Disruptoren

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    • Aus "Star Wars: The Old Republic - Eine unheilvolle Allianz":, S.140-141

      Jedi-Padawan Shigar Konshi vs. Sith Eldon Ax vs. Mandalorianer Dao Stryver.

      Sean WIlliams schrieb:

      [...]
      Aus einer Klappe am Oberschenkel zog Stryver eine kurzläufige Pistole. Er richtet sie auf Shigar und gab einen einzigen Schuss ab. Shigar wich ihm aus, aber nicht schnell genug, sodass die Randschwingungen des Schusses nicht völlig an ihm vorbeigingen. Er klatschte wie ein Blatt an die Wand, rutschte auf den Boden und blieb kurzzeitig betäubt liegen.

      Stryver richtete seine Waffe auf Ax, die schneller auswich als der begriffsstutzige Jedi. Sie hatte die Waffe sofort erkannt und wusste, wie gefährlich sie war. Disrupter-Waffen waren in allen zivilisierten Teilen der Galaxis verboten. Eine davon auf Hutta zu sehen, in der gepanzerten Hand eines Mandalorianers, überraschte sie nicht.
      Außerdem wusste Ax, dass Disrupter-Pistolen nur auf kurze Distanz wirkten und lediglich eine Handvoll Schüsse abgeben konnten. Wenn Stryver weiter schoss und sie verfehlte, wäre die Waffe schon bald nutzlos. Also bewegte sie sich im Kreis um ihren Feind herum, rannte praktisch die Wände der vom Kampf geschwärzten Sicherheitsluftschleuse entlang und reizte ihn weiter, indem sie zerbrochenes Glas auf die Gelenkdichtungen seines Anzugs schleuderte. Zweimal verfehlte er sie nur knapp, aber selbst die äußersten Schwingungen des Strahls verursachten starke Schockwellen, die durch ihr Muskelgewebe liefen. Nur die Wut trieb sie weiter an. Sie nutzte den Schmerz, um die Dunkle Seite zu nähren.
      Als er den dritten Schuss in ihrem kleinen Tanz abgab - den fünften insgesamt -, spürte sie die Nachwirkungen kaum. Die Aufladung der Waffe ging zu Ende. Mit einem triumphierenden Grinsen machte sie aus ihrem umkreisenden Lauf einen Satz geradeaus. Zeit, den Kampf wieder auf ihn zu richten.
      [...}
      "In dem Moment, in dem wir erkennen, dass unsere Zeit nicht unendlich ist, beginnen wir, diese Spanne mit aller Energie und aller Leidenschaft zu füllen, über unsere Grenzen hinaus zu denken und jeden Augenblick so intensiv zu leben, wie wir es als Kinder getan haben."

      - Ludovico Einaudi
    • Im allgemeinen kann man sagen, für die meisten beruflichen Aussichten ist diese Waffe einfach ungeeignet, im Kopfgeldjägerkodex wird Sie zwar erwähnt, jedoch gleich davon abgeraten. Denn dadurch ist einfach jeglicher Beweis für Erfüllung von Auftrag XY mit vernichtet.
      Als Abschrekung kann man nebenbei vieles nehmen, sei es eine ausemotete Narbe die so, im Grunde schon zu bedenken gibt, sei es weil Sie gefährlich aussieht, oder von einer Waffe stammt, der man kaum entkommen kann und die Tatsache zu Leben Bände spricht. Im generellen gibt es dabei im Star Wars universum viele Exoten, die Eindruck schinden und nicht gleich Op sind, gerade als gut vernetzter Waffenhändler könnte man an ein paar kommen, wenn Sie schon gefährluch aussieht, aber eine Wasserpistole ist, doch seine Wirkung erfüllt ist im Grunde alles super und niemand kann sich beschweren.
      Sprengstoffe und schwere Waffen sind ebenso ein schweres Thema, mit dem nötigen Kleingeld kommt man an alles, da kommt nun natürlich das Problem der unterschiedlichen Creditwertigkeit hinzu, aber ich erwarte nicht bei einem kleinen Schmuggler auf eine Sturmkanone zu treffen.
      Ich möchte als Beispiel mal eine Peitsche ins Spiel bringen, exotisch, sehr Variabel einsetzbar und sowohl zum Entwaffnen, wenn man es Ic plausibel rüberbringen kann, einsetzbar wie zum Töten und Verstümmeln, dennoch würden die meisten es nicht als Op ansehen, weil Sie einfach praktikabel aus einer gewissen Enternung nur knallt und ein kühles Lüftchen erzeugt, von den nötigen Talent und der Übung abgesehen.
    • Kahria schrieb:

      Danke das du mein Argument untermauert hast, denn du selbst sagst, in etwas viel worten, das du die waffen nur benutzt um dich in eine Vorteilhafte Position zu rücken und die "Eier Raushängen" zu lassen.
      Ich muss zugeben, dass ein solches Urteil schwierig zu bewerten ist. Denn es kommt ganz auf den Charakter an. Ein Sith zum Beispiel trägt sein Lichtschwert auch offen um die "Eier raushängen" lassen zu können. Das Problem an solchen Rollen generell ist, dass sie dazu da sind um Macht zu verkörpern und nach außen hin darzustellen. Wenn man solch eine Rolle wählt, dann auch natürlich weil man sie gerne mal verkörpern möchte. Ich denke jeder kennt das und ich schließe mich damit keinesfalls aus. Lange Rede kurzer Sinn, mächtige Rollen gehören in die passende Umgebung mit passendem Hintergrund. Ich erwarte schon von einem Czerka-Boss, dass er ne Disruptor-Waffe benutzen würde. Weil dieser Boss viel Macht hat und sie auch verlieren kann. Deshalb wählt er möglicherweise ein solch drastisches Mittel zur Abschreckung. Diesen Czerka-Boss erwarte ich aber nicht im Slice and Dice anzutreffen. Ein Sith (und damit meine ich jene die den Kodex ausleben und im Kern glauben, dass sie die mächtigsten Wesen sind und keine Waffe sie aufhalten kann) erwarte ich ebenfalls in passender Umgebung anzutreffen. Aber ich würde von ihm nicht erwarten, dass er eine Disruptor-Waffe einsetzt. Warum auch? Er hat die Macht und ein Lichtschwert, das sind zwei mächtige Waffen auf die er sich ne Menge einbilden kann. Auf der anderen Seite würde ich aber auch keinen Klein-Ganoven den man im Slice and Dice antrifft, mit ner Disruptor-Knarre erwarten. Ich denke eigentlich nicht, dass die so spott billig sind. Außerdem ziehen besonders mächtige Waffen immer wieder Leute an, die sie dem Kleinganoven abnehmen wollen würden. Daher denke ich, dass ein einfacher Schmuggler lieber bei seinem Blaster bleibt und sich sagt "Ich verzieh mich wenn´s zu haarig wird."

      Mein Fazit:
      Wenn man zu häufig auf einen "Missbrauch", so nenne ich es mal, von solchen Rollen trifft, dann kann man versuchen diese Charaktere wie schon genannt IC zu meiden.
      Ansonsten würde ich zu Disruptoren im Rp ja sagen. Wenn die von mir oben genannten Faktoren stimmig sind.
      Was den Spannungsbogen betrifft: Es stimmt. Nicht unbedingt ist eine mächtige Waffe notwendig um Spannung zu erzeugen. Aber das hängt nun mal ganz vom Grundthema ab. Blödes Beispiel:
      Eine Seifenoper wie GZSZ greift auf Spannung durch soziale Krisen zu. Fremdgehen innerhalb einer Beziehung und der Versuch dies zu vertuschen. Tod eines geliebten Charakters und das Verhalten wie der Hinterbliebene damit umgeht. In einer solchen Thematik ist eine mächtige Waffe nicht unbedingt notwendig um die Spannung aufzubauen.
      Aber in Geschichten in denen Gewalt ein fester Bestandteil des Hintergrundes ist und die Dynamik der Handlung voran bringt, oder ändert, dort tragen mächtige Waffen (ob nun in Form von großen Armeen, Waffen im Allgemeinen usw.) meiner Meinung nach schon zur Spannung bei. Wenn sie erzählerisch gut eingesetzt sind, dann können sie die Spannung sogar noch steigern. Wie in Game of Thrones z.B.

      Spoiler anzeigen
      Der Nekromant mit seiner schier unaufhaltbaren Armee der Untoten erreicht die Mauer. Er wirkt jetzt schon übermächtig und nun kriegt er auch noch einen der Drachen von der Khaleesi. Ich persönlich habe das Gefühl genossen in dieser Situation hoffnungslos unterlegen zu sein, da man sich dachte "Okay.. wow.. dies ist nun wirklich eine sehr reale Bedrohung.." Aber das ist mein persönliches empfinden.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Zayne ()

    • Es sind einfach unterschiedliche Spielvorlieben. Wie bei vielen anderen Dingen auch.

      Unterlegen zu sein ist nichts Schlimmes, wenn es auf die richtige Art und Weise stattfindet. Das ist zumindest meine Meinung.
      Nehmen wir nur einmal ein Beispiel aus dem Sith-RP.
      Ein Lord mit seinem Schüler und zwei Wachen erscheint im RP. Also keine extrem große Gruppe. Durch das RP des Lords und seiner Untergebenen strahlt er aber diese Aura aus bei der man sich denkt man sollte lieber vorsichtig sein, ihn vielleicht gar fürchten. Das ist okay, mehr noch es ist wirklich gut.
      Aber der Lord, der sich bei seiner Charaktererschaffung einfach 50.000 Soldaten als Machtbasis gegeben hat und im RP vor einem steht und mit denen plump droht wenn man ihn nicht fürchtet? Weniger gut.

      Ist bei Waffen für mich dasselbe. Einen Charakter als mächtig anzusehen nur weil er ganz am Anfang emotet hat, dass er einen Disruptor am Gürtel hat? Das ist mir ein wenig dünn.
      Und da spreche ich noch nicht einmal von den zuvor genannten Punkten mit dem Emotemöglichkeiten einschränken und verhindern, die ich für sehr RP zerstörend halte.

      Aber wie ich am Anfang dieses Beitrages schon geschrieben habe, so sind es schlicht und einfach unterschiedliche Spielvorlieben. Solange direkt beim ersten Sehen emotet wird, dass dort kein Blaster, sondern ein Disruptor hängt und nicht erst wenn ein Kampf beginnt, hat doch jeder die Wahl sich umzudrehen und wegzugehen oder sich auf das RP einzulassen. Aber als Disruptor-Träger sollte man dann auch so rücksichtsvoll sein und klaglos hinnehmen, wenn irgendwer sagt, dass er mit einem nicht spielen will. Dann ist doch alles gut, oder nicht?

      --- ehemals Verteidiger des Lichts (umbenannt nach Servermerge) ---
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    • Auf den kürzesten Nenner gebracht ist es doch wie gesagt eine frage des RPs auf beiden Seiten des Disruptors:

      - Halter des Disruptors hat die Waffe nur um super imba zu sein und Leuten seine Herrlichkeit aufzuzwingen : schlecht
      - Halter bringt den Disruptor gut ins Game und unterstützt damit eine gewollte RP Atmosphäre : gut

      - Der ohne Disruptor lehnt die Waffe nur ab weil sein Char gerne das Maul aufreisst und es ihn stört das es welche gibt die auch gefährlich sind, wie kann der nur etwas haben vor das ich Promenadenlordalor Jens oder mächtigste aller Clubgängerinnen und Padawanbauchtänzerinn Chantall mich fürchten sollte?
      -> schlecht

      Der ohne Disruptor will mit den Waffen nicht spielen weil der Einsatz zu schnell im Chartod resultiert, alternativen im rp nimmt etc. - gut , is ja persönliche Vorliebe

      Wie alles im RP hängt die Waffe wie gesagt meiner Meinung nach von 2 Sachen ab wie wird sie vom Halter ins rp gebracht und wie wird sie vom gegenüber aufgenommen. Wenn einer von beiden salty, gern imba etc ist dann wirds zu streit führen. Aber dabei is scheiß egal ob Disruptor , Beskargam, Lichtschwert oder Quitscheente. Das Problem ist immer das gleiche. Erinnert mich an Fallout:

      Krieg bleibt immer gleich. ... oder Die Prom bleibt immer gleich.
    • Genau darauf wird es hinauslaufen:

      Die Meisten wissen ja nicht, ob der Träger es aus erspielten Gründen emotet und damit auch kein Power-RP betreiben will, sondern nur gern einen Char bespielen will, der erstmal als "Muss man ernst nehmen, weil sonst theoretisch er dich zu Asche macht" die Immersion ...erweitern soll..
      ODER
      Ob hier schon wieder PromenadenJens vorbei kommt, der gelernt hat, dass er das Lichtschwert ausziehen solle in der Öffentlichkeit auf NAR, dafür aber einen tollen "Ersatz" gefunden hat.

      Und ich glaube viele, wenn nicht die Meisten, gehen dann von PromenadenJens aus, denn den hat man schon in so vielen Formen und Gestalten angetroffen, dass es einfach ermüdend ist.


      Also wird man das RP einfach meiden.

      Also dann doch gleich die Frage, warum überhaupt das Ding? ^^

      Weil möglich? Weil es Bedrohung, ernsthafte Konsequenzen oder dadurch gar ernsthaftes RP signalisieren soll?
      Das geht mit so vielen anderen Mitteln ebenso, die nicht gleich nach dem Griff in die spezielle Schneeflockenkiste aussehen. Man kann ja einfach mal so wirken, durch die Persönlichkeit des Chars ;)

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      Die Dinger waren schonmal Teil eines Plots, da macht das Sinn, es ist nicht open, da kann man damit spielen und klar, wenn man mit seinem Char einen hat, auch erspielt, warum nicht diesen tragen? Hm...im open vermutlich hinderlich, da zu viele Rpler schlechte Erfahrungen gemacht haben und unbekannte Chars ja prinzipiell erstmal beäugt werden. Man weiß nie, wie sehr welcher Spieler sich an der Lore orientiert, also geht man mal davon aus: Passt nicht zu meiner Auslegung/ Powerlevel.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Crissor ()

    • Crissor schrieb:

      Genau darauf wird es herauslaufen:

      Die Meisten wissen ja nicht, ob der Träger es aus erspielten Gründen emotet und damit auch kein Power-RP betreiben will, sondern nur gern einen Char bespielen will, der erstmal als "Muss man ernst nehmen, weil sonst theoretisch er dich zu Asche macht" die Immersion ...erweitern soll..

      Also wird man das RP einfach meiden.

      Naja ich sage mal wenn so eine Waffe stimmig benutzt wird dann wird man sie zu 99% sicher nicht einfach so im open antreffen wo man mit Leuten zu tun hat wo man so gar nicht kennt. Als Disruptorbeführworter würde ich trotzdem einen Bogen um leicht bekleidete willige 18 Jährige mit Disruptor machen. Das ist einfach keine Waffe mit der man sich offen an die Bar stellt. Grade weil selbst auf Nar Shaddaa der Ruf der Waffe nicht unbedingt das Highlight sein wird. Aber ansonsten stimm ich dir zu bei Leuten die man nicht kennt ist man da sicher erstma vorsichtig.
    • Das ist genau der Punkt. Im Open wird man davor zurückschrecken, im internen Projektspiel, Gilden oder anderen Clubs, muss man sowas notfalls, wenn zu Gast, vorher mit der jeweiligen Leitung abklären und gut ist.

      Solche Waffen oder gar gewaltige Mächte in Plots? Immer her damit, da hat man sich ja eh schon auf ein Power-Lvl geeinigt.
    • hm, es ist immer schwierig, mit starken waffen im rp vernünftig umzugehen, das beide seiten zufrieden sind. gerade bei disruptoren ist das etwas knifflig. aber genauso bei lichtschwertern und der macht (ob hell dunkel keksfarbig, sei mal dahingestellt) ich denke, das erfordert feingefühl der beteiligten.

      als swtor rückkehrer, aber neuling im star wars rp geb ich da einfach mal ein beispiel, wie mein char da konzipiert ist:

      der char ist mirilaner und teil eines trupps gewesen, der im zakuulkrieg aufgerieben wurde und teils verstreut ist (teil der char story) als frontkämpfer trägt meine arihala eine cortosisbeschichtete schwere rüstung (weil sie eben wie der rest des trupps gegen lichtschwerter der zakuulritter geschützt sein musste), dafür aber nur ein ballistisches gewehr mit einem bajonett, damit sie dieses sowohl für den fern als auch den nahkampf nutzen kann.

      ist das overpowert? hm, ich denke nicht. klar, durch die kortosisrüstung und den schildgenerator ist sie halt ziemlich widerstandsfähig, aber sowohl die rüstung als auch das gewehr mit dem bajonett ist nur mit einfachem kortosis beschichtet, ein lichtschwertschwinger könnte also stundenlang auf ihr rumhauen, aber aufgrund der schwerttechniken, die sie selber ja eben nicht beherscht, würde sie auch kein land gewinnen^^

      damit will ich halt einfach sagen, egal wie "overpoverd" irgendwas ist, der char sollte dann auch entsprechende nachteile haben