Eissi

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  • Eissi, die zierliche Rattataki die auf Nar ihr Unwesen treibt hat auch eine Vorgeschichte, wovon vieles in den letzten Jahren im RP entstanden ist. Hier wird nach und nach ihre Geschichte erzählt und erweitert...
    Geschichte und Werdegang einer kleinen Rattataki im ach so großen Universum

    Name: Eissi
    Stammesname: Aman
    Geburt: 2 VVC (geschätzt, genaue Daten sind hierfür nicht verfügbar)



    Kindheit


    Der Planet Rattatak, nicht gerade der Ort wo Kinder ein friedliches Leben führen.
    Neben den wenigen Städten wird dieser Planet von Wüsten, Stürmen, und riesigen, teils als Götter verehrten Kreaturen beherrscht.
    Weit ab von den wenigen "zivilisierten" Städten leben die Einwohner noch in Stammesgemeinschaften,
    und versuchen mit dem wenigen auszukommen, was der karge Planet ihnen zu bieten hat.

    Hier wurde Eissi in eine kleine Stammesgemeinschaft hineingeboren, die, weitab von jeglicher Zivilisation, in einer Höhle im Sand lebte.
    Ihre Eltern, die nicht erfreut über den eher kleinen, zierlichen Nachwuchs waren gaben der kleinen Bleichhaut keine großen Überlebenschancen,
    also wollten sie verhindern, das ein unnützes Maul mehr durchzufüttern wäre, und wollten die Kleine kurz nach ihrer Geburt schon als Mahlzeit zubereiten.

    Ihr gut 20 Jahre älterer Bruder, Bahl, nahm die Kleine jedoch auf seine muskulösen, von Narben gekennzeichneten Arme, schaute ihr in die glasigen, hellen Augen,
    und schien irgendwas in dem kleinen Mädchen zu sehen.
    Um zu verhindern das sein kleiner Stamm, gerade noch bestehend aus ihm selbst, seinen Eltern, und ein paar wenigen entfernten Verwandten, die frisch Geborene
    verspeisen würden, forderte er von seinem Vater die Führerschaft, die er auch bekam...,
    indem er seinem Vater das Genick brach, seinen Kopf von den Schultern riss, und den leblosen Körper seinem Stamm als Mahlzeit an Stelle seiner Schwester darbot.

    So vergingen die Jahre, Eissi wuchs heran, der kleine Stamm wurde jedoch immer kleiner,
    und der Druck durch andere Stämme wurde immer bedrohlicher.
    Als sie gerade sechs war verließ ihr Bruder sie dazu noch, da er wissen wollte ob es noch mehr gibt außer Wüste, Sand und Dreck.
    Die Führung des Stammes übernahm ihr Onkel, Gark, der im Gegensatz zu Bahl der Meinung war, Taktik wäre zum Überleben unnötig, nur Stärke würde zählen.
    Dieses Denken führte dazu das der Stamm innerhalb weniger Wochen fast komplett ausgerottet wurde, und die wenigen Überlebenden in Gefangenschaft eines benachbarten Stammes gerieten.
    So auch Eissi und ihre Mutter Aissa.
    Da Aissa sich mit dem Sohn des Stammesanführers einließ wurden die beiden am Leben gelassen.



    Erste große Liebe


    In diesem Stamm wuchs Eissi als Außenseiterin zu einer jungen Frau heran, die von den meisten eher abschätzig nur toleriert wurde,
    jedoch gab es da einen jungen Rattataki, ein Sohn des Stammesführers, der die kleine zierliche junge Frau immer interessanter zu finden schien.
    Kog´ra, ein eher durchschnittlich gebauter Teenager, war zu der Zeit der einzige, der die 14jährige nicht wie ein Stück Dreck behandelte,
    sie sogar oft in Schutz nahm und sie gegen Demütigungen und Anfeindungen des Stammes beschützte.
    Über ein Jahr lang war er ihr Freund, ihr Leibwächter, und mehr.
    Irgendwann beschloss der Stamm aber das diese Verbindung eines der ihren mit dem Weib eines unterlegenem und dadurch als schwach geltenden Stammes nicht mehr akzeptiert werden konnte.
    So forderten die Männer Kog´ra auf von Eissi abzulassen. Dieser weigerte sich jedoch, und wurde vor Eissis Augen von gleich sieben Männern brutal abgeschlachtet.
    Kog´ra endete an diesem Tag als Mahlzeit über dem Lagerfeuer, selbst Eissi, sich sehr wohl bewusst was man ihr da für Fleisch vorsetzte,
    aß von ihm. Der Hunger war schon immer mächtiger als jede Moral gewesen.

    Sie sollte ihre erste große Liebe jedoch nie vergessen können.



    Bahls Rückkehr und Flucht von Rattatak


    Nicht lange nach diesem Drama betrat ein großer, vermummter Hüne die Stammeshöhle.
    Als sich die beiden Wächter am Eingang ihm entgegen stellen wollten wurden sie einfach mit zwei Blasterschüssen niedergemäht, wodurch sich der Fremde bei dem Stamm wohl genug Autorität erkaufte
    damit man ihm erlaubte zum Stammesführer zu sprechen.
    Aissa, Eissis und Bahls Mutter, die mit im Raum saß als der Vermummte zum Stammesführer sprach, erkannte ihren Sohn an der Stimme und den Augen, trotz das er schon vor 9 Jahren Rattatak verlassen hatte.
    Sie stand auf und stellte sich vor den Hünen, schaute ihm tief in die Augen, und erblickte darin nur puren Hass für sich. Wohl war ihr bewusst das sie sich nur um zu überleben mit einem Mann des Stammes eingelassen hatte, und ebenso warum ihr Sohn nun hier vor ihr und der Stammesführung stand.
    Sie drehte sich noch zum Stammesführer um und warf ihm einen verzweifelten Blick zu, als sich zwei große bleiche Pranken um ihren Kopf legten und ihr mit einem Ruck das Genick brachen.
    Der Stamm, dessen Bewaffnung aus Speeren und primitiven Bolzenschussgewehren bestand hatte keine Chance gegen die modernen Waffen des Hünen und seiner Brutalität, und so dauerte das Massaker nur knapp eine Stunde.
    Als es still wurde bemerkte er das noch jemand in der Höhle war. Er drehte sich um und sah auf seine zu einer jungen Frau herangewachsenen Schwester, die in ihren zittrigen Händen einen Knüppel hielt, ihn erst verwirrt, aber ohne Angst anstarrte, und dann wie eine Wahnsinnige begann auf die Schädel der toten Stammesmänner einzuprügeln. Die ganze aufgestaute Wut von Jahren voller Demütigung und Nichtachtung bahnten sich ihren brutalen Weg.
    Bahl lies sie gewähren, bis die junge Frau, von oben bis unten voller Blut und Gedärm kraftlos zusammensackte.

    Als er sich ihr näherte und seine Vermummung vom Gesicht löste erblickte sie ihren großen Bruder, den sie seit 9 Jahren nicht mehr gesehen hatte, brach in Tränen aus und konnte nur noch laut aufschreien. Der Schrei klang wie eine Mischung aus Erleichterung und Schmerz und erhallte in der Höhle wie ein Klagelied.
    Bahl packte dann seine kleine Schwester auf seine Schulter und verlies diesen Ort. Nicht weit entfernt hatte er ein altes, aber gut bewaffnetes Schiff stehen in dessen Cockpit er die vor Erschöpfung und Nervenanspannung zitternde Rattataki auf den Copilotensitz setzte, dann die Triebwerke startete, und den Planeten mit ihr verliess.

    Eissis Augen weiteten sich und begannen vor Erstaunen und Ehrfurcht zu glänzen als das Schiff die Atmosphäre verlies, und sich vor ihren Augen die Weite des Alls offenbarte.



    Dromund Kaas, die ersten Tattoos, die wichtigste Lektion


    Nur wenige Monate Nach all dem steuerte das Schiff den imperialen Raum an. Am Raumhafen von Kaas City gelandet tappste die kleine Rattataki mit großen Augen hinter ihrem großen Bruder durch die Massen in der Halle. Sie hatte noch nie so ein reges Treiben gesehen, geschweige denn von soviel Militärpräsenz die dort für Ordnung und Sicherheit sorgte.
    Jetzt verstand sie warum ihr Bruder damals von Rattatak weg wollte, es gab wirklich mehr als nur Sand, Sturm und Dreck. Und auch wenn Bahl sie versuchte in den letzten Monaten auf die Zivilisation vorzubereiten, übertraf der Anblick alles was sie sich mit ihrer Fantasie durch seine Erzählungen ausgemalt hatte.
    Als die beiden die Halle des Hafens verließen starrte sie entsetzt auf etwas, was sie vorher noch nie gesehen hatte...grüne Pflanzen und Bäume. Als plötzlich etwas auf ihren Haarlosen, noch ungepiercten und untätowierten Kopf prasselte hüpfte sie erschrocken hinter ihrem Bruder in Deckung, der daraufhin nur laut zu lachen begann.
    Es waren ein paar Regentropfen...Wasser, das von oben fiel, etwas was die unerfahrene Rattataki ebenfalls noch nie in ihrem Leben gesehen oder gar gespürt hatte.
    Als sie sein Lachen hörte musste sie selber schmunzeln, hatte er ihr doch erzählt das es Orte gibt, wo Wasser vom Himmel fällt, doch sie hatte ihn dafür als Idioten beschimpft.

    In der Stadt angekommen führte der erste Weg der beiden in ein kleines Geschäft, in dessen Hinterzimmer ein kleiner Raum mit diversen hygienischen Einrichtungen war. Sie setzte sich angespannt in einen der Stühle, schloss auf Bahls Geheiß hin ihre Augen, und erst als sie einen stechenden Schmerz in ihre Nase spürte öffnete sie sie wieder.
    Ihr Bruder hatte ihr ihr erstes Piercing verliehen, ein Nasenring.
    Dann griff er zu einer Tätowiernadel und begann ihr, nach und nach 7 Zeichen auf die Stirn und dem Kopf zu tätowieren...ein Zeichen für jeden der Männer, die Ko´gra vor ihren Augen abgeschlachtet hatten, ihrer ersten große Liebe. Sie sollte damit nie die Lektion vergessen, das man für etwas, was man nicht verlieren will, kämpfen muss. Hatte sie bei Ko´gra doch nur tatenlos zugesehen.

    Als sie sich nun im Spiegel begutachtete, mit Nasenring und den ersten Zeichen auf der Haut, wurde ihr mit einem Schlag klar, das das der Moment war, wo sie zu einer rattatakischen Frau wurde. War alles bis zu diesem Moment doch nur dafür da, ihr eine Berechtigung für diese Zeichen zu geben.

    In dem Moment fühlte sie die beiden Pranken ihres Bruder auf ihren Schultern, und er eröffnete ihr den Grund, warum die beiden auf Dromund Kaas sind.
    Er hatte dafür gesorgt das seine kleine Schwester eine Ausbildung bekommen sollte. Zur Meinungsbildnerin, Erzieherin, oder wie manche dazu sagen würden, schlicht Folterknecht. In Bahls Augen ein ehrbarer Beruf für seine Schwester, da auch er, wie ihre Eltern, nicht der Meinung sind das es praktisch wäre auf ihre Kampffähigkeiten zu setzen bei ihrer kleinen Statur von nur 1.60.



    ....to be continued


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