auch die Sorge verstehen, dass man im Open-RP an Spieler geraten könnte die nur einen "dicken" Charakter erstellen um dann andere Spieler permanent zu gängeln.
      Ich verstehe das!

      Das Problem ist dabei aber nicht das Machtniveau zwischen den Charakteren, sondern das konsequente Ausspielen eben dieser.

      Nehmen wir mal meinen Aufreger Anno 2013:
      Akolythen-RP auf Korriban. Öffentlich ausgespielt. Organisiert von der satanischen Vereinigung ex-FDPler aka "Sithorden".

      Wann immer Akolythen vor der Akademie im öffentlichen RP aufgetreten sind waren sie da: Die Lords, die eigentlich IC sicher dutzend andere, bessere, Sachen zu tun gehabt hätten als Akolythen männchen machen zu lassen, gerade da sie mit der Ausbildung gar nichts zutun hatten. Aber: Vom Hintergrund her dürfen sie das. Sie dürfen zu Akolythen rennen und sie "männchen" machen lassen.

      Das führte nur dazu, dass die Akolythenspieler nicht mehr zum dynamischen Akolythen-RP kamen. Stattdessen wurden sie dauernd von X unterschiedlichen Lords belagert die allerhand Unsinn von ihnen forderten....was sie nach IC Definition durften.

      War hier das Problem das Machtgefälle zwischen den Charakteren? Nein.
      Was war das Problem? Die Lords hätten eigentlich besseres zutun gehabt. Ein Lord rennt nicht rum und sucht jemanden zum rumschubsen. Die Lords wurden nicht konsequent bespielt. Wären sie das, so hätten sie keinen Grund gehabt die Akolythen auch nur schief anzusehen.

      Und so ist es auch im imperialen Spiel insgesamt:
      Klar, natürlich, es kann einem passieren, dass im Open-RP jemand seine "dicke Hose" ohne Hintergrund und Konsistenz ausspielt. Das kann einem auch auf jedem anderen Spot passieren.
      Ja, es kann sein, dass auf Dromund Kaas auf einmal ein Trupp super-wichtiger-Soldaten auftaucht, angeführt von einem General, der mitten in Kaas City willkürlich Spielercharaktere anranzen lässt.
      Das darf er vom Hintergrund her. Er würde es nur nie tun!

      Der General hätte viel wichtigere Dinge zu tun! Der Sithlord hätte wichtigeres zu tun! Die laufen nicht rum und haben den ganzen Tag nichts besseres zutun als willkürlich Leute zusammenzufalten und festzunehmen. Sie könnten es, aber das wird wohl eher die Ausnahme sein.

      Der normale Wachtrupp, sagen wir mal vom SRK ausgespielt, könnte das auch tun. Der steht da und kontrolliert. Wenn da zu viel Langeweile herrscht und das Gesicht deines Charakters passt gerade dem wachhabenden Offizier nicht, der sich eh langweilt und angefressen ist kann deinen Charakter zusammenfalten. Das wird der aber kaum bei jedem Charakter tun. Warum? Weil er nicht da ist um Leute willkürlich anzukacken, sondern um Wache zu schieben. Und das "Wache schieben" funktioniert nur sehr eingeschränkt, wenn man viel mehr damit beschäftigt ist sich "Opfer" rauszusuchen.
      Wenn dann wirklich mal etwas passiert während die Wachmannschaft gerade einfach nur Schikanen fährt wird es für den Offizier ungemütlich, sehr ungemütlich. Von daher wird er da schon ein Auge drauf haben.

      Von daher: Ja, es kann passieren, dass man Willkür ausgesetzt wird. Aber das ist auch nicht ständig der Fall. Das ist schon rein logistisch gar nicht möglich.
      Irgendwann würde ein Vorgesetzter sagen, dass der Offizier nicht auf seinem Posten ist um Leute zu schikanieren, sondern um seine Aufgabe zu erfüllen. Das wird er nicht sagen um die Bewohner zu beschützen, sondern um den reibungslosen Ablauf der Wachposten aufrecht zu erhalten denn er weiß: Passiert etwas, dann ist auch mein Kopf dran.

      So ist es auch bei Sith. Die haben in der Regel auch besseres ztun. Klar kann es passieren, dass einem Sith, der gerade sinnvoll von A nach B unterwegs ist um etwas für seinen Lord zu tun, deine Nase nicht passt. Dann hast du Pech gehabt. Das ist halt so. Willkommen im Sith-Imperium!

      Kontrollzwang über alles was dem eigenen Charakter passiert


      Es gibt aber noch genug Spieler die sagen "ich möchte alles kontrollieren können was dem eigenen Charakter passiert".
      Keine Überraschung. Keine Sondersituationen.

      Warum schreibt ihr nicht einfach ein Buch? Das wäre doch einfacher.

      Rollenspiel lebt davon, das man den eigenen Charakter auch in Situationen spielt in denen er nicht "heimisch" ist. Das schafft rollenspielerische Herausforderung.

      Nein, es ist nicht durchführbar, dass jeder Mitspieler erst einmal OOC nachfragt ob einem die Reaktion des Gegenübers gerade "passt". Das ist "Rosinen rauspicken" oder "I-Win"-RP.

      Eine ähnliche Diskussion gab es hier in einem anderen Thread schon einmal.
      Wer volle Kontrolle über alles haben möchte was rund um den Charakter passiert sollte in seinem Stronghold bleiben, allein für sich, auch ohne sonstige Mitspieler, oder eben ein Buch schreiben.

      Wirklich intensives und interessantes Rollenspiel ergibt sich nicht wenn die eigene Komfortzone nie verlassen wird. Wo ist da die rollenspielerische Herausforderung?
      Wo ist es spannend, wenn man einen Spice-Dealer auf der Promenade von Nar Shaddaa spielt der sich gerade in die Geschäfte der Konkurrenz einmischt wenn man gleichzeitig sagt, dass man dieser Konkurrenz nie begegnen möchte da man das OOC nicht wünscht. So etwas "soll dem eigenen Charakter nicht passieren".

      Spannend wird es wenn man ein solches Konzept ausspielt und dann wirklich auch mit der IC Gefahr IC umgehen muss, dass so etwas auffliegt, dass es "Konsequenzen" (dabei spreche ich nicht vom Tod) gibt, dass man IC reagieren muss und dabei weiter in der Rolle bleibt.

      Wenn auf Dromund Kaas eine Kontrolle ausgespielt wird und der eigene Charakter wird von den Soldaten angesprochen dann ist das eben so.
      Ich kann die Spieler nicht verstehen, die dann sagen "ja, ne, also ich möchte auf Dromund Kaas spielen aber bitte fragt mich bitte erst OOC ob ich Lust habe, dass meinem Charakter so etwas jetzt passiert, das passt mir gerade OOC so gar nicht in den Kram."

      Das ist doch kein Rollenspiel!

      Wir reden hier nicht von aufgezwungenen Langzeitkonsequenzen. Das sollte natürlich abgesprochen werden. Wir reden hier von Rollen-Spiel, davon, dass man sich in einer dynamischen Umgebung befindet in der "Dinge passieren".

      Wer stets bei allem was um den eigenen Charakter herum passiert erst eine OOC Anfrage haben möchte, das mit definieren will, und ansonsten sein Veto einlegt und die Umwelt schlicht ignoriert, der spielt kein Rollenspiel, der handelt nur nach eigenem Drehbuch. Da ist keine rollenspielerische Herausforderung dabei. Das ist "Drehbuch-RP".

      Natürlich soll man wirklich unpassendes RP, aufgezwungene Langzeitfolgen für den eigenen Charakter, etc. ausblenden können. Aber doch nicht quasi alles und schon gar nicht Dinge die essentiell für die Atmosphäre an einem Spielort sind. Etwa: Soziale Gefälle und Überwachung im Sith-Imperium.

      Kreativität bei Konzepten:

      Gehört eigentlich gar nicht zum Topic und doch wundert es mich wenn jemand, der auf Nar Shaddaa einen Puff betreibt Soldatenspielern auf Dromund Kaas mangelnde Kreativität vorwirft.
      Ja, eine Cantina oder ein Bordell auf Nar Shaddaa, das ist mal kreativ.

      Was ist eigentlich Kreativ?
      Hier wird gerne so getan als wäre etwas "ganz neues und außergewöhnliches" kreativ.

      Also der Reinblut ex-Sith der auf Rishi eine Schlittschuhhalle eröffnet weil er erfahren hat, dass seine Großmutter väterlicherseits früher Eiskunstläuferin für die Republik war....das ist dann Kreativ (absolut überspitzt, ihr wisst was ich meine).
      Unkreativ soll dann "schon wieder ein Sith Krieger von Korriban" oder "schon wieder ein Soldat, der auf Dromund Kaas stationiert ist" sein.

      Aha.

      Wenn ich Origami Falte dann nutze ich grundsätzlich ein Stück Papier. Das ist meine Grundlage. Daraus kann ich dutzende Figuren falten. Letztendlich sind das alles nut gefaltete Stücke Papier, die alle dieselbe Dicke und dieselben Ausmaße hatten. Und trotzdem kann man damit kreativ umgehen.

      Kommt nun jemand dazu und sagt "oh, schon wieder nur gefaltetes Papier. Ich bin viel kreativer" und holt ein Mikro raus in das er freestyle rapped dann mag das wirklich kreativ gewesen sein...aber es war keine Origami Kunst.

      Was ich damit sagen will ist folgendes:
      Nur weil etwas "anders" aussieht und weil einem das "besondere, anders artige" geradezu ins Gesicht springt ist es noch lange nicht "kreativer".

      Ich könnte aus dem Stand 6 Sith-Krieger Konzepte erstellen die allesamt die Korriban-Akademie besuchten und keines wäre "genauso wie das andere".
      Ebenso könnte ich 4 Offiziere für das imperiale Militär mal eben aus dem Stand erstellen und keines wäre "genauso wie das andere". Natürlich würde dabei der Feinschliff fehlen aber die Eckpunkte würden direkt stehen.

      Bei den "Snowflake"-Charakteren, die ganz besonders ausscheren wollen ist der Charakterhintergrund meist so tief wie eine Pfüzt in der ägypischen Trockenzeit. Es wird sich rein auf das "ins Auge springende" Besondere konzentriert.

      Sich im Rahmen des Hintergrunds zu bewegen und "besonderes" in genau diesem Rahmen zu erschaffen und mit Leben zu füllen erfordert weit mehr Kreativität und Umgang mit der Spielwelt als zu sagen:
      "Scheiß drauf, doofe Lore, juckt mich eh nicht, ich mach jetzt nen Miraluka-Optiker auf Dromund Kaas."




      P.S.

      Eigentlich sollte Euch allen ein kalter Schauer über den Rücken laufen als wären wir kurz vor dem Tag des Jüngsten Gerichts, wenn Sateera, Setus, Csan und ich uns in einem Thema einig sind!
      Gewannst du den Freund, dem du wohl vertraust,
      So besuch ihn nicht selten;
      Denn Strauchwerk grünt und hohes Gras
      Auf dem Weg, den niemand wandelt.
    • Objection!

      Bei Nar Shaddaa seh ich tatsächlich weniger Probleme. Nicht weil es ein demokratisches Kuschelsystem ist sondern weil die typischen Charkonzepte dort das Problem nicht gross heraufbeschwören wie es Sith oder Soldaten tun. Wäre natürlich trotzdem falsch da von Fairness und Gleichheit auszugehen.

      PS: Ich finde den neuen Threadtitel etwas... unglücklich gewählt.
    • Nar Shaddaa ist freier aber nicht frei.

      Darauf kann man sich einigen.
      Hab ich da n Laden: Hutten.
      Verkauf ich da Spice: Hutten / Spicelords.
      Hab ich da ne Cantina: Hutten.

      Der Mond gehört dem Huttenkartell. Man treibt dort geschäftlich nichts ohne das die Hutten ihren Profit bekommen.
      Gewannst du den Freund, dem du wohl vertraust,
      So besuch ihn nicht selten;
      Denn Strauchwerk grünt und hohes Gras
      Auf dem Weg, den niemand wandelt.
    • Malycus schrieb:

      Nar Shaddaa ist freier aber nicht frei.
      *nickt aus ganzem Herzen*

      Sith-imperium - totalitäre Diktatur (eins der Kennzeichen starke Reglementierung der Bürger zur Aufrechterhaltung einer ideologie)
      Huttenraum - autoritäre Diktatur (Hutten uneingeschränkt an der Macht, ansonsten Quasi-Anarchie)

      Aber Diktaturen sind es beides. ^^

      --- ehemals Verteidiger des Lichts (umbenannt nach Servermerge) ---
      Banner erstellt von Rae'lynn
    • Sateera hat aber recht: Man sieht die Hutten nicht offen rumlaufen.

      Was ansonsten im Spiel fehlt sind die ausgespielten direkten "Vollstrecker" der Hutten. Da würde ich mich aber auch schwer mit tun da man direkt den Willen einer Ordnungsinstanz definieren und darstellen würde. Direkt im Auftrag eines Hutten auf der Promenade zu agieren wäre "hart". Das wäre so als würde man in Kaas City mit "oberster Zustimmung" den Willen der Zitadelle ausspielen.

      Die HuttSec ist aber auch schon lange nicht mehr bespielt.

      Und: Nur weil etwas nicht aktiv bespielt wird ist es nicht "abwesend".
      Das ist etwas was auch im imperialen RP nicht selten auffällt.


      Verantwortung für die Re-aktion der NPC Umgebung

      Jeder hat die ganze Zeit darauf zu achten, und mit einzurechnen, wie seine IC-Aktionen in der Umwelt ankommen und welche Reaktionen sie auslösen müssten.

      In den fast 5 Jahren in SWTOR habe ich nicht selten gelesen, dass man eben machen kann wie man will solange niemand reagiert.
      Dann kann man sich halt offen drogendealend neben das Nexus stellen oder auf Korriban auf der Rampe Gespräche zum Sturz des Imperiums führen. Solange andere Spieler nicht reagieren und "zur Ordnung rufen" geht das doch.

      Nope, das geht nicht.
      Hier gibt es im Open-RP meistens keinen direkten Spielleiter (außer man ist in einem Open-RP Projekt wo ein Cantinabetreiber auch die Emotes für die Umgebung macht). Jeder ist hier in der Pflicht selbst darauf zu achten wie die Umgebung eigentlich reagieren müsste.

      In vielen Fällen würde die Umgebung direkt reagieren.

      Das gilt auch wenn man auf Nar Shaddaa einen Club eröffnet. Dann steht da das Huttenkartell vor der Tür. Eigentlich genehmigen die das überhaupt erst wenn Profit für sie abfällt.
      Wenn man auf der Promenade mit Spice handelt dann stehen andere Dealer und Banden da. Zuletzt kommen noch die Spicelords dazu.
      Einfach mal machen ohne über die Umgebung nachzudenken ist da schwierig. Deshalb wirkt Nar Shaddaa teilweise freier als es ist.

      Klar, der Gast und kleine Ganove, der da primär Credits lässt, der merkt wenig davon. Der muss nicht zum "Rapport", der wird auch nicht so kontrolliert wie es der Bürger und Besucher auf Dromund Kaas wird.
      Sobald der aber irgendwo seine Nase reinhält besteht auch da stetig die Gefahr, dass er irgendwem auf die Füsse tritt und auffällt., das er "interessant" wird.
      Und umso emsiger man wird umso mehr muss man aufpassen wie man sich wo bewegt.

      Wenn du nur reagierst und da bist um Credits auszugeben dann wirst du nicht viel von den Strukturen und dem Einfluss der Hutten spüren.
      Wenn du agierst und auf ihrer Welt Geschäfte machen willst, dann ändert sich das rasant. Denen reicht es aber ihre Stellung zu bekommen, ihren Respekt und ihre Anteile.
      Wenn man sich nicht in Schulden stürzen lässt dann ist man "freier".
      Gewannst du den Freund, dem du wohl vertraust,
      So besuch ihn nicht selten;
      Denn Strauchwerk grünt und hohes Gras
      Auf dem Weg, den niemand wandelt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Malycus ()

    • Naja, der Grund wieso einige Instanzen nicht mehr bespielt werden ist der, weil dann jeder rum mimimit, das sie nicht mehr den größten haben und da jemand ist, der ihnen auf die Finger hauen "darf". Zumal ich sagen muss, als ich damals einen von der Sec bespielt habe, kam das eigentlich gut an, ich hab mich damit ohnehin stark zurückgeschraubt vom Powerlevel her und versucht, es so gering wie möglich mit der Autorität zu halten, die man atsächlich als solcher hätte.

      Aber Malycus, ein Sith im Imperium hat schon nen stark hohes Powerlevel. Ich weiß nicht wie es genau mit den Instanzen da aussieht, also Judikative, Exekutive und Legislative. Aber nen Sith kann da schon glaube ich einen mal richtig durch den Dreck ziehen und hopps nehmen.
      Ich bin für das verantwortlich, was ich schreibe, aber niemals für das, was ihr darunter versteht. !!!

      !!! PlayTwi Ausgabe 38 ist da !!!
    • Ein Sith bekommt aber im Zweifel Probleme mit einem anderen Sith.

      Wenn ein Sith durch die Straßen läuft und mal eben Soldaten rumschubst dann darf er das ja "eigentlich".
      Aber: Diese Soldaten unterstehen irgendeinem Offizier und irgendwo über dem ist ein Sith.

      Meint: Wenn ein Sith einfach mal "rummuckt" dann tritt er indirekt möglicherweise einem anderen Sith auf die Füße der davon wiederum wenig begeistert ist.

      Das schützt den "normalen Bürger" nicht. Hier greift aber wieder der Punkt, dass ein Sith eigentlich besseres zutun hat als durch die Straße zu gehen und normale Bürger "rumzuschubsen".
      So etwas fällt auch auf und dann wird der Befehlsgeber des Sith sich wiederum anhören dürfen was sein Gefolge da treibt.
      Der Meister des Meisters wird mal "freundlich" nachfragen ob sein Untergebener mit seinen Ressourcen nichts anzufangen weiß und ein Nebenbuhler, ein Konkurrent, wird daraus auch seine Schlüsse ziehen.

      Sith sind zwar mächtig aber allein durch ihre strikte Struktur und den "Druck von oben", sowie Konkurrenzdruck, auch eingeschränkt in ihrer Handlung.
      "Ich bin Sith, ich kann machen was ich will" ist nicht.
      Gewannst du den Freund, dem du wohl vertraust,
      So besuch ihn nicht selten;
      Denn Strauchwerk grünt und hohes Gras
      Auf dem Weg, den niemand wandelt.
    • Edwardsen/Kidajar schrieb:

      Der große Vorteil auf NarShadda ist, das man mit "Ich zahle meine 30% Abgaben an den XY Huttenclan / Gangsterlord meiner Umgebung / Gang des Gebiets" sich einige Freiheiten erkaufen kann.
      Korrekt, aber auch nur
      1. einige, nicht alle
      2. solange die Hutten das wollen
      3. solange bis die Hutten dann vielleicht ohne Angabe von Gründen mehr als 30% wollen
      Aber da greift die Aussage von Malycus wieder: Wird nicht bespielt, also tritt es nicht auf. Was ich schade finde, denn so geht ein großer Reiz des "Staates" leider komplett verloren.

      --- ehemals Verteidiger des Lichts (umbenannt nach Servermerge) ---
      Banner erstellt von Rae'lynn
    • Ich hätte dazu mal ein konkretes Thema - wie spricht eine Sklavin Kundschaft in der Cantina im Imperium an?

      Ich habe meine Hirani jetzt als in Sklaverei geboren und Abkömmling von Generationen von Sklaven angelegt - nach "Revan". Von daher ist sie bei der eher unfreundlichen Umgebung ängstlich und eher zu höflich. Deshalb wird eben erst mal alles als Mylord, Herr o.ä. angeredet. Aus meiner Sicht stimmig.
      Es gibt aber immer wieder Anfragen nach weniger formeller Ansprache bis zum Duzen. Ich habe das bisher alles abgeleht nach dem Motto "Sklaven sind Vertraulichkeiten nicht gestattet und wir werden ständig überwacht". Stimmig?
      Auch wenn jemand mit dem Barkeeper flirten kann - sie könnte das nie. V.a. da sie ja nur "ausgeliehen" ist und jederzeit verkauft werden könnte. Oder meint ihr, so jemand würde eher versuchen einen "Retter" zu finden?
    • @Eeonwe:

      Also, auch wenn ich bei der Anrede "MyLord" Gänsehaut bekomm *g*, finde ich es gut und stimmig das du nicht auf das Duzen eingehst. Auch finde ich, dass du die Sache mit dem flirten etc. richtig handhabst.

      Ich denke eine Sklavin müsste schon sehr ungeschickt sein um in der öffentlichen Cantina einen "Retter" zu suchen. Und wenn sie schon so in das Sklavenleben geboren wurde und schlicht nichts anderes kennt ist ja auch immer noch die Frage, ob sie wirklich befreit werden möchte. Ich persönlich glaube, dass viele Sklaven die in so ein System geboren wurden (wichtig! - nicht frei geboren wurden) eine gewisse Angst vor der Freiheit haben und vielleicht damit auch gar nicht zurecht kämen. Ich denke dazu, das die Gedanken eines solchen Sklaven um die Freiheit allgemein sehr gering ausfallen, wenn sie ihm überhaupt kommen.
    • Eeonwe schrieb:

      Oder meint ihr, so jemand würde eher versuchen einen "Retter" zu finden?
      Ich fürchte, sie müsste Nummern verteilen für die ganzen Retter die Schlange stehen ;)

      Du kannst sicher einen eigenen Thread für dieses Thema aufmachen, da Sklaven durchaus einen Retter suchen könnten. Andere Sklaven haben solch eine Angst vor ihren Meistern, dass sie niemals auf solch eine Idee kommen würden und dann gibt es wieder die, die ihre Stellung sogar mögen und sie beibehalten wollen. Sklaven RP ist da nicht so einseitig "meine ich" ;)

      SWTOR - EXODUS


      SWG LEGENDS - SPHINX [SPX]
      Academy of Light (LIGHT) vs Acolytes of Darkness (DARK)
    • Habe damit halt noch keine Erfahrung, primär habe ich es als Stimmungsbeitrag für die "totalitäre imperiale Atmosphäre " gesehen. Und ich nutze bisher Mylord und Mylady, weil es mich einerseits dabei auch schaudert und ich den Lord als Sith-internen Titel angesehen habe. Ich als arme Sklavin kann ja gar nicht wissen ob eine Sith-Dame bereits den Titel "Sithlord" erhalten hat oder nicht.
      Ich denke auch dass sie sich mit dem Hintergrund auch gar nicht vorstellen kann was "Freiheit" bedeutet. Ich denke, ihr "höchtes" Ziel wäre es eine "nette" Herrschaft zu kriegen. Und die Chancen auf so was sind wohl deutlich besser, wenn sie in der Cantina nicht aus der Rolle fällt.
      Und wenn ich eine Rettung haben will, dann organisiere ich die selbst ^^ - hab ja noch weitere Chars, die das Angebot bei Belkar bei Bedarf erweitern können. Aber zu Hirani passt das einfach nicht. Schon das Schockhaldband läßt das nicht zu :whistling: ^^
    • Prinzipiell werden alle Sith von nicht-Sith mit "mein Lord" angesprochen. Weibliche Sith ebenso.
      Wenn die Sklavin das nicht besser weiß, dann ist es ja gut wenn dieses fehlende Wissen genau so ausgespielt wird.

      Es kommt ja immer darauf an wie "eingewiesen" sie ist und inwiefern man überhaupt bisher mit Sith zutun hatte.
      Wenn eine Sklavin von einer besetzten Randwelt kommt wo nie ein Sith zugegen war und der Besitzer auch nie die Notwendigkeit hatte seinen Sklaven die adäquate Anrede von Sith beizubringen dann wäre das eben so.

      Sklaven sind zunächst persönliche Gegenstände.
      Wann flirtet man mit einer Sklavin? Letztendlich "flirtet" man dabei mit dem Gegenstand einer anderen Person.

      Was Retter angeht so denke ich, dass das Beispiel der Haussklavin von Darth Nyriss aus "Revan" schon ein gutes Beispiel ist.
      Eine Sklavin, geboren von Sklaven die wiederum Kinder von Sklaven waren und so weiter: Man kennt ja nichts anderes. Der Wunsch nach Freiheit ergibt sich eigentlich erst wenn man Freiheit kennt oder irgendwo sieht. Sklavenaufstände gibt es auch immer mal wieder, ja. Bei einem Sklaven der in relativ "guter Atmosphäre" aufwuchs und sein Leben lang nie etwas anderes sah oder auch nur davon erfuhr glaube ich weniger, dass der Charakter die offensichtliche Gefahr für Leib und Leben eingeht um sich "Retter" zu suchen.

      Zudem solche Retter mitten in Kaas City eigentlich kaum zu finden sein sollten. Für die imperiale Bevölkerung ist Sklaverei so selbstverständlich wie das tragen eines Blasters für einen Soldaten.
      Gewannst du den Freund, dem du wohl vertraust,
      So besuch ihn nicht selten;
      Denn Strauchwerk grünt und hohes Gras
      Auf dem Weg, den niemand wandelt.
    • Malycus schrieb:

      Prinzipiell werden alle Sith von nicht-Sith mit "mein Lord" angesprochen. Weibliche Sith ebenso.
      Wenn die Sklavin das nicht besser weiß, dann ist es ja gut wenn dieses fehlende Wissen genau so ausgespielt wird.

      Es kommt ja immer darauf an wie "eingewiesen" sie ist und inwiefern man überhaupt bisher mit Sith zutun hatte.
      Wenn eine Sklavin von einer besetzten Randwelt kommt wo nie ein Sith zugegen war und der Besitzer auch nie die Notwendigkeit hatte seinen Sklaven die adäquate Anrede von Sith beizubringen dann wäre das eben so.
      Ich mische mich mal hier ein, da ich das gleiche Anliegen wie Eeonwe habe.

      Einen als solchen erkannten Sith als Lord zu titulieren ist ja weniger das Problem. Es geht auch darum, wie spricht man andere Gäste an? Militärs, deren Rang man als arme Sklavin ja gar nicht kennt. Bürger, Fremdweltler usw. Sith sollte man in freier Wildbahn ja eigentlich weniger treffen ... *hust*

      Deswegen im Augenblick die Lösung alles und jeden als MyLord/-Lady anzusprechen, nach dem Motto "Da kann man nichts falsch machen." Inwiefern ist das nun gerechtfertigt?
      “The greatest teacher, failure is.”
      - Yoda

      "Das Problem mit Zitaten im Internet ist, dass man ihnen nicht trauen kann."
      - Abraham Lincoln (1809-1865)
    • Malycus, genau die hatte ich im Sinn bei Hirani.^^

      Ich weiß dass die prinzipielle Anrede mein Lord ist, dachte aber wie gesagt dass sich das eher auf welche bezieht, die den Lord-Titel schon haben. Dann werde ich das denke ich mal besser umstellen *schauder, mein Sprachgefühl leidet* Aber wer auf Dromund arbeitet sollte das schon wissen und so ausspielen.

      Tja, die Retter bieten sich halt eben doch an - ich denke das wird auch so bleiben wenn man im open RP ist. Hirani würde von meiner Sicht aus auch nie von sich aus darauf eingehen oder flirten und seehr zurückhaltend wenn überhaupt reagieren. Mir ging es eher drum wie mit der derartigen Erwartungshaltung umzugehen ist.
      Werde da einfach mal diesen Stil beibehalten.
    • Malycus schrieb:

      Ein Sith bekommt aber im Zweifel Probleme mit einem anderen Sith.

      Wenn ein Sith durch die Straßen läuft und mal eben Soldaten rumschubst dann darf er das ja "eigentlich".
      Aber: Diese Soldaten unterstehen irgendeinem Offizier und irgendwo über dem ist ein Sith.

      Meint: Wenn ein Sith einfach mal "rummuckt" dann tritt er indirekt möglicherweise einem anderen Sith auf die Füße der davon wiederum wenig begeistert ist.

      Das schützt den "normalen Bürger" nicht. Hier greift aber wieder der Punkt, dass ein Sith eigentlich besseres zutun hat als durch die Straße zu gehen und normale Bürger "rumzuschubsen".
      So etwas fällt auch auf und dann wird der Befehlsgeber des Sith sich wiederum anhören dürfen was sein Gefolge da treibt.
      Der Meister des Meisters wird mal "freundlich" nachfragen ob sein Untergebener mit seinen Ressourcen nichts anzufangen weiß und ein Nebenbuhler, ein Konkurrent, wird daraus auch seine Schlüsse ziehen.

      Sith sind zwar mächtig aber allein durch ihre strikte Struktur und den "Druck von oben", sowie Konkurrenzdruck, auch eingeschränkt in ihrer Handlung.
      "Ich bin Sith, ich kann machen was ich will" ist nicht.

      Gut das dieses Thema auch Bestandteil dieser Diskussion ist. Mir ist bewusst das diese Praxis im Sith Gang und Gäbe ist, jedoch kann es durch diese "Rangordnung" stell zu extremen Widersprüchen führen. Ich habe diesbezüglich nämlich eine ernst gemeinte Praxisfrage:

      Wenn eine Einheit auf einem militärischen Auftrag unterwegs ist: Trupp x hat den Befehl erhalten (Der Rangordnung vom Ministerium runter bis zur Einheit) eine Sklavenunterkunft zu untersuchen. Falls ein Sith sich dessen gewahr wird und dies unterbinden will (Motiv unklar), einen Befehl zum sofortigen Stop gibt, wie haben Soldaten eurer Meinung nach vorzugehen? Welcher Befehl wiegt höher? Haben die Soldaten die Genehmigung / Pflicht , den Sith zu töten, wenn er sie aktiv bei der Ausführung ihres Auftrages blockiert und sie diesen nicht ausführen können? Insbesondere mit dem Hintergrund, wenn es eine militärische Anordnung des Ministeriums (Grosssäuberung in den Sklavenquartieren) ist?

      Einfach zusammengefasst: Mir geht es darum herauszufinden und abzuschätzen, wie man als Militäreinheit in euren Augen sinnvoll reagieren soll, wenn ein militärischer Auftrag durch einen Sith blockiert wird. Für die Antworten danke ich schonmal. :)
    • Dem Sith gehorchen, hochmelden und auf neue Befehle warten.

      Solange in einem Befehl nicht explizit etwas von einem aggressiven Vorgehen gegen einen Sith steht würde ich als Soldat davon die Finger lassen. Das kann der "eigene" Sith auch selbst mit dem fremden Sith (oder dessen Meister) klären.

      --- ehemals Verteidiger des Lichts (umbenannt nach Servermerge) ---
      Banner erstellt von Rae'lynn