Kompromiss für das Open-RP in DK?

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    • Kompromiss für das Open-RP in DK?

      Moin.

      Nachdem sich das letzte Wochenende durch eine doch recht lebhafte Diskussion auszeichnete, möchte ich heute ein kleines Ergebnis dieser vorstellen.
      Ich möchte mich dabei bei allen bedanken, die mir mit Rat und Tat halfen, das hier aufzusetzen.
      Ich werde jetzt keine langen Reden schwingen.

      Ich würde gern folgendes zur Diskussion stellen, dabei aber auch gleich sagen, dass ich jetzt keine erneute 300 Posts lange Hin-und Her-Diskussion möchte.
      Lasst uns das folgende als einen Minimal-Konsens ansehen, der kein Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Vielmehr möchte ich wissen, ob das eine Basis ist, auf die man sie einigen kann.
      Es soll eine Art Kurzanleitung oder Schnelleinstieg für Interessierte und Neu-Einsteiger in das Open-RP in Dromund Kaas sein.
      Ich wiederhole... ein Kurzeinstieg ins OPEN-RP.

      Lest einfach selbst:



      Rollenspiel-Setting "Kaas City"
      Der Planet Dromund Kaas ist der imperiale Hauptplanet und Zentrum aller wichtigen politischen und militärischen Aktivitäten. Das Sith-Imperium
      ist dabei ein totalitäres System, das als Militärdiktatur mit einer aus Sith bestehenden, herrschenden Elite auftritt. An der Spitze dieses
      Imperiums steht derzeit Kaiserin Acina, deren Wort für alle ihre Untergebenen Gesetz ist.

      Spieler die sich im Open-RP bewegen, sollten sich dieses Hintergrundes immer bewusst sein: Das bedeutet klare Verhaltensregeln, Überwachung
      auch im öffentlichen Umfeld, Mitglieder des Militärs, Patrouillen und Wachposten dominieren den Alltag und sind in der ganzen Stadt präsent.
      Wer ein freiheitlich geprägtes RP ausspielen möchte, sollte dies nicht in Dromund Kaas tun, da es nicht dem Setting entspricht und rebellische
      Aktivitäten, Widerspruch und offene Opposition im Zweifel mit Waffengewalt erstickt wird. Die imperialen Bürger sind davon überzeugt,
      dass ihr System das richtige ist und entsprechend indoktriniert, dass Abweichler als Gefahr wahrgenommen werden, die es zu beseitigen gilt.


      Bekleidung
      Die Gesellschaft des Sith-Imperiums ist grundlegend konservativ orientiert, was sich auch in der Kleidung der Charaktere zeigt:
      Militärangehörige tragen voller Stolz ihre Uniform, auch bei Freizeitbetätigung ist dies nicht unüblich. Natürlich muss das
      Allgemeinverhalten dementsprechend angepasst sein, damit man die Uniform nicht entehrt. Zivilisten tragen Kleidung, welche ihren Körper
      verhüllt, Sith achten auf eine würdige, respektgebietende Erscheinung.
      Sklaven oder Entertainer sind die einzigen, die aus diesem Gefüge herausfallen: Während es beispielsweise bei einem Berufstänzer darauf
      ankommt, sich für das Publikum ansprechend zu präsentieren und damit auch sexy oder aufreizend gekleidet zu sein, müssen sich Sklaven nach
      dem Geschmack ihrer jeweiligen Besitzer richten.


      Rollen im Alltags-RP
      Spieler, die sich im offenen RP in Kaas City bewegen möchten, sollten schon aus Rücksicht für das Gesamtspiel und Interaktionsmöglichkeiten
      auf unmögliche oder sehr hohe Ränge verzichten. Wer es dennoch macht, muss damit rechnen, dass er 'in die Pflicht' genommen, und ggf. aus dem
      RP ausgeschlossen wird, sollte der den bespielten Hintergrund nicht Rechnung tragen. Die Wahrscheinlichkeit, dass Darths und
      Admiräle/Generäle jeden Abend im Nexusraum herumlungern, dürfte schon alleine wegen ihrer Pflichten und Verantwortlichkeiten gering sein.

      Für die Einordnung der jeweiligen Stand des eigenen Chars innerhalb der
      Gesellschaftsstruktur wird folgende Hierachie ausgespielt:
      Sith > Imperiales Militär (inkl. Alien und Verbündete die in dieser dienen) > Imperiale Bürger > Verbündete (Chiss und Mandalorianer) > Fremdlinge (Nicht-Militär) > Sklaven

      Innerhalb des Militärs gibt es folgende Abstufungen, bei denen der Rang über die Verantwortung und Befugnisse entscheidet:

      Infanterie: Ranghohe Offiziere im NPC-Bereich (General > Colonel > Major) > Offiziere (Captain > 1st Lieutenant > 2nd Lieutenant) > Unteroffiziere (Master Sergeant > First Sergeant > Sergeant
      > Corporal) > Mannschafter (Specialist, Private First Class,Private)

      Navy: Ranghohe Offiziere im NPC-Bereich (Admiral > Commodore > Line Captain) > Offiziere (Captain > Lieutenant > Ensign) > Unteroffiziere (Petty Officer > Corporal) > Mannschafter
      (Specialist, Private First Class, Private)



      Umgang miteinander im offenen RP
      Wird ein an dem Open-RP beteiligen Charakter von einem Militärangehörigen angesprochen, dient das der Authensität des
      bespielten Hintergrund. Wer dann meint, diesen Soldaten dann anzupöbeln, gar zu beleidigen, muss mit Konsequenzen rechnen, die ic Inhaftierung
      oder ooc Ausschluss aus dem RP bedeuten. Bei Kontrollen liegt es in der Hand des Kontrollierten zu entscheiden, ob die eigenen Papiere in
      Ordnung sind oder nicht - wer mit gefälschter ID, als entlaufener Sklave, flüchtiger Verbrecher etc. unterwegs ist, muss damit rechnen,
      dass Wachsoldaten versuchen werden, eine Festnahme durchzuführen.


      Wie in allen RP-Gebieten ist das bespielte Verhalten nicht mit den ooc-Verhalten des Spielers gleichzusetzen. Aufgrund des bespielten
      Hintergrund, kann auch ein etwas rauherer Ton herrschen, der aber nur ic zu bewerten ist. Das Imperium ist rassistisch und sozialdarwinistisch
      ausgerichtet, das heisst, dass Nichtmenschen, Niederrangige oder Nichtbürger damit rechnen müssen, als weniger wertig angesehen und
      entsprechend behandelt zu werden.
      Am offen getragenen Lichtschwert erkennbare Sith dürfen respektvolles und höfliches Verhalten von niederrangigeren Personen erwarten,
      ebenfalls uniformierte Offiziere und Unteroffiziere. Generell gilt, dass es nie schaden kann, sich erst einmal höflich mit einem unbekannten
      Gegenüber auseinanderzusetzen, da man nie wissen kann, wer die Person ist und nicht wissen kann, ob es nicht negative Auswirkungen in der
      Zukunft hat.


      Ebenfalls global zu betrachten: Jeder ist für sein Open-RP verantwortlich. Das heisst: man sollte nicht voraussetzen, dass andere
      das RP eröffnen, sondern selbst aktiv werden, wenn man Interaktion wünscht. Je höher der Rang im gesellschaftlichen Gefüge, desto mehr
      Initialaktion muss der Charakter mitbringen, da damit gerechnet werden muss, dass sich Niederrangige aus Respekt oder Furcht vor unangenehmen
      Konsequenzen fernhalten. Aber auch für Sith oder Offiziere gilt, dass sie Niederrangige nicht permanent schikanieren sollten: zum einen trägt das nicht zu einem guten
      Spielklima bei, zum anderen müssen sich auch Sith und Offiziere gegenüber Höherrangigen für ihr Tun früher oder später rechtfertigen,
      wenn Beschwerden überhand nehmen.
    • Immer gerne. ;)

      Das Wichtigste hier darf aber nicht vergessen werden: der Text enthält auf das Minimum heruntergebrochene Hilfsgedanken für den Umgang miteinander. Wer also meint, dass irgend etwas Entscheidendes vergessen wurde oder falsch dargestellt, der möge sich bitte melden und vielleicht auch eine Ergänzung formulieren.
      Es geht darum, gerade Neueinsteigern die Hürde auf Dromund Kaas ein bisschen niedriger zu legen und grundlegende Verständnisprobleme zu beseitigen.
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    • Super Text, danke!

      Umgang miteinander im öffentlichen RP
      Doch muss ich auch hier mit einer Frage kommen. Ich weiss, ich weiss.. ich habe die Frage schonmal gestellt und auch super liebe Antworten bekommen, doch stelle ich sie hier noch unter einem anderen Aspekt:
      Und zwar: Wenn ich mit einem meiner Sklaven gerne ins OpenRP möchte, kann der das nur mit seinem Besitzer zusammen (also, das hat mit seinem Konzept tun, hier soweit unwichtig). Dieser Besitzer aber ist in einer Gilde, die das Zakuuhlzeugs nicht ausspielen. Meine Frage war, was ihr alle davon haltet. Ob ihr das gleich seht wie ich, dass es im OpenRP für so kurze Kontakte wie einen Handel vollführen und einen Spaziergang machen oder was auch immer einfach nur unwichtig ist und eh keinem auffallen wird.
      Nun die Frage: Was haltet Ihr davon? Und zwar nicht, darauf bezogen, wie ich diese Person trotzdem ins OpenRP bekommen könnte, sondern ich möchte gerne eure ehrliche, ungeblümte Meinung, was ihr davon haltet, wenn sich jemand gegen dieses Zakuuhlzeug wehrt, aber dennoch gerne ins OpenRP würde. Seht ihr da ein Problem? Oder seht ihr mögliche Probleme die auftreten könnten, die ich nicht sehe? Zum Beispiel dass jemand "Ruhm und Ehre Kaiserin Acina" als Gruss sagt und das zu einem Problem kommen könnte? (<-- also ich seh da keins'^^)
      Potz Holzöpfel und Zipfelchappe!

      Ich kann, weil ich will, was ich muss.
      -Kant
    • Ich muss vorausschicken, dass ich bisher in das imperiale Militär-RP nicht eingestiegen bin und das Thema daher loremäßig nicht wirklich tiefgehend recherchiert habe. Ich finde es super, dass der Bereich - wie ich aus denForum-Aktivitäten der ltzten Wochen herauslese - nun mehr Beachtung findet und open bespielt wird.
      Das ist der Alltags-Simulation z.B. auf DK sehr dienlich und macht Lust mal vorbei zu schauen.
      Was mir im Zusammenhang "Interaktion mit Militär-Patroullien" nun immer noch seltsam vorkommt:
      - Das Imperium ist politisch und militärisch in klaren hierarchischen Strukturen organsisiert, dem Militär insbesondere sind hochspezialisierte Organisationseinheiten eingegliedert.
      - Dromund Kaas ist die Kernwelt und kein vom Imperium "besetzter" Planet
      Daraus folgt für mich, nach logischen Gesichtspunkten, dass für Belange der inneren Sicherheit, also polizeiliche Aufgaben, auch ausschließlich speziell dafür eingesetzte Organe zuständig sind. Eine "Polizei" eben. Inklusive Geheimpolizei etc., aber eben nicht das "Heer". Diese Organe wären wahrscheinlich sehr wohl in die Gesamtstruktur des imperialen Militärs eingebunden, aber mit klar definierten Aufgabenbereichen und Kompetenzen.
      Will damit sagen: Der Trooper auf Patroullie ist ein Polizist, kein Marine auf Landgang. Reguläre Militärangehörige tun ihren Dienst in der Kaserne oder im Einsatz.. Wenn sie in Kaas City unterwegs sind, dann entweder auf einem Dienstgang oder privat (auch wenn sie privat gerne stolz ihre Uniform tragen und das Recht haben, Waffen zu führen). In das öffentliche Leben würden Sie nur eingrifen bei "Gefahr im Verzug", oder wenn sie gezielt auf Ärger aus sind. Dass sie ID's kontrollieren etc. fiele ihnen sicher nicht ein und darauf, für dienstfremde Vorgänge einen Bericht schreiben zu müssen, hat sicher keiner Lust.
      Wenn ein (nicht offensichtlich bedrohlicher) Char von mir in einer Alltagssituation in Kaas City also von einem Navy-Seargant nach dem Ausweis gefragt wird, kommt mir das ähnlich seltsam vor, als wenn diies im RL ein Bundeswehr-Soldat (gleich welchen Dienstgrades) täte.
      “Never ever go by the book. They will want you to, but you musn’t. If the lust is too strong, tear one page from a hundred books and make your own way. There is no formula for life, no equation on how to be a human being.”
      ― Christopher Poindexter
    • @Nirana:
      Ich denke das es immer, früher oder später, zu Problemen führt wenn Spieler in unterschiedlichen Spielrealitäten spielen und mit diesen aufeinanderprallen. Und je später diese Auftreten, umso blöder wird die Situation.
      Beispiel:
      Würde ich als jemand der den Zeitsprung hinter sich brachte mit der von dir genannten Person spielen und, sagen wir nach zwei oder drei Monaten, IC plötzlich zu der Erkenntnis kommen, dass irgendwas nicht passt dann habe ich die Wahl zwischen:
      a) Aktuelles RP ignorieren = Scheiße
      b) Bereits vergangenes RP ignorieren = Scheiße
      Dazu kommt, das ich immer ganz bewusst um diverse Themen herumtänzeln müsste um nicht (oder nicht noch einmal) in so eine Situation zu kommen. Und das schränkt mich in meinem RP wieder soweit ein, das ich keinen Spaß an der Sache hätte.
    • @Deidree: Danke für die Antwort (=
      Ja, das sehe ich auch so. Aber sehe ich das nur, wenn man von längeren RP Kontakten spricht. Wenn man mit so einem Char kurz einen Ausflug nach Kaas City macht, um sich dort ein wenig am Markt zu beteiligen, würde das ja nichteinmal auffallen. Klar, wenn ich dann einen RP-Kontakt eingehe, bei dem man sich öfter trifft und länger spricht, als es nötig ist, um einen Handel abzuschliessen kann es zu dem von dir genannten Problem kommen. Doch spreche ich bewusst nur von kurzen Kontakten.
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      -Kant
    • @Nirana: als Sklavin hast Du eh nicht viel zu sagen und falls dich doch tatsächlich jemand auf die Zakuul anspricht, dann sag einfach es ist Dir verboten drüber zu reden. Denke mal für einen Marktbesuch oder Cantina kann man das erfolgreich ausblenden, grade Fremden gegenüber.
      “The greatest teacher, failure is.”
      - Yoda

      "Das Problem mit Zitaten im Internet ist, dass man ihnen nicht trauen kann."
      - Abraham Lincoln (1809-1865)
    • @Illwariel: es geht ja nicht um mich, sondern um den Besitzer meiner Sklavin (=
      Doch sprichst du eigentlich was gutes an. Einfach einen Grund finden, warum man nicht darüber reden will. Danke! Man kann auch als normaler Bürgerlicher ja z.b. sagen, dass man nicht in Stimmung ist, darüber zu reden. Wie gesagt, ich sehe kein Problem. Wirklich nicht, Null. Doch möchte ich wissen, ob irgendjemand von euch ein Problem sieht, was ich vielleicht übersehen haben könnte.
      Aber wenn ihr das alle gleich seht wie ich... hat sich das für mich erledigt =P An der Stelle nochmal danke für die Antworten.
      Ich freu mich schon, viele von euch demnach auch mal IC über den Weg zu laufen ^^
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    • Eeonwe schrieb:

      Tja, wir sind ja auch kein militaristischer totalitärer Staat hier .. - warum soll es hier eine "Gewaltenteilung" geben?
      Nun, wenn ich den Vergleich zu historischen "militaristisch totalitären" System ziehe, dann fällt mir schon ein, dass im 3. Reich der Polizeiapparat der SS und nicht der Wehrmacht untergeordnet war, und dass sich da Kompetenz und Aufgabenüberschneidungen erst im akuten Kriegsfall ergaben. Wenn ich gar auf das Rom der Antike schaue, indem die innere Sicherheit in Händen einer persönlich auf den Kaiser (sic!) eingeschworenen Garde (Prätorianer) sowie bei für zivile Sicherheit zuständigen Hilfsorganen (Vigiles, Liktoren) lag. Reguläre Truppen (Legionäre) durften sich der Hauptstadt nicht einmal nähern, geschweige dem sie betreten und dort auf dicker Mann machen.
      Ich will keineswegs einen geschichtlichen Diskurs führen, aber vor dem Hintergrund, dass die Hierarchie der Sith auf Konkurrenz und Hackordnung gründet und einzlne, mächtige Sith sehr wohl in militärische Kommandostrukturen eingebunden sind (also militärische Ressourcen als Teil ihrer Machtbasis nutzen könnten), macht doch eher wahrsheinlich, dass es klare Kompetenzabgrenzungen, wenn nicht gar Sicherheitsgesetze gibt, die eine Einmischung des regulären Militärs ins öffentliche Leben eingrenzen.
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      ― Christopher Poindexter
    • Der Punkt hierbei ist doch: Wir bespielen nicht Rom. Wir bespielen auch nicht das Dritte Reich. Wir bespielen nicht Nordkorea oder was auch immer man aus der realen Welt noch als Beispiel für militärisch geprägte Staaten oder Militärdiktaturen heranziehen mag. Wir bespielen ein Phantasiekonstrukt und wir versuchen dabei, innerhalb des RPs Interaktionsmöglichkeiten zu schaffen, damit es möglichst viele Anknüpfungspunkte gibt, die Spieler zusammenbringen.
      Vor diesem Hintergrund scheint es mir durchaus sinnvoll, Soldaten für Kontrollen und Überprüfungen zu nutzen, denn dann bekommen die ansonsten in der Kaserne hockenden Soldaten einen Grund, mit Nichtsoldaten zu interagieren, der nicht vollkommen an den Haaren herbeigezogen ist und viel für die Stimmung auf Kaas bringt.

      Und ... wir kennen doch mindestens ein prominentes Beispiel, in dem imperiale Soldaten polizeiliche Aufgaben übernehmen (stimmt nur die Zeit nicht ganz):
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    • Csan schrieb:

      Und ... wir kennen doch mindestens ein prominentes Beispiel, in dem imperiale Soldaten polizeiliche Aufgaben übernehmen (stimmt nur die Zeit nicht ganz):
      Klugscheiß: da sind die ja auch Besatzungsmacht auf einem fernen Planten. 8)
      *ducken und schnell wegrennen*

      Aber grundsätzlich hast Du Recht, das ganze ist dazu da, damit Leute miteinander spielen, also pro Militäreinsatz im Inneren.
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    • Smartshitterin! :D

      Aber mal im Ernst: Dass es um Kaas kein pomerium gibt, sieht man doch schon an der riesigen Anzahl in der Stadt stationierter Truppen. Die sehen auch nicht aus, als wären sie eine Eliteeinheit wie die Prätorianer, sondern wie ganz normale Soldaten und Wach-/Kampfdroiden. Also ist Rom zumindest bei diesem Vergleich schonmal recht eindeutig vom Tisch (siehe: herumstehende Piloten im Zehnerpack, herumlaufende Soldaten, etc).
      Mal ganz davon ab, dass dem Sith-Imperium der religiöse Unterbau fehlt, der zur Schaffung einer militärischen Bannmeile innerhalb Roms führte :)
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    • Andererseits ist mir letztens aufgefallen, daß dort tatsächlich Polizisten-NPCs rumstehen und jemanden verhaften. Vielleicht einigt man sich auf "Polizei verhaftet Taschendiebe und Militär sucht Terroristen / Spione / Rebellen". Wenn die einen was fangen, wofür eigentlich die anderen zuständig sind, dann wird der halt überstellt, Soldaten haben vermutlich auch keine Lust sich mit Ladendieben zu beschäftigen und sind nicht für die Mordkommission geeignet.
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    • Eeonwe schrieb:

      Wer mit Gefährten da ist oder rumrennt, wird als PvE-Spieler angesehen und ignoriert. Aber das gilt wohl nicht nur auf DK.
      Da würde ich nicht zu sehr verallgemeinern. Meistens hast Du zwar vollkommen Recht mit dieser Deutung, aber ich habe auch schon oft gesehen, dass Gefährten sinnvoll ins RP eingebunden worden sind (Droiden und Tier-Gefährten eignen sich da hervorragend zu, geht aber auch prima mit anderen Gefährten solange sie dann nicht wirklich die tatsächlichen Gefährten sind, also z.B. Corso Riggs nicht wirklich Corso Riggs).

      Auch zu rennen kann durchaus passend sein (vor allem wenn man sprinten aus hat) im RP.

      Ich würde es also eher am allgemeinen Verhalten festmachen.
      Jemand rennt durch die Nexuscantina und stoppt am Briefkasten/NSC-Questgeber/Händler -> PvEler
      Jemand rennt/joggt in die Nexusraumcantina und stoppt bei einem Spieler um ein Emote zu schreiben -> RPler

      Kurz: Auch hier würde ich niemanden vorschnell ignorieren, sondern erst einmal sein Verhalten abwarten.

      Nirana schrieb:

      Nun die Frage: Was haltet Ihr davon? Und zwar nicht, darauf bezogen, wie ich diese Person trotzdem ins OpenRP bekommen könnte, sondern ich möchte gerne eure ehrliche, ungeblümte Meinung, was ihr davon haltet, wenn sich jemand gegen dieses Zakuuhlzeug wehrt, aber dennoch gerne ins OpenRP würde.
      Bei langfristigem RP siehe Deidree.

      Bei kurzfristigen RP sehe ich kein Problem, aber da wäre der Content-"Verweigerer" meiner Meinung nach in der Pflicht unangenehme Themen zu vermeiden bzw. für sich umzudeuten.
      Wenn also jemand "Ruhm für Acina" als Gruß nutzt, dann sollte er nicht mit "Für wen?" reagieren, sondern damit leben, dass er es für sich gedanklich als "Rühm dem Imperium" gehört hat.

      Außerdem sollte er in so einem Fall dann kein langfristiges RP mit der Person anstreben, weil es dann ja wahrscheinlich öfter zu solchen (und wahrscheinlichen sogar auch umfangreicheren) Zeit-Problemen kommen könnte.

      --- ehemals Verteidiger des Lichts (umbenannt nach Servermerge) ---
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    • Danke erstmal für das Feedback zu meinem Einwurf. Ich möchte hierzu nochmals zwei wichtige Punkte hervorheben:
      - ich finde es toll, dass Kaas belebt wird und natürlich ist die Interaktion mit Ordnungkräften ein guter Aufhänger, bitte weitermachen! Könnte sein, dass ich Lust bekomme, mich ins open RP da einzubringen
      - ich möchte, um Immersionsverlust aus dem Weg zu gehen, einfach mal abklopfen, wie bestimmte Aspekte von den Akteuren gesehen und dann auch explizit bespielt werden. Kann nämlich sein, dass meine Vorstellung von der der anderen Spieler deutlich abweicht, diese Abweichung möchte ich minimieren, indem ich kritische Punkte mal anspreche.
      Weder die Engine-Grafik, noch die Story ja nicht einmal der gute Schorsch Lukas, geht wirklich auf so Details wie die organisatorische Trennung von Polizei- und Kampftruppen ein. Das gleiche gilt natürlich für eine Million anderer Aspekte, die weder im Story-Spiel, noch in den Filmen als relevant dargestellt werden. Diese Aspekte werden in der Regel im RP von den Akteuren nach Bedarf "aufgefüllt", wobei sich entweder ein natürlicher Konsens oder eine kleinliche Diskussion entwickelt.
      Die kleinliche Diskussion wollte ich nicht lostreten.
      Ich wollte eher mal nachfragen: "Hey, wenn mein Char also einer Gruppe Militär begegnet, dann sind Ordnungskräfte von Kampftruppen auf Landgang zu unterscheiden, oder? Wie muss ich mir das vorstellen? Wie seht Ihr das so?"
      Wenn die Antwort lautet: "Nee, letzte Woche Kommando-Einsatz im Outer Rim, diese Woche Patroulliendienst in der Heimat ist völlig normal..." dann ist das auch eine Antwort. Dann muss ich meine Sichtweise eben zurechtrücken, am Besten bevor es zur Interaktion kommt, und alles ist gut. Dann können sich alle auf die eigentliche Interaktion konzentrieren und ihren Spaß daran haben.
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    • Karada schrieb:

      Ich wollte eher mal nachfragen: "Hey, wenn mein Char also einer Gruppe Militär begegnet, dann sind Ordnungskräfte von Kampftruppen auf Landgang zu unterscheiden, oder? Wie muss ich mir das vorstellen? Wie seht Ihr das so?"
      Wenn die Antwort lautet: "Nee, letzte Woche Kommando-Einsatz im Outer Rim, diese Woche Patroulliendienst in der Heimat ist völlig normal..." dann ist das auch eine Antwort. Dann muss ich meine Sichtweise eben zurechtrücken, am Besten bevor es zur Interaktion kommt, und alles ist gut. Dann können sich alle auf die eigentliche Interaktion konzentrieren und ihren Spaß daran haben.
      Da kann ich nur beisteuern, wie es zumindest der Kampfverband derzeit hält - da gilt unser Wach- und Patrouillendienst als angeforderte Ergänzung/Unterstützung der in Kaas sonstigen stationierten Kräfte. Das heisst, wenn unsere Soldaten nach außerhalb geschickt werden, um einen Einsatz zu absolvieren, stehen sie natürlich nicht zur Verfügung - aber ansonsten sind sie eine Ergänzung zu lokalen, in Kaas stationierten (NPC-)Truppen.
      Dabei treten unsere Leute immer voll gerüstet, bewaffnet und behelmt auf, um einen 'offiziellen' Anstrich zu generieren.

      Soldaten in Freizeit oder ausserhalb des Wachdienstes sind uniformiert. :)
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