Sachen die mich im RP stören, obwohl sie mir mal egal waren...

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    • Vedari schrieb:

      Ich glaube nicht das Anfängerfeindlichkeit wirklich ein Problem ist. Klar es mag sein das man im ersten moment harsch reagiert wenn die zehnte Talon sich an dich rantanzt um ihr Lichtschwert an dich zu drücken. Man ist auch nur Mensch mit begrenzt Geduld. Aber ich für meinen Teil habe nie jemand abgewiesen der sagte "hey bin neu, noch kein Plan sag mir was da deiner Meinung nach grade ned passt." Ich denke das werden die wenigsten. RP ist ein Hobby das Geselligkeit und andere Leute erfordert. Notorische Menschenhasser werden damit also entweder eh keine Freude haben oder keine Freunde eins von beiden.
      Das habe ich so nicht geschrieben. Ich sprach zwar von Neulingen, aber nicht jeder Neuling ist auch ein kompletter Neuling und was RP oder Starwars oder betrifft. Es gibt hier nicht nur 2 Seiten einer Münze. Es gibt auch ganz viele unterschiedliche Hintergründe und Beweggründe. Außerdem stellt sich auch sicherlich die Frage, bei dem Neuling wer dem "Spezialisten" denn das Zertifikat ausgestellt hat, als "Spezialist" entscheiden zu dürfen, welche Quelle oder besser oder schlechter geeigne.... aber ich schweife ab.

      Was ich damit sagen wollte ist, dass man da umbedingt mehr Geduld braucht und dem vermeindlich unerfahreneren auch die Zeit zur Adaption lässt. Niemand lässt sich gerne komplett verdrehen. Zumindest ich würde eine Menschen einen Vogel zeigen, wenn er mich jetzt von Heute auf Morgen durch Nörgelei dazu bewegen wollen würde, all meine für ihn "Schlechten" angewohnheiten ablegen zu müssen und zwar sofort. Angewohnheiten ändern sich nicht so leicht, vor allem nicht für einen Fremden der nur nörgelt.

      Da gibt es sicherlich bessere Wege. Aber solche Spieler würden bei dir vermutlich sowieso ausgefilterz werden, daher verstehe ich, wenn du dir keine Gedanken zu denen gemacht hast :> (Zumindest liest es sich so.)
      Ich mein jeder hat ja irgendwo das recht zu entscheiden wem er hilft und wem nicht. Ist schließlich Freizeit.

      Vedari schrieb:

      Ich glaube nicht das Anfängerfeindlichkeit wirklich ein Problem ist. Klar es mag sein das man im ersten moment harsch reagiert wenn die zehnte Talon sich an dich rantanzt um ihr Lichtschwert an dich zu drücken. Man ist auch nur Mensch mit begrenzt Geduld. Aber ich für meinen Teil habe nie jemand abgewiesen der sagte "hey bin neu, noch kein Plan sag mir was da deiner Meinung nach grade ned passt." Ich denke das werden die wenigsten. RP ist ein Hobby das Geselligkeit und andere Leute erfordert. Notorische Menschenhasser werden damit also entweder eh keine Freude haben oder keine Freunde eins von beiden.

      Eissi schrieb:

      Ich weiß, mit meinem nächsten Punkt werden sich ein paar Leute hier persönlich angegriffen fühlen, aber da es mich trotzdem stört schreib ich es auch trotzdem mal:
      Ach man, ;( immer werde ich angegriffen... #EinHerzFürPazifisten!
      Eine schöne Frau, die nur ein Lächeln trug, kletterte in mein Bett und fing an, mein Gesicht zu lecken. Ich streichelte ihren Arm und fand heraus, dass sie wirklich haarig war. Ich wachte dann aus meiner Langeweile auf und musste feststellen, dass es mein Hund war, der einen Spaziergang wollte - was seltsam ist, da ich keinen Hund habe..... 8|
    • Ich fand die neuerlichen Posts interessant, zeigen sie aus meiner Sicht doch gängige "Probleme" oder wertfreier Aspekte im MMORPG-RP auf. Ich will nicht wieder in einen 2. "Meckerpost" übers MMORPG-RP verfallen und schreibe stattdessen, dass ich vielen Punkten die bis dato auch konträr geäußert wurden, zustimme. Das heißt, ich verstehe zum Beispiel die üblichen "Augenroll-Momente", dass man subjektiv irgendwann abstumpft oder proaktive Ablehnung bzw. Vorbehalte entwickelt bei Konzepten oder Eindrücken von Konzepten.

      Zugleich verstehe ich aber eben auch die andere Motivation dahinter, denn alles ist relativ: Dass man eben gewisse Präferenzen hat - und / oder einfach sagen wir mal "unbeholfen" ist. Selbst wenn man nicht RP-Neuling ist.

      Ganz ehrlich? Als ich in SWTOR gerade frisch zu Release des Spiels neu war kannte ich sowohl schon Star Wars wie auch seriöses RP und worauf es eigentlich im SInne dessen ankommt. Ich hatte schon in SWG RP gesehen auch wenn das (weil meine erste richtige RP-Station) wirklich eher flexibel war und ich noch generell viel lernen musste, ferner ich nicht nur RP betrieben hatte sondern auch in einer nicht-RP bzw. PVP Gilde war. RP lernte ich da also eher nebenher kennen. Bis SWTOR sah ich dann aber in genug anderen Settings viel RP, teils HL2 in anderen Spieleformen ('aktives RP'). Ferner war mir die KOTOR-Reihe geläufig, also hatte ich rudimentäres Hintergrundwissen zur Historie auch wenn natürlich ein solider Zeitsprung dazwischen lag.

      Warum schreibe ich das? Simpel, ich war kein wirklicher RP-Anfänger als ich in SWTOR angefangen habe und hatte schon so einiges an SW-Hintergrundwissen. Aber: Ich hatte dennoch überhaupt keinen Plan, musste mich in viele Dinge reinfinden. Also habe ich gemacht was vermutlich viele am Anfang zu Release gemacht haben: Seichtes Flotten-RP um überhaupt irgendwie reinzukommen und Leute (IC wie OOC) kennenzulernen. Als republikanischer Soldat fand ich das noch halbwegs stimmig und legitim da an einer Flottenbar zu stehen. Einige Wochen, längstens wenige Monate später war ich schon tief im Sith-RP und in Projekten involviert, auch wenn ich viele Loreaspekte wieder 'vergessen' habe. Seit dem Punkt habe ich auch mehrere Anfänger getroffen die ähnliche Schwierigkeiten oder Werdegänge hatten.

      Das heißt einfach, man muss eine gewisse Unbeholfenheit generell bedenken. Selbst neulich traf ich wieder wen der äußerte, schon RP Erfahrung zu haben aber beim Einstieg in SWTOR völlig unbeholfen und fast orientierungslos wirkte, quasi eine helfende Hand gesucht hat.



      Das ist für mich halt so ein genereller Aspekt des MMORPG-RPs, eben eine Art Wilder Westen. In anderen Communities mit anderen Rahmenbedingungen sehe ich das viel weniger weil es am Ende im Zweifel bindende Loreelemente bzw. RP-Standards gibt wer was wie bespielen kann, und oft hilft "staff" einer Community Neulingen mit Guides. Es gibt quasi eine Art Struktur und Auffangbecken oder Rahmen für alles.

      Das kann MMORPG-RP bis auf reine Freiwilligkeit anderer Mitspieler(innen) aber so gar nicht leisten. Noch kann es leisten, zu definieren was man am Ende bespielen darf/sollte oder nicht, weil es am Ende keine entscheidende Instanz, höchstens relativen Konsens gibt der am Ende aber auch nicht bindend ist und es darin mündet, dass jeder bespielt was er/sie meint für richtig zu halten - und andere akzeptieren das oder lehnen es ab.

      Ehe ich drohe mich zu wiederholen sehe ich halt wieder: Alle Systeme haben so ihre Vor- und Nachteile. Wir sind hier aber im MMORPG mit seinen Rahmenbedingungen für RP, egal was woanders besser oder anders läuft. Und in dem Sinne denke ich, muss man immer als Einzelperson wie auch Teil einer abstrakten (hier schwindenden, weil Spiel alt) RP Community bedenken: Am Ende gehts nur mit gesundem Miteinander, ob das aktive Kooperation, Hilfe oder schlicht auch der Umstand ist zu akzeptieren, dass man nicht so harmoniert und seiner Wege geht. Wie Rakun schrieb will ich auch nicht implizieren, man "müsse" allen helfen. Ich will einfach sagen, dass ein wenig mehr Verständnis (wenn keine aktive oder tiefe Hilfe) helfen kann, auch das eigene Spielgefühl zu steigern weil man entspannter mit Konzepten/Spielern umgeht und weniger mit den Augen rollt. Will sagen, man kann es ablehnen oder nicht viel davon halten und bleibt dabei zugleich aber relativ entspannt.

      Sinngemäß: Leben und Leben lassen. Groß anders gehts im MMORPG auch nicht. Ich kann den "wilden Westen" wie ich ihn nenne akzeptieren oder nicht, ändern werden sich die Rahmenbedingungen aber nicht. Ich habe aber die relative Kontrolle darüber, ob ich entspannt im "wilden Westen" unterwegs bin oder eher nicht. Das erwähne ich nur gern anbei weil ich über die Jahre immer mal Spieler erlebte habe die sich über Dinge richtig aufgeregt haben. Nützt aber nix, lieber die Nerven schonen.

      Oder wie seht ihr das?
    • Hydra schrieb:

      Sinngemäß: Leben und Leben lassen. Groß anders gehts im MMORPG auch nicht. Ich kann den "wilden Westen" wie ich ihn nenne akzeptieren oder nicht, ändern werden sich die Rahmenbedingungen aber nicht. Ich habe aber die relative Kontrolle darüber, ob ich entspannt im "wilden Westen" unterwegs bin oder eher nicht. Das erwähne ich nur gern anbei weil ich über die Jahre immer mal Spieler erlebte habe die sich über Dinge richtig aufgeregt haben. Nützt aber nix, lieber die Nerven schonen.

      Oder wie seht ihr das?
      Grundsätzlich richtig. Ich meine, ansich sehr richtig. Aber wenn etwas einem nicht passt sollte man es schon sagen, nur man sollte lediglich nicht emotional darüber werden.
      Leute haben grundsätzlich eine bessere Erinnerung an schlechten Ereignissen, anstatt den netten, süßen, kleinen Details.

      Ich habe gestern Abend nochmal mit anderen darüber gequatscht und bin zur Erkenntnis gekommen, dass aufgrund all dem Schrumpfen, was über die Jahre passiert ist, was durch Überreaktion, Schul-Cliquenbildung, und Ausgrenzung ganzer Gruppen von Spielern wegen der Cliquen, die Form in der die Community verfährt kaum noch angemessen ist.

      Schon vor Jahren haben all die nennenswerten Gilden ihre eigenen Foren eröffnet, und trotzdem gab es genug Pendler, die dieses Forum hier benutzten. Allmählich aber, weil die meisten RP-ler hier nicht mehr "neugierig" sind, herrscht meiner Meinung nach ein generelles Desinteresse an dem Miteinander und kommen tendenziell nur noch hier her, um sich darüber zu informieren was andere machen, um darüber lachen oder weinen zu können ohne sich für die Person an sich zu interessieren. Die älteren Gildensysteme, wie sie jetzt noch existieren, sind entweder Gruppen mit festen Vorraussetzungen für das RP, oder feste Freundesgruppen, bei denen man sich schnell "outen" könnte. Beides nicht Ideal für Neulinge. Damit Gilden-Rp-gruppen funktioneren braucht es ein maß an Loyalität, das es kaum noch gibt. Gleichermaßen wollen Leute ihre Wege nicht aufgeben, entweder weil sie keine Lust haben das Risiko einzugehen ungern gesehene Spieler zu erwischen wenn sie sich loser/offener Gestalten, oder selber befürchten auseinander zu fallen. Das weiß ich nicht.

      Die leute die Offen bleiben sieht man häufig mit anderen Spielern im Open-Rp's oder lassen sich zu Plots begeistern, selbst von Leuten, die sie kaum kennen. Mit der Zeit aber haben sich Leute mehr und mehr SELBER Ausgegrenzt. Und da fällt es leicht, dass wenn sie eben mal wieder nach draussen gehen, eher nach den Sachen schauen, die sie erst dazu gebracht haben sich zurückzuziehen. Das ganze System hier funktioniert nicht mehr und keiner kann es ändern, weil es so aussieht, als kümmern sich die meisten mehr um ihre eigenen Sachen, was nur zu mehr und mehr Isolation und Verbitterung anderer führt.
    • Vedari schrieb:

      4.) Rassen die einfach nicht zu dem Ort passen/ Anhäufung von seltenen Konzepten

      Während ich früher oftmals einfach etwas drum rumgespielt hab oder auch mal zähneknirschend nichts gesagt hab bin ich bei manchen snowflake konzepten wirklich engstirnig geworden.
      Reinblüter auf der Prom oder bei den Jedi haben bei mir ein potential zum auto ignore entwickelt (der char nicht der mensch ooc) , der zehntausendste Chiss der sich nicht wie ein chiss verhält weil xy ( evergreen des ist woanders aufgewachsen, fand das reich doof etc) und über Promenade oder Senatsplatz stiefelt erntet vieleicht kein auto igno aber ein laut seufzendes augenverdrehen. Wenn drei oder mehr lethans an einen Ort sind schau ich das ich diesen ignoriere oder mich zumindest weit genug zu entferne um nicht in erklärungsnöte zu kommen. Störte mich früher auch weniger, hat sich zu den zeiten geändert wo abends in der cantina 6 rote an einer Theke standen, da wurds für mich irgendwann lächerlich (die situation, die spieler können ja nichts für das sie alle rot so toll finden).
      Ein Chiss der bei den Mandos landet oder ein Reinblut auf Nar sind gelegentlich noch okay, wenn der Weg dorthin entsprechend kohärent ist, und es nicht allein auf die mindeste Erklärung "bin wo anders aufgewachsen" schiebt. Nur weil man wo anders aufwächst, muss man sich nicht automatisch von der kulturellen Linie des eigenen Volkes entfernen. In dem Sinne, 'Show, don't tell' in den Hintergrund oder am besten ins RP selbst, Events einbauen die den Char von x nach y bringen. Nicht nur sagen "ja mein Char is anders weil der is anders", sondern den Weg dorthin erzählen.

      Unnötiger Bezug auf Konzept entfernt. - Csan



      Ein Ex-Jedi der sich nun als Söldner auf Nar verdingt ist noch vertretbar, wenn der Char von einem Umfeld in das nächste gewechselt ist und das möglichst mit gutem Grund. Würde dieser Char dann aber gleichzeitig noch bei den Jedi rumtanzen, noch nebenher dank Jedi-Rang noch als Commander der Republik jobben und vllt gelegentlich Swooprennen fahren wären das 3 RP-Umfelder zuviel.
      Guide-Schreiber mit doppeltem Darth-Titel in den angewandten Sithenschaften.

      Ceterum censeo Sithis et Jedis esse delendas.

      ___

      There's something you better understand about me 'cause it's important: I am definitely a mad man with a box.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Csan ()

    • Theyn Tundris | Aevon schrieb:

      Vedari schrieb:

      4.) Rassen die einfach nicht zu dem Ort passen/ Anhäufung von seltenen Konzepten

      Während ich früher oftmals einfach etwas drum rumgespielt hab oder auch mal zähneknirschend nichts gesagt hab bin ich bei manchen snowflake konzepten wirklich engstirnig geworden.
      Reinblüter auf der Prom oder bei den Jedi haben bei mir ein potential zum auto ignore entwickelt (der char nicht der mensch ooc) , der zehntausendste Chiss der sich nicht wie ein chiss verhält weil xy ( evergreen des ist woanders aufgewachsen, fand das reich doof etc) und über Promenade oder Senatsplatz stiefelt erntet vieleicht kein auto igno aber ein laut seufzendes augenverdrehen. Wenn drei oder mehr lethans an einen Ort sind schau ich das ich diesen ignoriere oder mich zumindest weit genug zu entferne um nicht in erklärungsnöte zu kommen. Störte mich früher auch weniger, hat sich zu den zeiten geändert wo abends in der cantina 6 rote an einer Theke standen, da wurds für mich irgendwann lächerlich (die situation, die spieler können ja nichts für das sie alle rot so toll finden).
      Ein Chiss der bei den Mandos landet oder ein Reinblut auf Nar sind gelegentlich noch okay, wenn der Weg dorthin entsprechend kohärent ist, und es nicht allein auf die mindeste Erklärung "bin wo anders aufgewachsen" schiebt. Nur weil man wo anders aufwächst, muss man sich nicht automatisch von der kulturellen Linie des eigenen Volkes entfernen. In dem Sinne, 'Show, don't tell' in den Hintergrund oder am besten ins RP selbst, Events einbauen die den Char von x nach y bringen. Nicht nur sagen "ja mein Char is anders weil der is anders", sondern den Weg dorthin erzählen.
      Man kanns auch einfach lassen und keine Snowflake bespielen c:
    • Theyn Tundris | Aevon schrieb:

      Nur weil man wo anders aufwächst, muss man sich nicht automatisch von der kulturellen Linie des eigenen Volkes entfernen
      Lustig, ich persönlich störe mich daran gar nicht, im Gegenteil, ich finde es sogar ausgesprochen nervig, wenn immer der kausale Zusammenhang "Spezies=Kultur" zu gelten scheint. Alle Klingonen verhalten sich klingonisch, alle Chiss verhalten sich chissig... ich persönlich finde immer, dass das zu eindimensional und langweilig ist. Für mich hat das nichts mit Snowflakes zu tun, sondern mit Diversität, die man in jeder Kultur erwarten sollte,. Es sind ja auch nicht alle Deutschen gleich, obwohl man von einer dem Land zugehörigen Kultur sprechen kann. Jedoch ist diese Kultur in sich höchst inkonsistent, man kann zum Beispiel schon nach Bundesländern unterscheiden. Und dann wieder nach Städten, die ebenfalls wieder sich kulturell innerhalb eines Bundeslandes unterscheiden können. Und in einer Stadt gibt es wieder Unterschiede zwischen Stadtteilen, zwischen Familien... von einer kohärenten Kultur zu sprechen finde ich persönlich immer zu stark vereinfachend und unrealistisch.

      Ich hoffe, ich hab jetzt niemanden angegriffen, der oder die sich wirklich mit der Kultur eines Volkes in Star Wars auseinander gesetzt hat und ein Mitglie dieser Kultur mit großem Aufwand und noch größerer Freude ausspielt. Das bewundere ich und ich wünschte, ich könnte das auch, jedoch wird in vielen Fällen mein Lorewissen dazu nicht ausreichen. Mir ging es nur darum, eine Gegenposition zu formulieren, warum es durchaus logisch und nicht zwingend schneeflockig ist, eine Figur zu bespielen, die einer bestimmten Spezies angehört, jedoch nicht ein Mitglied des entsprechenden Kulturkreises ist. Weil die Kausalität "Spezies=Kultur", die manchmal impliziert wird, ist eine Sache, die mich heute im RP stört, wenn man sie mit Allgemeingültigkeit propagiert.

      Möge die Macht euch immer dienen.

    • Dieser Thread ufert langsam in eine Richtung aus, die sich zum einen vom ursprünglichen Thema entfernt, zum anderen konstruktive Ansätze vermissen lässt.

      Es gibt in dieser Community sicherlich genug Leute, die sich nicht grün sind und/oder das Charkonzept anderer blöd finden. Dass keine Namen genannt werden, um die Anwendung der "Namecalling" Regel zu umgehen, heisst nicht, dass ich nicht doch die Modkeule aus dem Schrank hole, wenn es überhand nimmt.

      Bleibt sachlich, bleibt beim Thema, sonst ist der Thread hier schneller dicht, als hier irgendwer 'Snowflake' schreiben kann.

      Blog: Nerd-Gedanken | Nerd-Gedanken auf YouTube: Rollenspiel, Survival & mehr
      Gildenwebsite: 17. Sturmregiment 'Dromund Kaas'
    • Rey Feen schrieb:

      Lustig, ich persönlich störe mich daran gar nicht, im Gegenteil, ich finde es sogar ausgesprochen nervig, wenn immer der kausale Zusammenhang "Spezies=Kultur" zu gelten scheint. Alle Klingonen verhalten sich klingonisch, alle Chiss verhalten sich chissig... ich persönlich finde immer, dass das zu eindimensional und langweilig ist. Für mich hat das nichts mit Snowflakes zu tun, sondern mit Diversität, die man in jeder Kultur erwarten sollte,. Es sind ja auch nicht alle Deutschen gleich, obwohl man von einer dem Land zugehörigen Kultur sprechen kann. Jedoch ist diese Kultur in sich höchst inkonsistent, man kann zum Beispiel schon nach Bundesländern unterscheiden. Und dann wieder nach Städten, die ebenfalls wieder sich kulturell innerhalb eines Bundeslandes unterscheiden können. Und in einer Stadt gibt es wieder Unterschiede zwischen Stadtteilen, zwischen Familien... von einer kohärenten Kultur zu sprechen finde ich persönlich immer zu stark vereinfachend und unrealistisch.

      An sich find ich das auch nicht schlimm, wenn eben nicht plötzlich alle etwas eigenes machen und nicht mehr die Klischees bespielen C:
      Das ist wie bei den Lethan... der Lore-fakt "Lethan sind am seltensten" kommt ja nicht von ungefähr. Genau so wie die Klischees "XY verhalten sich so und so"
      Wenn aber wirklich Niemand mehr die Klischees bespielt, dann ist das für meinen Geschmack irgendwann zu viel :c
    • Was mich am Rp stört ist, dass viele immer denken, dass sie durch extrem kultur untypisches Verhalten ihren Charakter individueller gestalten. Was in meinen Augen einfach nicht notwendig ist. Auch zwei imperiale Soldaten in der selben Uniform können trotzdem individuell sein. Nicht weil der eine auf die Barrikaden geht und sein Imperium verteufelt. Aber vielleicht, weil er eine Schwäche für Glücksspiel und Alkohol hat, was nicht gern im Militär gesehen ist. Nehme Ich mal an. Und schwupp hat dieser Charakter, Eigenschaften die ihn individuell machen. Und das obwohl er gerade auf dem Militärball nur einer unter vielen von seiner Spezies und seinem militärischen Rang ist.
    • Zayne schrieb:

      Was mich am Rp stört ist, dass viele immer denken, dass sie durch extrem kultur untypisches Verhalten ihren Charakter individueller gestalten. Was in meinen Augen einfach nicht notwendig ist. Auch zwei imperiale Soldaten in der selben Uniform können trotzdem individuell sein. Nicht weil der eine auf die Barrikaden geht und sein Imperium verteufelt. Aber vielleicht, weil er eine Schwäche für Glücksspiel und Alkohol hat, was nicht gern im Militär gesehen ist. Nehme Ich mal an. Und schwupp hat dieser Charakter, Eigenschaften die ihn individuell machen. Und das obwohl er gerade auf dem Militärball nur einer unter vielen von seiner Spezies und seinem militärischen Rang ist.
      Ich will deine Meinung nicht kritisieren, aber ich frage dich, ob diese Vorstellung auf andere bereiche auch angewendet werden soll, oder nicht. BIn vielleicht auch etwas übervorsichtig, wenn ich darauf hinweise und eben andere damit etwa sin Schutz nehmen will. Denn:

      Das Problem ist doch essentiell das:
      1. Wenn also es für Leute, die besondere Konzepte bespielen dürfen, es aber nicht zu viele sein dürfen, soll man da also eine "Quote" einführen, ob der nächste Char es sein darf oder nicht?
      2. Für viele Rassen gibt es nur extrem Lückenhafte Informationen, und die Galaxie ist ein Schmelztiegel, was auf Coruscant, Nar shaddaa am stärksten auftritt. Dass man nicht "traditionell" aufwächst ist alles andere als a-typisch.
      WENN du aber meinst, dass eben INNERHALB solcher eigentlich traditionell geprägten Gruppen jemand aus der Reihe tanzt (nehme mal dein beispiel: Wenn da ein Imp Soldat ist, der sich nicht wie einer verhält oder sein sollte) dann macht es auch Sinn, dass derjenige seiner Position entsprechend verhalten sollte und nicht jedes Konzept passt. Aber in vielen anderen Möglichkeiten ist es einfach aufgrund fehlender Informationen zu schwierig eine Rasse zu spielen. Bei fast jedem Spieler, selbst den "gelehrten" spalten sich die geister, weil es viel Interpretationsraum gibt (s. Mandalorianer).
      3. Ob es nun gut, oder schlecht sein mag, aber niemand möchte gerne in der Menge untergehen und das Gefühl kriegen, dass man keine Aufmerksamkeit kriegt, weil da jemand ist, der offensichtlich ein größerer Blickfang als man selber ist. Jeder macht sich speziell in einer Hinsicht. Ich glaube hier wurde schon lang und breit erklärt, dass es diejenigen sind, die mehr auf ein-zwei Weisen auffallen wollen, die übertreiben. Natürlich gibt es Konzepte (hier wieder dein Beispiel Imp soldat) wo man auch nicht viel individualität braucht um aufzufallen, da man in kleinen Gruppen spielt. Da ist der Zusammenhalt doch ziemlich groß denke ich. Aber im Open-rp ist es "sehen und gesehen werden".
      Ich habe da einfach Mitleid mit den Leuten, die sich in ein RP begeben und eine Aufgabe haben, sich aber kaum einer, um sie schert, weil andere spieler auf das erstbeste Erlebnis springen und das nach der Reihe abarbeiten und keine Zeit haben sich um alle zu kümmern.
    • Moin Rudol. Du kannst meine Meinung ruhig kritisieren, dafür sind Diskussionen ja da. Von daher ist das nicht schlimm :)


      Rudol schrieb:

      1. Wenn also es für Leute, die besondere Konzepte bespielen dürfen, es aber nicht zu viele sein dürfen, soll man da also eine "Quote" einführen, ob der nächste Char es sein darf oder nicht?
      Nein man sollte keine "Quote" einführen. An sich kann von mir aus ja auch wirklich jeder spielen was er will. Aber trotzdem finde ich eine "Quote" im gewissen Rahmen gar nicht verkehrt. Das beste Beispiel wären da Projekte und Gilden, die sich auf spezielle Themen fokussieren. Natürlich kann ich mir einen Jedi-Meister erstellen und versuchen mit diesem in einer Jedi-Gilde unter zu kommen. Wenn es da aber schon zu viele bespielte Meister und Ritter-Charaktere gibt und Padawane Mangelware sind, dann ist es wahrscheinlich, dass die Gilden-Leute sich einig sind lieber Padawan-Konzepte aufzunehmen. Vor allem wenn der Rp-Fokus dieser Gilde auf Wiederaufbau und Ausbildung liegt. Ohne Padawane, kein Ausbildungs-Rp.


      Rudol schrieb:


      2. Für viele Rassen gibt es nur extrem Lückenhafte Informationen, und
      die Galaxie ist ein Schmelztiegel, was auf Coruscant, Nar shaddaa am
      stärksten auftritt. Dass man nicht "traditionell" aufwächst ist alles
      andere als a-typisch.
      WENN du aber meinst, dass eben INNERHALB solcher eigentlich traditionell
      geprägten Gruppen jemand aus der Reihe tanzt (nehme mal dein beispiel:
      Wenn da ein Imp Soldat ist, der sich nicht wie einer verhält oder sein
      sollte) dann macht es auch Sinn, dass derjenige seiner Position
      entsprechend verhalten sollte und nicht jedes Konzept passt. Aber in
      vielen anderen Möglichkeiten ist es einfach aufgrund fehlender
      Informationen zu schwierig eine Rasse zu spielen. Bei fast jedem
      Spieler, selbst den "gelehrten" spalten sich die geister, weil es viel
      Interpretationsraum gibt (s. Mandalorianer).
      Ich hoffe, dass ich verstehe was du meinst, aber ich versuch mich mal ein einer Antwort :)
      Du hast absolut recht. Es gibt viele Rassen über die es nicht genug Wissen gibt, was einem das alltägliche Rp als eine solche erschwert. Und ich verstehe den Reiz irgendwo etwas komplett frei dazu dichten zu können um die Rasse etwas mehr auszufüllen. Aber nach meiner Erfahrung geben sich viele Leute dabei auch nicht genug Mühe und suchen eher einen einfacheren und schnelleren Weg, der ihrem Charakter IC diverse Vorteile verschafft. Anstatt sich zu fragen "okay was könnte ich als Fluff dazu dichten, was meinen Charakter interessanter für andere Leute macht und ihnen auch Rp ermöglicht?" Stattdessen wird eher gesagt "Oh da steht nicht wie alt die Rasse werden kann, na dann mach ich ihn mal 200 Jahre alt, dann weiß er alles und aufgrund seiner mega Erfahrung kann er voll krass kämpfen und ist mega schlau!" Aber keiner kommt auf die Idee zu sagen "Okay vielleicht ist mein Charakter 200 Jahre alt, aber er hängt es nicht an den großen Nagel und weiß nicht alles, weil er vieles in der Zeit schon wieder vergessen hat." Und zu guter letzt: Wenn man merkt, dass die Rasse, oder das Konzept doch mehr Hintergrundwissen erfordert und man etwas mehr investieren muss um sich da einzulesen. Warum muss ich das auf Krampf dann trotzdem spielen? Als Beispiel nehme ich wieder mal die Jedi. Wenn ich einen leichteren schnellen Einstieg möchte, warum spiele ich dann keinen Padawan? Sondern bestehe auf mein Konzept meines 60 Jahre alten und weisen Meisters und wundere mich aber dann wenn andere Leute mal fragen: Wie sah es denn da mit der Charakterentwicklung aus? Sorry es wurde doch etwas ausschweifender, aber ich hoffe du verstehst meine Argumentation. =)


      Rudol schrieb:


      3. Ob es nun gut, oder schlecht sein mag, aber niemand möchte gerne in
      der Menge untergehen und das Gefühl kriegen, dass man keine
      Aufmerksamkeit kriegt, weil da jemand ist, der offensichtlich ein
      größerer Blickfang als man selber ist. Jeder macht sich speziell in
      einer Hinsicht. Ich glaube hier wurde schon lang und breit erklärt, dass
      es diejenigen sind, die mehr auf ein-zwei Weisen auffallen wollen, die
      übertreiben. Natürlich gibt es Konzepte (hier wieder dein Beispiel Imp
      soldat) wo man auch nicht viel individualität braucht um aufzufallen, da
      man in kleinen Gruppen spielt. Da ist der Zusammenhalt doch ziemlich
      groß denke ich. Aber im Open-rp ist es "sehen und gesehen werden".
      Ich habe da einfach Mitleid mit den Leuten, die sich in ein RP begeben
      und eine Aufgabe haben, sich aber kaum einer, um sie schert, weil andere
      spieler auf das erstbeste Erlebnis springen und das nach der Reihe
      abarbeiten und keine Zeit haben sich um alle zu kümmern.
      Auch hier gebe ich dir recht, denn ich habe die Erfahrung auch gemacht sich irgendwo ignoriert zu fühlen. Ich habe mal innerhalb einer imperialen Gilde auf Korriban ein Akolythenprojekt geleitet. Wo ich immer wieder gesagt habe, es ist kuhl wenn ihr euch zum Unterricht einloggt, wäre aber auch schön, wenn es nicht nur zu diesem Termin ist. Sondern auch mal etwas spontaner um mal untereinander Rp zu machen, ohne den Aufseher im Nacken zu haben. Um Gelegenheiten zu bekommen Ränke zu schmieden um Rivalen auszuschalten usw. Aber das passierte nicht. Sprich: Meine Bemühungen mit diesem Projekt bekam nicht die Aufmerksamkeit die ich mir erhofft hatte. Trotzdem habe ich irgendwie immer wieder weiter gemacht. Um im Rp gesehen zu werden (und das auch im open-rp) dafür ist jeder selbst verantwortlich. Ich kann ja auch nicht erwarten im Fußballtraining gleich die besten Kumpels zu kriegen, die auch meine Fähigkeiten respektieren, wenn mir die Ersatzbank am liebsten ist, weil ich mir zu wenig zutraue. Auch wenn wir hier von einem Hobby reden. Sei es nun etwas im RL oder eben hier im RP. Für die Aufmerksamkeit die man sich wünscht muss man selber etwas tun. Und da reicht es nun mal einfach nicht zu sagen "Meine Eltern waren eine Lethan-Twilek und ein Reinblut und deshalb bin ich der letzte überlebende Revaniter, der den Orden wieder aufbauen will. Und im Slice auf der Prom fang ich gleich damit an!" Wenn du aber mit einem Charakter anfängst das Rp der Anderen auf eine Art und Weise zu bereichern, dann wirst du auch Aufmerksamkeit bekommen. Das beste Beispiel wäre da ein Cantina-Projekt. Die Charaktere die diese Cantina betreiben, oder da regelmäßig IC mitarbeiten, die generieren Aufmerksamkeit, weil sie einen Wiedererkennungswert kriegen. Also wäre der einfachste Weg auch für Open-Rp erstmal zu gucken, welche Angebote gibt es da und wie kann ich mich einbringen. Wenn ich aber nur mit meinem Charakter auf der Prom sitze und auf mein Datapad starre, dann ist das leider nicht sehr vielversprechend.

      Falls ich irgendwas komplett falsch verstanden haben sollte, oder vergessen haben sollte auf etwas von deinem Text Bezug zu nehmen, kannst du mir ja sonst gern auch nochmal per PM schreiben. :)


      P.S.: Kann man auch alles zu dem Thema "Dinge die mich am Rp stören" hinzufügen, damit ich unter dem Radar der Admins bleibe :whistling:
    • Rudol schrieb:

      1. Wenn also es für Leute, die besondere Konzepte bespielen dürfen, es aber nicht zu viele sein dürfen, soll man da also eine "Quote" einführen, ob der nächste Char es sein darf oder nicht?
      Eine Quote wäre kaum durchsetzbar da wir ja keine "Schiedrichter" Instanz haben. Oder ein allgemeines Chars im rp verzeichnis. Auch müsste man dann ja wieder kritierien machen nach denen man auswählt wer als nächstes dran ist einen zu spielen etc etc. Das wäre selbst wenn wir diese Instanz hätten riesen aufwand der am Ende nur für frust sorgt auf beiden Seiten.

      Ich persönlich sähe hier die Lösung einfach wieder im gesunden Menschenverstand. Wenn man die rar gesääten wirklich blutjungen Anfänger rausnimmt dann haben doch die meisten schonmal etwas ins rp geschnuppert oder die ein oder andere Diskussion zu dem Thema mitbekommen. In dem Sinn könnte man ja auf den gedanken kommen das....

      ... wenn in jeder Bar schon mindestens drei Lethans stehen,
      ... 90% der Chiss die man auf Nar trifft mit Csilla nicht viel am Hut haben,
      ... schon 3 Reiblüter jedi mit Abfall vom Glauben komplex in meiner Jedi Gilde rumrennen,
      ... fast alle Reinblüter im Umfeld meiner Sith Gilde die nicht machtsensitive am Leben gelassene Ausnahme sind,

      ich warschenlich weder Individuell aus der Masse stechen werde noch mein RP umfeld sehr bereichere wenn ich zu den 100 die 101 Version erstelle im Glauben das es bei mir anders laufen wird.

      Selbes gilt natürlich auch für mein immer gerne Kritisiertes "Lauter Häuptlinge aber keine Indianer" problem in Swtor. Wenn ich sehe das Gangbosse sich um Mitglieder, Sith um Schüler und Jedi um Padawane kloppen wie der Hutte um reines Aurodium könnte die idee nahe liegen das ich mit dem 101 Boss warscheinlich die Situation eher verschlechtere als Verbessere.

      Also einfach Mut zur Normalität und zu dem Wagnis auch mal einen Char zu spielen der nicht am obersten Ende der Nahrungskette ist und die Kultur seines Volkes nicht nur vom hörensagen kennt.
    • Man kann sowieso Niemandem vorschreiben, was zu spielen ist und was nicht. Eine Quote würde sich weder durchsetzen noch ist sie fair.
      Denn wenn man schon hingeht und nur einer bestimmten Anzahl an Spielern etwas erlauben will, kann man auch direkt weiter machen damit, dass nur Leute, die auch genug "Skill" haben besagtes Konzept zu bespielen, es tun sollten. Und das geht wirklich zu weit.

      Das ändert aber nichts an meiner Meinung, dass es gerade von den eher "seltenen" Sachen zu viele Bespielte Konzepte gibt. Ich persönlich würde eher daran appellieren, dass man sich vor dem Konzept erstellen denkt "Wait, davon gibt es schon so extrem viel, obwohl das eigentlich canon echt selten ist. ICH glaube, ICH lasse es lieber bleiben, damit ICH nicht auch noch einer mehr bin, der das unterstützt."

      Wenn es wirklich sein muss und du nichts andere bespielen willst - u do u.
      Aber wenn du die Wahl hast... wenn es dir nicht darauf ankommt unbedingt auch eine ach so besondere Schneeflocke zu sein - u do u.

      Im Endeffekt kann jeder tun, was er will.

      Aber muss dann eben damit leben, dass Leute die Augen verdrehen... oder im schlimmsten Fall keine Lust auf "noch so Jemanden" haben.

      Wenn eine Gilde sich strickt daran hält und sagt, "Nein, wir haben schon ein Konzept XY und die sind sehr selten, darum lehnen wir dich ab." dann muss man damit leben.
      Und an dem Punkt würde ich mir dann doch denken, nagut... vielleicht ist es doch nicht soooo schlau, wenn ich mir etwas aussuche, was snowflakig ist.
    • Ich bitte um die Definition von Schneflocke.

      "Snowflakes" — a criticism often thrown at millennials for allegedly lacking resilience and being prone to taking offence — are said to be wanted for their compassion, while "me me me millennials" are sought for their "self-belief."

      Ich versteh nicht wieso hier so gegen millenials geschossen wird.

      Darum bitte ich um Aufklärung denn scheinbar wird die Bedeutung hier kommplet verkannt.


      Eternal Father, whose might is tower
      Our family shield in danger’s hour;
      From rock and tempest, fire and foe,
      We protect he whereever we go;
      Thus evermore shall rise to Thee
      We give, we fight, we live for He!
    • Zire schrieb:

      Ich bitte um die Definition von Schneflocke.

      "Snowflakes" — a criticism often thrown at millennials for allegedly lacking resilience and being prone to taking offence — are said to be wanted for their compassion, while "me me me millennials" are sought for their "self-belief."

      Ich versteh nicht wieso hier so gegen millenials geschossen wird.

      Darum bitte ich um Aufklärung denn scheinbar wird die Bedeutung hier kommplet verkannt.
      Das ist nicht, was Snowflake bedeutet, wenn es ums RP geht.

      Googlen hilft. Ist das erste was dir angezeigt wird, wenn du nach dem Begriff Snowflake im Zusammenhang mit RP suchst.


    • Habe ich doch gemacht, und es sogar rein geschrieben. Aber danke, jetz binn ich schlauer. ich hätte nicht gefragt wenn Googel andere Antworten geliefert hätte.


      Eternal Father, whose might is tower
      Our family shield in danger’s hour;
      From rock and tempest, fire and foe,
      We protect he whereever we go;
      Thus evermore shall rise to Thee
      We give, we fight, we live for He!
    • Das keine Schneeflocke der anderen gleicht, sollte bekannt sein.
      Darauf wird dann angespielt, wenn man einen (fiktiven) Charakter als solchen Bezeichnet.

      Im Grunde gehts um Charaktere die nicht nur aus der Masse der Normalos herausstechen, sondern auch aus jener die bereits hervorstechend sind.
      Rey aus der neuen Trilogie ist ein Beispiel dafür. Indem sie ungelernt u.a. einfach mal so den Mindtrick einsetzt, für die es sonst viele Jahre Training bedarf.
      Den Hauptprotagonisten eines Films, Serie oder Buch verzeiht man so etwas, selbst in einem SP-Spiel, aber im RP sollte man das nicht tun.


      Die von dir zitierte Definition hatte ich bisher noch nicht gehört.
      "Aliit ori'shya tal'din" (Familie ist mehr als Blut.)
      - Mandalorianisches Sprichwort
    • Vedari schrieb:

      Eine Quote wäre kaum durchsetzbar da wir ja keine "Schiedrichter" Instanz haben. Oder ein allgemeines Chars im rp verzeichnis. Auch müsste man dann ja wieder kritierien machen nach denen man auswählt wer als nächstes dran ist einen zu spielen etc etc. Das wäre selbst wenn wir diese Instanz hätten riesen aufwand der am Ende nur für frust sorgt auf beiden Seiten.

      Loralei schrieb:

      Man kann sowieso Niemandem vorschreiben, was zu spielen ist und was nicht. Eine Quote würde sich weder durchsetzen noch ist sie fair.
      Ich dachte, die Ironie in dem "Vorschlag" war deutlich. Ja offensichtlich ist sowas unmöglich. Und niemand würde solch ein Bestimmungsrecht jemand fremden in die Hände legen wollen.

      Meine Herangehensweise bleibt deiner, Loralei, ähnlich. Dass ich meinen Spaß aus allem ziehe, solange ich mir es aussuchen kann und nciht ins Gesicht gedrückt wird. Anderweitig tänzel ich herum aber entscheide schlussendlich selbst ob das nun etwas ist, das mein Char rumerzählt, oder nicht.

      Alood schrieb:

      Im Grunde gehts um Charaktere die nicht nur aus der Masse der Normalos herausstechen, sondern auch aus jener die bereits hervorstechend sind.
      Rey aus der neuen Trilogie ist ein Beispiel dafür. Indem sie ungelernt u.a. einfach mal so den Mindtrick einsetzt, für die es sonst viele Jahre Training bedarf.
      Ich kenne das als: Wenn man von der Norm abweicht. Im RP kommt das extra hinzu, dass etwas aus einer bestimmten Motivation heraus von der Norm abweicht. Beides tendenziell negativ konnotiert.




      Loralei schrieb:

      Wenn eine Gilde sich strickt daran hält und sagt, "Nein, wir haben schon ein Konzept XY und die sind sehr selten, darum lehnen wir dich ab." dann muss man damit leben.
      Und an dem Punkt würde ich mir dann doch denken, nagut... vielleicht ist es doch nicht soooo schlau, wenn ich mir etwas aussuche, was snowflakig ist.
      Normalerweise ist das selbstverständlich, aber Leute beharren oftmals auf ihr Recht zu tun was sie wollen. Abseits davon kriegst du im Open-Rp so ein Feedback kaum noch. Einerseits gut, dass man sich nciht ständig erklären muss, andererseits irgendwie blöd kein (insbesondere Positives Feedback) zu bekommen.