Psychische Erkrankungen und das Rollenspiel I-III

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    • Psychische Erkrankungen und das Rollenspiel I-III

      Hier ein kleiner Kommentar zu psychischen Erkrankungen bei Spielercharakteren und wie man die Immersion auch in den Sand setzen kann:

      Psychische Erkrankungen und das Rollenspiel I – Die Charaktere und die Immersion
      Gewannst du den Freund, dem du wohl vertraust,
      So besuch ihn nicht selten;
      Denn Strauchwerk grünt und hohes Gras
      Auf dem Weg, den niemand wandelt.
    • Der Titel wurde angepasst.
      Zwei weitere Teile gibt es, das schon seit einiger Zeit, und um das Thema rund zu machen sind sie hier verlinkt:

      Psychische Erkrankungen im Rollenspiel II – Betroffene Spieler und die Umgebung

      Psychische Erkrankungen im Rollenspiel III – Rollenspiel mit dem inneren Schweinehund
      Gewannst du den Freund, dem du wohl vertraust,
      So besuch ihn nicht selten;
      Denn Strauchwerk grünt und hohes Gras
      Auf dem Weg, den niemand wandelt.
    • Hab die Artikel kurz mal überflogen und dachte ich geb mal meine Gedanken dazu.

      Ich glaube das Wichtigste ist sich über die Geähle erkrankung zu genaustens zu informieren und bestenfalls zu verstehen. Sich in die Lage eine Psychisych kranken zu versezten ist oft nicht einfach, und genau das muss ja getan werden um einen Charachter gut zu spielen.
      Ich denke ich zähl mal hier die Punkte auf, welche ich abgehakt /abgerattert habe als ich beschlossen habe Leavie psychisch erkranken zu lassen:

      1. Welche Erkrankung passt zu ihr? Ein Charachter hat meistens eine Geschichte und aus dieser heraus entsteht die Erkrankung. Hierbei sollte vielleicht schon etwas nachgeforscht werden, um Krankheiten ausschließen zu können. Ich kann nur schwer einem Char PTSD geben, weil ihm als kind der Loli weggenommen wurde.

      2. Nachdem ich mir die passende Krankheit rausgesucht habe, habe ich Informationrn drüber gesammelt. (In leas fall: Wieviele Persönlichkeiten kann jemand besitzen, wissen die Persönlichkeiten voneinander und kann sich eine Persönlichkeit an die Erlebnisse der anderen erinnern.) Ich glaube die Recherche ist einer der schwierigsten teile, aber auch einer der wichtigsten, denn letztendlich hängt hiervon mit ab, wie gut ich die Erkrankung später spielen kann. Auch symptome, verhalten und aufälligkeite sind wichtig, da diese mitemotet werden können. Nicht nur für den Spaß, auch damit andere darauf aufmerksam werden können. (z.b: Wenn mein Char Traumatisiert ist, zittert er bei einem Trigger? wie verhält er sich?). Auch finde ich die Informationssuche wichtig, weil ein Depressiver Charakter nicht immer betrübt sein muss, er kann auch mal Lachen oder Spaß haben, aber vielleicht auf andere weiße.

      3. Ich habe OOC anderen spielern, welche mit meinem Charakter befreundet waren und diesen länger kannten, von meinem vorhaben erzählt. Einfach auch um mir nochmals bestätigung von anderen zu holen, dass eine Erkrankung zum Charakter passt. Hätte jetzt ein großteil gemeint, es würde nicht passen oder währe zu absurd, würd ich nochmals überlegen ob es wirklich das richtige ist. (Das geht natürlich nur wenn der Char schon existiert und kein komplett neuer ist.)

      4. In die Tat umsetzen. Persönlich fand ich das ziemlich schwierig, einmal das Emoten, den richtigen Zeitpunkt finden für trigger, die Reaktion auf solche und allgemein ein gesundes Maß zu finden. (Gerade nicht zu übertreiben). Jenachdem wie sehr sich vertieft in seinen Char (ich neige dazu mich gernmal sehr in Leas welt zu versetzen) sollte man auch aufpassen wie es einem Persönlich damit geht (kam schon schlecht gelaunt aus dem Rp, einfach weil ich zu ernst gespielt habe/ vertieft ware und meine Emotionen dem Char angepasst habe). Auch hier ist wieder ein gesundes mittelmaß zu finden. (mir Hilfts auch gerne mal die Musik der Stimmung des Chars anzupassen, aber einfach weil es mir schwer fehlt einen Charakter traurig zu spielen, wenn im Hintergrund fröhliche Musik läuft.)

      Erneut möchte ich sagen, das dass meine persönlichen erfahrungen und Meinungen sind. Ich bin definitiv kein RP-Profi und möchte hier niemanden was vorschreiben, einfach nur meinen Weg hier reindrücken, um vielleicht Hilfe oder Ideen anzubieten ;)
    • Ich weiß nicht ganz ob ich das jetzt hier hinein schreiben sollte, aber wo denn auch sonst?

      Wieso waren denn jetzt die 4 anderen Charktere, mit den psychischen Störungen, eine Immersionshölle?
      Ich meine: Na klar, die genutzten Störungen sind die typischen Verdächtigen, aber wenn Sie sie doch einigermaßen gut umgesetzt haben, wo liegt denn da dann das Problem?

      Wäre lieb wenn mir das jemand erklären könnte, gerade weil das ja auch eine wichtige Information (wenn nicht sogar eine der Kern-Informationen) des Texts ist.
      Ich bin glücklich, solange ich immer noch mehr Punkte als Theyn habe, obwohl ich eigentlich nur Qualitätsdurchfall in diesem Forum abgebe. :)
    • spannend!
      danke Leavie fürs "hervorholen" mit deinem Kommentar :)

      hab bisher aber erst den ersten Teil gelesen.^^

      Mai schrieb:

      Ich weiß nicht ganz ob ich das jetzt hier hinein schreiben sollte, aber wo denn auch sonst?

      Wieso waren denn jetzt die 4 anderen Charktere, mit den psychischen Störungen, eine Immersionshölle?
      Ich meine: Na klar, die genutzten Störungen sind die typischen Verdächtigen, aber wenn Sie sie doch einigermaßen gut umgesetzt haben, wo liegt denn da dann das Problem?

      Wäre lieb wenn mir das jemand erklären könnte, gerade weil das ja auch eine wichtige Information (wenn nicht sogar eine der Kern-Informationen) des Texts ist.
      ich vermute mal weil die ihre Störungen zu überspitzt gespielt haben?
      also so "Klischee-Irre" waren worauf er dann auch etwas einging ob Chars mit psychischer Störung z.B. bloss der Belustigung dienen usw.

      eine psychische Störung ist viel "tiefgründiger" und der Char vielschichtiger.
      wie Leavie oben schrieb ist ein Char mit Depressionen nicht dauernd betrübt sondern kann auch mal spass haben.
      hier wäre es der Immersion eben dienlich wenn man das mit berücksichtigt und nicht die Störung total überspitzt bespielt wie bei den Beispielen im Artikel
    • Das "überspitzt" spielen passt ganz gut. Musste an Pen und Paper runde mit ein paar freunden denken. Hier hat auch einer ständig gemeint, sein Char wär Soziopath (um keinem schadenspunkte auf Geistige Gesundheit zu bekommen), was einmal das Spiel kaputt gemacht hat und auch einfach nervig war.

      Wie schon gesagt, das gesunde maß finden ist wichtig ^^

      Ich denke für Rp müssen auch sachen angepasst werden, als Beispiel: Hatte am Anfang überlegt, ne dissoziative störung in Leavie einzubauen (Ist schwierig zu erklären, aber meistens sind die Personen in einem solchen zustand nicht mehr ansprechbar) . Aber da es weder mir noch anderen spaß macht nen Char zu spielen, der Stundenlang in der Ecke hockt und nicht mehr ansprechbar ist hab ichs abgewandelt und angepasst.

      Und "klischee-irrer" passt ganz gut, wenn mir ein Joker abklatsch über den Weg läuft würde ich wahrscheinlich auch die Augen verdrehen.

      Achja, wenn hier irgendjemand mal IC der Lea übern weg läuft, hab nichts gegen feedback (sofern ein Persönlichkeits wechsel oder ähnliches bei ihr stattfindet.) ^^. Passe gerne das verhalten an, damit es auch gut rüber kommt und niemand genervt die Augen verdreht sobald Lea das Slice betritt.