Ebene 39 & Aidens Praxis

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  • Ebene 39 ist ein kleines, unbedeutendes Gebiet ein gutes Stück unterhalb des Rotlicht-Viertels, in dem es sich ein dauerbetrunkener Hinterhofarzt gemütlich gemacht hat.

    Ebene 39

    Dabei handelt es sich um ein einfaches Arbeiterviertel, ein gutes Stück unterhalb des Rotlicht-Viertels. Das Gebiet ist sehr dicht verbaut, zwar ist es möglich, die engen Gänge auch mit Fahrzeugen zu durchqueren, es gibt jedoch nur einen Taxi-Stand, der durch eine offene Häuserschlucht erreichbar ist.

    Herzstück des Viertels sind drei Aufzüge, die den Bewohnern die Möglichkeit geben, andere Gebiete des Mondes zu erreichen. Natürlich stehen alle drei unter Gangkontrolle. Einer davon führt bis zum Rotlicht-Viertel hoch und bietet den umliegenden Anwohnern damit eine günstige Vernetzungsmöglichkeit.

    Die Bewohner selbst sind ein bunt durchmischtes Volk, Menschen fügen sich in gleicher Zahl unter unterschiedlichste Alienrassen. Da es sich bei der Ebene primär um ein Wohngebiet handelt, das kaum bis keine industrielle Nutzung erfährt, findet man diverse Händler, die in erster Linie Dinge des täglichen Gebrauches anbieten und die hier lebenden Bewohner versorgen. Die Zahl an Sklaven ist gering, das tägliche Straßenbild dominieren Arbeiter und deren Familien. Nicht jeder kann sich den Luxus einer eigenen, kleinen Wohneinheit leisten, so gibt es neben mehreren Schlaf- und Wohnsälen auch unzählige improvisierte Unterkünfte aus Kisten und Abfall mitten auf der Straße, die in Schichten von mehreren Personen bewohnt werden.

    Kinderarbeit ist ein notwendiges Übel und sollte sich jemand, der offenkundig nicht in das Gebiet passt, hierher verirren, sieht die Person sich rasch von einem Schwarm Straßenkinder umringt, die durch diverse Tricks versuchen, den Reisenden von der Last seiner Wertgegenstände zu befreien.

    Natürlich findet man an mehreren Ecken Händler, die billige, zumeist selbst-zusammengemischte und entsprechend unsichere Drogen oder Aufputschmittel verkaufen, ebenso wie die obligatorischen Huren, jener Sorte, deren Körper bereits so verbraucht sind, dass man sie auf den höher gelegenen Gebieten nicht mehr an zahlungswillige Kundschaft vermittelt bekommt.

    Trotz all dieser negativen Eindrucke dominiert in dem Sektor nicht totale Verzweiflung, die meisten Bewohner kennen nur diese Art des Lebens und haben über Generationen gelernt, sich damit zu arrangieren. Auch im größten Dreck entwickeln sich ehrliche Freundschaften und gegenseitiger Respekt, den man vor allem gegenüber den vor Ort befindlichen Händlern bemerkt. Fernab des Schutzes, die diese durch ihre Zahlungen gegenüber den herrschenden Gangs erkaufen, sorgen auch viele alteingesessenen Einwohner dafür, dass die Händler nicht durch Überfälle und Plünderungen aus dem Sektor vertrieben werden. Einen Anwohner, der bei einem Überfall auf einen ortsansässigen Händler erwischt wird, erwartet meist Lynchjustiz. Natürlich hat diese Hilfe Grenzen und beschränkt sich auf Einzeltäter oder kleine Gruppen. In Gang-Kriege mischt sich niemand ein.


    Aidens Praxis

    Unweit des Rotlicht-Viertel-Aufzuges unterhält der menschliche Cyborg Aiden eine kleine Praxis, die er vor gut fünf Jahren von seinem Ausbilder, einem alternden Zabrak, übernommen hat. Die Praxis fügt sich nahtlos in die Umgebung ein. Die medizinischen Gerätschaften sind alt und wild zusammengewürfelt, der ohne gültige Lizenz agierende Betreiber selten nüchtern.


    Vor dem Eingang findet sich ein kleines Schild, das neben dem Vermerk „Praxis“ vor allem einen sehr dominanten „NUR BARZAHLUNG!“ Schriftzug aufweist. Öffnungszeiten gibt es keine, dafür eine Laterne vor der Tür, die aktiviert wird, wenn Aiden praktiziert und Patienten empfängt.

    Die für Mondverhältnisse gute Erreichbarkeit vom Rotlicht-Viertel aus hat dafür gesorgt, dass Aidens Kundschaft zu großen Teilen aus dort arbeitenden Personen besteht, die eine günstige und unkomplizierte Behandlung benötigen. Das Angebot reicht dabei von der Behandlung von Krankheiten und Verletzungen bis hin zu chirurgischen Eingriffen – natürlich ohne Garantie und auf eigene Gefahr.

    Neben der Tätigkeit als Hinterhofarzt hat Aiden sich im Laufe der Jahre ein breites Wissen über Kybernetik angeeignet und ist dank eines Neuralknotens im Hirn und entsprechender ergänzender Implantate auch in der Lage, zusätzliche Behandlungsmethoden und -schritte aus medizinischen Datenbanken abzurufen und in sein System hochzuladen. Er beschäftigt sich sowohl mit der Wartung als auch Implantation von kybernetischen Teilen. (die Behandlung kostet extra, wenn der alte Besitzer noch am gewünschten Implantat dranhängt!)

    Die moralische Flexibilität des „Arztes“ sorgt auch dafür, dass sein Schweigen käuflich und etwaige berufsbedingte Prinzipien kaum ausgeprägt sind. Fragen beschränkt er während der Behandlung zumeist auf medizinische Angelegenheiten, nicht auf die Herkunft des Patienten, der Wunde oder etwaigen Ersatzteilen.

    Dass man bei Aiden nicht nur Medikamente, sondern auch (selbst hergestellte) Drogen erwerben kann, ist ein offenes Geheimnis.


    kurz & knapp

    • Gearbeitet wird nur nach Barzahlung, wer nicht zahlen kann, wird nicht behandelt.
    • Neben Medikamenten verschachert der „Arzt“ auch Drogen.
    • Geld bestimmt die Grenzen.
    • Natürlich entspricht seine Arbeit in keinster Weise gehobenen Standards und ein Coruscanter Arzt würde beim Anblick der Praxis und Behandlungsmethoden vermutlich Schnappatmung bekommen.
    • Er hat Einiges an kybernetischen Ersatzteilen lagernd, Sonderwünsche müssen jedoch separat geklärt werden.
    • Aiden ist selbsternannter, bester Arzt der 39. Ebene, Experte für Kybernetik und Geschlechtskrankheiten.
    • Er ist selbst stark kybernetisch verändert, Spiegeltrinker und Drogenjunky.
    • Definitiv nicht die Sorte Arzt, die man aufsucht, wenn man die Wahl hat.



    OOC-Disclaimer

    Bei dem Char handelt es sich in erster Linie um einen „on-demand“-Twink und kein dauerhaftes Projekt.

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