Stärken bzw Machtverhältnis zwischen Machtanwendern und unsensitiven

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    • Tallastas schrieb:

      Mandos sind doch speziell dazu ausgebildet Machtanwender kalt zu stellen? Die Jedi sind seit ner ganzen Weile schon mehr oder weniger der Erzfeind der Mandalorianer. Die haben vor allem 'ne Menge technischer Spielereien, mit denen sie Machtanwender countern können.
      Das klingt ja so, als ob Mandos nichts anderes machen würden als für den Kampf gegen Machtanwender zu trainieren und auch nur dafür eingesetzt würden. Das trifft aber nicht zu, Mandos sind keine "Anti-Machtanwender Kommando-Truppe". Es sind auch nicht alle Mandos Elite-Krieger - hoffentlich werde ich jetzt nicht zum dar'manda erklärt, weil ich dieses "Geheimnis" verraten habe.
      Jeder Mando lernt zu kämpfen, aber nur weil man Kämpfen kann, und das evtl. von einem Elite-Krieger beigebracht bekam, ist man nicht automatisch selbst ein Elite-Krieger. Ausbildung ist nur der erste Schritt um zum Elite-Krieger zu werden. Und ich kann ebenso verraten, das Mandos nicht mit der Erfahrung ihrer Eltern geboren werden, sondern selbst erst Erfahrungen sammeln müssen.
      Ein unterschied zu den meisten anderen Völker ist: Mandos lernen von Kindesbeinen an wie man kämpft, falls sie nicht erst später zum Mando wurden. Und sie müssen sich auch mehr oder weniger Regelmäßig darin üben, denn sie müssen jederzeit bereit zum Kampf sein (zwei der 6 Resol'Nare verlangen das quasi: Zum einen sich selbst und die Familie zu verteidigen, und zum anderen, sich dem Mandalore anzuschließen wenn er zu den Waffen ruft). Wenn ein Mando sich nun also dagegen entscheidet ein Leben als Söldner oder Kopfgeldjäger zu führen - was durchaus vorkommt, auch ein Kriegervolk kann nicht nur vom Krieg leben -, woher soll dann die Erfahrung kommen?


      Mandos haben jedenfalls Respekt vor Jedi, und zwar wegen ihren Kampffähigkeiten.
      Von Erzfeind zu sprechen, halte ich für übertrieben. Die Mandalorianer sind Krieger die, die Herausforderung suchen, und bei ihren Zügen durch die Galaxis waren es mehrmals die Jedi die dem Einhalt geboten. Da sie einen Krieg gegen die Jedi nie gewonnen konnten, trachten sie nach einer Revanche.
      Es gab ja auch Mandos die im Großen Krieg auf Seiten der Jedi/Republik kämpfen wollten, blöd nur dass das Imperium bereits eine Marionette als Mandalore installiert hatte, der die Mandos auf Seiten des Imperiums rief. Diejenigen die sich gegen Mandalore stellten, wurden dann gejagt.
      "Aliit ori'shya tal'din" (Familie ist mehr als Blut.)
      - Mandalorianisches Sprichwort
    • Das ist ein Thema, das ja immer wieder einmal aufkommt. Ich denke, man sollte zwischen zwei Dingen unbestimmt unterscheiden.

      Teil 1, wie ist es in der „Star Wars“-Realität (also unabhängig von RP)
      Hier sehe ich es schon, dass Machtanwender normalerweise Nicht-Machtanwendern überlegen sind. Vorhersehung und darum extrem gute Reflexe und weitere Machtfähigkeiten sind ein sehr umfangreiches Werkzeug. Dann kommt es natürlich auf die Person darauf an. Sowohl Jedi als auch Sith* haben üblicherweise eine doch recht umfangreiche Kampfausbildung und werden z.T. von klein auf indoktriniert. Sie haben vermutlich mitunter die besten Lehrmeister, die es so gibt. Das ist erst einmal die Ausgangsbasis bei Jedi/Sith. Hingegen dürfte ein 0815-Söldner üblicherweise weniger Ausbildung und weniger Training haben, da die meisten wahrscheinlich erst zu einem späteren Zeitpunkt mit Training/Ausbildung beginnen.
      *) Bei Sith sind die Schwankungen in der Qualität der Ausbildung sicherlich wesentlich größer als bei Jedi.

      Alles weitere liegt dann eher an der Person. Welche technische Ausrüstung habe ich, wie steht es mit dem generellen Kampfgeschick aus. Wieviel Zeit verbringe ich effektiv mit kämpfen oder Training. Wie viel Erfahrung habe ich im Kampf. Wie sieht die generelle Situation aus. Somit kann es zu allen möglichen Kampfausgängen kommen. Grundsätzlich ist meine Meinung, dass ein Machtuser einen Nichtmachtuser meistens überlegen ist, wenn man Spezialequipment und Spezialausbildungen außer Acht lässt.

      Um eine „geliebte“ Auto-Analogie zu bringen: Im Schnitt ist ein Ferrari schneller als ein VW. Aber ein überzüchteter GTI kann auch einen Ferrari mal richtig alt aussehen lassen.

      Teil 2, wie geht man damit im RP um
      Hier sehe ich einen großen Unterschied zum ersten Teil. Grundsätzlich sind zwei Spieler einfach gleichberechtigt, egal, wen oder was man spielt und das sollte man respektieren. Das heißt, als Machtanwender-Spieler sollte ich mir Gedanken dazu machen, warum ich nicht über jeden Nicht-Machtanwender wie die Dampfwalze drüberfahre und als Nicht-Machtanwender-Spieler sollte ich mir Gedanken machen, welche Konsequenzen eine Konfrontation haben kann. Gehen beide Spieler respektvoll miteinander um und ist keiner von beiden ein „ich muss aber siegen“-Typ, dann wird es da keine Schwierigkeiten geben. Ich denke, die meisten können gut abwägen, wer, wann im Vorteil ist. Grundsätzlich gilt aber für mich auch die Regel, je mehr Fähigkeiten und Macht ein Charakter hat, desto größer ist auch die Verantwortung als Spieler.
      Auf Jedi-Seite ist es natürlich einfach, da Jedi üblicherweise nicht bei jeder Gelegenheit den Kampf aufnehmen und das schon ein guter Grund ist, um einen ebensolchen zu vermeiden. Am Ende wird es sowieso immer darauf hinauslaufen, wie die Spieler die Situation sehen, wie sie damit umgehen und wie sie miteinander klar kommen. Kurz gesagt, ob Fair-Play stattfindet oder nicht.


      In den Jahren, in denen ich Jedi-Charaktere gespielt habe, kam es zu diversen Kampfsituationen. Sei es Übung gegen Mit-Jedi aber auch Kämpfe gegen NPCs als auch PCs. Ich kann mich an keine Konfrontation erinnern, auf der eine Seite wirklich unglücklich war. Vielleicht nicht immer gänzlich zufrieden (das wäre schon fast utopisch :D ), aber Ärger hatte ich nie. Im Zweifelsfall eine kurze OOC Abklärung (wenn auch nur selten notwendig) schaffte Abhilfe. Außerdem macht verlieren genauso viel Spaß, vor allem im Nachhinein, als gewinnen. Davon ausgehend, dass der Charakter davon nicht stirbt.

      lg Kinman
    • TheynT schrieb:

      Tallastas schrieb:

      Mandos sind doch speziell dazu ausgebildet Machtanwender kalt zu stellen? Die Jedi sind seit ner ganzen Weile schon mehr oder weniger der Erzfeind der Mandalorianer. Die haben vor allem 'ne Menge technischer Spielereien, mit denen sie Machtanwender countern können.
      Auch Mandos sind nicht in Hülle und Fülle vorhanden. Besonders weniger solche, die sich eine ganze 'gam aus beskar leisten können. Und die notwendigen Sonderwaffen, um die Jagd auf Machtnutzer überlebbar zu mach.
      Dieser Thread beginnt sich langsam im Kreis zu drehen.
      Bitte, bitte, bitte keine 'ganze 'gam'. Das ist der größte Blödsinn der im Umlauf ist.
      Mandalorianer tragen Ausrüstung - die mit großem Glück - Beskarelemente hat -> Das Zeug und Rüstteile daraus sind meist Erbstücke/schwer erwerbbar.
      Wenn ein Mandalorianer allerdings Beskar-Elemente an seiner Rüstung hat (Helm, Brustplatte, Armschienen sind da die Hauptverdächtigen) hat er auch Gadgets.
      Und je nachdem wie oft er mit Jedis/Sith Zusammentreffen hatte, oder wie er von seinem Clan vorbereitet wird, sind z.B.: Netzwerfer/Flammenwerfer und ein Jetpack seine besten Optionen gegen Machtanwender. Die mächtigste Waffe ist jedoch schlicht Überraschung. Wenn der Jedi/Sith nicht mit dem Angriff rechnet, ist er verwundbar - wie jeder Kämpfer.

      Umgekehrt kannst du davon ausgehen, dass ein Sith/Jedi dich zerlegt, wenn er in den Nahkampf gelangt. Deine Rüstung ist an den Gliedern segmentiert und dort kann man Arme/Beine abtrennen - auch die Halskrause die gegen Enthauptung schützt - ist seltener als man meint. Sprich: Jedis/Sith gewinnen dadurch, dass sie den ersten Angriff überleben.. Mandos/Söldner gewinnen 'mal' durch Überraschungselemente/gute Technik
      "There is only one god and his name ist Death. And there is only one thing we say to Death: Not today." - Syrio Forel, Game of Thrones
    • Leute müssen ihren Char einfach mal mehr kassieren lassen!

      Manchmal ist es nicht die Frage nach dem Powerlevel der Charaktere, sondern nach dem Vermögen des Rollenspielers ordentlich mit dem Gegenüber umzugehen.

      Am anderen Ende der Leitung sitzt ebenfalls ein Spieler, der seinem Char (hoffentlich) Stärken und Schwächen verliehen hat und diese ausbalanciert in seinem RP darstellt.
      Und auch der freut sich, wenn ein schön ausgeschriebenes Emote gewertschätzt und zugelassen wird.

      Spielern von unantastbaren Charakteren, wie dem Korriban Kampfmeister, an dessen Steinhaut Blasterbolzen abstreifen, kann ich nur sagen:
      Es wirft keinen Planeten aus der Bahn wenn auch eurer Char mal eine geklatscht kriegt.

      Ich frage mich:
      - Ist es nicht spannend, wenn die Säbel erst mal ordentlich aneinander rasseln und man sich gegenseitig durch den Staub zieht, bevor alles gleich gecountert oder ausgewichen wird?
      - Braucht man 10 Implantate und 5 Ysalamiri, die alle samt die Macht abblocken, damit man da ja nicht angerührt werden kann?
      - Kann der jahrgangsbeste Lichtschwertduellant es sich nicht leisten, aus den Stiefeln geschossen zu werden und im Kolto-Tank aufwachen?
      - Wie geht ein Mandalorianer im RP mit einer Niederlage um (wofür es eigene kulturelle Ansätze gibt), wenn er nie verliert?

      Gängige Verletzungen im Kampf gegen Jedi sind auch bei voll-beskar gerüsteten Din Jarin Klonen -> abgetrennte Gliedmaßen!

      Daher hier noch ein bisschen Mando-Lore um zu beleuchten, wie ein Kampf Mando gegen Jedi aussehen kann:

      Wissenswert aufseiten der Mandalorianer ist, dass Kampfgruppen die mandalorianische Taktik eines Schwarmangriffes trainieren, um sich auf den Kampf mit mächtigen Gegnern wie Machtanwendern oder Großwild/Bestien vorzubereiten. Aus mandalorianischer Sicht ist es nicht unehrenhaft, sich einem solchen Feind als Gruppe zu stellen. Man sorgt für einen Kräfteausgleich oder bessere Bedingungen, um den Kampf zu überleben und den nächsten Tag zu sehen.
      In Zeiten wie dem mandalorianischen Krieg oder den großen galaktischen Kriegen, in denen das Aufeinandertreffen mit Jedi einkalkuliert werden musste, brauchten die Krieger entsprechende Strategien, also waren solche Taktiken ein Bestandteil des Trainings (mandalorianische Kriegskunst)!
      Kein Mando im Krieg denkt sich ''Ach, wenn ich einem Jedi begegne dann gucke ich mal, was ich da so machen kann. Hab ja meine Granaten.''

      Bei allen Gadgets die ein einzelner Mandalorianer im Kampf gegen einen Jedi auffahren kann, verspricht der Angriff in einer Gruppe weitaus größere Erfolgschancen.
      Ein gut geplantes und von jedem Krieger einstudiertes Manöver, z.B. mit Angriffen von mehreren Seiten wird den Erfolg eher sichern als wild durch die Gegend geballerte
      Raketen. Und auch dann ist diese Methode kein Erfolgsgarant!

      k'oyacyi!
      -Aaray-



      Copaani mirshmure'cye, vod? - Are you looking for a smack in the face, mate?
    • Ich persönlich finde es auch spannend einen Gegner zu haben, den man eben nicht gleich bein der ersten Begegnung besiegen kann. Sondern wo der eigene Charakter erst mal eine Entwicklung durchmachen muss, um seinem Feind dann schließlich auch mal ebenbürtig sein zu können. Ich meine das ist es ja gerade, was die Geschichten in Star Wars ja auch so spannend macht. Wie langweilig wäre es denn gewesen wenn Luke Skywalker in Episode 4 dem guten Obi-Wan zur Hilfe geeilt wäre und er Vader dann im Alleingang besiegt hätte? Das wäre doch.. ziemlich langweilig. Und genau das ist ja (leider) in The Force Awekens passiert, was den Film für mich dann einfach uninteressant gestaltet hat.
    • Alle Jahre wieder, dasselbe Thema:

      Die Immersion sagt: Machtis sind den nicht-Machtis erstmal per se überlegen*.
      * sagt: Außer die nicht-Machtis haben sich entsprechend vorbereitet, den Gegner studiert, nutzen ihre Vorteile gescheit.

      Meistens, wenn im RP darüber diskutiert wird wie denn so das Machtverhältnis aussähe, dann spricht man von einer Situation in der nicht-Machti und Machti sich 1:1 gegenüberstehen. Und da hat der Machti nunmal massiv Oberwasser. Alles andere würde die Immersion stören.

      Es ist halt im RP nur oftmals totaler Nonsens warum die sich gerade gegenüberstehen. Meistens ergibt sich eine bizarre Situation, weil Machtspieler die Einschränkungen ihres Hintergrundes nicht bedenken. Nur dann ergibt sich überhaupt eine Situation, in der ein Jedi oder Sith irgendwo in einer Schmugglergasse über einen Crimer rollt. Der Machti hat da idR. gar nichts zu suchen!

      Das Grundproblem ist dann unbefriedigendes Rollenspiel. Dieses ergibt sich, wenn ein Crimer, oder jemand anderes, eigentlich in seinem Element ist und plötzlich taucht eine Macht-Dampfwalze an einem Ort auf wo sie nichts zu suchen hat. Alleine das bricht die Immersion ja schon.

      Spieler mit mächtigeren Charakteren haben, gerade in Bezug zur Verantwortung im Play mit ihrem Charakter, auch mächtige Pflichten darauf zu achten wie sie ihre Charaktere bespielen um eben nicht jene Dampfwalze völlig immersionszerfetzend einzusetzen. Würde jeder Machtispieler darauf achten, dann gäbe es diese Diskussionen nicht alle gefühlte 6 Monate.

      Ich kann zum Verhältnis "Machti gegen nicht-Machti" die High Republic Werke empfehlen. Schon in "Light of the Jedi" wird diese Überlegenheit deutlich herausgestellt, ebenso wie die Grenzen.
      Gewannst du den Freund, dem du wohl vertraust,
      So besuch ihn nicht selten;
      Denn Strauchwerk grünt und hohes Gras
      Auf dem Weg, den niemand wandelt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Malycus ()

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